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Neue ökonomische Geographie

Title: Neue ökonomische Geographie

Term Paper , 2002 , 21 Pages , Grade: 2

Autor:in: Knut Scharwaechter (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography
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Summary Excerpt Details

Der Begriff der „new economic geography“ bedeutet ins deutsche übersetzt so viel wie neue Art der ökonomischen Standortbestimmung. New economic geography bedeutet die zunehmende Vernetzung der einzelnen Industriezweige. Unter Netzwerken ist das Eingehen und der Ausbau von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Kontakten aller Art gemeint. Diese Kontakte haben zum Ziel den Wissenshorizont der einzelnen Akteure zu erweitern, um somit die Fertigungs- und Entwicklungskosten zu senken und den wirtschaftlichen Erfolg zu fördern. Die Determinante der neuen Ökonomie in Bezug auf die Geographie bedeutet eine Fortsetzung der seit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert verfolgten Standortwahl. Standortfaktoren sind die Vorgaben, die ein Unternehmen veranlassen an einem bestimmten Ort seine Fabrikation anzusiedeln. Hierbei spielen eine Menge Faktoren, zum Beispiel Nähe zum Kunden oder Lieferanten eine wichtige Rolle. Dadurch, dass zum Einen die Fertigung und Entwicklung von neuen Produkten, oder damit verbundene Dienstleistungen immer komplexer werden, wurden auch die Standortfaktoren immer reichhaltiger und variantenreicher. Zudem bestimmen sie bei der wachsenden internationalen Konkurrenz den Erfolg oder Misserfolg des Weges von der Geschäftsidee hin zum erfolgreichen Unternehmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichtliche Entwicklung

2. Technologie- und Gründerparks

3. Konzepte für erfolgreiche Netzwerke

4. Konzept der kreativen Milieus

5. Entstehung von Technologie- und Gründerzentren

6. Berlin Adlershof

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung der "New Economic Geography", insbesondere im Kontext von regionalen Netzwerken, Technologieparks und kreativen Milieus. Das Ziel ist es, zu analysieren, wie räumliche Nähe und interdisziplinäre Zusammenarbeit die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Unternehmen stärken.

  • Historische Entwicklung der Standorttheorie und Netzwerkkonzepte
  • Die Rolle von Technologie- und Gründerzentren in der Regionalentwicklung
  • Mechanismen erfolgreicher regionaler Netzwerke und Kooperationsmodelle
  • Bedeutung persönlicher Kontakte und kreativer Milieus für Innovationen
  • Fallbeispiel: Der Wissenschafts- und Wirtschaftspark Berlin Adlershof

Auszug aus dem Buch

Konzept der kreativen Milieus

Neben diesen fünf Konzepten gibt es auch die Idee der kreativen Milieus. Unter kreativen Milieus versteht man Kontaktnetze regionaler Akteure, in denen Lernprozesse angeregt werden und soziale Verbindungen, also persönliche Beziehungen entstehen. Es soll einer Region ein festes Image verliehen werden, die ein mentales Zusammengehörigkeitsgefühl hervorruft. Um die regionalen Lernprozesse anzuregen, braucht man solche Kontaktnetze, um den privaten Umgang zu stärken, vor allem aber auch um verschiedene wissenschaftliche und wirtschaftliche Disziplinen zu verknüpfen.

Dabei ist zu beachten, dass eine kleinere räumliche Dimension eine höhere Kommunikationsdichte zur Folge hat. Diese Agglomeration von Kontakten hat automatisch einen hohen Informationsfluss zur Folge, welcher es allen Einheiten erlaubt, schneller und einfacher gewünschte Informationen, oder Hilfeleistungen zu erhalten. Diese Vernetzung fördert mithilfe von recht geringem Aufwand den wirtschaftlichen Erfolg einer ganzen Region.

Zusammenfassung der Kapitel

Geschichtliche Entwicklung: Das Kapitel erläutert den Wandel der Standortwahl von logistischen Kriterien während der Industrialisierung hin zu modernen netzwerkbasierten Modellen.

Technologie- und Gründerparks: Hier werden die Aufgaben und Ziele von Technologieparks beschrieben, wobei der Fokus auf dem Wissensaustausch zwischen verschiedenen Disziplinen liegt.

Konzepte für erfolgreiche Netzwerke: Das Kapitel stellt fünf zentrale Konzepte vor, darunter Industriedistrikte und lernende Regionen, die die Entstehung von Innovationszentren erklären.

Konzept der kreativen Milieus: Dieser Abschnitt analysiert die Bedeutung informeller Netzwerke und sozialer Verbindungen als Motor für regionale wirtschaftliche Erfolge.

Entstehung von Technologie- und Gründerzentren: Das Kapitel beleuchtet die verschiedenen Initiatoren von Technologieparks, von der Wissenschaft über Großunternehmen bis hin zur Politik.

Berlin Adlershof: Anhand des Fallbeispiels Berlin Adlershof wird die praktische Umsetzung von netzwerkorientierten Konzepten in einem politisch initiierten Umfeld verdeutlicht.

Fazit: Das Fazit fasst die zukünftige Bedeutung vernetzter Regionen zusammen und betont die Rolle der Politik bei der Unterstützung von Existenzgründungen.

Schlüsselwörter

New Economic Geography, Wirtschaftsgeographie, Standorttheorie, Technologieparks, Gründerzentren, Netzwerke, Innovation, Kreative Milieus, Industriedistrikte, Lernende Regionen, Kompetenzzentren, Berlin Adlershof, Cluster, Technologietransfer, Standortfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die "New Economic Geography" und analysiert, wie sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen durch räumliche Nähe und Netzwerke zu erfolgreichen Wirtschaftsclustern zusammenschließen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Standortwahl, verschiedene Modelle von Technologie- und Gründerparks sowie die Bedeutung von Innovation durch interdisziplinäre Kooperation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch kreative Milieus und gezielte Netzwerkbildung eine zukunftsträchtige wirtschaftliche Entwicklung in Regionen ermöglicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit regionalökonomischen Konzepten, ergänzt durch eine Fallstudie zum Wissenschafts- und Wirtschaftspark Berlin Adlershof.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Im Hauptteil werden diverse Konzepte wie "Industriedistrikte", "lernende Regionen" und die Rolle der persönlichen Kommunikation ("face-to-face") in Innovationsnetzwerken detailliert beschrieben.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Standortwahl, Netzwerkkultur, Innovationsdichte, Technologietransfer und Wirtschaftsförderung geprägt.

Welche spezifische Rolle nimmt Berlin Adlershof in der Untersuchung ein?

Berlin Adlershof dient als konkretes Praxisbeispiel für einen politisch initiierten Technologiepark, an dem die theoretischen Konzepte der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft angewendet werden.

Warum ist das "face-to-face" Konzept für regionale Netzwerke so wichtig?

Der persönliche Kontakt ermöglicht laut der Arbeit einen unkomplizierten Wissensaustausch, schafft Vertrauen und öffnet informelle Informationskanäle, die über formale Verträge allein nicht erschließbar sind.

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Details

Title
Neue ökonomische Geographie
College
University of Regensburg  (Institut für Geographie)
Course
Einführung in die Wirtschaftsgeographie
Grade
2
Author
Knut Scharwaechter (Author)
Publication Year
2002
Pages
21
Catalog Number
V9543
ISBN (eBook)
9783638162173
Language
German
Tags
Technologieparks neue ökonomische Geographie Netzwerke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Knut Scharwaechter (Author), 2002, Neue ökonomische Geographie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9543
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