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Diagnose Alkoholismus. Wie Kunsttherapie den Suchtdruck mindern und zum Heilungsprozess beitragen kann

Title: Diagnose Alkoholismus. Wie Kunsttherapie den Suchtdruck mindern und zum Heilungsprozess beitragen kann

Term Paper , 2020 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Denise Sporschill (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Alkohol wird auf der ganzen Welt konsumiert. Die Zahl der Abhängigen wird konstant wie in den Vorjahren auf 1,5 Millionen (3 %) angegeben. Wie man an den Zahlen sehen kann, wird der Konsum von Alkohol oft unterschätzt und verharmlost. Deshalb wird sich diese Arbeit mit dem Thema Sucht beschäftigen und auf den Alkoholismus und seine Facetten eingehen, sowie auf das Potential der kunsttherapeutischen Behandlung hinführen, um sich so mit der Frage auseinander zu setzten: Wie kann Kunsttherapie den Suchtdruck mindern und zum Heilungsprozess beitragen?

Konsumiert wird er aus den verschiedensten Gründen – meist im positiv verstärkenden Sinn. Etwa als ein Ausdruck der Freude aufgrund guter Nachrichten wie z. B. einer bestandenen Prüfung oder einer Hochzeit. Aber wie Charles Bukowski schon sagte, wird er auch getrunken um zu vergessen, um Probleme von sich zu schieben und um Gefühle nicht zulassen zu müssen. Dadurch ist der Weg zur Sucht oft kürzer als die gegenteilige Annahme eines adäquaten Gebrauchs.
An dem Alkoholkonsum direkt oder an den Folgen die er mit sich bringt, sterben jährlich ca. 74.000 Menschen allein in Deutschland.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Suchterkrankung – Alkoholismus

2.1 Definition Sucht

2.2 Diagnostische Kriterien

2.3 Alkoholismus als stoffgebundene Sucht/Abhängigkeit

2.4 Pathogenese

3. Therapeutischer Ansatz

3.1 Grundsätzliche Faktoren

3.2 Behandlungsziele

4. Kunsttherapie und ihre Qualitäten

4.1 Kunsttherapie als kreative Alternative

4.2 Ziele der Kunsttherapie

4.3 Kunsttherapeutische Ansätze

4.3.1 „Die Insel“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial kunsttherapeutischer Interventionen bei der Behandlung von Alkoholabhängigkeit. Ziel ist es zu analysieren, wie kreative Prozesse den Suchtdruck mindern, die Resilienz fördern und Betroffene im Heilungsprozess unterstützen können.

  • Multifaktorielle Genese der Suchterkrankung
  • Diagnostische Einordnung nach ICD-10 und DSM-V
  • Therapeutische Strategien und Behandlungsphasen bei Alkoholismus
  • Kunsttherapeutische Ansätze als stabilisierende Intervention
  • Methodische Umsetzung in der Gruppenarbeit

Auszug aus dem Buch

4.3.1 „Die Insel“

„Die Insel“ ist eine geeignete kunsttherapeutische Methode in der Arbeit mit Suchtpatienten, besonders im Gruppensetting. Es gibt sie in den verschiedensten Variationen und Ausführungen. Ich werde auf die Variante eingehen, die ich selbst während meines Praktikums anleitete.

Zu Beginn wird ein großes Blatt in die Mitte des Tisches gelegt und feste Materialien wie Buntstifte, Filzstifte, Wachs – oder Ölkreiden zu Verfügung gestellt. Die Patienten sitzen um den Tisch herum. In das Zentrum des Blattes wird eine große Insel gemalt, die von Wasser umgeben ist. Bevor es losgeht wird ein Szenario besprochen, in dem die Patienten auf einer einsamen Insel stranden. Die Aufgabe besteht darin, sich Gedanken zu machen welche Gegenstände sie auf der Insel zum überleben brauchen und diese sollen gemalt werden.

Das Ziel beinhaltet die Förderung und Stärkung des Gemeinschaftgefühls mit Hilfe der entstehenden Gruppendynamik. Der Patient soll spielerisch einen Zugang zu sich selbst und seinem Inneren erlangen sowie durch das Zusammentreffen auf dem Papier oder durch die Sprache mit seinen Mitpatienten in Kontakt treten. Dadurch werden seine Sozialkompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten trainiert und ausgebaut. Das Nachdenken und experimentelle Erforschen unterstützt die kognitiven Kompetenzen und soll dem Patienten gleichzeitig von seinem Suchtdruck und den Zwangsgedanken ablenken. Außerdem kann durch positives Feedback über die gemalten Objekte das Selbstvertrauen gefördert und der Leistungsdruck gesenkt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Alkoholkonsums ein, beleuchtet gesellschaftliche Hintergründe und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich des kunsttherapeutischen Potenzials.

2. Suchterkrankung – Alkoholismus: Dieses Kapitel definiert Sucht, erläutert diagnostische Klassifikationssysteme wie ICD-10 sowie die spezifischen Pathogenesen und Entwicklungsphasen einer Alkoholabhängigkeit.

3. Therapeutischer Ansatz: Hier werden die Rahmenbedingungen der Behandlung, der Phasenverlauf der Entwöhnung sowie die zentralen Ziele wie Abstinenz und Resilienzaufbau dargelegt.

4. Kunsttherapie und ihre Qualitäten: Dieser Abschnitt verknüpft die kunsttherapeutische Praxis mit der Suchtbehandlung, erläutert die Ziele und stellt mit „Die Insel“ eine spezifische Methode für die therapeutische Arbeit vor.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kunsttherapie durch die Förderung der Selbstauseinandersetzung und die Stärkung sozialer Kompetenzen eine wertvolle Ergänzung in der Behandlung komplexer Suchterkrankungen darstellt.

Schlüsselwörter

Alkoholismus, Sucht, Kunsttherapie, Suchtdruck, Resilienz, Entwöhnung, Gruppendynamik, Psychische Störung, Heilungsprozess, Abhängigkeit, Kreativität, Ressourcenaktivierung, Suchtprävention, Sozialkompetenz, Suchtentstehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Kunsttherapie als ergänzendem therapeutischem Ansatz zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die medizinisch-psychologische Definition von Sucht, die Phasen einer Suchterkrankung sowie die praktischen Möglichkeiten der Kunsttherapie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte beantworten, wie Kunsttherapie den Suchtdruck mindern und aktiv zum Heilungsprozess von Alkoholikern beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Darstellung klinischer Diagnosekriterien und der Reflexion praktischer kunsttherapeutischer Interventionen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Suchterkrankung, die Darstellung therapeutischer Behandlungsstrategien und die Analyse kunsttherapeutischer Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Suchtdruck, Resilienz, Abstinenz, Gruppendynamik und Ressourcenaktivierung definiert.

Was beinhaltet die Methode „Die Insel“ konkret?

„Die Insel“ ist eine kunsttherapeutische Gruppenübung, bei der Patienten gemeinsam ein Szenario auf einer einsamen Insel zeichnerisch entwickeln, um soziale Interaktion zu fördern und vom Suchtdruck abzulenken.

Warum spielt die Gruppendynamik eine entscheidende Rolle?

Die Gruppendynamik bietet Patienten das Gefühl, nicht allein zu sein, und fördert durch gegenseitigen Austausch und Feedback die sozialen Kompetenzen sowie das Selbstvertrauen.

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Details

Title
Diagnose Alkoholismus. Wie Kunsttherapie den Suchtdruck mindern und zum Heilungsprozess beitragen kann
College
Nürtingen University
Grade
1,3
Author
Denise Sporschill (Author)
Publication Year
2020
Pages
17
Catalog Number
V957949
ISBN (eBook)
9783346306371
ISBN (Book)
9783346306388
Language
German
Tags
Sucht Alkoholismus Kunsttherapie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denise Sporschill (Author), 2020, Diagnose Alkoholismus. Wie Kunsttherapie den Suchtdruck mindern und zum Heilungsprozess beitragen kann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/957949
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