Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Sozialpädagogik

Das Burnoutsyndrom. Präventionsmöglichkeiten für den sozialpädagogischen Bereich

Eine kurze Darstellung

Titel: Das Burnoutsyndrom. Präventionsmöglichkeiten für den sozialpädagogischen Bereich

Hausarbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Claudia Hartzendorf (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit geht der Frage nach: „Wie kann einem Burnout Risiko, bei Fachkräften, im sozialpädagogischen Elementarbereich vorbeugt werden?“

Zunächst widmet sich die Arbeit wesentlichen Begriffsdefinitionen. Danach erfolgt die theoretische Betrachtung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema Burnout. Es wurden sowohl möglicher Verlauf und Ursachen als auch physische Symptome und Warnzeichen betrachtet. Im nächsten Kapitel widmet sich der Autor Burnout bei Fachpersonal und Leitungen im sozialpädagogischen Elementarbereich. Zur Beantwortung der Frage, hat sich der Autor mit verschiedenen Studien und Fachliteratur auseinandergesetzt.

Es braucht ein gleiches, bindendes Kita-Qualitätsgesetz, in ganz Deutschland, sagt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung, muss dringend etwas geschehen, denn dieses Gesetz soll dazu beitragen, dass Kinder national die gleichen Chancen haben und Fachkräfte bundesweit die gleichen Arbeitsbedingungen vorfinden. Der Personalschlüssel ist in den Bundesländern unterschiedlich, so hatte ein Erzieher in der Krippe in der Hansestadt Bremen, im Jahr 2018, 3,5 Kinder zu betreuen, während es im Freistaat Sachsen 6,2 Kinder waren.

Laut der Techniker-Krankenkasse (TK) Stressstudie „Entspann dich, Deutschland“ von 2016 ist der größte Stressfaktor der Deutschen die Arbeit. Im Berufsleben wird ein enormer Anteil der Lebenszeit des Einzelnen eingesetzt. Die über 30-Jährigen erreichen hier die Höchstwerte, rund 33 Prozent von ihnen fühlen sich beständig gestresst. Zwischen Kindererziehung und Karriere unterstützt ein Großteil von ihnen auch noch ihre Eltern.

Dies ist für viele von ihnen ein enormer Balanceakt. Diese Stresskurve flacht ab 40 wieder ab, um dann ab circa 50 Jahren wieder anzusteigen. Die meisten Arbeitnehmer der 50 plus Generation, haben das Gefühl auf Arbeit nicht mitziehen zu können. Sie gaben an, dass ihnen sowohl die Digitalisierung als auch die steigenden Anforderungen zu schaffen macht. Der körperliche und der emotionale Zustand werden dadurch negativ beeinflusst und das beeinträchtigt die Gesundheit. Die Folgen sind psychische Belastungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. Burnout

3.1 Möglicher Verlauf

3.2 Ursachen

3.3 Physische Symptome

3.4 Mögliche Warnzeichen

4. Burnout bei Fach- und Leitungskräften im sozialpädagogischen Elementarbereich

5. Burnout Interventionsmöglichkeiten

5.1 Prävention

5.2 Diagnose und Behandlung

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Burnout-Risiko bei Fachkräften im sozialpädagogischen Elementarbereich und geht der Forschungsfrage nach, wie einem solchen Risiko durch gezielte Präventionsmaßnahmen entgegengewirkt werden kann.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinitionen zu Stress und Burnout
  • Analyse von Ursachen, Symptomen und dem Verlauf eines Burnout-Syndroms
  • Untersuchung der spezifischen Belastungssituation in Kindertageseinrichtungen
  • Diskussion betrieblicher und struktureller Präventionsstrategien
  • Bedeutung der Diagnose und professioneller Behandlungsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

3.1 Möglicher Verlauf

Burnout verläuft in mehreren Phasen, in der folgenden Abbildung, aus dem Buch „Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal Empfehlung zur Kompetenz und Organisationsentwicklung-Gutachten“ der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V (VBW) wird versucht zu erklären, wie sich Stress im Berufsleben über längere Zeit zu einem Burnout entwickeln kann. Die Abbildung wurde durch den Teil der Stadien von Keck durch den Autor ergänzt.

Bei Edelwich und Brodsky gibt es einen Stillstand, nach dem Stadium der idealistischen Begeisterung, dieses ist geprägt von hochgesteckten, nicht erfüllbaren Zielen. Dem Stillstand folgt die Frustration, mit einem Gefühl von Hilflosigkeit, die Schlussphase wird von Teilnahmslosigkeit geprägt, es ist die Apathie Phase. Auch bei Maslach et al. finden sich vier Etappen, allein der Gedanke an Arbeit führt erst zu seelischer und dann zu körperlicher Erschöpfung, in der nächsten Phase gehen Betroffene auf Abstand zu Kollegen, dies nennt man Dehumanisierung. Die Abneigung gegen die eigene Person und die Arbeit charakterisiert das finale Terminale Stadium. Anforderungen im Beruf, die die eigenen Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten übersteigen, stehen bei Cherniss in der ersten Stufe, dem Berufsstress im Vordergrund. Es folgt der Stillstand dieser ist gekennzeichnet von Gewissensbissen, Bitterkeit, Wehmut, geminderter Selbstsicherheit, reduzierter seelischer Belastbarkeit aber auch Aggressionen, Disharmonie und so weiter, es folgen zum Schluss defensive Bewältigungsversuche.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Situation in Kindertageseinrichtungen und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Burnout-Prävention für Fachkräfte.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie psychische Gesundheit, Stress, Stressoren und chronische Stressbelastung wissenschaftlich definiert.

3. Burnout: Hier wird der Begriff Burnout historisch eingeordnet und als psychisches Phänomen erläutert.

3.1 Möglicher Verlauf: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene Phasenmodelle der Burnout-Entwicklung und deren Stadien.

3.2 Ursachen: Hier werden arbeitsbezogene Stressoren wie Zeitdruck, Überarbeitung und fehlende Anerkennung als Burnout-Auslöser identifiziert.

3.3 Physische Symptome: Dieses Kapitel listet eine Vielzahl körperlicher Anzeichen auf, die auf eine Burnout-Erkrankung hindeuten können.

3.4 Mögliche Warnzeichen: Hier werden Verhaltensänderungen und psychische Signale beschrieben, die als Vorboten für ein Burnout dienen können.

4. Burnout bei Fach- und Leitungskräften im sozialpädagogischen Elementarbereich: Das Kapitel analysiert spezifische Studien zur Stressbelastung und dem Burnout-Risiko von pädagogischem Personal in Kitas.

5. Burnout Interventionsmöglichkeiten: Hier werden Handlungsempfehlungen für die betriebliche Gesundheitsförderung und strukturelle Verbesserungen dargelegt.

5.1 Prävention: Dieses Kapitel beschreibt präventive Strategien auf politischer, betrieblicher und persönlicher Ebene zur Erhaltung der Gesundheit.

5.2 Diagnose und Behandlung: Hier werden die medizinische Diagnostik und therapeutische Ansätze zur Behandlung eines bestehenden Burnouts erläutert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die Gesundheit von Erziehern.

Schlüsselwörter

Burnout, Prävention, Sozialpädagogik, Erzieher, Stressmanagement, Gesundheitsförderung, Kindertageseinrichtungen, Arbeitsbelastung, psychische Gesundheit, Stressoren, Personalschlüssel, Resilienz, Berufsstress, Burnout-Risiko, Kindorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit befasst sich mit dem Burnout-Risiko von Fachpersonal in Kindertageseinrichtungen und untersucht Möglichkeiten, wie dem durch gezielte Prävention entgegengewirkt werden kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Stress und Burnout, die Analyse der spezifischen Arbeitsbedingungen in Kitas sowie die Darstellung von Interventions- und Präventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie das Burnout-Risiko im sozialpädagogischen Elementarbereich durch die Kooperation von Politik, Trägern, Leitungen und Fachkräften reduziert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Deskription unter Einbeziehung vorhandener empirischer Studien und aktueller Fachliteratur zum Thema Burnout.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die Phasen des Burnout-Verlaufs, eine detaillierte Analyse der Stressoren in Kitas sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Prävention und Therapie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Burnout-Prävention, sozialpädagogischer Bereich, Arbeitsbelastung in Kitas und betriebliche Gesundheitsförderung charakterisiert.

Gibt es einen Unterschied im Burnout-Risiko zwischen Fachkräften und Leitungspersonal?

Nein, die untersuchten Studien zeigen keine signifikanten Unterschiede; beide Gruppen sind gleichermaßen gefährdet, was den Bedarf an generellen gesundheitsfördernden Maßnahmen unterstreicht.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Prävention?

Die Politik ist für die Bereitstellung finanzieller Ressourcen, die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen (z.B. Präventionsgesetz) und die allgemeine Aufwertung des Berufsstandes verantwortlich.

Warum ist der Bereich U3 als besonders belastend beschrieben?

Laut der IGSP-Abschlussstudie wird der Arbeitsbereich U3 aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen bei gleichzeitiger Verantwortung als besonders belastend für das pädagogische Personal wahrgenommen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Burnoutsyndrom. Präventionsmöglichkeiten für den sozialpädagogischen Bereich
Untertitel
Eine kurze Darstellung
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands  (Gesundheit, Personal und Soziales)
Note
1,7
Autor
Claudia Hartzendorf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V958016
ISBN (eBook)
9783346301260
ISBN (Buch)
9783346301277
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout Prävention sozialer Bereich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Hartzendorf (Autor:in), 2020, Das Burnoutsyndrom. Präventionsmöglichkeiten für den sozialpädagogischen Bereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958016
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum