Exegese von Lukas 18, 35-43. Textkritik und Textanalyse im Hinblick auf den "Sohn Davids"


Hausarbeit, 2019

19 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Textkritik

3. Textanalyse

4. Literarkritik

5. Begriffs- und Motivgeschichte
5.1 Sohn Davids
5.2 Glaube / glauben

6. Formkritik / Formgeschichte

7. Redaktionsgeschichte

8. Textpragmatik

9. Schlussbetrachtung

10. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die nachfolgende Exegese befasst sich mit der Heilung eines Blinden aus dem Lukasevangelium 18, 35-43 und wird auf historische und kritische Weise exegetisch untersucht, indem auf insgesamt sieben Arbeitsschritte eingegangen wird.

Die vorliegende Perikope ist mir bislang nur aus dem Markusevangelium bekannt, da mir jedoch der Vergleich zwischen den beiden Synoptikern sehr interessant und von großer Wichtigkeit scheint, habe ich mich in dieser Exegese für die Perikope aus dem Lukasevangelium entschieden. Besonders fasziniert mich das Jesusbild in den Bibelversen, da er in diesem Abschnitt als gnädiger und barmherziger Gott aufgezeigt wird, der sich besonders den Armen und Ausgeschlossenen zuwendet. Ich stelle mir die Frage, ob Lukas in seinem ganzen Werk dieses Jesusbild vertritt oder, ob es sich verändert. Außerdem stelle ich mir die Frage, ob Lukas sich an Markus orientierte und inwieweit er sich am lukanischen Sondergut und der Logienquelle Q bediente. Ebenfalls stellt sich mir die Frage bezüglich des von Lukas verwendeten Begriffes „Sohn Davids“. Was hat dieser Begriff für eine Bedeutung und inwieweit verwendet Lukas ihn in seinem Werk?

Zu Beginn wird durch eine Textkritik herausgefunden, welche der verschieden Bibelübersetzungen der Interlinearübersetzung am Nächsten kommt. Anschließend folgt eine ausführliche Literarkritik und aufgrund der Überlieferungen der Synoptiker Markus und Matthäus folgt ein synoptischer Vergleich. Danach folgt die Begriffs- und Motivgeschichte, indem damalige, soziokulturelle Bedeutungen, Geschichte und Verwendung von bedeutsamen Begriffen und Motiven thematisiert werden. Darauf kommt die Formgeschichte mit Bestimmung der literarischen Gattung und deren Sitz im Leben und die Redaktionsgeschichte, welche die genannte Bibelstelle hinsichtlich seiner Bearbeitung durch den Endredaktor untersucht und in seine literarischen, historischen und theologischen Rahmen verortet wird. Als siebter Methodenschritt folgt die Textpragmatik für die Bestimmung des ursprünglichen Textsinns. Abschließend werden alle Methodenschritte in einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung aufgelistet.

2. Textkritik

Der Übersetzungsvergleich dient zum Herausfinden, welche am Meisten mit der Interlinerarübersetzung vergleichbar ist. Die Interlinearübersetzung wurde mit der Lutherbibel, der Elberfelder Bibel, der Zürcher Bibel und der Guten Nachricht Bibel verglichen.

Folglich entstand das Ergebnis, dass die Elberfelder Bibel der originalen Interlinarübersetzung am Nächsten kommt und somit die meisten Gemeinsamkeiten vorweist. Im Allgemeinen sind die Formulierungen in der Bibel sehr ähnlich und es folgt auch keinerlei Auslassungen gegenüber der Interlinearübersestzung. Zu Beginn in Vers 35 befindet sich in der Elberfelder Bibel ein Unterschied, jedoch wurde in diesem Vers nur die Satzstruktur verändert, damit dieser folglich der deutschen Grammatik besser angepasst ist. Die Verse 37 bis 40 zeigen auf, dass die Elberfelder Bibel am Ähnlichsten zu der Interlinearübersetzung steht, im Gegensatz zu den anderen Bibelübersetzungen. Da es sich bei der Guten Nachricht um eine dynamisch gleichwertige Übersetzung handelt sind in dieser Übersetzung viele Unterschiede zur Interlinearübersetzung vorhanden und ähnelt dieser nur sinngemäß. In Vers 39 der Elberfelder Bibel ist die Interpunktion besonders hervorgestochen, da diese vollkommen die Interpunktion der Interlinearübersetzung widerspiegelt und dies ist in allen Übersetzungen nicht der Fall. Letztendlich scheinen die Lutherbibel und die Elberfelder Bibel der Interlinarübersetzung am Nächsten zu sein, jedoch hat die Übersetzung Martin Luthers deutlich mehr Hinzufügungen, welches besonders in Vers 39 deutlich zu erkennen ist. Da die Elberfelder Bibel die wenigsten Unterschiede und Hinzufügungen ausweist, wird im nachfolgenden weiter mit der Übersetzung der Elberfelder Bibel gearbeitet.

3. Textanalyse

Durch die Textanalyse soll die sprachliche Struktur des Textes auf syntaktischer, semantischer und narrativer Ebene erfasst werden. Sie beginnt mit der Textstellung und der Textabgrenzung, daraufhin folgt die Untersuchung des Wortschatzes, aber auch der Handlungsträger. Danach wird auf die dominierenden Wortfelder eingegangen, abschließend können Textoppositionen innerhalb der Bibelübersetzung festgestellt werden.

Das Lukasevangelium unterteilt sich insgesamt in fünf Abschnitte und die Perikope Lk 18, 35-43 lässt sich dem lukanischen Reisebericht zuordnen, da dieser in Lk 9, 51 beginnt und erst in Lk 19, 27 endet. Die Heilungsgeschichte eines Blinden in Jericho ist getrennt von der dritten Leidenankündigung Jesu, welche in den Versen Lk 18, 31-34 zu finden ist und von Lk 19, 1-10, welche die Erzählung von Zachhäus dem Zöllner thematisiert. Personen kommen in dieser Perikope ebenfalls hinzu, nämlich ein Blinder und die Volksmenge. Somit ist ebenso ein Themenwechsel zu bemerken, dazu aber auch ein Ortswechsel. Zu diesem Zeitpunkt sind Jesus und seine Jünger auf dem Weg nach Jerusalem und gelangen bei der Reise in die Stadt Jericho. Als sie in der Nähe der Stadt waren, trafen sie auf den Blinden (Lk 18, 35). Besonders wird der Ortswechsel der Perikope durch die Redewendung „Es geschah aber, als er sich Jericho näherte […]“ verdeutlicht.

Ingesamt kann die Perikope in fünf Sinnabschnitte zusammengefasst werden. Die Verse 35 - 36 fungieren als Einleitung in die Geschichte, da hier bereits der Ort und der Blinde als Hauptaktant, sowie die Volksmenge und Jesus erwähnt wurden. Die nachfolgenden zwei Verse kann in einen Abschnitt zusammengefasst werden, da der Blinde nun die Aufmerksamkeit Jesu erbringen möchte, indem er nach ihm ruft. Diese Tätigkeit des Blinden bietet die Voraussetzung für die weitergehende Handlung. In den Versen 40 und 41 kommt Jesus das erste mal selber zu Wort, indem er den Blinden fragt, was er für ihn tun solle. Dieser Sinnabschnitt kann „Jesu Zuwendung zum Blinden“ lauten. In den letzten beiden Versen der Perikope „Die Heilung des Blinden durch seinen Glauben“ erscheint der Höhepunkt des Spannungsbogens, da Jesus den Blinden mit den einfachen Worten „sei sehend“ heilt. Hierbei wird durch die Worte Jesu deutlich, dass allein der Glaube den Blinden geheilt hat.

Besonders zum Vorschein tritt die Konjunktion „aber“, da sie in den Bibelversen einige male vorkommt (V. 35, 37, 39, 40). Diese hat den Zweck, dass die unerwarteten Wendungen und Unterbrechungen in der Perikope noch mehr in Vorschein treten. Aber nicht nur die Konjunktion „aber“ wird häufig verwendet, sondern auch die Konjunktion „und“ besonders am Satzanfang (V. 36, 38, 39, 42, 43). Die Bibelverse enthalten weitgehend Aussagesätze und einen Fragesatz in dem Vers 41. Außerdem wirkt die Perikope durch Verwendung von direkter und indirekter Rede interessanter. Indirekte Rede ist in den Versen 36, 37, 39 und 40 zu erkennen , wobei der Konjunktiv verwendet wurde und die direkte Rede kommt im Zusammenklang mit Imperativen in den Versen 38, 39, 41 und 42 zum Vorschein. Ebenfalls erwähnenswert ist die einzige Personifikation in der Perikope, die in Vers 42 geschrieben steht: „Dein Glaube hat dich gerettet“.

Nun folgen die Handlungsträger der Perikope. Zu den aktiven Aktanten gehören der Blinde, eine Volksmenge und Jesus. Alle nehmen einen aktiven Part ein, da sie in den Bibelversen miteinander kommunizieren. Da Gott in dieser Perikope ebenfalls erwähnt wird, aber nicht aktiv handelt, ist er in diesem Fall ein passiver Aktant. Zunächst treffen die Vorangehenden der Menge auf den Blinden und es herrscht ein spannungsreiches Verhältnis, da die Volksmenge den Blinden bedrohten, aufgrund des Rufens des Blinden. Darauf folgend wendet sich Jesus dem rufenden Blinden zu, er erhört seine Bitte und heilt ihn, somit zeigt Jesus sich als Helfer und damit als Adjuvant.

Ein besonders dominierendes Wortfeld ist der Begriff „Glaube“, da dieses Wort in verschiedenen Facetten innerhalb der Perikope erwähnt wird. Besonders die Heilung des Blinden durch Jesus erfolgt durch den Glauben. Außerdem sprach zum einen in den Versen 38 und 39 der Blinde Jesus mit „Sohn Davids“ an, zum Anderen ist von nachfolgen (V. 42) und Gottes Lob (V. 43) die Rede. Diese Begriffe werden lediglich verwendet, wenn vom Glauben gesprochen wird.

Aber nicht nur „Glaube“ scheint ein dominierten Wortfeld zu sein, sondern auch „reden“. Zu diesem Begriff finden sich in der Perikope verschiedenste Synonyme: erkundigen (V. 36), verkünden (V. 37), rufen (V. 38), sprechen (V. 38, 41, 42), bedrohen (V. 39), schweigen (V. 39), schreien (V. 39), befehlen (V. 40), fragen (V. 40) und loben im Vers 43. Zu Beginn der Bibelverse findet ein ruhiges Gespräch zwischen dem Blinden und den Volksmenge statt, dies zeigt sich in Vers 36 durch erkunden und Vers 37 verkünden. Erst anschließend folgt das Schreien des Blinden. Der Blinde lässt sich trotz der Bedrohungen nicht einschüchtern, da seine Hoffnung auf eine Heilung groß ist.

Beide Begrifflichkeiten stehen eng im Zusammenspiel, da nur aufgrund des Glaubens heraus, beginnt der Blinde an zu rufen und zu schreien.

Besonders im Wortfeld „reden“ folgen verschiedene Oppositionen, indem immer der Begriff „schweigen“ mitinbegriffen scheint. Es zeigen sich Oppositionen in Vers 39: bedrohen und schweigen werden hier erwähnt. Aber auch z.B. bedrohen und schweigen (V. 39).

Zusammenfassend wird anhand der Textanalyse deutlich, dass der Glaube eine positive Veränderung vollbringen kann. Ebenfalls stellt sich anfangs ein Konflikt zwischen dem Blinden und dem Volk dar. Doch nach der Heilung gibt es keinerlei Konflikte mehr, sodass es eine große Volksmenge gibt, die Gott Ehre erweisen, in dieser auch der Geheilte ist, da er nun ebenfalls Jesus nachfolgen darf.

4. Literarkritik

Der synoptische Vergleich, welcher im Anhang zu finden ist, dient anhand der drei synoptischen Evangelien zur Trennung von Tradition und Redaktion. Der Vergleich rekonstruiert, auf welche Weise der Evangelist die vorliegende Tradition aufnahm und wie er sie redaktionell bearbeitet hat. Voraussetzung ist die 2 - Quellen - Theorie, welche thematisiert, dass Matthäus und Lukas das Markusevangelium und die Logienquelle Q als Hauptvorlage nehmen, sowie das Sondergut.

Bereits bei erster Betrachtung der Perikope fallen direkt die zahlreichen Unterschiede im Matthäusevangelium gegenüber dem Lukasevangelium auf, da es sich bei Matthäus um zwei Blinde handelt, welche am Wegrand standen. Ebenfalls unterscheidet sich der Zeitpunkt des Geschehens. Bei Lukas beginnt die Perikope als sie sich Jericho nährten, bei Matthäus jedoch als sie aus der Stadt hinauszogen.

Dennoch ist zwischen Markus und Lukas eine deutliche Ähnlichkeit sichtbar, da Lukas sich stark an der Reihenfolge der Geschehnisse bei Markus orientiert.

Trotz allem wird bereits im ersten Vers ein Unterschied deutlich, da Markus dem Blinden beim Namen vorstellt. Es handelt sich um Bartimäus, ebenfalls gibt Markus weitere Informationen über den Blinden, nämlich, dass es sich bei Bartimäus um den Sohn des Timäus handelt (Mk 10, 46). Lukas spricht in seiner Perikope nur von „einem Blinden“ (V. 35). Ein weiterer Unterschied stellt erneut der Zeitpunkt des Geschehens dar. Bei Markus gehen Jesus und die Menge aus Jericho hinaus (Mk 10, 46), hingegen geschah bei Lukas die Begegnung mit dem Blinden in der Nähe von Jericho (V. 35). Ein Sprachlich - stilistischer Unterschied tritt zwischen Markus und Lukas zu Beginn zum Vorschein. Lukas verändert den Satzbeginn zu „Es geschah aber[…] (V. 35). Lukas fügt ihn Vers 36 „[…] erkundigte er sich, was das sei“ hinzu sowie im Vers 37 „Sie verkündeten ihm aber, […]“ welches zu einer sprachlich - stilitischen sowie einer inhaltlich - sachlichen Redaktion führt. Ebenfalls ist zu erkennen, dass Lukas sich in den Versen Mk 49 - 50 weniger an Markus orientiert, da bei Lukas Jesus dem Blinden fragt, was er für ihn tun könne (V. 40,41). In Vers 42 fügt Lukas, anders als wie in der Tradition, den Imperativ „Sei Sehend“ hinzu und macht aus sogleich (Mk 10, 52) ein sofort (V. 43) und streicht die Worte „auf dem Weg“ aus dem Markusevangelium. Stattdessen folgt noch eine Redaktion von Lukas, indem er das Lob Gottes mit einbringt (V. 43).

Aber nicht nur Unterschiede weisen sich auf, sondern auch zahlreiche Gemeinsamkeiten. Lukas übernimmt die Rufe des Blinden (V. 38, 39) aus der Tradition, jedoch verändert Lukas die Reihenfolge von Sohn Davids und Jesus. In Vers 39 fügt Lukas „die Vorangehenden“ hinzu, bleibt anschließend jedoch vollkommen dem Markusevangelium treu, indem er auch Jesu Frage gegenüber dem Blinden übernimmt und deren Antwort, jedoch nimmt Lukas hier einen kleine sprachlichen Unterschied vor, durch den Wechsel von „Rabbuni“ (Mk, 10, 51) auf „Herr“ (V. 41).

Markus und Matthäus weisen Gemeinsamkeiten im Hinblick auf den Kontext auf, da bei beiden Evangelien vor der Wundergeschichte die Perikope Vom Herrschen und vom Dienen zu lesen ist. Bei Lukas befindet sich davor die dritte Leidensankündigung und danach die Geschichte von Zachhäus. Bei Markus und Matthäus folgt danach der Einzug nach Jerusalem.

Abschließend ist in Bezug auf die Zwei - Quellen - Theorie zu erwähnen, dass die Perikope aus Lukas sowie die aus Matthäus aus Markus stammt. Bei den Unterschieden in Lk 18, 35 - 43 zu Mk 10, 46 - 52 handelt es sich nicht um die Quelle Q oder um das lukanische Sondergut, sondern lediglich um lukanische Redaktionen.

5. Begriffs- und Motivgeschichte

5.1 Sohn Davids

David wird im Lukasevangelium, aber auch in der Apostelgeschichte als König bezeichnet (Lk 1,32; Apg 13,22) sowie als ein Diener (Lk 1, 69) über den der Heilige Geist kommuniziert (Apg 1,16, Apg 4,25).

Der Begriff Sohn weist zunächst innerhalb des israelitischen Hauses eine familiäre Bedeutung, aber auch die Zuwendung einer gesonderten Hochschätzung auf. Er fungiert hierbei als Erbe und Stolz des Vaters (Gal 3,29). „Auch späte Nachkommen konnten den Namen eins hervorragenden Stammvaters […] tragen und mit ihm ihre Würde, ihren Stand oder ihren Beruf beschreiben.“1

David, der jüngste Sohn des Isai, wurde in Betlehem geboren und diente anfangs als Berufskrieger im Herr von Saul. Er führte zwei Königtümer in alleiniger Herrschaft zusammen, indem David nach dem Tod Sauls von den Judäern zum König gesalbt wurde sowie von den Nordstämmen. Besonders durch Landgewinnungen gelang er an die Herrschaft vom Eufrat bis zum Bach Ägyptens. Somit herrschte er über ein Großreich, welches sich durch ethnische und religiöse Heterogenität auszeichnet. Besonders aus diesem Grund folgten unzählige Aufstände zur Zeit Davids.2

Insgesamt kommt der Titel David 59 mal Im Neuen Testament vor, darunter 13 Erwähnungen im Lukasevangelium sowie elf in der Apostelgeschichte. Hierbei wird der Darstellung Davids keine besondere Rolle zugesprochen, er ist lediglich ein vorbildhafter frommer Mann, welcher auf Gott vertraut (Lk 1,69; Apg 4,25; 7,46; 13,22). Im Neuen Testament gilt der Geburtsort von David, Bethlehem, als Stadt Davids (Lk 2,4.11, vgl. 7,42). Außerdem wird in Mt 1,1.6 und Lk 3,31 David als Vorfahre Jesu betitelt.3 Bereits im Judentum galt der Sohn David als der erwartete Messias (2 Sam 7,14; Jes 9,1), wird aber jedoch später in der Perikope (Mk 12, 35 - 37) als Titel für Jesus relativiert und von den Hoheitstiteln Christus und Kyrios abgelöst4, „[…] aber nicht abgelehnt, sondern behält seine Gültigkeit für das irdische Sein Jesu.“5 Um die Wichtigkeit gegenüber der Synagoge und der Gemeinde zu betonen, dass es sich bei Jesus um den Messias Israels handelt, werden in die Hosanna-Rufe Jesus als Sohn Davids eingebunden.6 Der Blinde sieht Jesus als Sohn David und Messias an, da er von dem Wiederaufbau Israels auf seine eigene Heilung schließt.7

[...]


1 Betz, Otto/ Ego, Beate/ Grimm, Walter (Hrsg.): Calwer Bibellexikon (Bd. 2). Stuttgart 2003, S. 1250 - 1251.

2 Vgl. Balz, Horst/ Schneider, Gerhard: Exegetisches Wörterbuch zum Neuen Testament (Bd. I). Stuttgart 1980, S. 663.

3 Vgl. Ebd.

4 Vgl. Görg, Manfred/ Lang, Bernhard: Neues Bibel – Lexikon (Bd. III). Zürich 1991, S. 626.

5 Ebd.

6 Vgl. ebd.

7 Vgl. Bovon, Francois: Das Evangelium nach Lukas. Lk 15,1-19,27 (Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament Band III/3). Düsseldorf/Zürich 2001, S. 259.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Exegese von Lukas 18, 35-43. Textkritik und Textanalyse im Hinblick auf den "Sohn Davids"
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Note
2,0
Jahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V958021
ISBN (eBook)
9783346301741
ISBN (Buch)
9783346301758
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exegese, lukas, textkritik, textanalyse, hinblick, sohn, davids
Arbeit zitieren
Anonym, 2019, Exegese von Lukas 18, 35-43. Textkritik und Textanalyse im Hinblick auf den "Sohn Davids", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958021

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Exegese von Lukas 18, 35-43. Textkritik und Textanalyse im Hinblick auf den "Sohn Davids"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden