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Die Einschätzung und Bewältigung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien

Der Zusammenhang von Geschlecht, Alter und Persönlichkeit

Título: Die Einschätzung und Bewältigung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien

Tesis de Máster , 2019 , 168 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Christina Götz (Autor)

Gestión de recursos humanos - Desgaste profesional y el estrés en el trabajo
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Resumen Extracto de texto Detalles

Ziel der Arbeit ist es, das Ausmaß des durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ausgelösten Stresses sowie dessen Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Unternehmen darzustellen. Aus Unternehmenssicht werden oft nur die Vorteile der Digitalisierung und des damit verbundenen Anstiegs des Stresslevels, der kurzfristig zu einem Leistungsanstieg führen kann, beachtet. Allerdings kann die Belastung der Mitarbeiter langfristig eine Vielzahl an Folgen haben, die sowohl die Beschäftigten als auch die Arbeitgeber negativ treffen können. Deshalb wird in dieser Arbeit zunächst eine theoretische Basis geschaffen, um das Phänomen Technostress im betrieblichen Umfeld messen zu können.

Anschließend wird die Wahrnehmung und Bewältigung des digitalen Stresses untersucht. Dabei sollen besonders die individuellen Faktoren, die das Technostressniveau beeinflussen, herausgearbeitet werden. An dieser Stelle sollen keine Kausalaussagen über die Nutzung von digitalen Technologien und den körperlichen und 3 psychologischen Folgen getroffen werden, sondern lediglich Unterschiede und Zusammenhänge zwischen den demografischen sowie den persönlichen Eigenschaften und der Wahrnehmung der Technostressoren und Technostress Inhibitoren aufgezeigt werden.

Um zielgruppenspezifische Handlungsempfehlungen geben zu können, werden die erhobenen Daten zum einen hinsichtlich der demografischen Merkmale differenziert. Hier wird auf die Ergebnisse der Studien von Maier (2014) und Maier, Laumer & Eckhardt (2015) zurückgegriffen, in denen Differenzen zwischen Arbeitnehmern unterschiedlichen Alters und Geschlechts aufgezeigt werden konnten. Aber auch bezüglich der Persönlichkeit der Mitarbeiter gibt es Unterschiede bei der Technostresswahrnehmung und -bewältigung. Für Unternehmen ist andererseits eine Differenzierung in Bezug auf die Ausbildung und die Technologiekompetenz wichtig, um zielgerichtete Maßnahmen zur Technostressvermeidung und -reduktion einleiten zu können

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

1.1 Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau

2. Theoretische Einordnung der Fragestellung

2.1 Das Konstrukt Stress

2.1.1 Transaktionales Stressmodell

2.1.2 Arbeitspsychologisches Stressmodell

2.1.3 Folgen von Stress

2.2 Technostress

2.2.1 Definitorische Einordnung

2.2.2 Ursachen und Entstehung von Technostress

2.3 Stressbewältigung - Coping

2.3.1 Definition von Stressbewältigung

2.3.2 Stressbewältigungsstrategien

2.4 Persönlichkeitsmodell der Big Five

2.5 Aktueller Stand der Forschung

3. Hypothesenableitung

3.1 Fragestellung 1 – Wie lässt sich die Wahrnehmung von Technostressoren und Technostress Inhibitoren messen

3.2 Fragestellung 2 – Gibt es Unterschiede bei der Wahrnehmung und der Bewältigung von Technostress hinsichtlich der demografischen Eigenschaften Alter, Geschlecht und schulische Bildung?

3.3 Fragestellung 3 – Weitere Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress

3.4 Fragestellung 4 - Wie hängt die Persönlichkeit mit der Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress zusammen

4. Forschungsdesign und Methoden

4.1 Fragebogenentwicklung

4.2 Datenerhebung und Stichprobe

4.3 Methodik der Datenauswertung

4.3.1 Deskriptive Statistik

4.3.2 Faktorenanalyse

4.3.3 Reliabilitätsanalyse

4.3.4 Berechnung von Einflussgrößen

4.3.5 Regressionsanalyse

5. Ergebnisse

5.1 Fragestellung 1 – Wie lässt sich die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress messen

5.1.1 Prüfung der Voraussetzungen

5.1.2 Faktorenanalyse

5.1.3 Reliabilitätsanalyse

5.1.4 Deskriptive Statistik

5.2 Fragestellung 2 - Gibt es Unterschiede bei der Wahrnehmung und der Bewältigung von Technostress hinsichtlich der demografischen Eigenschaften Alter, Geschlecht und schulische Bildung?

5.2.1 Prüfung der Voraussetzungen

5.2.2 Ungepaarter t-Test

5.2.3 Kruskal-Wallis-Rangvarianz-Analyse und Post-Hoc-Test

5.3 Fragestellung 3 - Weitere Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress

5.3.1 Prüfung der Voraussetzungen

5.3.2 Zusammenhangsanalysen

5.4 Fragestellung 4 - Wie hängt die Persönlichkeit mit der Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress zusammen?

5.4.1 Prüfung der Voraussetzungen

5.4.2 Multiple Regressionsanalyse

5.4.3 Pearson Produkt-Moment-Korrelation

6. Diskussion und Implikationen für zukünftige Forschung

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien auf Arbeitnehmer und Unternehmen im Kontext von Technostress. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern individuelle demografische Merkmale sowie die Persönlichkeit des Individuums die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress beeinflussen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Stress und Technostress im beruflichen Umfeld.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Alter, Geschlecht, Bildung und Technostress-Wahrnehmung.
  • Einfluss der Persönlichkeitsdimensionen (Big Five) auf das Erleben von technologischen Stressoren.
  • Evaluation von Bewältigungsstrategien (Coping) zur Reduktion von Technostress.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Technostress-Prävention.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Konstrukt Stress

Kaum ein Wort wird sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext so oft benutzt, wie der Begriff Stress. Stress ist längst ein Bestandteil unseres alltäglichen Lebens geworden und kaum jemand ist nicht gerade im Stress. Allerdings hat sich dieses Wort so sehr in den üblichen Sprachgebrauch integriert, dass die genaue Definition dieses Begriffs und die wissenschaftlichen Ansätze, die hierfür von Bedeutung sind, kaum mehr Beachtung finden. Dennoch zählt Stress laut der Weltgesundheitsorganisationen zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts und auch die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz macht darauf aufmerksam, dass Stress zu einer großen Bedrohung für das menschliche Wohlergehen am Arbeitsplatz werden kann. So ist laut Kaluza (2007, S. 4) bereits jeder dritte Arbeitnehmer von Stress durch seinen Beruf betroffen. Diese Omnipräsenz von Stress in der heutigen Gesellschaft ist kritisch zu betrachten. Jeder spricht von Stress, jedoch ist dieser Begriff stark differenzierbar.

Es existieren sowohl bei den theoretischen Ansätzen zur Beziehung zwischen Stress und den Auswirkungen auf die Gesundheit als auch bei den gesundheitswissenschaftlichen Bereichen mehrere Definitionen und Interpretation von Stress. Dies liegt vor allem am Einfluss der unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und an der komplexen Entwicklung des Stresskonzeptes. Somit ist es nicht möglich, eine allgemeingültige einheitliche Definition des Begriffes Stress zu geben (Nitsch, 1981; Plaumann, Busse & Walter, 2006, S. 3). Für diese Arbeit ist es dennoch wichtig, ein Verständnis für Stress und dessen Entstehung zu bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Diese Einleitung führt in das Thema Digitalisierung und Technostress ein und definiert die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Theoretische Einordnung der Fragestellung: Das Kapitel liefert eine theoretische Basis über Stresskonzepte, Technostress-Definitionen, Bewältigungsstrategien (Coping) und das Persönlichkeitsmodell der Big Five.

3. Hypothesenableitung: Hier werden auf Basis der theoretischen Erkenntnisse spezifische Forschungsfragen und Hypothesen zum Einfluss von demografischen Merkmalen, Technologiekompetenz und Persönlichkeit auf Technostress abgeleitet.

4. Forschungsdesign und Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen, die Fragebogenentwicklung, Datenerhebung und die statistischen Verfahren zur Auswertung.

5. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die empirischen Befunde der Studie, einschließlich Faktoren-, Reliabilitäts- und Regressionsanalysen sowie die Prüfung der Hypothesen.

6. Diskussion und Implikationen für zukünftige Forschung: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, Limitationen der Arbeit aufgezeigt und Handlungsempfehlungen für Unternehmen sowie Anregungen für die zukünftige Forschung formuliert.

7. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen theoretischen Erkenntnisse und die Ergebnisse der empirischen Untersuchung zusammen.

Schlüsselwörter

Technostress, Stressbewältigung, Coping, Big Five, Persönlichkeit, Digitalisierung, Arbeitspsychologie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Technostressoren, Technostress Inhibitoren, Arbeitnehmergesundheit, Onlinebefragung, Regressionsanalyse, Faktor-Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Technostress im beruflichen Kontext, insbesondere wie digitale Technologien die Gesundheit und das Wohlbefinden von Arbeitnehmern beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Stressforschung im digitalen Zeitalter, die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien, Bewältigungsstrategien (Coping) und der Einfluss der Persönlichkeit auf die Stresswahrnehmung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Ausmaß des Technostresses zu quantifizieren und zu verstehen, wie demografische Faktoren und individuelle Persönlichkeitsmerkmale die Stresswahrnehmung und -bewältigung moderieren, um daraus Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer empirischen quantitativen Studie mittels eines Online-Fragebogens, wobei statistische Verfahren wie Faktorenanalysen, Reliabilitätsanalysen, t-Tests, Kruskal-Wallis-Tests und multiple Regressionsanalysen angewandt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Stressmodelle (nach Lazarus und arbeitspsychologisch) und das Modell der Big Five dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Ergebnisse der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Technostress, Coping, Big Five, Digitalisierung, Technostressoren und Technostress Inhibitoren.

Welche Rolle spielt das Persönlichkeitsmodell der Big Five bei der Technostress-Wahrnehmung?

Die Studie prüft, ob Merkmale wie Neurotizismus, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit dazu führen, dass Individuen Technostressoren unterschiedlich wahrnehmen oder bewältigen.

Können Unternehmen Technostress aktiv reduzieren?

Ja, durch sogenannte Technostress Inhibitoren, wie technischen Support, Einbindung der Mitarbeiter in Veränderungsprozesse und gezielte Kompetenzförderung, können Unternehmen die Belastung für ihre Mitarbeiter senken.

Hat das Alter der Mitarbeiter einen messbaren Einfluss auf den Technostress?

Die Ergebnisse zeigen differenzierte Einflüsse des Alters, insbesondere im Hinblick auf die Wahrnehmung der Komplexität von digitalen Technologien.

Welche Limitationen weist die Studie auf?

Die Arbeit identifiziert als Einschränkungen die begrenzte Stichprobengröße (n=121), die Homogenität der Teilnehmer (viele junge Hochschulabsolventen) sowie die Verwendung von Querschnittsdaten, die keine kausalen Aussagen über Zeiträume ermöglichen.

Final del extracto de 168 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Einschätzung und Bewältigung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
Subtítulo
Der Zusammenhang von Geschlecht, Alter und Persönlichkeit
Universidad
University of Bayreuth
Calificación
1,7
Autor
Christina Götz (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
168
No. de catálogo
V958071
ISBN (Ebook)
9783346304087
ISBN (Libro)
9783346304094
Idioma
Alemán
Etiqueta
Technostress Persönlichkeit Stressbewältigung Stresswahrnehmung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Götz (Autor), 2019, Die Einschätzung und Bewältigung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958071
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