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Auswirkungen der Entgelthöhe, wöchentlicher Arbeitszeit und jährlicher Urlaubstage auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern

Título: Auswirkungen der Entgelthöhe, wöchentlicher Arbeitszeit und jährlicher Urlaubstage auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern

Trabajo Escrito , 2019 , 32 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sandra Waldeyer (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Die Arbeitszufriedenheit gilt als eines der zentralsten und populärsten Konzepte der Arbeits- und Organisationspsychologie. Dies spiegelt sich einerseits in der besonders hohen Anzahl von Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen zu diesem Thema wider. So kommt eine PsycLit-Recherche von Spector (1997) bis zum Veröffentlichungszeitpunkt seiner Arbeit allein auf 3.690 Studien. Eine PsycINFO Recherche aus dem Jahr 2005 zeigt, dass zwischenzeitlich mindestens weitere 594 Arbeiten bei denen der Begriff „job satisfaction“ im Titel enthalten ist, hinzugekommen sind (Felfe & Six, 2006). Anderseits kann als Indiz für das hohe Interesse der wissenschaftlichen Forschung an der Arbeitszufriedenheit die lange Tradition der Diskussion genannt werden. Die Ursprünge der Arbeitszufriedenheitsforschung liegen bereits in den 1930er Jahren und somit blickt die Erforschung dieses Konzeptes auf eine fast 90-jährige Geschichte mit einigen Höhen und Tiefen zurück (Liebig, 2006). Bei vielen Studien lag das Erkenntnisinteresse schwerpunktmäßig auf der Untersuchung der plausiblen Hypothese, dass zufriedene Mitarbeiter mehr leisten. Kritiker verspotteten diese weitverbreitete Zusammenhangsvermutung gerne mit dem Spruch „glückliche Kühe geben mehr Milch!“. Trotz kontroversen Meinungen blieb das Forschungsinteresse dauerhaft hoch und die Arbeitszufriedenheit wird nach wie vor in unterschiedlichsten Zusammenhängen intensiv untersucht (Nerdinger, Blickle & Schaper, 2019).

Dies ist nach heutigen Wissenstand durchaus berechtigt, denn das Thema Arbeitszufriedenheit ist bedeutsamer denn je. Die zunehmende Globalisierung und die damit verbundenen wirtschaftlichen Belastungen wie beispielsweise der ständig steigende Effizienzdruck und die ansteigende Unsicherheit über die Zukunft des eigenen Arbeitsplatzes beeinflussen nachhaltig das Befinden und die Motivation der Mitarbeiter. Auch sehen sich viele Unternehmen bereits jetzt mit einem Fachkräftemangel konfrontiert und der demographische Wandel wird diese Problematik noch verschärfen (Fischer, 2006). Folglich muss ein hohes Maß an Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter eine elementare Zielsetzung der Unternehmen sein. Dies leistet einen großen Anteil zu einer geringeren Kündigungsabsicht und zu einer höheren Leistungsbereitschaft. Des Weiteren verbessert eine stark ausgeprägte Mitarbeiterorientierung die Attraktivität des Unternehmens am Personalmarkt (Liebig, 2006).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Arbeitszufriedenheit

2.1 Begriffsdefinition und -abgrenzung

2.2 Theorien der Arbeitszufriedenheit

2.2.1 Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

2.2.2 Das Job Characteristics Model von Hackmann und Oldham

2.2.3 Das Züricher Modell der Arbeitszufriedenheit von Bruggemann

2.3 Ansätze zur Messung der Arbeitszufriedenheit

2.3.1 Die Skala zur Messung der allgemeinen Arbeitszufriedenheit

2.3.2 Der Arbeitsbeschreibungsbogen

3 Untersuchungsgegenstand und Hypothesen

4 Methodisches Vorgehen

4.1 Forschungsdesign

4.2 Planung der Untersuchung

4.3 Durchführung der Untersuchung

4.4 Aufbereitung, Analyse und Interpretation der Daten

5 Diskussion: Kritische Bewertung des Testinstruments

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht quantitativ, inwiefern arbeitsvertragliche Rahmenbedingungen wie die Entgelthöhe, die wöchentliche Arbeitszeit und die Anzahl der jährlichen Urlaubstage die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern in einem mittelständischen Unternehmen beeinflussen, um eine Vorgehensweise zur Operationalisierung dieses Konstrukts aufzuzeigen.

  • Theoretische Grundlagen und Definition der Arbeitszufriedenheit
  • Darstellung maßgeblicher psychologischer Theorien zur Arbeitsmotivation und -zufriedenheit
  • Vergleich und Bewertung von Messinstrumenten (SAZ und ABB)
  • Konzeption eines quantitativen Forschungsdesigns und Hypothesenprüfung

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Der Arbeitsbeschreibungsbogen

Der 1978 entwickelte Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB) von Neuberger und All erbeck stellt eine weiterentwickelte, deutschsprachiger Version des Job Descrip tive Index von Smith, Kendall und Hulin (1969) dar. Der ABB ist im deutschspra chigen Raum eines der am häufigsten eingesetzten Instrumente zur Erfassung der Arbeitszufriedenheit (Nerdinger et al., 2019, S. 466).

Als standardisiertes Messinstrument ermittelt der ABB die Zufriedenheit durch die Beschreibung der Situation aus Sicht der Arbeitsperson. Neuberger und All erbeck (1978) definieren Arbeitszufriedenheit als Einstellung gegenüber ver schiedenen Aspekten der Arbeitssituation. Auf Grundlage dieser Definition steht beim ABB die Messung von Einzelzufriedenheiten der relevantesten Aspekte im Vordergrund. Daher erfasst der ABB mit 81 Items die kognitive-evaluative Ein stellung in den folgenden sieben Subskalen: Kollegen, Vorgesetzte, Tätigkeit, Ar beitsbedingungen, Organisation und Leistung, Entwicklung sowie Bezahlung (Schlick et al., 2010, S. 192). Zusätzlich wird nach der Zufriedenheit mit der Ar beitszeit und der Arbeitsplatzsicherheit gefragt. Die Beantwortung der Items er folgt jeweils einer vierstufigen Likert-Skala nach Grad der Zustimmung. Jede Subskala wird mit einem zusammenfassenden Schlussitem abgeschlossen. De ren Beantwortung erfolgt in Form einer siebenstufigen Kunin-Skala. Die Bearbei tungszeit des Fragebogens beträgt circa 15 bis 20 Minuten (Neuberger, 2016, S. 1-2).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das zentrale psychologische Konzept der Arbeitszufriedenheit ein und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext des demographischen Wandels und wirtschaftlicher Belastungen.

2 Arbeitszufriedenheit: In diesem Kapitel werden definitorische Grundlagen sowie zentrale Theorien wie die Zwei-Faktoren-Theorie, das Job Characteristics Model und das Züricher Modell behandelt und mit gängigen Messinstrumenten kontrastiert.

3 Untersuchungsgegenstand und Hypothesen: Das Kapitel definiert das Forschungsziel und leitet basierend auf arbeitsvertraglichen Parametern drei spezifische Hypothesen zur Arbeitszufriedenheit ab.

4 Methodisches Vorgehen: Hier wird das quantitative Forschungsdesign beschrieben, inklusive der Datenerhebung mittels Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB) und der statistischen Auswertungsstrategie.

5 Diskussion: Kritische Bewertung des Testinstruments: Dieses Kapitel reflektiert die Stärken und Schwächen des ABB und diskutiert methodische Herausforderungen bei der Messung von Arbeitszufriedenheit.

6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird das Forschungsinteresse begründet und die Bedeutung mitarbeiterorientierter Rahmenbedingungen für den Unternehmenserfolg hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Arbeitszufriedenheit, Arbeitsmotivation, Arbeitsbeschreibungsbogen, ABB, Skala zur Messung der allgemeinen Arbeitszufriedenheit, SAZ, Zwei-Faktoren-Theorie, Job Characteristics Model, Züricher Modell, quantitative Forschung, Operationalisierung, Korrelationsanalyse, Arbeitsbedingungen, Entgelt, Arbeitszeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern und untersucht, wie sich spezifische Arbeitsbedingungen wie Entgelt und Arbeitszeit darauf auswirken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Theorie der Arbeitszufriedenheit, verschiedene psychologische Erklärungsmodelle sowie die praktische Anwendung und Validität psychometrischer Messinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Operationalisierung des Konstrukts Arbeitszufriedenheit in einem mittelständischen Unternehmen zur empirischen Überprüfung von arbeitsvertraglichen Zusammenhängen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, das auf der standardisierten Befragung mittels des Arbeitsbeschreibungsbogens (ABB) und einer bivariaten Korrelationsanalyse basiert.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Zufriedenheitskonzepten sowie die methodische Planung und Durchführung einer empirischen Untersuchung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlüsselbegriffe sind Arbeitszufriedenheit, Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB), Arbeitsmotivation und quantitative Hypothesenprüfung.

Welche Vorteile bietet der Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB) gegenüber der SAZ?

Der ABB ermöglicht eine differenzierte Messung einzelner Facetten der Arbeitssituation und erlaubt den Befragten eine Gewichtung der für sie relevanten Aspekte, statt lediglich ein globales Maß zu ermitteln.

Warum spielt das Züricher Modell von Bruggemann eine wichtige Rolle?

Das Modell differenziert zwischen sechs verschiedenen Formen der Arbeitszufriedenheit und berücksichtigt, dass Zufriedenheit auch durch resignative oder pseudo-zufriedene Bewältigungsstrategien entstehen kann.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Auswirkungen der Entgelthöhe, wöchentlicher Arbeitszeit und jährlicher Urlaubstage auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern
Universidad
SRH - Mobile University
Calificación
1,0
Autor
Sandra Waldeyer (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
32
No. de catálogo
V958260
ISBN (Ebook)
9783346303028
ISBN (Libro)
9783346303035
Idioma
Alemán
Etiqueta
Testtheorie Testkonstruktion quantitative Untersuchung Operationalisierung Variablen Forschungsfrage Arbeitszufriedenheit Forschungsdesign Skala Testinstrument
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Waldeyer (Autor), 2019, Auswirkungen der Entgelthöhe, wöchentlicher Arbeitszeit und jährlicher Urlaubstage auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958260
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