Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › VWL - Makroökonomie, allgemein

Common features und Europäische Integration. Die EU und die Ausweitung der Währungsunion

Titel: Common features und Europäische Integration. Die EU und die Ausweitung der Währungsunion

Seminararbeit , 2008 , 34 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

VWL - Makroökonomie, allgemein
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit testet empirisch mithilfe des "Common features"-Tests, ob Konjunkturzyklen von EU-Mitgliedstaaten kointegriert sind.

Durch den Beitritt Maltas und Zypern sowie durch den Beitritt Sloweniens ein Jahr davor gehören nun erstmals seit der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 wieder die Mehrzahl der EU-Länder zur EWU. Das macht das Ausmaß der Währungsunion auf das wirtschaftliche Geschehen in Europa deutlich. Die Währungsunion ist ein Meilenstein im europäischen Integrationsprozess und hat vor allem nicht zuletzt durch die Aufgabe einer eigenen Geldpolitik durch die Mitgliedsländer weit reichende Konsequenzen.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen zuerst diese Folgen in Abschnitt 2 beschrieben werden. Des Weiteren soll diskutiert werden, unter welchen Voraussetzungen die positiven Effekte die Kosten einer Währungsunion überwiegen könnten. Abschnitt 3 soll diese Voraussetzungen dann mithilfe eines empirischen Tests, des "common features"- Tests, überprüfen. Dabei wird die Testmethodik zuerst anhand eines beispielhaften Länderpaares erläutert, um danach aus einer Schätzung mit einer großen Ländergruppe Ergebnisse zu gewinnen. Anschließend folgt eine Beurteilung dieser Ergebnisse. Ferner soll Abschnitt 3 einen kurzen Überblick über bisher veröffentlichte Literatur zum Thema "common features" geben und gleichzeitig die vorgestellten Testergebnisse mit denen aus der Literatur vergleichen. Abschnitt 4 fasst schlussendlich die Ergebnisse zusammen und soll zudem eine kritische Würdigung des "common features"- Tests vornehmen, um seine Aussagekraft für die vorgenommene Schätzung zu beurteilen

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Folgen der europäischen Währungsunion

2.1 Positive Effekte der europäischen Währungsunion

2.2 Kosten der europäischen Währungsunion

2.3 Schlussfolgerungen

3.“Common features“-Test

3.1 Testmethodik

3.2 Durchführung des Tests

3.3 Präsentation und Interpretation der Ergebnisse eines „common features“- Tests für eine größere Länderauswahl

3.4. Vergleich mit empirischen Studien

4.Zusammenfassung und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen der europäischen Integration, insbesondere im Hinblick auf die Kosten der Aufgabe nationaler geldpolitischer Autonomie durch die Europäische Währungsunion. Zentral ist die empirische Analyse der Synchronität von Konjunkturzyklen zwischen den Mitgliedsstaaten mittels des "common features"-Tests.

  • Wirtschaftliche Effekte der europäischen Integration
  • Kosten-Nutzen-Analyse der Europäischen Währungsunion
  • Empirische Untersuchung synchroner Konjunkturzyklen
  • Anwendung des "common features"-Testverfahrens
  • Vergleich aktueller Ergebnisse mit der bestehenden Literatur

Auszug aus dem Buch

3.1 Testmethodik

Die Testmethodik des „common features“-Ansatzes geht zurück auf Engle/Kozicki(1993). Generell testet ein „common features“- Test, ob zwei Zeitreihen, die als Voraussetzung stationär sein müssen, gleiche Eigenschaften haben. Gleiche Eigenschaften können beispielweise Stationarität, Autokorrelation, Saisonalität, ARCH- beziehungsweise GARCH-Komponenten sowie MA Komponenten sein. In diesem Zusammenhang kann Autokorrelation als Konjunkturzyklus interpretiert werden, folglich wird hier ein Test auf eine gemeinsame Autokorrelation in zwei Zeitreihen durchgeführt.8 Dabei ist die Intuition des Tests, dass dann zwei gemeinsame Eigenschaften vorliegen, wenn beide Zeitreihen diese Eigenschaft besitzen und eine Linearkombination aus beiden gefunden werden kann, die diese Eigenschaft nicht mehr aufweist. Im Fall des Tests auf Autokorrelation müssten beide Zeitreihen einem AR-Prozess gleicher Ordnung folgen, und es müsste eine Linearkombination geben, die keinen AR-Prozess mehr aufweist, also nicht mehr korreliert ist mit den Vergangenheitswerten.9

Vor dem eigentlichen Test muss überprüft werden, ob beide Zeitreihen stationär sind. Folglich wird ein unit- root- Test durchgeführt. Beim „common-features“- Test selbst geht man dann in zwei Schritten vor. Zuerst wird eine Box- Jenkins- Analyse durchgeführt, um den jeweiligen AR- Prozess zu bestimmen. Falls die beiden Zeitreihen unterschiedlichen AR- Prozessen folgen, ist ein weiterer Schritt nicht mehr notwendig, denn dann kann logischerweise keine gemeinsame AR Komponente vorliegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in den europäischen Integrationsprozess und Darstellung der Fragestellung bezüglich der wirtschaftlichen Folgen der Währungsunion.

2.Folgen der europäischen Währungsunion: Diskussion der ökonomischen Vor- und Nachteile sowie Analyse der Bedingungen für eine optimale Währungsunion.

3.“Common features“-Test: Empirische Untersuchung der Konjunkturzyklen ausgewählter europäischer Länder mittels Zeitreihenanalyse.

4.Zusammenfassung und kritische Würdigung: Synthese der Ergebnisse sowie kritische Auseinandersetzung mit der Methodik und den Limitationen der Analyse.

Schlüsselwörter

Europäische Währungsunion, Konjunkturzyklus, Common Features Test, Geldpolitik, Bruttoinlandsprodukt, Zeitreihenanalyse, Integration, Autokorrelation, Stationarität, Wirtschaftsraum, Wirtschaftswachstum, Empirische Studie, Währungsstabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wirtschaftlichen Konsequenzen der europäischen Integration und analysiert insbesondere, ob die Länder der Währungsunion synchrone Konjunkturzyklen aufweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Vor- und Nachteile der Europäischen Währungsunion (EWU), die Aufgabe nationaler Geldpolitik und die empirische Messung von Konjunkturzusammenhängen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu beurteilen, ob die Währungsunion aufgrund der Synchronität (oder Asynchronität) der Konjunkturzyklen der Mitgliedsstaaten als ökonomisch sinnvoll oder kostspielig einzustufen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt den „common features“-Test nach Engle/Kozicki, ergänzt durch Unit-Root-Tests und Box-Jenkins-Analysen zur Identifikation der Zeitreihenprozesse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der EWU erörtert, gefolgt von einer detaillierten Anwendung der Testmethodik auf verschiedene europäische Länderpaare und Ländergruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Europäische Währungsunion, Konjunkturzyklen, Common Features, Zeitreihenanalyse und Wirtschaftsintegration.

Warum wurde Frankreich und Italien als beispielhaftes Länderpaar gewählt?

Diese Wahl diente dazu, die Testmethodik anhand zweier zentraler Gründungsstaaten der europäischen Einigung zu illustrieren, bevor eine Ausweitung auf weitere Staaten erfolgte.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich Großbritannien?

Die Analyse deutet darauf hin, dass Großbritannien keinen gemeinsamen Konjunkturzyklus mit den anderen untersuchten Ländern teilt, was gegen einen Beitritt zur EWU aus ökonomischer Sicht sprechen könnte.

Welche Limitationen werden bei der Analyse kritisch angemerkt?

Der Autor weist auf Probleme bei der Datenverfügbarkeit, die Notwendigkeit großer Stichproben für die Box-Jenkins-Analyse und die Schwierigkeit simultaner Schockreaktionen als Schwachstellen hin.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Common features und Europäische Integration. Die EU und die Ausweitung der Währungsunion
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
34
Katalognummer
V958627
ISBN (eBook)
9783346309686
ISBN (Buch)
9783346309693
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Europäische Integration Kointegrationstest Unit root
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2008, Common features und Europäische Integration. Die EU und die Ausweitung der Währungsunion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958627
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  34  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum