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Digitale Primärprävention im Handlungsfeld Stress. Inhaltliche Ausgestaltung von Apps der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland für Frauen zwischen 30 und 39

Titel: Digitale Primärprävention im Handlungsfeld Stress. Inhaltliche Ausgestaltung von Apps der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland für Frauen zwischen 30 und 39

Bachelorarbeit , 2020 , 95 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sandra Bönicke (Autor:in)

Gesundheit - Digital Health Management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie wirksam die Stress-Apps sind, die von den deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen für die weibliche Zielgruppe der 30-39-Jährigen derzeit angeboten werden. Qualitätskriterien für die Bewertung von Gesundheits-Apps wurden in der Vergangenheit zwar in Ansätzen aufgestellt, jedoch konnte bisher kein Instrument zum Qualitätsnachweis verbindlich durchgesetzt werden. Je nach Art der App ist die Anwendung verschiedener Qualitätskriterien zielführend. Speziell für Präventions-Apps im Handlungsfeld Stress ist die Etablierung von zugeschnittenen Qualitätskriterien noch geringer.

Ziel der Arbeit ist es daher, zunächst einen objektiven Kriterienkatalog speziell für die Qualitätsbeurteilung von Stress-Apps der dGKV zu erarbeiten. Dazu wird eine Sekundärforschung durchgeführt. Dieses Instrument kann damit zukünftig eine Möglichkeit für Entwickler, Krankenversicherer, Nutzerinnen und andere Stakeholder darstellen, Stress-Apps (der dGKV) auf ihre Qualität zu überprüfen. Auch im wissenschaftlichen Bereich und der zukünftigen Forschung in der digitalen Stressprävention kann dieses Instrument Ansatzpunkte bieten. Anschließend wird anhand des erarbeiteten Kriterienkatalogs eine Wirksamkeitseinschätzung der aktuell verfügbaren Stress-Apps der dGKV vorgenommen. Im Rahmen einer Primärforschung werden aktuell verfügbare Stress-Apps der dGKV auf die Qualitätskriterien des Kriterienkatalogs gescreent. Abschließend werden in dieser Arbeit Handlungsempfehlungen für die Verbesserung von Rahmenbedingungen bezüglich Stress-Apps ausgesprochen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung

1.1 Präventive Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Fragestellung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Stress

2.1.1 Definition und Grundlagen

2.1.2 Prävalenz und auslösende Faktoren bei 30-39-jährigen Frauen

2.1.3 Chronischer Stress und psychische Gesundheit

2.2 Hintergründe zur digitalen Stressprävention

2.2.1 Definition und Wirkung der Prävention

2.2.2 Stressprävention bei erwachsenen Frauen

2.2.3 Digitalisierung in der Prävention und Gesundheit

3. Methodisches Vorgehen

3.1 Sekundärforschung

3.2 Primärforschung

4. Befunde

4.1 Befunde der Sekundärforschung

4.1.1 Befunde bezüglich der Inputqualität

4.1.2 Befunde bezüglich der Durchführungsqualität

4.1.3 Befunde bezüglich der Outcomequalität

4.2 Befunde der Primärforschung

4.2.1 Qualitative Erhebung

4.2.2 Quantitative Erhebung

5. Ergebnisse

5.1 Zentrale Ergebnisse

5.2 Limitation der Ergebnisse

6. Diskussion

7. Handlungsempfehlungen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die von deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen angebotenen Stress-Apps für 30-39-jährige Frauen nach aktuellem Forschungsstand eine hohe Wirksamkeit erwarten lassen. Ziel ist die Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Qualitätsbeurteilung, gefolgt von einem Screening der aktuell verfügbaren Apps.

  • Analyse der Stressbelastung bei 30-39-jährigen Frauen
  • Qualitätskriterien für digitale Stressprävention (Input, Durchführung, Outcome)
  • Methodik des Screenings von Gesundheits-Apps
  • Evaluation der Versorgungsqualität digitaler Präventionskonzepte

Auszug aus dem Buch

1.1 Präventive Problemstellung

Stress beeinflusst das Leben als alltäglicher Begleiter (vgl. Nitsch, 1981a, S. 15f) und ist heute im Rahmen der zunehmenden Ökonomisierung mit veränderten Formen der Arbeitsbelastung, erhöhtem Leistungsdruck und gestiegener Angst (vgl. Hirschfeld, 2017, S. 199) sowie durch gesellschaftliche Veränderungen (vgl. Kaluza, 2018, S. 6) ein Massenphänomen, unter dem immer mehr Menschen leiden scheinen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht Stress als eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts (vgl. WHO zit. nach TK, 2013, S. 8; Scherenberg; Buchwald, 2016, S. 12) und prognostiziert dadurch einen weiteren Anstieg von psychischen Erkrankungen (vgl. WHO, 2011 zit. nach Meyer et al, 2018, S. 360). 30–39-jährige Frauen sind einem besonders hohen Stresspegel ausgesetzt (vgl. TK, 2016, S. 7; Hapke et al, 2013, S. 751). 82% der Frauen in dieser Altersgruppe kennen regelmäßige Stresszustände, ein Drittel davon fühlt sich sogar häufig gestresst (vgl. TK, 2016, S. 7). Die Bedeutung von Stress liegt nicht in der Allgegenwärtigkeit an sich, sondern in den täglichen Herausforderungen der heutigen Lebensumstände, die durch Einseitigkeit, Dichte sowie Verbindlichkeit die Kompensations- und Anpassungsmechanismen und damit den Handlungsspielraum gegenüber Stress immer stärker einschränken (vgl. Nitsch, 1981a, S. 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung: Das Kapitel führt in die Problematik chronischen Stresses bei 30-39-jährigen Frauen ein und definiert das Forschungsziel der Qualitätsbewertung von Stress-Apps.

2. Theoretischer Hintergrund: Es werden Grundlagen zu Stress, dessen Ursachen bei Frauen sowie die Hintergründe der digitalen Prävention und des Mediennutzungsverhaltens dargelegt.

3. Methodisches Vorgehen: Die Arbeit beschreibt die Kombination aus Sekundärforschung zur Katalogentwicklung und Primärforschung mittels Screening vorhandener Apps.

4. Befunde: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse des Screenings von neun Stress-Apps hinsichtlich ihrer Input-, Durchführungs- und Outcomequalität.

5. Ergebnisse: Die zentralen Befunde werden ausgewertet und die Limitationen der Studie kritisch reflektiert.

6. Diskussion: Die Ergebnisse werden in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und mit existierender Literatur verglichen.

7. Handlungsempfehlungen: Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Empfehlungen zur Verbesserung von Stress-Apps der Krankenkassen gegeben.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung und einem Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Stressprävention, Digitale Gesundheitsanwendungen, Stress-Apps, 30-39-jährige Frauen, Gesundheitskompetenz, Qualitätssicherung, Wirksamkeit, Sekundärforschung, Primärforschung, App-Screening, Stressmanagement, Psychische Gesundheit, gesetzliche Krankenversicherung, Usability, User Experience.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis untersucht die Qualität von Stress-Apps, die von deutschen gesetzlichen Krankenkassen für die Zielgruppe der 30-39-jährigen Frauen angeboten werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Prävention von stressbedingten Erkrankungen, der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie der methodischen Bewertung von mobilen Applikationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob die angebotenen Apps so konzipiert sind, dass nach dem aktuellen Forschungsstand eine hohe Wirksamkeit bei der Stressbewältigung für die weibliche Zielgruppe zu erwarten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine systematische Sekundärforschung zur Katalogerstellung mit einer empirischen Primärforschung (Screening von Apps anhand eines entwickelten Kriterienkatalogs).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Stress und Prävention, die Erarbeitung eines Qualitätskatalogs, das Screening der Apps sowie die Auswertung von quantitativen und qualitativen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Stressprävention, Digitale Gesundheitsanwendungen, Gesundheitskompetenz, Qualitätssicherung und App-Screening.

Wie unterscheidet sich die "Kaia Rücken-App" von den anderen untersuchten Apps?

Die Kaia Rücken-App, die ursprünglich für die Therapie chronischer Rückenschmerzen entwickelt wurde, erzielte im Vergleich die höchste Erfüllungsquote der Qualitätskriterien (13 von 16).

Warum wird die Download-Anzahl bei der Bewertung mit Vorsicht betrachtet?

Die Download-Daten sind aus den App-Stores nur in groben Gruppen verfügbar und ungenau, weshalb sie zur Berechnung der Wirksamkeit nur als richtungsweisende Indikatoren dienen können.

Ende der Leseprobe aus 95 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitale Primärprävention im Handlungsfeld Stress. Inhaltliche Ausgestaltung von Apps der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland für Frauen zwischen 30 und 39
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen
Note
1,7
Autor
Sandra Bönicke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
95
Katalognummer
V958642
ISBN (eBook)
9783346322746
ISBN (Buch)
9783346322753
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ehealth mhelath Primärprävention Apps Stressmanagement GKV
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Bönicke (Autor:in), 2020, Digitale Primärprävention im Handlungsfeld Stress. Inhaltliche Ausgestaltung von Apps der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland für Frauen zwischen 30 und 39, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958642
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Leseprobe aus  95  Seiten
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