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Haben Menschen Selbstmanagement nötig? Bedeutung von Selbstmanagement in einer modernen Gesellschaft

Titel: Haben Menschen Selbstmanagement nötig? Bedeutung von Selbstmanagement in einer modernen Gesellschaft

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff des „Managements“ ist in unserer heutigen Zeit präsenter denn je. Während sich die Bedeutung des Begriffs „Management“ immer weiter öffnet und die Präsenz eben dieses Begriffs im allgemeinen Sprachgebrauch stark zugenommen hat, ergibt sich die Frage, was sich alles managen lässt und wo die Grenzen dessen liegen, was sich sinnvoll nicht managen lässt. Eine logische Fragestellung daraus ist die, inwiefern ein Mensch sich selbst managen kann, also ein Management des eigenen Lebens, der eigenen Taten und Entscheidungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. MANAGEMENT ALS TRENDBEGRIFF DER AKTUELLEN ZEIT

2. BEGRIFF UND BEDEUTUNG VON SELBSTMANAGEMENT

2.1 GESELLSCHAFTLICHE SELBST- UND EIGENWAHRNEHMUNG IM WANDEL DER ZEIT

2.2 IDEEN UND VORSTELLUNGEN IM RAHMEN EINES SELBSTMANAGEMENTS

2.3 ABGRENZUNG ZU REINEN MOTIVATIONS- UND VERHALTENSTECHNIKEN

3. SELBSTMANAGEMENT: LEERE WORTHÜLSE ODER GRUNDLAGE ZUM ERFOLG?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Relevanz des Begriffs "Selbstmanagement" vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelt und hinterfragt, ob es sich dabei um eine notwendige Kompetenz zur Lebensgestaltung oder lediglich um einen populären Modebegriff handelt.

  • Historische Entwicklung und Bedeutung des Managementbegriffs
  • Psychologische Grundlagen und Konzepte des Selbstmanagements
  • Analyse von Selbstmanagement-Modellen, insbesondere am Beispiel von Stephen Covey
  • Kritische Abgrenzung zu unseriösen Coaching-Angeboten und Motivations-Techniken
  • Evaluation des Nutzens von Selbstmanagement für die individuelle Lebensführung

Auszug aus dem Buch

2.2 Ideen und Vorstellungen im Rahmen eines Selbstmanagements

Die konkreten Ideen und Vorstellungen, was unter Selbstmanagement zu verstehen ist, gehen stellenweise auseinander. Das St. Galler Management-Modell beschreibt Management ganz grundlegend als „reflexive Gestaltungspraxis“, betont also, ähnlich wie oben bereits zitiert Donald Schön in Bezug auf die Selbstreflexion, die Reflexion als zentrales Handlungselement. Grundsätzlich gilt eine solche Selbstbeobachtung, um daraus in einem stetigen Prozess der Rückkoppelung eine Selbstbewertung abzuleiten, als Standardverhalten in der Pädagogik und Psychologie. Die Psychologie definiert dies unter dem Begriff „Selbstregulation“ als „Tatsache, dass Menschen in der Lage sind, eigenes Verhalten im Hinblick auf selbst gesetzte Ziele zu steuern.“ Diese psychologische Vorstellung bildet die Grundlage für das darauf aufbauende Selbstmanagement.

Während Selbstmanagement als eigene und mittlerweile etablierte Form der Managementlehre, wie im Punkt zuvor bereits angerissen, Kompetenzen und wissenschaftliche Grundlagen aus mehreren Richtungen miteinander kombiniert, besteht ein enger Bezug zur Psychologie. Folgerichtig stammen auch einige Grundlagenwerke zum Thema Selbstmanagement von Psychologen. So beispielsweise das Fach- und Lehrbuch „Selbstmanagement-Therapie“ aus dem Jahre 1991 von Frederick Kanfer in Mehrautorenschaft mit zwei weiteren Psychologen, welches sogar die Grundlagen für eine entsprechend gerichtete Methode der psychologischen Verhaltenstherapie geschaffen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. MANAGEMENT ALS TRENDBEGRIFF DER AKTUELLEN ZEIT: Dieses Kapitel analysiert die begriffliche Entwicklung des Managements vom rein unternehmerischen Leitungsbegriff hin zu einer allumfassenden Fähigkeit, die auf nahezu alle Lebensbereiche angewendet wird.

2. BEGRIFF UND BEDEUTUNG VON SELBSTMANAGEMENT: Hier werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, psychologische Grundlagen und konkrete Konzepte des Selbstmanagements sowie die Abgrenzung zu rein oberflächlichen Motivationstechniken beleuchtet.

3. SELBSTMANAGEMENT: LEERE WORTHÜLSE ODER GRUNDLAGE ZUM ERFOLG?: Das abschließende Kapitel bewertet, inwiefern Selbstmanagement eine notwendige und legitime Praxis zur Gestaltung des eigenen Lebens darstellt, und warnt gleichzeitig vor ineffektiven kommerziellen Coaching-Angeboten.

Schlüsselwörter

Selbstmanagement, Management, Selbstreflexion, Selbstregulation, Persönlichkeitsentwicklung, Lebensgestaltung, Motivation, Coaching, Psychologie, Effektivität, Arbeitswelt, Handlungskompetenz, Zielerreichung, Transformation, Selbstverantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit und den Stellenwert von Selbstmanagement als moderne Kompetenz zur Gestaltung des eigenen Berufs- und Privatlebens.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Begriffsdefinition von Management, die psychologischen Grundlagen der Selbstregulation und die kritische Analyse von Selbstmanagement-Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Mehrwert von Selbstmanagement herauszuarbeiten und von oberflächlichen oder rein monetär getriebenen Coaching-Angeboten abzugrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Untersuchung etablierter Management- und Psychologiemodelle, um das Thema fundiert einzuordnen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil stehen insbesondere die historische Entwicklung des Begriffs sowie die Einordnung durch psychologische Modelle, wie sie etwa von Frederick Kanfer oder Stephen Covey geprägt wurden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Selbstmanagement, Selbstreflexion, Selbstregulation, Managementlehre und der kritische Diskurs über moderne Coaching-Trends.

Inwiefern unterscheidet der Autor zwischen echtem Selbstmanagement und Coaching-Angeboten?

Der Autor unterscheidet dahingehend, dass echtes Selbstmanagement auf dauerhafte, eigenverantwortliche Problemlösungskompetenz abzielt, während unseriöse Coaching-Angebote oft nur auf kurzfristige, abhängigkeitsfördernde Motivationsschübe setzen.

Welche Rolle spielt Stephen Covey im Kontext der Arbeit?

Covey wird als prominentes Beispiel für ein wissenschaftlich und praktisch orientiertes Selbstmanagement-Konzept angeführt, das durch seine "Sieben Wege" einen ganzheitlichen Ansatz zur privaten und beruflichen Effektivität liefert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Haben Menschen Selbstmanagement nötig? Bedeutung von Selbstmanagement in einer modernen Gesellschaft
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V958853
ISBN (eBook)
9783346304506
ISBN (Buch)
9783346304513
Sprache
Deutsch
Schlagworte
haben menschen selbstmanagement bedeutung gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Haben Menschen Selbstmanagement nötig? Bedeutung von Selbstmanagement in einer modernen Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958853
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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