Analyse der “Ringparabel” von Gotthold Ephraim Lessing und Vergleich mit “Die drei Ringe” von Giovanni Boccaccio


Hausarbeit, 2020

15 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehung des Dramas “Nathan der Weise” von G. E. Lessing

3. Definition Parabel

4. Analyse der “Ringparabel” von Lessing
4.1 Inhalt
4.2 Form und Sprache

5. Vergleich der “Ringparabel” von Lessing mit “Die drei Ringe” von Boccaccio
5.1 “Die drei Ringe” von Giovanni Boccaccio
5.2 Vergleich

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

“Das wars! Das kann mich retten! - Nicht Kinder blos, speist man Mit Mährchen ab.”1

So kommt Nathan in dem Drama “Nathan der Weise” von Gotthold Ephraim Lessing auf die Idee, die Frage des Sultans, nach der wahren Religion, mit einem “Mährchen” zu beantworten. Dieses Märchen erzählt Nathan in Form einer Parabel, auch bekannt als die “Ringparabel”. Für diese hat sich der Autor eine ihm bereits bekannte Erzählung “Die drei Ringe” von Giovanni Boccaccio aus dem “Dekameron” als Vorlage genommen. In der vorliegenden Arbeit wird die Frage beantworten, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Vorlage von Boccaccio und der Parabel von Lessing bestehen und warum Lessing die “Ringparabel” als Kernstück seines Dramas wählte. Dafür wird zunächst die Entstehung des Dramas “Nathan der Weise” von G. E. Lessing näher betrachtet und der Begriff der Parabel definiert. Danach wird die Parabeln von Lessing auf ihren Inhalt und ihre Form hin analysiert und im Anschluss mit Boccaccios Werk verglichen.

2. Entstehung des Dramas “Nathan der Weise” von G. E. Lessing

“Nathan der Weise”, ein Dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen, wurde als Erstdruck zur Ostermesse im Mai 1779 ohne Verlags- und Ortsangabe veröffentlicht. Lessing wählte für sein Drama die Veröffentlichungsform der Subskription, bei diesem Verfahren im Buchwesen müssen Interessenten das Werk vorbestellen und sich verpflichten es bei der Erscheinung abzunehmen.2 Dieses Verfahren wählte Lessing wohl vor allem aus ökonomischen Gründen, da er er Geldnot war, verpflichtete sich selbst aber auch dazu, das Stück bis spätestens zur Leipziger Ostermesse herauszugeben.3 Auslöser für die Entstehung des Dramas war der Fragmentenstreit und Lessings Kontroverse mit dem Hauptpastor Goeze, der Lessing daran hindern wollte, noch mehr religionskritische Schriften zu veröffentlichen. Dieser Streit führte schließlich dazu, dass der Herzog von Braunschweig am 17.08.1778 Lessing endgültig seine Zensurfreiheit entzog. Er erwirkt damit, “daß er [Lessing] in Religions Sachen, so wenig hier als auswärts, auch weder unter seinem noch anderen ausgenommenen Namen, ohne vorherige Genehmigung des Fürstl. Geheimen Ministerii ferner etwas drucken lassen möge.”4. Nachdem über Lessing die Zensur verhängt wurde, wuchs in ihm der Plan, mit anderen Mitteln die Goeze-Kontroverse weiter zu führen. Diesen Plan bestätigt er in einem Brief an Elise Reimarus am 06.09.1778: “Ich muß versuchen, ob man mich auf meiner alten Kanzel, auf dem Theater wenigstens, noch ungestört will predigen lassen.”5. Bereits am 11.08.1778 schrieb Lessing an seinen Bruder in Berlin einen Brief, mit der Ankündigung eines Stücks, in dem er nach Subskribenten fragt. Darin hieß es:

“Noch weiß ich nicht, was für einen Ausgang mein Handel nehmen wird. Aber ich möchte gern auf einen jeden gefaßt sein. Du weißt wohl, daß man das nicht besser ist, als wenn man Geld hat, so viel man braucht; und da habe ich diese vergangene Nacht einen närrischen Einfall gehabt. Ich habe vor vielen Jahren einmal ein Schauspiel entworfen, dessen Inhalt eine Art von Analogie mit meinen gegenwärtigen Streitigkeiten hat, die ich mir damals wohl nicht träumen ließ.”6.

In diesem Brief wird deutlich, dass Lessing das Drama schon einige Jahre zuvor entworfen hat und es zu der aktuellen Situation passend veröffentlichen will. Der Ursprung des Stücks geht in Lessings schriftstellerische Frühzeit zurück, wahrscheinlich auf die frühen fünfziger Jahre, da er sich in dieser Zeit mit Boccaccios Parabel von den drei Ringen beschäftigte in Zusammenhang mit seiner Arbeit an dem Werk “Rettung des Hieronymus Cardanus”. Nach den ersten Ideen zu dem Drama und dem Kontakt mit der Parabel von Boccaccio erwähnt Lessing in einem Brief an seinen Bruder, er habe die Arbeit an dem Projekt nach seiner Italienreise im Februar 1776 wieder aufgenommen. Zum Abschluss brachte Lessing diese Arbeit aber erst 1778, als der Entzug seiner Zensurfreiheit ihm den Anreiz zur Fertigstellung des Stücks gab.7 Er betont in einem Brief, dass “mehr Zufall als Wahl [mir] einen meiner alten theatralischen Versuche in die Hände geführt habe, von dem ich sehe, daß er schon längst die letzte Feile verdient hätte.”8. Allerdings gibt es keine schriftlichen Belege, dass der Entwurf bereits so viele Jahre vorher entstand.9 Damit ist Lessings Drama “Nathan der Weise” ein alter Entwurf, der für eine Weiterführung des Fragmentenstreit und als Glaubensbekenntnis des Autors wieder neu belebt und veröffentlicht wird. Er will damit die Zensur umgehen, die der Herzog von Braunschweig ihm auferlegt hat und gleichzeitig seine religiösen Ansichten zum Ausdruck bringen. Lessing ist immer der Tradition der Toleranzaufforderung in den drei Religionen Judentum, Islam und Christentum nachgegangen und wollte die Menschen durch seine Forschung und seine Veröffentlichungen aufklären.10 Diese Ergebnisse seiner Forschung versucht er schließlich in seinem Drama “Nathan der Weise” den Menschen über das Theater näher zu bringen.

3. Definition Parabel

Der Begriff ‘Parabel’ stammt ursprünglich aus dem griechischen und bedeutet “nebeneinanderstellen” oder “Vergleichung”.11 Eine Parabel ist eine “kurze, fiktionale Erzählung in Vers oder Prosa, die durch Transfersignale dazu auffordert, einen anderen als den wörtlichen, nämlich einen in irgendeiner Weise lebensbedeutsamen Sinn in ihr zu suchen.”12 Man kann die literarische Parabel auch mit einer mathematischen Parabel vergleichen, bei der die Ausgangswerte verschieden sind, das Ergebnis aber dasselbe. Sie ist wie eine Spiegelung, auf der einen Seite der Achse steht die fiktionale Erzählung, auf der anderen Seite die Realität, die sie spiegelt. Zur Zeit Lessings wurde der Begriff Parabel im Wörterbuch der Gebrüder Grimm mit “nebenhinwerfen, nebeneinander stellen, vergleichen”13 beschrieben und erklärt mit: “das gleichnis, rede oder dichtung in einem gleichnisse”14. Das Zedler Universallexikon enthält folgende Beschreibung:

“Parabel, ist eine Gleichnis-Rede, darinnen unter dem Bilde natürlicher und bekannter Sachen, himmlische Dinge vorgetragen werden. Den Bestand derselben theilen die Gottes-Gelehrten ein in innatum, wenn die Erklärung der Parabel von Christo selbst, der sich am meisten solcher Gleichnis-Reden in seinen Predigten zu bedienen pflegte, gleich hinzu gefügt wird; und un illatum, wenn solche von uns selbst nach der Sehnlichkeit des Glaubens und Wertes eingerichtet wird.”15.

Die Parabel hatte zur Zeit Lessings einen engen Bezug zur Theologie und wurde schon von Luther als Synonym für “das biblische ,Gleichnis' ” bezeichnet und als “[...] kurze, vollständige Erzählung, die auf uneigentliche Weise anschaulich belehren oder göttliche Heilsbotschaft verhüllt mitteilen soll.”16 beschrieben. Eben dieser Bezug der Parabel zur Religion könnte Lessing ebenfalls dazu veranlasst haben, diese Textgattung für die Vermittlung seiner religiösen Ansichten zu wählen. In der Literaturwissenschaft blieb die Abgrenzung der Parabel zu ähnlichen Textformen wie dem Gleichnis, der Fabel oder der Allegorie oft kontrovers. Lessing unterscheidet dabei die Fabel und die Parabel, an Aristoteles angelehnt, stilistisch und wirkungsbezogen.17

“Wenn wir einen allgemeinen moralischen Satz auf einen besonderen Fall zurückführen, diesem besondern Falle die Wirklichkeit ertheilen, und eine Geschichte daraus dichten, in welcher man den allgemeinen Satz anschauend erkennt: so heißt diese Erdichtung eine Fabel.”

“Der einzelne Fall aus welchem die Fabel bestehet, muß als wirklich vorgestellt werden. Begnüge ich mich an der Möglichkeit desselben, so ist es ein Beispiel, eine Parabel. [...]”18

Er definiert damit die Fabel als konkretes und wirklichkeitsbezogenes Erzählen und die Parabel als hypothetisches, möglichkeitsbezogenes Erzählen. Lessing nutzt die Parabel daher in seinem Drama ‘Nathan der Weise’, um eine mögliche, hypothetische Geschichte zu erzählen und sie damit als moralisches Beispiel zu nutzen.

4. Analyse der “Ringparabel” von Lessing

Die “Ringparabel” im Drama “Nathan der Weise” von Gotthold Ephraim Lessing steht im 3. Aufzug, 7. Auftritt. Sie befindet sich damit im Mittelpunkt des “Dramatischen Gedicht in fünf Aufzügen” und bildet den Höhepunkt der Handlung. Es kommt zur Erzählung der Parabel, da der Sultan Saladin den reichen Juden Nathan versucht in eine Falle zu locken, indem er ihn nach dem wahren Glauben fragt. Nathans Ausweg aus dieser Falle ist die “Ringparabel” auf die im Weiteren näher eingegangen wird und der Inhalt kurz zusammengefasst sowie die Form dargestellt und analysiert wird. Zuletzt wird die “Ringparabel” mit der Erzählung “Die drei Ringe” von Giovanni Boccaccio verglichen.

4.1 Inhalt

Eingeleitet wird die “Ringparabel” durch ein Gespräch zwischen dem reichen und weisen Juden Nathan und dem Sultan Saladin von Jerusalem. Als Saladin Nathan in den Palast bestellt, geht dieser zunächst davon aus, dass der Sultan sich bei ihm Geld leihen möchte. Doch der Sultan versucht Nathan in eine Falle zu locken und anstatt ihn nach Geld zu fragen, stellt er ihm die Frage nach dem wahren Glauben “Von diesen drey Religionen kann doch nur eine die wahre seyn.”19 (V. 1843-1845). Da Nathan die Falle aber erkennt, beschließt er die Frage mit einer Parabel zu beantworten “Erlaubst du wohl dir ein Geschichtchen zu erzählen?”20 (V. 1905 - 1906). Diese sogenannte “Ringparabel” ist das Kernstück des Dramas und geht von Vers 1911 bis Vers 2054. Sie handelt von einem Mann, der einen Ring mit Zauberkraft besaß, der den Träger vor Gott und den Menschen angenehm machte, falls er ihn in dieser Zuversicht trug. Dieser Ring wurde in der Familie des Mannes von Generation zu Generation immer an den Sohn weitervererbt, der dem Vater am liebsten war. So kam es aber in einer Familie dazu, dass der Vater seine drei Söhne alle gleich lieb hatte und nicht wusste, wem er den Ring vererben sollte und somit jedem seiner Söhne den Ring versprach. Da er sich nicht entscheiden konnte ließ er zwei weitere, identische Ringe anfertigen und überreichte zu seinem Tod jedem Sohn einen Ring. Nach dem Tod des Vaters kam es allerdings zum Streit zwischen den Söhnen, denn jeder wollte wissen, wer den echten Ring mit der Zauberkraft geerbt hat. So gingen sie zu einem Richter, der entscheiden sollte. Der Richter wies die drei Söhne allerdings ab, da die Wunderkraft des Rings sich an keinem der jungen Männer offenbarte und er bezichtigte sie alle drei als betrogene Betrüger und dass der echte Zauberring wohl verloren gegangen sei. Als Rat gab er ihnen schließlich mit, dass jeder von ihnen nach der Wunderkraft des Ringes streben sollte und wenn sich die Kräfte des Steins irgendwann in späteren Generationen zeigen würden, könnten ihre Kindeskinder wieder vor Gericht ziehen und einen weiseren Richter nach dem wahren Ring befragen. Der Inhalt der Parabel steht vergleichend für die drei Weltreligionen Judentum, Islam und Christentum. Diese drei Religionen wurden von Gott geschaffen und an die Menschen weitergegeben, die sich nun um die “wahre” Religion streiten. Die Ringparabel thematisiert die Probleme des Fragmentenstreit, zudem ist “Nathans Parabel [ist] das Destillat von Lessings späten Gedanken über die Ungreifbarkeit der religiösen Wahrheit und den Vorrang des moralischen Handelns”21. Der Richter wirkt in der Erzählung recht ungeduldig, da keiner der drei jungen Männer mit handfesten Beweisen begründen kann, dass er den richtigen Ring hat. Damit soll die Parabel nahelegen, dass Streitigkeiten über Religionsfragen sinnlos sind und dass man die Menschen lieber nach ihrem guten Handeln beurteilen soll, statt nach der vermeintlich richtigen oder falschen Religion. Auch von den Tugenden, die der Richter den Söhnen empfiehlt, um den richtigen Ring ausfindig zu machen - “von Vorurtheilen freyen Liebe”, “Sanftmuht”, ”herzlicher Verträglichkeit”, ”Wohltun” und “innigster Ergebenheit in Gott” - bezieht sich nur die Letzte konkret auf die Religion.22 Somit soll die Parabel die Grenzen der menschlichen Erkenntnis in Religionsfragen darstellen und zeigen, dass niemand die Wahrheit über die “richtige” Religion besitzt, jeder aber nach ihr streben kann, wenn er seinen Glauben mit Zuversicht ausübt.23

[...]


1 Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen, in: G.E Lessing Nathan der Weise. Studienausgabe, hg. von Kai Bremer und Valerie Hantzsche, Reclam 2013, S. 85.

2 vgl. Online-Wörterbuch Wortbedeutung.info: Subskription, https://www.wortbedeutung.info/Subskription/, Zugriff: 03.08.2020.

3 vgl. Klaus Bohnen und Arno Schilson: Gotthold Ephraim Lessing Werke 1778-1780, in: ders.: Werke und Briefe: in zwölf Bänden, Bd.-9: Werke 1778-1780, Frankfurt am Main 1993, S. 1129.

4 Klaus Bohnen: Werke und Briefe, S. 1131.

5 Monika Fick: Lessing Handbuch. Leben-Werk-Wirkung, 4. Aufl., Stuttgart 2016, S. 446.

6 ebd., S. 445.

7 vgl. Hugh Barr Nisbet: Lessing. Eine Biographie, München 2008, S. 783.

8 Klaus Bohnen: Werke und Briefe, S. 1133.

9 vgl. Klaus Bohnen: Werke und Briefe, S. 1134.

10 vgl. Fick: Lessing Handbuch, S. 446.

11 vgl. Bernd Auerochs: Parabel, in: Metzler Lexikon Literatur. Begriffe und Definitionen, 3. Aufl., hg. von Dieter Burdorf, Christoph Fasbender und Burkhard Moennighoff, Stuttgart 2007, S. 567.

12 ebd., S. 567.

13 Heinrich Heine: Parabel, in: Deutsches Wörterbuch, hg. von Jacob und Wilhelm Grimm, Bd.-13, Leipzig 1854-1961, Sp. 1452.

14 ebd., Sp. 1452.

15 Johann Heinrich Zedler: Parabel, in: Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste, Bd.-26, hg. von Johann Heinrich Zedler, Leipzig 1731-1754, Sp. 713.

16 Renate von Heyebrand: Parabel, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte , Bd.-3: P-Z, hg. von Jan-Dirk Müller, Berlin 2007, S. 11.

17 vgl. ebd. S.13

18 Gotthold Ephraim Lessing: Vom Wesen der Fabel, in: Theorien zu Fabeln, Parabeln und Gleichnissen, hg. von Reinhard Dithmar, Ludwigsfelde 2000, S. 267.

19 Lessing: Nathan der Weise, S.83.

20 Lessing: Nathan der Weise, S.86.

21 Nisbet: Lessing. Eine Biographie, S. 788.

22 vgl. Nisbet: Lessing. Eine Biographie, S.791 - 792.

23 vgl. Fick: Lessing Handbuch, S. 449.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Analyse der “Ringparabel” von Gotthold Ephraim Lessing und Vergleich mit “Die drei Ringe” von Giovanni Boccaccio
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V960695
ISBN (eBook)
9783346303424
ISBN (Buch)
9783346303431
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse, ringparabel”, gotthold, ephraim, lessing, vergleich, ringe”, giovanni, boccaccio
Arbeit zitieren
Viktoria Engmann (Autor), 2020, Analyse der “Ringparabel” von Gotthold Ephraim Lessing und Vergleich mit “Die drei Ringe” von Giovanni Boccaccio, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960695

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