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Formen der Peer-Education. Stärkung sozialer Ressourcen bei Kindern mit psychisch erkrankten Eltern

Titre: Formen der Peer-Education. Stärkung sozialer Ressourcen bei Kindern mit psychisch erkrankten Eltern

Élaboration , 2011 , 6 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
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In der Arbeit werden verschiedene Formen der Peer-Education (Peer-Mediation, Peer-Counceling, Peer-Involvement-Strategien) für die Stärkung von Kindern psychisch erkrankter Eltern werden vorgestellt.

Unter dem Begriff Ressourcen versteht man alles, was eine bestimmte Person in einer schwierigen Situation als hilfreich empfindet. Als soziale Ressourcen bezeichnet man das Vorhandensein eines sozialen Netzwerks. Zum sozialen Netzwerk zählen Verwandte, Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen. Soziale Ressourcen spielen vor allem in Belastungs- und Krisensituationen eine entscheidende Rolle, da sie als eine Art Puffer für die Betroffenen fungieren. Die psychische Erkrankung der Eltern führt oft dazu, dass die Kinder kaum über soziale Ressourcen verfügen. Aus Scham vertrauen sich die Kinder nur wenigen Leuten oder niemandem an und ziehen sich zurück. Um soziale Ressourcen zu stärken, führt man sogenannte Netzwerkinterventionen durch. Zur unmittelbaren Netzwerkförderung gehört auch die Peer- Education.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Soziale Ressourcen bei Kindern psychisch kranker Eltern stärken

2. Peer-Education

3. Gründe für die Peer- Education

4. Verschiedene Formen der Peer- Education

4.1 Peer- Mediation

4.2 Peer- Counceling

4.3 Peer- Education

4.4 Peer- Projekte

5. Peer- Involvement- Strategien für Kinder psychisch kranker Eltern

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von sozialen Ressourcen und Peer-Ansätzen zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern, um deren Resilienz und Bewältigungskompetenzen in belastenden Lebensphasen zu fördern.

  • Bedeutung sozialer Ressourcen und Netzwerke in Krisensituationen
  • Theoretische Grundlagen und pädagogischer Nutzen der Peer-Education
  • Differenzierung verschiedener Peer-Formate (Mediation, Counseling, Projekte)
  • Anwendung von Peer-Involvement-Strategien in der Praxis
  • Förderung der Identitätsbildung durch Unterstützung auf Augenhöhe

Auszug aus dem Buch

Peer-Education

Das Wort „peer“ kommt aus dem Altfranzösischen und bedeutet „Gleichsein, von gleichem Rang oder Status sein“ (Naudascher in: Nörber 2003, S. 119). Genaugenommen meint „peer“ eigentlich nur das gleiche Alter zwischen zwei Personen. Peer-Education wird als Überbegriff für verschiedene Peer-Ansätze benutzt. Genaugenommen müsste der Sammelbegriff für die Einbeziehung Gleichaltriger in der Sozialen Arbeit Peer- Involvement heißen. Die Erziehung Gleichaltriger, also die Peer- Education, ist nur ein kleiner Teil der vielen Arbeitseinsätze, in denen Jugendliche mit einbezogen werden (vgl. Kaestner in: Nörber 2003, S. 50). Ich verwende den Begriff Peer- Education im Folgenden jedoch als Sammelbegriff für alle Peer- Ansätze.

Peer-Education wird durch Theorien der Entwicklungspsychologie und der Lerntheorie bestätigt und untermauert. Aber auch aus „gemeindepsychologischer und lebensweltorientierter Sicht“ (Kaestner in: Nörber 2003, S. 50) ist die Peer-Education ein sinnvoller Aspekt der Sozialen Arbeit. Für Jugendliche stellt die Peer-Gruppe, neben der Familie, einen wichtigen Bezugspunkt dar. Viele Verhaltensweisen, Normen und Werte übernehmen die Jugendlichen von ihrer Peer- Group (vgl. Nörber in: Nörber 2003, S. 10). Peer- Education kann als Art „Setting“ verstanden werden, in dem sich Jugendliche untereinander „auf gleicher Augenhöhe“ austauschen können (vgl. Nörber in: Nörber 2003, S. 11). Die Aufklärungsarbeit durch die Peer- Ansätze erfolgt primärpräventiv, was bedeutet, dass Peer-Education sich auf eine mögliche Risikogruppe bezieht (vgl. Kaestner in: Nörber 2003, S. 53). In unserem Fall besteht die Risikogruppe aus den Kindern von psychisch kranken Eltern.

Zusammenfassung der Kapitel

Soziale Ressourcen bei Kindern psychisch kranker Eltern stärken: Das Kapitel erläutert die Bedeutung sozialer Netzwerke und gezielter Unterstützungsangebote, wie Patenschaften und Elterngruppen, um die Belastungssituation betroffener Kinder zu mildern.

Peer-Education: Hier werden die etymologische Herkunft und die wissenschaftliche Einbettung des Peer-Ansatzes in die Entwicklungspsychologie sowie deren Relevanz als primärpräventive Maßnahme dargestellt.

Gründe für die Peer- Education: Dieser Abschnitt führt fünf zentrale Argumente an, warum der Austausch unter Gleichaltrigen – basierend auf gemeinsamen Erfahrungen und Vertrauen – effektiver wirken kann als professionelle Interventionen durch Erwachsene.

Verschiedene Formen der Peer- Education: Es erfolgt eine detaillierte Differenzierung der Ansätze Peer-Mediation, Peer-Counseling, Peer-Education und Peer-Projekte hinsichtlich ihrer jeweiligen Zielsetzungen und Anwendungskontexte.

Peer- Involvement- Strategien für Kinder psychisch kranker Eltern: Das abschließende Kapitel überträgt die theoretischen Peer-Ansätze auf die konkrete Zielgruppe und verdeutlicht den Nutzen von Peer-Patenschaften zur Identitätsbildung und emotionalen Begleitung.

Schlüsselwörter

Soziale Ressourcen, Psychisch kranke Eltern, Peer-Education, Peer-Mediation, Peer-Counseling, Primärprävention, Identitätsbildung, Sozialarbeit, Lebensweltorientierung, Resilienz, Netzwerkarbeit, Jugendliche, Peer-Gruppen, Unterstützungssysteme, Patenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern durch den Einsatz sozialer Ressourcen, insbesondere durch Peer-orientierte Ansätze in der sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Resilienzförderung, der Aufbau sozialer Netzwerke, die theoretischen Hintergründe von Peer-Education und die praktische Anwendung dieser Ansätze zur Bewältigung elterlicher psychischer Erkrankungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Peer-Ansätzen darzulegen, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen sollen, durch den Austausch mit Gleichaltrigen ein realistischeres Bild der elterlichen Krankheit zu entwickeln und soziale Kompetenzen zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Hintergründe werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf Theorien der Entwicklungspsychologie, Lerntheorien sowie gemeindepsychologische und lebensweltorientierte Perspektiven.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen und Formen der Peer-Education, ihre Wirksamkeitsfaktoren sowie die spezifische Anwendung von Peer-Involvement-Strategien für die betroffene Risikogruppe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Peer-Education, soziale Ressourcen, Prävention, Identitätsbildung und die spezifische Lebenssituation von Kindern psychisch kranker Eltern.

Warum ist das "Setting" der Peer-Education für Jugendliche so effektiv?

Das Setting auf "gleicher Augenhöhe" baut Hemmschwellen bei der Kontaktaufnahme ab und ermöglicht einen vertrauensvolleren Austausch, da Jugendliche in dieser Phase stärker auf Gleichaltrige als auf Erwachsene orientiert sind.

Worin unterscheidet sich Peer-Mediation von Peer-Counseling?

Während bei der Peer-Mediation die Vermittlung und Konfliktlösung zwischen Streitenden durch neutrale Jugendliche im Vordergrund steht, konzentriert sich Peer-Counseling auf die direkte Beratung und Wissensvermittlung durch Jugendliche mit spezifischen Vorerfahrungen.

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Résumé des informations

Titre
Formen der Peer-Education. Stärkung sozialer Ressourcen bei Kindern mit psychisch erkrankten Eltern
Université
University of Tubingen  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
6
N° de catalogue
V960860
ISBN (ebook)
9783346305763
Langue
allemand
mots-clé
Peer-Education Psychische Krankheit Soziale Ressourcen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2011, Formen der Peer-Education. Stärkung sozialer Ressourcen bei Kindern mit psychisch erkrankten Eltern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960860
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Extrait de  6  pages
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