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Bildbetrachtung im Kunstunterricht dargestellt an praktischen Beispielen aus einer 9. Realschulklasse

Título: Bildbetrachtung im Kunstunterricht dargestellt an praktischen Beispielen aus einer 9. Realschulklasse

Plan de Clases , 2013 , 23 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Natalja Krutova-Soliman (Autor)

Pédagogie - Educación artística
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Die Bildbetrachtung gehört zu den wichtigen Aufgaben im Kunstunterricht und hat eine besondere Relevanz in unserer zunehmend von Bildern geprägten Welt. Die Bildbetrachtung fließt praktisch in jede Unterrichtsstunde ein. Jede Wahrnehmungsübung ist gleichzeitig eine Schau und die Unterrichtsplanung im Fach Kunst beginnt für mich mit den Fragen: „Wo finde ich geeignete Medien? Können alle Schülerinnen und Schüler von ihren Plätzen in einem relativ engen Kunstraum die Reproduktion gut sehen? Darf ich eine elektronische Kopie vom ausgewählten Bild anfertigen und verwenden? Es ist ja allgemein bekannt: Besser keine Bildbetrachtung als die Betrachtung einer schlechten Kopie! Das kann anstatt der inneren Begeisterung bei der Begegnung mit einem Kunstwerk das Gegenteil bewirken. Oft scheitert die praktische Planung eines interessanten und zugleich aufwendigen Kunstunterrichts an diesen ständigen Begleitfragen. Es wird dann oft zu einem weniger anspruchsvollen und gleichwohl gut erprobten Unterricht ausgewichen. Darum werden in dieser Arbeit einige Wege skizziert, wie die Jugendlichen zur aktiven Bildbetrachtung hingeführt werden können.

Folgende Leitfragen werden in dieser Arbeit gestellt:
Welche Medien sind für die Bildbetrachtung geeignet? Wo kann ich als Kunstlehrerin diese Medien in XY ausleihen?
Wie bleibe ich bei der Nutzung der Medien rechtlich auf dem sicheren Terrain?
Mit welchen Methoden kann ich ein Kunstwerk erfolgreich entdecken lassen, ohne es zu erklären?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Begründung der Themenwahl

1.2. Leitfragen

1.3. Zum Inhalt

2. Zur didaktischen Relevanz der Kunstbetrachtung

2.1. Das Fach Kunst und die Persönlichkeitsbildung

2.2. Bildkompetenz und Umgang mit Bildern im Kunstunterricht

2.3. Wahrnehmungsprozess als ästhetischer Lernprozess

3. Medien in der Kunstbetrachtung

3.1. Auswahl der Bilder

3.2. Präsentationsmöglichkeiten im Unterricht

3.3. Urheberrechte bei der Nutzung der Bilder aus dem Internet

4. Exemplarische Vorschläge zu Methoden der Bildbetrachtung

4.1. Die Schärfe des Bildes variieren

4.2. Bildausschnitte zeigen/ Sukzessives Aufdecken

4.3. Methode „Koffer packen“

4.4. Kreativer Filmeinsatz – Methode „Kugellager“

5. Dokumentation der Unterrichtsversuche zur aktiven Bildbetrachtung

5.1. Situation im Schulalltag

5.2. Unterrichtseinheit „Nanas an der Ostsee“ in Anlehnung an Kunstwerke von Niki de Saint Phalle. Experiment zur Wahrnehmung der Farben

5.3. Aktive Bildbetrachtung der Modeentwürfe der Mitschülerinnen und Mitschüler mit der Methode „Koffer packen“

6. Reflexion und Auswertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Jugendliche in der 9. Realschulklasse durch aktive Methoden zur Bildbetrachtung im Kunstunterricht motiviert werden können, sich intensiv mit Kunstwerken auseinanderzusetzen, ohne diese lediglich erklärt zu bekommen. Ziel ist es, einen praktischen Leitfaden zu entwickeln, der den Einsatz geeigneter Medien und Methoden unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen aufzeigt.

  • Didaktische Relevanz der Kunstbetrachtung für die Persönlichkeitsbildung
  • Einsatz und Auswahl digitaler sowie analoger Medien im Kunstunterricht
  • Methoden zur aktiven Bildbetrachtung (z.B. "Koffer packen", "Kugellager")
  • Praktische Umsetzung in Unterrichtsversuchen ("Nanas an der Ostsee", Modedesign)
  • Rechtliche Aspekte bei der Nutzung von Bildmaterialien aus dem Internet

Auszug aus dem Buch

4.2. Bildausschnitte zeigen/ Sukzessives Aufdecken

Ingo Wirth beschäftigt sich mit dieser Methode (vgl. Kunst Methodik, S. 71ff.): „Der Reiz dieser Methode liegt in der Aufmerksamkeit, die zufälligen Ausschnitten aus Bildern zugewendet wird. Auch in kleinen, zufälligen Ausschnitten aus Bildern lassen sich Strukturen und Merkmale erkennen, die Fantasie anregen und die auf das zugehörige Bild verweisen. Bei intensiver Auseinandersetzung mit den Fragmenten wird Neugier auf das ursprüngliche Bild geweckt. Dabei geraten Aspekte in den Blick, die bei der Betrachtung des Gesamtwerkes nicht gleich ins Auge springen.

Ausschnitte von Bildern regen dazu an, sie zu rekonstruieren. Sie sollten erkennbare Elemente enthalten, andererseits aber nicht zu viel vom eigentlichen Bild verraten. Beispiel: • Bildausschnitte werden ausgelegt, die Schüler wählen sich einen aus, untersuchen ihn und bilden Hypothesen zu Merkmalen des zugehörigen Bildes. • Die Hypothesen werden gegenseitig vorgestellt und diskutiert. • Dann wird das ursprüngliche Bild gezeigt und die Hypothesen mit dem wirklichen Bestand verglichen. • Variante „Was fehlt?“: Aus Bildern werden Elemente herausretuschiert. Die Schüler bilden Hypothesen zur Frage, welche Elemente fehlen und wo sie platziert werden müssten. • Variante „Verzögerte Bildbetrachtung, Adventskalendermethode: Ein kleines Detail eines größeren Bildes wird gezeigt, dann noch eines und so weiter. Hypothesen zu Merkmalen des Gesamtbildes werden gebildet. Schließlich wird das Gesamtbild gezeigt, und die Hypothesen können überprüft werden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Bedeutung der Bildbetrachtung für den Kunstunterricht und formuliert Leitfragen bezüglich Medieneinsatz, Rechtssicherheit und methodischer Entdeckungsmöglichkeiten.

2. Zur didaktischen Relevanz der Kunstbetrachtung: Dieses Kapitel erläutert den Beitrag des Faches Kunst zur Persönlichkeitsbildung und definiert den Wahrnehmungsprozess als ästhetischen Lernprozess.

3. Medien in der Kunstbetrachtung: Es wird analysiert, welche Medien für den Unterricht geeignet sind, wie diese präsentiert werden können und welche urheberrechtlichen Regeln dabei zu beachten sind.

4. Exemplarische Vorschläge zu Methoden der Bildbetrachtung: Verschiedene interaktive Methoden wie das Variieren der Bildschärfe oder die „Koffer packen“-Methode werden vorgestellt, um Schüler zur aktiven Teilhabe zu aktivieren.

5. Dokumentation der Unterrichtsversuche zur aktiven Bildbetrachtung: Die Autorin beschreibt die praktische Erprobung der theoretischen Ansätze anhand konkreter Unterrichtseinheiten in einer 9. Realschulklasse.

6. Reflexion und Auswertung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Wirksamkeit der gewählten Methoden und gibt Empfehlungen für die Unterrichtspraxis.

Schlüsselwörter

Bildbetrachtung, Kunstunterricht, Kunstrezeption, Bildkompetenz, Wahrnehmungsprozess, Didaktik, Medienauswahl, Urheberrecht, Kreativität, Persönlichkeitsbildung, aktive Bildbetrachtung, Unterrichtsversuche, Realschule, Ästhetik, Kunstwerke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und methodischen Gestaltung der Bildbetrachtung im Kunstunterricht der Realschule.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Didaktik der Kunstbetrachtung, die Auswahl geeigneter Präsentationsmedien, rechtliche Rahmenbedingungen bei der Internetnutzung sowie die praktische Umsetzung aktiver Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Jugendliche motiviert an Bilder herangeführt werden können, um diese aktiv zu entdecken und zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeit, die theoretische Grundlagen durch eigene Unterrichtsversuche in einer 9. Klasse anwendet und auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zur Didaktik, einen Überblick über Präsentationsmedien, eine Methodenübersicht und die Dokumentation zweier Unterrichtseinheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Bildbetrachtung, Kunstrezeption, aktive Bildbetrachtung und praxisorientierter Kunstunterricht beschreiben.

Welche Rolle spielen die "Nanas" in den Unterrichtsversuchen?

Die Nanas von Niki de Saint Phalle dienten als praktisches Beispiel, um in einem Experiment die Wahrnehmung von Farben und Komplementärkontrasten zu schulen.

Warum wurde die Methode "Koffer packen" gewählt?

Die Methode wurde eingesetzt, um die Schülerinnen und Schüler dazu anzuregen, sich intensiv in dargestellte Personen und deren Modeentwürfe hineinzuversetzen, was die Ausdruckskraft und das logische Denken fördert.

Welches Fazit zieht die Autorin zur rechtlichen Situation?

Die Autorin betont, dass die Nutzung digitaler Bildkopien aus dem Internet grundsätzlich der Prüfung urheberrechtlicher Bestimmungen bedarf, um rechtlich sicher zu handeln.

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Detalles

Título
Bildbetrachtung im Kunstunterricht dargestellt an praktischen Beispielen aus einer 9. Realschulklasse
Curso
Ausbildungsfach Kunst
Calificación
2,0
Autor
Natalja Krutova-Soliman (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
23
No. de catálogo
V960978
ISBN (Ebook)
9783346310217
ISBN (Libro)
9783346310224
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bildbetrachtung Medien in der Kunstbetrachtung „Nanas an der Ostsee“ „Deine Modekollektion“
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Natalja Krutova-Soliman (Autor), 2013, Bildbetrachtung im Kunstunterricht dargestellt an praktischen Beispielen aus einer 9. Realschulklasse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960978
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