"Fremde Welt Pflegeheim" von Ursula Koch-Straube. Die Betrachtung einer ethnologische Studie unter dem Aspekt der qualitativen Methodik


Hausarbeit, 2007

36 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Einleitung

2. Methoden
2.1 Qualitative Sozialforschung
2.2 Ethnologie
2.3 Feldforschung
2.4 Teilnehmende Beobachtung

3. Durchführung der Studie
3.1 Eintritt in das Feld
3.2 Datenerhebung und -auswertung

4. Der Alltag im Pflegeheim Sommerberg
4.1 Annäherung an das Heim
4.2 Das Heim als Bastion
4.3 Der Rückzug in imaginäre Lebenswelten
4.4 Die Konfrontation mit dem Heimalltag
4.5 Der Alltag der Pflegenden
4.6 Die Dominanz der Gegenwart
4.7 Die Dominanz des Körpers
4.8 Der Rückzug der Pflegenden
4.9 Grenzen des Austauschs
4.10 Das Individuum und die Gemeinschaft
4.11 Reflexionen

5. Beobachtungen aus größerer Distanz
5.1 Leben im Übergang – Arbeiten auf Zeit
5.2 Das Pflegeheim - Welt der Frauen
5.3 Gespräche über die Studie
5.4 Reflexionen der Erfahrungen von Ursula Koch-Straube

6. Diskussion

Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund des Seminars „Qualitative Methoden“ beschäftigt sich die vorliegende Hausarbeit mit der ethnologischen Studie „Fremde Welt Pflegeheim“ von Ursula Koch-Straube.

Ausgehend von der Darstellung der Motivation der Forscherin, die sie zu dieser Studie brachte, wird zunächst der Forschungsstand auf diesem Gebiet zur Zeit des Erscheinens der Studie dargestellt, wobei es zwar einige Studien auf diesem Gebiet gibt, diese jedoch von Koch-Straube als unzureichend empfunden werden.

Des Weiteren werden die theoretischen Hintergründe der Methodik dieser qualitativen Studie dargestellt und auf die Besonderheiten, Voraussetzungen und Gütekriterien der qualitativen Sozialforschung, die als Alternative zur quantitativen Forschung besteht, eingegangen. Es werden zudem die Eigenschaften der Feldforschung und ihre typischen Stadien sowie ihre wohl wichtigste Methode der teilnehmenden Beobachtung aufgegriffen und auf die Studie bezogen.

Darauf aufbauend werden die Beobachtungen und Reflexionen der Forscherin sowie ihre Betrachtungen des Milieus aus einer größeren Distanz dargestellt und erläutert.

Schlagwörter: Qualitative Sozialforschung – Pflegeheim – Gerontologie – Feldforschung – Teilnehmende Beobachtung

1. Einleitung

Im Rahmen des Seminars „Qualitative Methoden“ setzt sich die vorliegende Arbeit mit der ethnologischen Studie „Fremde Welt Pflegeheim“ von Ursula Koch-Straube auseinander. Die folgende Darstellung orientiert sich an dem zu dieser Studie erschienenen Buch von Ursula Koch-Straube (1997), das auf der von ihr verfassten Dissertation „Auf der Suche nach dem Verborgenen – Ethnologische Studie zum Alltag im Milieu eines Pflegeheims“, die 1995 an der Universität Hildesheim eingereicht wurde, basiert.

Koch-Straube, die schon seit den siebziger Jahren im Bereich der Gerontologie tätig ist, entwickelte die Idee zur qualitativen Untersuchung eines Pflegeheims während eines Organisationsprojektes, bei dem BewohnerInnen eines Pflegeheims befragt wurden. Hier wurde ihr zum ersten Mal bewusst, dass das Milieu Pflegeheim ein andersartiges ist: „In diesen beiden, von überraschenden Begegnungen, Unsicherheiten und Fragen dicht gedrängten Tagen, hatte ich den Eindruck, eine mir fremde Welt, mit ganz anderen Spielregeln, als den gewohnten und anderen kulturellen Mustern betreten zu haben.“ (S. 16). Vor allem das veränderte Verhalten der BewohnerInnen, die ihren Alltag im Pflegeheim meist sehr still und in sich gekehrt verbringen, und die gleichzeitige Anwesenheit von meist sehr viel jüngeren und aktiveren MitarbeiterInnen wirkte auf die Forscherin fremdartig.

Die Vorstellung vom alten Menschen als zwar krankes, jedoch selbständiges Individuum war für sie im Pflegeheim – anders als außerhalb – nicht zu beobachten.

Die Erfahrung der Fremde, viele unbeantwortete Fragen zum Leben und Arbeiten im Pflegeheim und das Interesse an Ethnologie und Ethnopsychoanalyse motivierten die Gerontologin letztendlich dazu, ihre Idee zu verwirklichen.

Eine zusätzliche Motivation für das Forschungsprojekt lag für Koch-Straube in ihrer Familie, die wie viele andere die Zeit des Nationalsozialismus nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 als Neuanfang nutzte und die Vergangenheit ausblendete. Den Kontakt zu dieser Generation, die vom Alter her den Eltern bzw. den Großeltern der Gerontologin entspricht, sucht Koch-Straube in ihrer Arbeit.

Die Fragestellungen der Autorin beziehen sich vor allem auf die psychischen Zustände und Veränderungen im Pflegeheim, sowohl der BewohnerInnen als auch der MitarbeiterInnen und anderen Menschen, die sich regelmäßig im Pflegeheim aufhalten: „Für mich verstärkten sich die Fragen nach Ursachen und Zusammenhängen der beobachteten Resignation, der Erstarrung der Gefühle, der Verlust von Freude und Kreativität; der Einschränkung der menschlichen Lebensdimensionen auf die unmittelbare eingegrenzte Gegenwart (…); nach der weitgehenden Negation von Kompetenzen; nach der Zunahme von Aggressivität und sogar Gewalt.“ (S. 17). Es gebe zwar bereits Erklärungsansätze für diese Problematik, die vor allem auf materielle und psychologische Mängel in Heimen hinweisen, diese seien jedoch nicht ausreichend, um das Milieu Pflegeheim zu beschreiben.

Die bisherige Forschung auf dem Gebiet der Gerontologie bezieht sich eher weniger auf den Lebens- und Arbeitsraum des Altenpflegeheims, und wenn, so handelt es sich vorrangig um quantitative Studien (Informationsdienste des Kuratoriums Deutscher Altershilfe Köln und des Deutschen Zentrums für Altersfragen, 1992, zitiert nach Koch-Straube, 1997, S. 22), die keine tieferen Einblicke in den Alltag bieten können.

Eine Studie, die allerdings schon älter ist (Bundesminister für Jugend, Familie und Soziales (Hrsg.), 1978, zitiert nach Koch-Straube, 1997, S. 23), geht zwar näher auf die Bedingungen des Lebens und des Arbeitens in Alteneinrichtungen ein, unterscheidet jedoch nicht zwischen den unterschiedlichen Situationen in Altenwohnheimen, Altenheimen und Pflegeheimen, die jeweils andere Zielgruppen von BewohnerInnen ansprechen. Auch weitere Studien berücksichtigen entweder nicht die MitarbeiterInnen (Kruse et al., 1992, zitiert nach Koch-Straube 1997, S. 23) oder befassen sich ausschließlich mit bestimmten Einzelaspekten der Pflege älterer Menschen (z.B.: Lehr, 1978; Cooper, Mahndorf & Bickel, 1984; von Sydow et al., 1990; Saup, 1982, 1984; Herberich-Marx & Raphael, 1988; Zimmermann, 1977; zitiert nach Koch-Straube, 1997, S. 23). Diese auf Einzelaspekte gerichteten Studien zeigen zwar einzelne Bereiche auf, können jedoch kein Gesamtbild des alltäglichen Lebens und Arbeitens in einem Pflegeheim vermitteln.

Es gibt jedoch auch Studien, die das Milieu Pflegeheim in seiner Gänze darzustellen versuchen, so eine Studie von Strauch (1978, zitiert nach Koch-Straube, 1997, S. 24) und eine Dissertation von Knobling (1983, 1985, zitiert nach Koch-Straube, S. 24), die durch qualitative Forschung einige Ergebnisse zur Alltagsroutine und zum Interaktionismus im Heim liefern.

Der zur Zeit des Erscheinens der Studie auf Kompetenz- und Copingforschung liegende Schwerpunkt der Geriatrie lässt nach Meinung von Koch-Straube die schwerpflegebedürftigen HeimbewohnerInnen außer Acht.

Nach Meinung der Forscherin ist diese Forschung bisher nicht ausreichend, es sind eher begrenze Einblicke in dieses Feld. Deshalb begab sich Koch-Straube selbst in die Feldforschung, um damit „einen in der gerontologischen Forschung neuen Pfad zu betreten“ (S. 25). Hierzu wählte sie den Weg der Ethnologie, bei dem der Forscher sich im Feld befindet und nicht von außen urteilt: „Die kontinuierliche Beobachtung der Ethnie Pflegeheim ermöglicht eine Entdeckung des Alltags und das Verstehen des sozialen Systems von innen heraus.“ (S. 25).

2. Methoden

2.1 Qualitative Sozialforschung

Um ein „möglichst vollständiges und detailliertes Bild der sozialen Wirklichkeit eines Pflegeheims […] und das Zusammenleben und -arbeiten in einem ganzheitlichem Sinne“ zu erreichen, wählte Koch-Straube den Weg der qualitativen Forschung (S. 24). Diese ist „in ihren Zugangsweisen zu den untersuchten Phänomenen häufig offener und dadurch ‚näher dran’ als andere Forschungsstrategien, die eher mit Zahlen und stark standardisierten, dadurch auch stärker objektivistischen Methoden und normativen Konzepten arbeiten.“ (Flick, von Kardorff & Steinke, 2005, S. 17).

Die qualitative Sozialforschung hat sich als eine Alternative zur quantitativen Forschung entwickelt, die die soziale Wirklichkeit als „objektiv gegeben und mittels kontrollierter Methoden erfassbar“ begreift (Atteslander, 2003, S. 83). Es wird eine objektive Realität abseits von Interpretationen unterstellt, so dass diese nur beobachtet bzw. erfragt werden muss (Lamnek, 2005). Dabei gilt es vor allem, vorhandene Theorien und Hypothesen zu prüfen. Der quantitativen Forschung wird oft zu Lasten gelegt, sie sei zu stark auf Messgeräte (z.B. Fragebögen) gerichtet und würde den Gegenstand der Forschung eher in den Hintergrund drängen und nicht detailliert genug betrachten (Atteslander, 2003). Zudem wird kritisiert, dass Hypothesen schon vor der Untersuchung generiert werden und somit die Forschungsrichtung maßgeblich einschränken (Lamnek, 2005).

Im Gegensatz dazu gründet sich die qualitative Forschung auf dem interpretativen Paradigma von Wilson (1973, 1982, zitiert nach Lamnek, 2005, S. 34). Dieses begreift „die soziale Wirklichkeit […] als durch Interpretationshandlungen konstituierte Realität“ (Lamnek, 2005, S. 34). Die soziale Wirklichkeit ist nicht fest vorgegeben, sondern entsteht prozesshaft, indem die Akteure handeln und ihrerseits die Handlungen anderer interpretieren. Um soziale Zusammenhänge zu erklären und nachzuvollziehen, reicht es nicht aus, einfach zu beobachten bzw. zu befragen, sondern der Forscher muss selbst interpretativ tätig werden (Atteslander, 2003). Zudem sollte qualitative Forschung folgende Merkmale aufweisen: Sie sollte interpretativ (im Gegensatz zu objektiv), naturalistisch, kommunikativ, reflexiv und qualitativ (im Gegensatz zu standardisiert) sein (Lamnek, 2005).

Die induktiv vorgehende qualitative Sozialforschung fußt auf sechs Prinzipien: Offenheit, Forschung als Kommunikation, Prozesscharakter von Forschung und Gegenstand, Reflexivität von Gegenstand und Analyse, Explikation und Flexibilität. Das Prinzip der Offenheit sichert, dass der Forschungsgegenstand die Forschung und somit die Wahl der Methoden und die Generierung von Hypothesen im Forschungsverlauf bestimmt. Auf standardisierte Methoden wird verzichtet, um Informationsverlust zu vermeiden und vorher nicht erwartete Informationen festhalten zu können (Lamnek, 2005). Auch gegenüber Untersuchungspersonen und Untersuchungssituationen soll Offenheit gewahrt werden (Atteslander, 2005). Das Prinzip der Forschung als Kommunikation begreift qualitative Forschung als Interaktion zwischen Forscher und Erforschtem, wobei diese nicht als störend empfunden wird (Lamnek, 2005). Die alltäglichen Regeln der Kommunikation sollen hier Anwendung finden (Atteslander, 2003). Der Prozesscharakter von Forschung und Gegenstand betont die Flexibilität der sozialen Wirklichkeit. Es geht nicht darum, die Realität spiegelbildlich festzuhalten, sondern die Handlungen in ihrem Zusammenhang zu dokumentieren, um sie dann zu rekonstruieren und nachzuvollziehen. Die Reflexivität von Gegenstand und Analyse impliziert, dass Begriffe nicht von vornherein mit einer bestimmten Bedeutung verbunden sein sollten, da diese an den jeweiligen Kontext gebunden und nur in diesem zu verstehen ist. Der Einstieg in die Forschung sowie der Ablauf der Phasen sind variabel. Mit dem Prinzip der Explikation soll gesichert werden, dass der Forscher die Schritte des Forschungsprozesses möglicht offen darlegt (Vorwissen, Datenerhebung und -analyse), so dass dieser nachvollziehbar wird. Unter Flexibilität versteht man, dass Orientierung, Methodik und Interpretationen nicht den gesamten Forschungsprozess über starr erhalten bleiben, sondern durch bereits gewonnene Erkenntnisse unter Einsatz von flexiblen und vielseitigen Methoden an die Eigenheiten des Untersuchungsgegenstandes angepasst werden (Atteslander, 2003; Lamnek, 2005).

Wie die quantitative Sozialforschung unterliegt auch qualitative Forschung bestimmten Gütekriterien, die jedoch von klassischen Kriterien Validität und Reliabilität abweichen, da diese zu stark auf quantitative Methoden abgestimmt sind. Die sechs allgemeinen Gütekriterien der qualitativen Forschung sind: Verfahrensdokumentation, argumentative Interpretationsabsicherung, Regelgeleitetheit, Nähe zum Gegenstand, kommunikative Validierung und Triangulation (Mayring, 2002). Verfahrensdokumentation impliziert, dass das Verfahren der Forschung genau dokumentiert sein soll, um für Außenstehende nachvollziehbar zu sein (Mayring, 2002). Das Kriterium der argumentativen Interpretation umfasst eine Begründung der während des Forschungsprozesses entstandenen Interpretationen (Mayring, 2002). Die Regelgeleitetheit beinhaltet, dass selbst flexible qualitative Forschung nach bestimmten Regeln verfahren und eine Art von Systematik beinhalten soll (Mayring, 2002). Die Nähe zum Gegenstand impliziert, dass die qualitative Forschung möglichst an dem Alltag der Forschungsobjekte anknüpfen und diese in ihrer natürlichen Lebenswelt erforschen soll. Dabei sollen die Interessen von Forscher und Forschungsobjekten so stark wie möglich angenähert werden (Mayring, 2002). Die kommunikative Validierung ermöglicht eine Bestätigung der Ergebnisse der Forschung können in ihrer Gültigkeit, indem diese mit den Beforschten diskutiert werden (Mayring, 2002). Mit Hilfe der Triangulation kann die Qualität der qualitativen Forschung verbessert werden, indem Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven und Richtungen betrieben wird: Verschiedene Datenquellen, Interpreten, Theorieansätze oder Methoden können kombiniert werden, um unterschiedliche Aspekte aufzudecken (Mayring, 2002).

2.2 Ethnologie

Koch-Straube entschloss sich bei der Durchführung ihrer Studie für einen zweifachen theoretischen Standpunkt innerhalb der qualitativen Sozialforschung: Zum einen beschreibt sie aus der Perspektive der Ethnomethodologie Prozesse „der Herstellung sozialer Situationen“ (Flick, von Kardorff & Steinke, 2005, S. 19), zum anderen wählt sie die theoretische Position der Ethnopsychoanalyse und wagt so eine „hermeneutische Analyse tiefer liegender Strukturen“ (Flick, von Kardorff & Steinke, 2005, S. 19), wobei beide Methoden unter der Schwerpunkt der Ethnologie verknüpft werden.

Ethnomethodologie

Die Ethnomethodologie ist ein Untersuchungsansatz, bei dem man die „soziale Ordnung bis in die Verästelungen alltäglicher Situationen hinein als eine methodisch generierte Hervorbringung der Mitglieder einer Gesellschaft versteht und dessen Ziel es ist, die Prinzipien und Mechanismen zu bestimmen, mittels deren die Handelnden in ihrem Handeln die sinnhafte Strukturierung und Ordnung dessen herstellen, was um sie herum vorgeht und was sie in der sozialen Interaktion mit anderen selbst äußern und tun.“ (Bergmann, 2005, S. 119). Man versucht zu erforschen, wie soziale Ordnung entsteht. Diese Forschungsrichtung impliziert, dass soziale Ordnung nicht als etwas von vornherein Gegebenes, objektives und selbstverständliches anzusehen ist, sondern dass sie erst in der Interaktion der Handelnden erzeugt und nie abgeschlossen sein wird (Bergmann, 2005). Diese Ordnung soll im jeweiligen Kontext beobachtet und erklärt werden. Es geht also – auf diese Studie bezogen – um die Beschreibung des Zusammenspiels von MitarbeiterInnen und BewohnerInnen, ihrer Alltagsgestaltung, ihrer Entscheidungen und Handlungen.

Ethnopsychoanalyse

Die Ethnopsychoanalyse hingegen geht über die Deskription hinaus und nutzt die (Selbst)Reflexionen des Forschers als Erkenntnisinstrument (S.28). Die Studie betreffend heißt das, dass Koch-Straube ihre persönlichen „subjektiven psychischen und physischen Reaktionen“ im Feld, aber auch außerhalb des Feldes als Interpretationsgrundlage hinzuzieht (S. 29). Es wird angenommen, „daß das Unbewußte des Forschenden das Forschungssubjekt versteht“ und man durch Selbstreflexion diesem Verständnis auf die Spur kommen kann (S. 29). Dieser Weg bezieht sowohl die Menschen im Feld als auch den Forscher selbst in den aktiven Forschungsprozess ein und hält so die Symmetrie „zwischen Forscherin und Beforschten“ aufrecht (S. 30). Hierzu nahm Koch-Straube während der Dauer der Studie die Möglichkeit der psychoanalytisch orientierten Supervision in Anspruch.

2.3 Feldforschung

Bei Feldforschung, wie sie in der Studie „Fremde Welt Pflegeheim“ angewandt wurde, wird im Gegensatz zur Laboruntersuchung das Forschungsobjekt in der natürlichen Umgebung in überschaubaren Einheiten des Zusammenlebens beobachtet. Den Grundgedanken der Feldforschung beschreibt Meyring folgendermaßen: „Feldforschung will ihren Gegenstand in möglichst natürlichen Kontext untersuchen, um Verzerrungen durch Eingriff der Untersuchungsmethoden bzw. durch die wirklichkeitsferne Außenperspektive zu vermeiden“ (2002, S. 55). Im Gegensatz zu quantitativen Felduntersuchungen das Feld sowohl Ort als auch Thema der Forschung. Felder werden dabei in offene, halboffene und geschlossene eingeteilt. In der Studie von Koch-Straube ist das Feld „Pflegeheim“ ein halboffenes Feld, das zwar grundsätzlich für alle zugänglich ist, an dem sich aber meist Personen mit bestimmter Funktion aufhalten (BewohnerInnen, MitarbeiterInnen, BesucherInnen).

So frei die Feldforschung erscheint, gibt es dennoch einige Voraussetzungen für ihren Einsatz: Das Feld muss zugänglich sein, der Forscher sollte im Feld eine bestimmte Funktion einnehmen, die die natürlichen Interaktionen nicht beeinflusst, der Forscher muss geschult und das Projekt ethisch gerechtfertigt sein (Friedrichs, 1990). Ein typisches Projekt der Feldforschung wird in 6 Arbeitsschritte unterteilt: Planung und Vorbereitung, Einstieg ins Feld, Agieren im Feld, Dokumentation der Feldtätigkeit, Ausstieg aus dem Feld und Auswertung und Ergebnisbericht. Bei der Planung und Vorbereitung wird Organisatorisches geklärt und erste inhaltliche Fragestellungen und Problematiken formuliert. Der Einstieg ins Feld ist wohl das schwierigste Stadium, da der Forscher sich als Fremdkörper in das Feld integrieren muss, um am Handlungsgeschehen teilhaben zu können und nicht als Störvariable zu fungieren. Beim Agieren im Feld sollte beachtet werden, dass nur ein gutes Kontaktnetz es ermöglicht, das Beobachtete richtig zu deuten. Es ist zudem bedeutsam, wie weit sich der Forscher ins Feld einfügt, da er die Trennung zwischen Teilnehmer und Beobachter wahren muss, um weder zu einer eingeschränkten Sichtweise noch zu einer Störung des natürlichen Verhaltens der Erforschten zu gelangen. Auf diesem Weg bleibt der/die „Forscher[in] eine Fremde, wird nicht Teil, nicht Teilhaberin der fremden Kultur“ (S. 25). Die gleichzeitige Nähe und Distanz ermöglichen es, das Milieu zu verstehen und hinter die Fassade zu blicken, ohne als Fremdkörper aufzufallen. Die Datenerhebung sollte zunächst global und im Verlauf der Forschung auf Einzelaspekte beschränkt erfolgen. Die Dokumentation der erhobenen Daten kann dabei durch ein Feldtagebuch, Audio- und Videoaufnahmen oder schriftliche Aufzeichnungen beim bzw. nach dem Beobachten erfolgen. Der Ausstieg aus dem Feld ist eine weitere schwierige Phase, da die Integration ins Feld es schwer macht, es plötzlich zu verlassen, weshalb ein schrittweiser Rückzug empfohlen wird. Ist der Ausstieg aus dem Feld erst vollzogen, beginnt die Auswertung und das Anfertigen eines Ergebnisberichts, die auf ersten Analysen, die während des Aufenthalts im Feld entstanden sind, fußen. Wenn nötig, kann eine Rückkehr ins Feld erfolgen.

Es handelt sich bei der von Koch-Straube gewählten Methode um unstrukturierte Feldforschung ohne Hypothesen oder geplante Vorgehensweisen, so dass die Forscherin relativ unvoreingenommen in das Milieu Pflegeheim eintrat. Hierbei kombinierte sie Methoden der Ethnomethodologie wie teilnehmende Beobachtung und Aufzeichnung von Interaktionen – mit denen der Ethnopsychoanalyse wie Fotografien (Flick, von Kardorff & Steinke, 2005). Dabei ging es „weder [um] die schlichte Aneinanderreihung von Fakten und Beobachtungen, noch die Bewertung oder Beurteilung des Arbeitsfeldes oder der Effizienz des darin Handelnden, sondern [um] Rekonstruktion des Alltags in einer „dichten Beschreibung“ der Bedeutungsstrukturen von Ereignissen und Handlungen“ (S. 26).

2.4 Teilnehmende Beobachtung

Die zentrale qualitative Methode der Studie und eine wichtige Technik der Feldforschung ist die teilnehmende Beobachtung. Nach König verstehen wir unter Beobachtung „das systematische Erfassen, Festhalten und Deuten wahrnehmbaren Verhaltens zum Zeitpunkt seines Geschehens“ (1973, zitiert nach Atteslander, 2003, S. 79). Verhalten wird in natürlicher Umgebung beobachtet, der Forscher ist dabei mehr oder weniger passiv und kann neue Erkenntnisse und Ideen gewinnen (Bortz & Döring, 2002). Doch auch die scheinbar objektive Bebachtung bringt Schwierigkeiten mit sich, so die Doppelrolle des Forschers als Beobachter und Teilnehmer und die Selektivität der Beobachtungen, da der Forscher nicht alle Aspekte und Details gleichzeitig beobachten und auch nicht unbedingt verstehen kann, insbesondere wenn das Beobachtungsfeld stark von seiner alltäglichen Erfahrungswelt abweicht (Friedrichs, 1990). Diese beiden Aspekte sind die beiden Hauptkritikpunkte an der Wissenschaftlichkeit der teilnehmenden Beobachtung (Atteslander, 2003).

Die verschiedenen Arten von Beobachtung werden klassifiziert nach Strukturiertheit, Offenheit und Teilnahme, so dass sich letztendlich acht Möglichkeiten ergeben, Beobachtungen durchzuführen (siehe Abbildung 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Klassifikation möglicher Beobachtungsformen (aus: „Methoden der empirischen Sozialforschung“ (S. 104) von Atteslander, P., 2003, Berlin: Walter de Gruyten GmbH & Co. KG).

Bei der teilnehmenden Beobachtung nimmt der Forscher selbst an Interaktionen im Beobachtungsfeld teil und steht in persönlicher Beziehung zu den Beobachteten, so dass ein Informationsgewinn aus der Perspektive der Erforschten möglich wird (Mayring, 2002). Allerdings ergibt sich daraus das Hauptproblem der teilnehmenden Beobachtung: Einerseits muss der Forscher sich gut ins Feld integrieren, da sonst Beobachtungen durch zu große Distanz verfälscht werden könnten, andererseits besteht die Gefahr des „going native“, d.h. der „Überindentifikation“ mit dem Untersuchungsgegenstand, die zu einer verfälschten bzw. zu subjektiven Sichtweise führen kann (Atteslander, 2003, S. 106). Die teilnehmende Beobachtung unterteilt sich in fünf typische Phasen: Feldzugang, Rollendefinition/-wahl, Datenerhebung, Datenauswertung und Feldrückgang (Atteslander, 2002).

Im Weiteren wird auf die unstrukturierte, offene und aktiv teilnehmende Beobachtung eingegangen, die typische Beobachtungsform der Ethnologie, da diese Form von Koch-Straube in der Studie eingesetzt wurde. Die Besonderheiten dieser Beobachtung sind, dass der Forscher sich nicht zwingend in eine Funktion innerhalb des Feldes fügen muss, er kann einfach als Forscher am Geschehen teilnehmen, wenn er nicht als störend empfunden wird. Das „going native“ wird nicht als Nachteil empfunden, sondern als Chance, eventuell falsche Ansichten abzubauen. Ein Beobachtungsschema fehlt bei dieser Beobachtungsform, Beobachtung findet ohne vorherige Strukturierung statt, die Beobachtungseinheiten sind ebenfalls nicht festgelegt. Die Daten werden vor allem in Form von Protokollen direkt nach der Beobachtung festgehalten und bei der Analyse miteinander verglichen und in Zusammenhang gesetzt (Lamnek, 2005). Durch den „offenen, breiten und nicht strukturierten Beobachtungsrahmen“ ist es möglich, Perspektivveränderungen vorzunehmen und somit breiteres Wissen anzusammeln (Lamnek, 2005, S. 631).

3. Durchführung der Studie

3.1 Eintritt in das Feld

Vor dem Eintritt ins Feld bereitete sich Koch-Straube auf das zu erkundende Feld durch das Studium weiterer Arbeiten zum Milieu Pflegeheim und Literatur zu Ethnomethodologie und -psychoanalyse und das Üben des „fremden Blicks“ (S. 33), mit dessen Hilfe in eigentlich vertrauten Situationen neue Einzelheiten erfahren werden können, vor. Des Weiteren wählte sie ein Pflegeheim aus, das einen guten Ruf hat, um nicht skandalöse Einzelfälle aufzudecken, sondern „das Alltägliche und die Normalabläufe“ zu beobachten (S. 47). So stieß Koch-Straube auf das Heim Sommerberg, das unter Fachleuten einen guten Ruf hat und in einer großen Stadtrandsiedlung mit rund 15.000 Einwohnern einer kleinen Großstadt in Deutschland liegt. Sowohl der Heimleiter als auch die MitarbeiterInnen reagierten positiv auf das Forschungsprojekt, baten jedoch um „Rückmeldung über ihre Arbeitsweise“ (S. 46) und „Hinweise für die Optimierung der Arbeitsbedingungen“ (S. 44) während des Forschungsprozesses.

3.2 Datenerhebung und -auswertung

Über einen Zeitraum von 15 Monaten hielt sich Koch-Straube im Pflegeheim auf und erhob Daten insbesondere über die Methode der teilnehmenden Beobachtung. Im Laufe der Studie hatte sie vor allem mit 34 BewohnerInnen und 24 MitarbeiterInnen zu tun, die alle während der Beobachtungsphase im Heim anwesend waren und zusätzlich in der Studie auftreten.

So entstanden 52 Protokolle, die unmittelbar nach dem jeweiligen Aufenthalt im Heim aufgezeichnet wurden. Diese Gedächtnisprotokolle beinhalten Arbeitsabläufe, Ereignisse und Gesprächssequenzen, wobei der Schwerpunkt auf der Interaktion der BewohnerInnen und Pflegekräfte liegt. Außer der objektiven Deskription der beobachtbaren Aspekte wurden im Sinne der Ethnopsychoanalyse persönliche Eindrücke und Gedanken in die Protokolle aufgenommen. Zur Ergänzung der Daten aus der teilnehmenden Beobachtung wurden offene Gespräche und Interviews protokolliert, die geplant oder zufällig entstanden und auf der Methode des narrativen Interviews basierten. Dazu gibt es teilweise Tonbandaufnahmen, auch zwei Schichtübergaben konnten auf Tonträgern festgehalten werden. Aus der Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen entstanden zudem Dokumentationen dreier Berichte, bei denen die Forscherin über bisher gewonnene Erkenntnisse aufklärte. Zusätzlich zu den schriftlichen Daten erstellte Koch-Straube Fotografien von Räumen im Heim und einigen BewohnerInnen und MitarbeiterInnen. Darauf basierend wurden über einzelne BewohnerInnen Portraits verfasst. Eine weitere Methode, die angewendet wurde, war die Aufzeichnung eines Forschungstagebuchs, in dem Notizen, Reflexionen oder auch auftretende Schwierigkeiten festgehalten wurden.

In dem Buch zu der Studie sind sowohl Ausschnitte aus dem Forschungstagebuch als auch quantitative Informationen zu BewohnerInnen und MitarbeiterInnen, Ausschnitte aus Protokollen zum Tages- und Nachtablauf, einige Protokolle zu bestimmten Aspekten des Heimalltags (z.B. Morgenpflege) und Portraits einzelner BewohnerInnen enthalten. Des Weiteren sind Protokoll und Reflexion zu einem Gespräch mit einer Bewohnerin enthalten.

Bei der erstmaligen Datenauswertung wurden vor allem Daten komprimiert: Zusammen hängende Aspekte wurden zu übergreifenden Schwerpunkten zusammengefasst und dazu Skizzen angefertigt. Weitere Veränderungen ergaben sich durch ein weiteres Lesen des erhobenen Materials sowie durch Kategorisierung der Beobachtungsprotokolle und Gesprächsaufzeichnungen. Anhand der nun feststehenden Schwerpunkte wurden der Alltag und das Milieu des Pflegeheims beschrieben, wobei sich der Auswertung eine Diskussion aus einer ethnopsychoanalytischen Perspektive anschloss, den reinen Beobachtungen also Selbstreflexionen hinzugefügt wurden. Auch Erkenntnisse aus der Supervision und aus Gesprächen mit den MitarbeiterInnen wurden mit eingebracht.

Die Dauer des Forschungsprojektes, von dem erstmaligen Eintritt ins Feld bis zum Ende der Datenauswertung, betrug knapp fünf Jahre, was sich wohl auch durch die Komplexität der Auswertung der riesigen und unstrukturierten Datenmenge liegt.

4. Der Alltag im Pflegeheim Sommerberg

Im Zweiten Teil der ethnologischen Studie „Fremde Welt Pflegeheim“ setzt sich die Autorin Dr. Ursula Koch-Straube mit dem Alltag im Pflegeheim Sommerberg auseinander. Der Hauptteil ist in zehn Kapitel gegliedert. Am Ende der jeweiligen Kapitel befindet sich eine kurze Reflexion der Verfasserin. Des Weiteren tauchen sowohl in den Kapiteln als auch in den Reflexionen schwarz umrahmte Kästchen auf, welche Tagebucheinträge beinhalten. In ihnen werden Gefühle, Eindrücke und daraus resultierende Fragestellungen der Verfasserin festgehalten.

4.1 Annäherung an das Heim

In dem ersten Kapitel beschreibt Frau Dr. Ursula Koch-Straube ihren ersten äußeren Eindruck, den das Pflegheim Sommerberg auf sie macht und schildert ihre ersten Begegnungen mit dem Pflegeteam.

Demnach liegt das Pflegeheim Sommerberg in einer 15.000-köpfigen Stadtrandsiedlung, dessen Bild überwiegend von Hochhäusern und ungepflegten Grünanlagen geprägt ist. Die „Armseligkeit“ (S. 44) der hier lebenden Menschen und der trostlosen Umgebung tragen dazu bei, dass sich die Autorin in einer ihr nicht vertrauten Welt wiederfindet, in der sie sich bis zuletzt als Fremde fühlt. In einem dieser Wohnblocks ist das Pflegeheim im Erdgeschoss integriert. Darüber befinden sich Altenwohnungen und Büros des Wohlfahrtsverbandes, dem das Pflegeheim angehört. Das von Büschen umgebene Wohnheim wirkt nach außen unscheinbar. Die nicht verschlossene Eingangstür führt zu einem Vorraum von welchem eine weitere Tür, eine Treppe und ein Lift abgehen. Treppe und Lift führen zu den oberen Wohnanlagen, während die Tür den eigentlichen Eingang zum Pflegeheim darstellt. Rückblickend beschreibt sie den ersten Eindruck nach ihrem ersten Rundgang folgendermaßen: auf den drei engen und für sie verwirrend angeordneten Fluren herrscht viel Bewegung und eine „gedämpfte Atmosphäre“ (S.44). Die großen Zimmer wirken ungemütlich und unpersönlich auf die Verfasserin. Zurück bleiben Bilder von Kargheit und merkwürdiger Verhaltensweisen einiger Bewohner.

Die im Pflegeheim leben BewohnerInnen werden von hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen, Pflegekräften und einer Sozialpädagogik-Praktikantin betreut.

Um ihre Studie beginnen zu dürfen, bedarf es dem Einverständnis des Heimleiters und des Pflegeteams. Unter der Vorraussetzung, eine „Rückmeldung über ihre Arbeitsweise“ (S. 46) und „Hinweise für die Optimierung der Arbeitsbedingungen“ (S. 44) zu erhalten, stimmen diese der Untersuchung zu.

Ein kurzer Tagebucheintrag gibt dem Leser Einblicke in ihr Seelenleben. So ist trotz der anfänglichen Neugier auch das Gefühl der Angst nachzulesen.

4.2 Das Heim als Bastion

In diesem Kapitel steht die Eingangstür des Pflegeheims als symbolische Grenze der Innen- zur Außenwelt und die Bedeutung dieser für MitarbeiterInnen und BewohnerInnen im Mittelpunkt.

In ihrem zu Beginn auftauchenden Tagebucheintrag beschreibt die Autorin, dass sie beim Betreten der Einrichtung das Gefühl habe, eine unsichtbare „Schwelle“ (S. 49) zu überschreiten. So stellt sich Koch-Straube die Frage, ob sie sich noch nicht ganz auf das Pflegeheim einlassen kann und ob es anderen Personen ähnlich ergeht, eine Grenze zwischen Innen- und Außenwelt zu spüren.

Im ersten Unterkapitel Offene Türen beschreibt die Verfasserin das Heim als ein auf den ersten Blick wirkendes offenes Haus. Die eigentliche „Grenze“ (S. 50) zwischen Innen- und Außenwelt sei die Glastür zum Vorraum des Heimes. Angehörige, Ärzte, Therapeuten, MitarbeiterInnen, Pfarrer und andere Gäste demonstrieren täglich den freien Zu- und Ausgang des Pflegeheims.

Jedoch wird bei genauerem Hinsehen im zweiten Unterkapitel Unsichtbare Barrieren deutlich, dass es eine unsichtbare Grenze gibt. Auch wenn es auf den ersten Blick ein Haus mit offenen Türen zu sein scheint, so gibt es dennoch Einschränkungen bei der Überschreitung dieser Schwelle. Das „unausgesprochene Gebot“ (S. 53) und die „allgegenwärtige Norm“ (S. 53) für die BewohnerInnen, das Pflegeheim nicht ohne Zustimmung des Personals verlassen zu dürfen, wird stillschweigend akzeptiert. Trotz Heimweh befolgt die Mehrheit der BewohnerInnen diese (unausgesprochene) Vorgabe. MitarbeiterInnen haben einen ständig kontrollierten „Blick“ (S. 52) auf den Ein- und Ausgangsbereich.

[...]

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
"Fremde Welt Pflegeheim" von Ursula Koch-Straube. Die Betrachtung einer ethnologische Studie unter dem Aspekt der qualitativen Methodik
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,0
Jahr
2007
Seiten
36
Katalognummer
V961550
ISBN (eBook)
9783346309433
ISBN (Buch)
9783346309440
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitative Sozialforschung, Pflegeheim, Gerontologie, Feldforschung, Gerontopsychologie, teilnehmende Beobachtung
Arbeit zitieren
Anonym, 2007, "Fremde Welt Pflegeheim" von Ursula Koch-Straube. Die Betrachtung einer ethnologische Studie unter dem Aspekt der qualitativen Methodik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/961550

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