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Reichsschulkonferenz 1920

Titel: Reichsschulkonferenz 1920

Hausarbeit , 2002 , 17 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Andreas Reineck (Autor:in)

Pädagogik - Geschichte der Pädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Achtung!Hierbei handelt es sich lediglich um eine Seminararbeit mit individueller Benotung!
Auch Fehler hinsichtlich wissenschaftstheoretischer Textarbeit sind möglich, wie z.B. falsche Zitierung oder Literaturangabe.
ZumTeil handelt es sich um Arbeiten aus dem frühen Semestern, die nicht perfekt sind, was die Benotung ausdrückt!

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die rechtlichen Grundlagen der Schulreform

2. Traditionen, Teilnehmer, Themen der Reichsschulkonferenz

3. Inhalt und Wege der Schulreform

4. Ergebnisse der Reichsschulkonferenz

„Schule zur Einheit“ oder „Schule zum Volk“?

5. Literaturliste

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Reichsschulkonferenz von 1920 als zentrales Ereignis der Bildungspolitik in der frühen Weimarer Republik. Dabei wird untersucht, inwiefern die Konferenz trotz der politischen Umbrüche in der Lage war, eine grundlegende Schulreform umzusetzen, oder ob sie durch das Beharren konservativer Kräfte und gesellschaftlicher Gegensätze in ihrer Wirksamkeit eingeschränkt blieb.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Verfassungsauftrag für das Schulwesen
  • Politisches Spektrum und Gruppierungen auf der Reichsschulkonferenz
  • Bildungskonzeptionen zwischen hierarchisch-autoritären und egalitär-liberalen Ansätzen
  • Die Kontroverse um die Einheitsschule und deren tatsächliche Umsetzung
  • Rolle von Lehrerverbänden, Kirchen und Schulreformern bei der Ausgestaltung des Bildungssystems

Auszug aus dem Buch

2. Die Vorgeschichte und der Rahmen ( Traditionen, Teilnehmer, Themen)

Am 11.Juni 1929 trat im Berliner Reichstag die Reichsschulkonferenz zusammen. Neun Tage lang berieten Vertreter des Reiches, der Länder und Gemeinden mit Experten aus dem Bereich des Bildungswesens über die bevorstehende Bildungsreform.

Zwar waren die Zahlen beeindruckend ( insgesamt 722 Namen, davon unter anderem Vertreter der großen Lehrerverbände und dem Verband der deutschen Hochschulen, Verbände aus der Wirtschaft wie der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Beamtenbund usw.), dennoch war die Idee selbst nicht neu. Schulkonferenzen hatte es schon im Kaiserreich und zuvor gegeben. Während der Revolution 1848/49 gab es mehrerer solcher Veranstaltungen unter Beteiligung von Vertretern der Lehrerschaft und Universitäten.1890 und 1900 folgten jene Konferenzen die sich mit der äußeren und inneren Gestaltung des höheren Schulwesens in Preußen beschäftigten. Selbst zur Zeit des Ancien regime gab es immer wieder intensive Gespräche mit Interessengruppen und mit der pädagogischen Fachwelt.

In einem wichtigen Punkt unterschied sich die Reichsschulkonferenz allerdings von allen anderen, sie war erstmals eine Veranstaltung des Reiches und nicht der Einzelstaaten.

Das hatte zu Folge das die Idee der Reichsschulkonferenz von Anfang an Teil der Auseinandersetzung zwischen zentralistischen und förderalistischen Kräften in der Bildungspolitik. Vor allem Preußen war es das nach dem Umsturz die Initiative ergriff und beim Reichsministerium die Einberufung einer Schulkonferenz forderte. Diese sollte aus freiheitlich, neuzeitlich und sozial gerichteten Pädagogen und Sachverständigen bestehen und die gründliche Erneuerung des deutschen öffentlichen Schulwesens vorbereiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die rechtlichen Grundlagen der Schulreform: Das Kapitel erläutert die Festschreibung eines einheitlichen Bildungsprogramms in der Reichsverfassung von 1919, das unter anderem die Einführung der Grundschule und die Zuständigkeiten von Ländern und Gemeinden regelt.

2. Traditionen, Teilnehmer, Themen der Reichsschulkonferenz: Hier wird der historische Rahmen der Konferenz von 1920 beschrieben, wobei die Zusammensetzung der Teilnehmer und das Spannungsfeld zwischen zentralistischen und föderalistischen Interessen hervorgehoben werden.

3. Inhalt und Wege der Schulreform: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Bildungskonzeptionen, insbesondere den Gegensatz zwischen den konservativen Philologenverbänden und den entschiedenen Schulreformern.

4. Ergebnisse der Reichsschulkonferenz: Die Schlussbetrachtung der Konferenzresultate verdeutlicht, dass die Vision der „Einheitsschule“ weitgehend an den gesellschaftlichen Machtverhältnissen und den konservativen Strukturen scheiterte.

Schlüsselwörter

Reichsschulkonferenz, Weimarer Republik, Bildungspolitik, Einheitsschule, Grundschule, Pädagogik, Schulreform, Lehrerbildung, Philologenverband, Bund entschiedener Schulreformer, Koedukation, Schulverfassung, Bildungskonzeption, Reformpädagogik, Schulgemeinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Verlauf und die Ergebnisse der Reichsschulkonferenz von 1920 im Kontext der bildungspolitischen Neuordnung der frühen Weimarer Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation der Konferenz, den verschiedenen Bildungskonzeptionen der beteiligten Verbände sowie den Fragen zum Schulaufbau und der Lehrerbildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Reichsschulkonferenz tatsächlich als Reforminstanz wirkte und wie tiefgreifend die angestrebten Veränderungen im deutschen Schulwesen umgesetzt werden konnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, indem er zeitgenössische Protokolle, Leitsätze und verfassungsrechtliche Grundlagen auswertet, um die Positionen der unterschiedlichen Interessenvertreter gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konträren Positionen, insbesondere zwischen den ständisch-hierarchisch orientierten Verbänden und den egalitär-liberalen Reformkräften, und prüft die Auswirkungen auf die schulorganisatorische Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Reichsschulkonferenz, Einheitsschule, Weimarer Republik, Bildungsreform und das Spannungsfeld zwischen konservativen und reformerischen pädagogischen Strömungen.

Welche Rolle spielte der "Bund entschiedener Schulreformer"?

Dieser Bund war der wichtigste Gegenspieler der konservativen Kräfte und forderte eine Schule, die als Produktions- und Lebensschule jedem Kind freie Entfaltungsmöglichkeiten bieten sollte.

Warum konnte die Reichsschulkonferenz laut Autor kaum "neue" Impulse setzen?

Laut Autor war die Konferenz zu sehr in die bestehenden politischen und sozialen Gegensätze verstrickt und hatte nur eine beratende Funktion, was eine effektive Umsetzung radikaler Reformen verhinderte.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Reichsschulkonferenz 1920
Hochschule
Universität Erfurt  (Grundschulpädagogik)
Note
2,7
Autor
Andreas Reineck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
17
Katalognummer
V9625
ISBN (eBook)
9783638162760
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reichsschulkonferenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Reineck (Autor:in), 2002, Reichsschulkonferenz 1920, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9625
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Leseprobe aus  17  Seiten
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