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Kann die Soziale Arbeit durch primäre Alkoholsuchtprävention bei Kindern und Jugendlichen einen positiven Beitrag zur Gesundheit leisten?

Titre: Kann die Soziale Arbeit durch primäre Alkoholsuchtprävention bei Kindern und Jugendlichen einen positiven Beitrag zur Gesundheit leisten?

Élaboration , 2017 , 11 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Annemarie Treiber (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

In Deutschland sterben jährlich bis zu 74.000 Menschen durch die Folgen ihres Alkoholkonsums. „9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form … [, ca.] 1,3 Mio. Menschen gelten als alkoholabhängig“ (Die Drogenbeauftrage der Bundesregierung 2016). Nahezu jeder der 18- bis 64-Jährigen in Deutschland konsumiert geringstenfalls gelegentlich Alkohol. Insbesondere ab dem 16. Lebensjahr wird immer häufiger Alkohol konsumiert. Schätzungsweise 70 Prozent der 16- und 17-Jährigen Jungen und Mädchen haben in den letzten 30 Tagen Alkohol getrunken. 8,5 Prozent der Mädchen und knapp 15 Prozent der Jungen gaben an, regelmäßig, mindestens wöchentlich, Alkohol innerhalb der letzten 12 Monate konsumiert zu haben. Das sogenannte Rauschtrinken (das Trinken von fünf oder mehr Gläsern Alkohol bei mindestens einer Gelegenheit innerhalb der letzten 30 Tage) ist besonders bei jungen Erwachsenen festzustellen: Etwa 60 Prozent der 18- bis 20-jährigen Personen praktizieren dies.

Im Zusammenhang mit diesen Erkenntnissen wird ersichtlich, dass insbesondere heranwachsende Menschen vor Gefahren des Alkoholkonsums sowie der Entstehung einer Alkoholabhängigkeit geschützt und hierüber aufgeklärt werden müssen. Nachfolgend werde ich in dieser Arbeit untersuchen, welche genaueren Auswirkungen ein gesundheitsriskanter Alkoholkonsum sowie eine Alkoholabhängigkeit in gesundheitlicher und sozialer Hinsicht haben und inwieweit die Soziale Arbeit mit Hilfe primärer Präventionsmaßnahmen hierzu einen positiven Beitrag leisten kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 Soziale Arbeit

2.2 Gesundheit

2.3 Prävention

2.4 Alkohol

3. Zusammenhang von Sozialer Arbeit und Gesundheit

4. Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum und von Alkoholabhängigkeit auf die Gesundheit

4.1 Akute Toxizität

4.2 Folgeschäden chronischen Alkoholkonsums

4.3 Alkoholabhängigkeit

5. Positive Beeinflussung des Alkoholkonsumverhaltens durch primäre Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen

6. Abschließende Betrachtung/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen eines riskanten Alkoholkonsums sowie die Möglichkeiten, durch primäre Präventionsmaßnahmen der Sozialen Arbeit einen präventiven Beitrag zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu leisten.

  • Grundlagen der Begriffe Soziale Arbeit, Gesundheit, Prävention und Alkohol
  • Zusammenhang zwischen Sozialer Arbeit und Gesundheitsförderung
  • Medizinische und soziale Folgen von Alkoholmissbrauch
  • Strategien der primären Suchtprävention bei Heranwachsenden
  • Bedeutung der Lebenswelten für präventive Interventionen

Auszug aus dem Buch

Positive Beeinflussung des Alkoholkonsumverhaltens durch primäre Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen

Wie zu erkennen ist, bringt exzessiver und chronischer, ausgeprägter Alkoholkonsum i.d.R. enorme Folgen für die Gesundheit und das soziale Leben mit sich. Umso wichtiger ist es, hier präventive Maßnahmen zu treffen.

Ein Handlungsfeld der Profession der Sozialen Arbeit findet sich in der Suchthilfe und Suchtprävention (vgl. Sting/Blum 2003, 41f.). Leistungen in diesem Arbeitsbereich reichen von direkter Präventionsarbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen bis hin zu Fortbildungen bzw. Multiplikatorenarbeit oder Koordinationsaufgaben (vgl. ebd., 43).

In der Präventionsarbeit kann zwischen verschiedenen Präventionsarten,- ebenen und -konzepten unterschieden werden. (vgl. ebd., 36ff.). Die primäre Prävention umfasst vorbeugende Interventionen, mit dem Ziel, die Anzahl neu eintretender, missbrauchender Verhaltensweisen und daraus folgender Störungen und Folgen zu reduzieren (vgl. ebd.; Röhm 2002, 265). Die Intervention sollte vor dem Auftreten von Auffälligkeiten und vor jeglichen Konsumerfahrungen erfolgen, d.h., bevorzugt in Kindergärten, Grundschulen sowie auch weiterführenden Schulen (vgl. Sting/Blum a.a.O., 38). Primärprävention wird meist in Form von Aufklärung, Anleitung und Beratung umgesetzt (vgl. ebd.). Es sollen Wissen und Fertigkeiten vermittelt, aber auch Handlungskompetenzen, Selbstwert sowie soziale Anerkennung erworben werden (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums in Deutschland und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich der Rolle der Sozialen Arbeit ab.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begrifflichkeiten Soziale Arbeit, Gesundheit, Prävention und Alkohol definiert und wissenschaftlich eingeordnet.

3. Zusammenhang von Sozialer Arbeit und Gesundheit: Das Kapitel erläutert, wie Soziale Arbeit durch die Stärkung von Autonomie und Selbstbestimmung einen Beitrag zur Gesundheitsförderung leistet.

4. Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum und von Alkoholabhängigkeit auf die Gesundheit: Hier werden die akute Toxizität, chronische Folgeschäden sowie die Entstehung von Alkoholabhängigkeit detailliert analysiert.

5. Positive Beeinflussung des Alkoholkonsumverhaltens durch primäre Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel beschreibt Strategien und Ansätze der Primärprävention, um riskantem Alkoholkonsum bei Heranwachsenden entgegenzuwirken.

6. Abschließende Betrachtung/Fazit: Das Fazit resümiert die essenzielle Rolle der Sozialen Arbeit in der Suchtprävention und betont die Notwendigkeit interdisziplinärer Vernetzung.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Gesundheit, Prävention, Alkohol, Suchtprävention, Kinder, Jugendliche, Alkoholabhängigkeit, Gesundheitsförderung, Primärprävention, Suchthilfe, Risikofaktoren, Lebenswelt, Intervention, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und die Rolle der Sozialen Arbeit bei der primären Alkoholsuchtprävention für Kinder und Jugendliche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Gesundheitsförderung durch Soziale Arbeit, die gesundheitlichen Gefahren von Alkoholkonsum sowie Präventionsstrategien im Kindes- und Jugendalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwieweit die Soziale Arbeit durch gezielte primäre Präventionsmaßnahmen einen positiven Beitrag zur Gesundheit von Heranwachsenden leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Fachliteratur, Berichten der Drogenbeauftragten und gesundheitswissenschaftlichen Grundlagen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Definitionen der Fachbegriffe, der Verknüpfung von Sozialer Arbeit und Gesundheit, den physischen und psychischen Folgen des Alkoholkonsums sowie konkreten Präventionsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Soziale Arbeit, Suchtprävention, Primärprävention, Alkoholkonsum und Gesundheitsförderung.

Warum ist primäre Prävention speziell bei Kindern und Jugendlichen so wichtig?

Da sich Jugendliche noch im Wachstum befinden und ihre Organentwicklung sowie Gehirnentwicklung noch nicht abgeschlossen sind, wirken sich Alkoholfolgen bei ihnen deutlich gravierender aus als bei Erwachsenen.

Welche Rolle spielt die Schule als Setting für die Prävention?

Schulen bieten sich besonders an, da dort nahezu alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden können und die präventive Arbeit individuell oder in der Gleichaltrigengruppe stattfinden kann.

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Résumé des informations

Titre
Kann die Soziale Arbeit durch primäre Alkoholsuchtprävention bei Kindern und Jugendlichen einen positiven Beitrag zur Gesundheit leisten?
Université
Wiesbaden University of Applied Sciences
Cours
Einführung in die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit
Note
1,7
Auteur
Annemarie Treiber (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
11
N° de catalogue
V962834
ISBN (ebook)
9783346314154
Langue
allemand
mots-clé
Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit Soziale Arbeit Sozialarbeit Alkoholsucht Prävention Suchtprävention
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annemarie Treiber (Auteur), 2017, Kann die Soziale Arbeit durch primäre Alkoholsuchtprävention bei Kindern und Jugendlichen einen positiven Beitrag zur Gesundheit leisten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962834
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Extrait de  11  pages
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