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Das negative Image von Journalisten. Gründe für die mangelnde Vertrauensfähigkeit der Gesellschaft

Título: Das negative Image von Journalisten. Gründe für die mangelnde Vertrauensfähigkeit der Gesellschaft

Trabajo Escrito , 2016 , 33 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Diese Arbeit analysiert eine selbst erhobene Studie, die einen Beitrag dazu leistet, die Ursachen des landläufig schlechten Images von Journalisten zu untersuchen. Dabei soll durch die Messung von Vertrauen, den negativen Erfahrungen mit Medien und der Bildung des Rezipienten die Vorstellungen über Journalisten untersucht werden. Im ersten Teil dieser Arbeit wird zunächst der theoretische Rahmen der Forschungsarbeit vorgestellt. Der Leser erhält einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Es werden Ansatz, Strategie und die spezifische Forschungsfrage dargelegt, sowie die zentralen Begriffe definiert. Der zweite Teil stellt die zugrundeliegende Studie im Detail vor, bevor im dritten Teil abschließend die Auswertung der Ergebnisse von zwei untersuchten Hypothesen stattfindet und ein Fazit gezogen wird.

"Alle Welt klagt über den Journalismus, aber jedermann möchte ihn für sich benutzen", lautet einst ein Zitat von Gustav Freytag. Die Vorstellungen über die Journalisten und ihre Arbeit sind in der Regel negativ. Zu subjektiv, zu unmoralisch, zu viel beeinflusst von Werbung und PR. Die Folge ist ein seit Jahren bestehendes schlechtes Ansehen von Journalisten in der Bevölkerung. Die Allensbacher Berufprestige-Skala aus dem Jahr 2013 verortet den Journalisten auf der Skala ins untere Mittelfeld, nur Spitzensportler, Offiziere, Buchhändler, Politiker, Fernsehmoderatoren und Bänker werden niedriger eingestuft. Des Öfteren werden Journalisten als sensationsgeil und aufdringlich wahrgenommen und mit dem typischen “Bild-Journalisten” gleichgesetzt. Dabei sollen Journalisten in ihrer öffentlichen Aufgabe, die Meinungs- und Willensbildung in der Bevölkerung fördern, um das Fundament einer funktionierenden Demokratie bilden zu können. Doch wie entsteht überhaupt ein schlechtes Image? Definiert werden kann der Begriff als die Gesamtheit von Gefühlen, Einstellungen, Erfahrungen und Meinungen bewusster und unbewusster Art, die sich eine Person bzw. eine Personengruppe von einem "Meinungsgegenstand" macht. Image wird geprägt von soziokulturellen und subjektiven Momenten und stellt eine stereotypisierende Vereinfachung eines objektiven Sachverhalts dar.

Extracto


Gliederung

1. Einleitung

2.Theoretischer Rahmen

2.1 Forschungsstand

2.2 Definition des zentralen Begriffs Vertrauen

2.3 Entwicklung der Forschungsfrage und Hypothesen

3. Methodologie und Untersuchungsinstrument

4.Auswertung

4.1 Vertrauensfähigkeit und Image des Journalismus

4.2 Negative Erfahrungen mit dem Journalismus und Vertrauen

5. Fazit und Ausblick

6. Bibliographie

7. Anhang

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Forschungsarbeit ist es, die Ursachen für das landläufig negative Image von Journalisten in der Bevölkerung zu untersuchen und dabei den Zusammenhang zwischen Vertrauen, negativen Erfahrungen mit den Medien und der Wahrnehmung journalistischer Arbeit empirisch zu analysieren.

  • Analyse des aktuellen Forschungsstandes zum Ansehen des Journalismus.
  • Empirische Messung des Vertrauens in Medien und Journalisten mittels einer quantitativen Befragung.
  • Untersuchung von Einflüssen externer Faktoren (Politik, PR, Lobbyismus) auf das Journalistenbild.
  • Überprüfung des Zusammenhangs zwischen negativen Medienerfahrungen und dem Vertrauensverlust.
  • Reflexion über die Rolle von Glaubwürdigkeit und journalistischen Qualitätsmerkmalen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Forschungsstand

Mit zahlreichen Umfrageforschungen zu unterschiedlichsten Themen, unteranderem zum Image verschiedenster Berufsbilder, beschäftigt sich das Institut für Demoskopie Allensbach, welches in wiederkehrenden Intervallen Befragungen zum Ansehen bestimmter Berufe in der deutschen Bevölkerung durchführt. Interviewt wurde ein Querschnitt der gesamten Bevölkerung, letztendlich 1570 Personen, ab 16 Jahren. In einem kurzen Studienbericht vom 20. August 2013, ist in der Berufsprestige- Skala abzulesen, dass hinter den ersten beiden Rängen, Arzt mit 76% und Krankenschwester mit 63%, der Journalist mit 13% seinen Platz lediglich auf Rangstufe 12 von 18 findet. Um das Ansehen des Journalisten- Berufes steht es demzufolge nicht gut. An Hand der Allensbacher-Umfrage ist festzustellen, dass das Image sogar weitestgehend negativ ist. Das vorgestellte Ranking, diente als grundsätzliche Anregung zum Forschungsthema. Zu Beginn wird im Folgenden der aktuelle Forschungsstand geschildert. (vgl. Institut für Demoskopie Allensbach 2013: 1-3)

Sandra Lieske untersuchte in ihrer wissenschaftlichen Studie das Image des Journalisten-Berufs in der Bevölkerung. Die Forscherin führte ihre Untersuchung anhand von 24 Leitfadeninterviews durch. Von den teilnehmenden Rezipienten hatte die Hälfte einen Journalisten in ihrem Bekanntenkreis. Diese Auswahl wurde bewusst so gewählt, da hier die Vermutung aufgestellt wurde, die Untersuchten könnten unter dem Halo-Effekt, also unter einer positiveren Gesinnung gegenüber Journalisten, ihre Antworten aussprechen. Allerdings konnte diese These im Ergebnis der Studie nicht für richtig erklärt werden. Als Ergebnis des Forschungsprojekts ließ sich unter anderem festhalten, dass das Bild des Journalisten im Allgemeinen aus zwei verschiedenen Perspektiven gesehen wird. Zum einen positiv, allerdings zum anderen durchaus negativ. Weiter stellt Lieske fest, dass ein Grund hierfür vor allem besondere Medienereignisse sind. Darüber hinaus wird zwischen einem „seriösen“ und „unseriösen“ Journalisten unterschieden. Unter Letzteren werden vor allem diejenigen verstanden, die dem Boulevard- und Sensationsjournalismus zu arbeiten. Allerdings kann es nicht bei diesem Zwei-Kategorien-Schema belassen werden, da beispielsweise den Radio- oder Fernsehjournalisten ein anderes Image zukommt. (vgl. Lieske 2008: 287ff)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des negativen Journalistenimages ein, zitiert relevante Studien und umreißt das Ziel sowie den Aufbau der Forschungsarbeit.

2.Theoretischer Rahmen: Das Kapitel bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand, definiert zentrale Begriffe wie Vertrauen und leitet die Forschungsfrage sowie die Hypothesen ab.

3. Methodologie und Untersuchungsinstrument: Hier werden das methodische Vorgehen der quantitativen Befragung, die Operationalisierung der Hypothesen und die Struktur der Stichprobenerhebung detailliert beschrieben.

4.Auswertung: Dieser Teil präsentiert die Ergebnisse der empirischen Erhebung, insbesondere hinsichtlich der Vertrauensfähigkeit der Probanden und der Auswirkungen negativer Erfahrungen auf das Journalistenbild.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Studie zusammen, bewertet die Bestätigung der Hypothesen und gibt Anregungen für weitere Forschungsvorhaben.

6. Bibliographie: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetquellen auf.

7. Anhang: Dieser Abschnitt enthält detaillierte statistische Auswertungen, Kreuztabellen und ergänzende Daten zur Befragung.

Schlüsselwörter

Journalismus, Image, Vertrauen, Medien, Befragung, Forschungsbericht, Glaubwürdigkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Mediensozialisation, Empirie, Journalistenbild, Berufsalltag, Medienereignisse, Kommunikation, Meinungsbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das anhaltend negative Image, das Journalisten in der Bevölkerung haben, und analysiert die Hintergründe sowie Ursachen für diese Wahrnehmung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Vertrauensverhältnis zwischen Bevölkerung und Journalismus, der Wirkung von Fehlinformationen sowie dem Einfluss externer Akteure wie Politik und PR auf die journalistische Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch eine quantitative Befragung zu ermitteln, welche Faktoren das negative Journalistenbild verstärken oder abschwächen, um so zur Klärung der Forschungsfrage beizutragen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Studie verwendet?

Die Autoren wählten eine quantitative, standardisierte Befragung in Fußgängerzonen, um eine breite Datenbasis zu generieren und statistisch messbare Zusammenhänge zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (u.a. Vertrauensbegriff nach Luhmann) dargelegt, die Methodik erläutert und die erhobenen Daten in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen statistisch ausgewertet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Begriffe wie Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Medienberichterstattung, Selektivität, Berufsimage und negative Erfahrungen sind zentral für das Verständnis der Forschungsarbeit.

Wie korrelieren negative Erfahrungen mit dem Vertrauen in die Medien?

Die Studie zeigt, dass Personen, die negative Erfahrungen – etwa durch gefühlte mangelhafte Informierung oder Fehlinformationen – gemacht haben, ein signifikant geringeres Vertrauen in die journalistische Berichterstattung aufweisen.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Wahrnehmung des Journalismus?

Die Befragten identifizieren die Politik als den stärksten Einflussfaktor auf den Berufsalltag von Journalisten, was maßgeblich zu der negativen Wahrnehmung als einseitig oder beeinflusst beiträgt.

Was schlussfolgert die Arbeit hinsichtlich der Verbesserung des Berufsbildes?

Die Autoren schlagen vor, dass Journalisten die Ergebnisse zur Selbstreflexion nutzen sollten, um Strategien zu entwickeln, die das Vertrauen der Bevölkerung durch höhere Glaubwürdigkeit und Transparenz wieder stärken.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Das negative Image von Journalisten. Gründe für die mangelnde Vertrauensfähigkeit der Gesellschaft
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
33
No. de catálogo
V963112
ISBN (Ebook)
9783346318213
ISBN (Libro)
9783346318220
Idioma
Alemán
Etiqueta
image journalisten gründe vertrauensfähigkeit gesellschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Das negative Image von Journalisten. Gründe für die mangelnde Vertrauensfähigkeit der Gesellschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/963112
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