Die Arbeit beschäftigt sich mit der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Asperger-Syndrom am Arbeitsmarkt. Bislang finden die lebenswichtigen Aspekte der Berufstätigkeit viel zu wenig Beachtung. Die Teilhabe am Arbeitsmarkt bildet einen wichtigen Faktor im Leben aller Menschen, so auch im Leben von Menschen mit Asperger-Syndrom. Sie trägt einen wesentlichen Teil zur Lebenszufriedenheit und zur sozialen Eingliederung bei. Die Beschäftigungssituation von autistischen Menschen ist seit über 20 Jahren als unzufriedenstellend zu bewerten.
Ziel der Arbeit ist es, Hürden und Chancen für die Teilhabe am Arbeitsmarkt aufzuzeigen, sowie Möglichkeiten der besseren Eingliederung nahezulegen. Dazu wird im Kapitel 2 zunächst die Autismus-Spektrum-Störung allgemein und die Unterkategorie das Asperger-Syndroms kurz erläutert. Danach werden in Kapitel 3 Fakten zur aktuellen Situation aufgeführt und die Hürden, Stärken sowie Techniken näher analysiert. In Kapitel 4 wird das Unternehmen auticon vorgestellt, welches mit gutem Bespiel voran geht und einen erheblichen Teil zur besseren Eingliederung von Menschen mit Asperger-Syndrom beiträgt und vielen Menschen eine berufliche Zukunft ermöglicht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Autismus-Spektrum-Störung
2.1 Hintergrund
2.2 Definition
2.3 Das Asperger-Syndrom
2.3.1 Hintergrund
2.3.2 Kennzeichen
3 Berufliche Teilhabe am Arbeitsmarkt
3.1 Aktuelle Situation
3.2 Einstieg in die Berufswelt
3.2.1 Hürden
3.2.2 Stärken
3.3 Faktoren zur Inklusionserleichterung
3.3.1 Akzeptanz
3.3.2 Ruhige und stressarme Umgebung
3.3.3 Struktur
3.3.4 Einarbeitung
3.3.5 Zeit geben
3.3.6 Flexibilität zeigen und Inflexibilität zulassen
3.3.7 Weniger Licht
3.3.8 Nachsicht bei Kommunikation
3.3.9 Zeit allein
3.3.10 Allgemeine Rahmenbedingungen
4 Das Unternehmen auticon
4.1 Hintergrund
4.2 Unternehmenskonzept
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Studienarbeit ist es, die Hürden und Chancen für Menschen mit Asperger-Syndrom bei der Teilhabe am Arbeitsmarkt aufzuzeigen und Strategien für eine bessere berufliche Eingliederung zu erarbeiten.
- Grundlagen des Autismus-Spektrums und des Asperger-Syndroms
- Analyse der aktuellen Beschäftigungssituation auf dem Arbeitsmarkt
- Identifikation von beruflichen Hürden sowie Stärken betroffener Personen
- Erarbeitung von Rahmenbedingungen und Techniken zur Inklusionserleichterung
- Vorstellung des Unternehmens auticon als Best-Practice-Beispiel
Auszug aus dem Buch
3.3.1 Akzeptanz
Hierbei handelt es sich um einen der wichtigsten Faktoren. Der größte Wunsch von autistischen Menschen ist die Akzeptanz und Toleranz gegenüber ihrer Selbst, mit ihren Eigenarten und Besonderheiten. Sie wollen so angenommen werden wie sie sind und nicht auf ihr „Anders-sein“ reduziert werden. Die Andersartigkeit bedarf weit mehr Würdigung, Verständnis und geduldigen Umgang (Schuster & Schuster 2013: S.163).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Asperger-Syndrom ein und formuliert das Ziel der Arbeit, Hürden sowie Chancen im Arbeitsleben aufzuzeigen.
2 Autismus-Spektrum-Störung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Autismus-Spektrums sowie die spezifischen Merkmale des Asperger-Syndroms.
3 Berufliche Teilhabe am Arbeitsmarkt: Hier werden die aktuelle Beschäftigungssituation sowie die Hürden und Stärken von Menschen mit Asperger-Syndrom detailliert analysiert und notwendige Inklusionsfaktoren aufgeführt.
4 Das Unternehmen auticon: Das Kapitel stellt das IT-Beratungsunternehmen auticon als beispielhafte Organisation vor, die Menschen aus dem Autismus-Spektrum erfolgreich integriert.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Autisten eine faire Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben sowie weiterführende Analysen zu fördern.
Schlüsselwörter
Asperger-Syndrom, Autismus-Spektrum-Störung, Arbeitsmarkt, Inklusion, berufliche Teilhabe, Arbeitswelt, Spezialinteressen, Integration, Personalmanagement, auticon, Barrierefreiheit, soziale Kompetenz, Arbeitgeber, Einarbeitung, Arbeitsumgebung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Menschen mit Asperger-Syndrom in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die Definition des Asperger-Syndroms, die Analyse der aktuellen Beschäftigungslage, die Identifikation von Stärken und Barrieren im beruflichen Kontext sowie Ansätze zur Arbeitsplatzgestaltung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Hürden und Chancen für die berufliche Teilhabe aufzuzeigen und Maßnahmen zu identifizieren, die eine erfolgreichere Eingliederung autistischer Menschen ermöglichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung aktueller empirischer Erkenntnisse und Konzepte aus dem Bereich der Psychologie und Inklusion.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung des Asperger-Syndroms, eine Analyse der aktuellen Hürden und Stärken sowie eine Darstellung konkreter Inklusionsfaktoren und Best-Practice-Beispiele.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Asperger-Syndrom, berufliche Teilhabe, Inklusion, Autismus und betriebliche Rahmenbedingungen beschreiben.
Warum spielt das Thema "Akzeptanz" eine so entscheidende Rolle für autistische Mitarbeiter?
Akzeptanz ist fundamental, da Betroffene nicht auf ihr "Anders-sein" reduziert werden wollen, sondern mit ihren individuellen Eigenheiten und Stärken als wertvolle Arbeitskräfte anerkannt werden möchten.
Inwiefern dient das Unternehmen "auticon" als Vorbild?
Auticon gilt als Vorbild, weil es gezielt Menschen aus dem Autismus-Spektrum als IT-Consultants einstellt und durch spezifische Rahmenbedingungen und Job-Coaching deren Einzigartigkeit zur Entfaltung bringt.
- Citar trabajo
- Sarah Wülpern (Autor), 2020, Berufliche Teilhabe von Menschen mit Asperger-Syndrom am Arbeitsmarkt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/963360