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Betriebliche Anreizsysteme und intrinsische Motivation

Handlungsempfehlung am Beispiel der Getränkeindustrie

Title: Betriebliche Anreizsysteme und intrinsische Motivation

Term Paper , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Heinrich (Author)

Psychology - Industrial and organizational psychology
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Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen betrieblichen Anreizsystemen und deren Einfluss auf die intrinsische Motivation der Mitarbeiter eines Unternehmens. So vielfältig die verschiedenen Anreizsysteme auch sind, so haben sie doch meist das gleiche Ziel. Sie sollen die Suche nach den so genannten High-Potentials, welche das Herz und die Seele eines Unternehmens ausmachen können, erleichtern, diese langfristig an das Unternehmen binden und möglichst unempfindlich gegen Jobangebote der Mitbewerber machen.

Das passende Personal zu finden, ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, doch selbiges zu halten, erfordert eine langfristige und strategische Planung. Je spezifischer die Branche, desto kleiner und damit wertvoller wird die Auswahl der einzelnen Bewerber bzw. jede einzelne gut besetzte Stelle im Unternehmen. Sicherheit, Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten sind die Schlüsselworte, wenn es darum geht potentielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Betriebliche Anreizsysteme und intrinsische Motivation

2.1. Anreizsysteme

2.1.1. Materielle Anreizsysteme

2.1.2. Immaterielle Anreizsysteme

2.2. Motivation

2.2.1. Extrinsische Motivation

2.2.2. Intrinsische Motivation

3. Praxis

3.1. Ziele von Betrieblichen Anreizsystemen

3.2. Beeinflussung der Intrinsischen Motivation durch Betriebliche Anreizsysteme

4. Betriebliche Anreizsysteme - Handlungsempfehlung am Beispiel der Getränkeindustrie

4.1. Einführung

4.2. Analyse

4.3 Handlungsempfehlung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Zusammenspiel zwischen betrieblichen Anreizsystemen und der intrinsischen Motivation von Mitarbeitern. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen geeignete Anreize gestalten können, ohne die intrinsische Motivation durch externe Steuerung zu untergraben, und wie dabei ein nachhaltiges Gleichgewicht für langfristige Mitarbeiterbindung erreicht wird.

  • Theoretische Grundlagen zu materiellen und immateriellen Anreizsystemen
  • Differenzierung und Zusammenhang von extrinsischer und intrinsischer Motivation
  • Analyse der Crowding-out-Hypothese und kognitiver Bewertungstheorien
  • Praxisbezogene Handlungsempfehlungen für den Außendienst in der Getränkeindustrie
  • Bedeutung des Dialogs zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden

Auszug aus dem Buch

3.2. Beeinflussung der Intrinsischen Motivation durch Betriebliche Anreizsysteme

In der Crowding-out-Hypothese wird beschrieben, dass einige Arten der finanziellen Anreize, einen negativen Einfluss auf die intrinsische Motivation haben können, oder diese sogar langfristig zerstören können. Ein Beispiel zu dieser These: Mitarbeiter A fühlt sich gerecht entlohnt und hat zusätzlich Spaß an der Arbeit. Extrinsische und intrinsische Motivation sind damit offenbar zunächst im Gleichgewicht. Sobald aber ein Bonussystem eingeführt wird, welches dieses Gleichgewicht verlagert, kann es dazu führen, dass die belohnungsrelevanten Teile der täglichen Arbeit so sehr in den Vordergrund rutschen, dass alle anderen, nicht belohnten Teile als negativ wahrgenommen werden und damit die Intrinsische Motivation verdrängen.

In der Theorie der Kognitiven Bewertung, wird die Beziehung zwischen den Anreizsystemen und der intrinsischen Motivation weniger als wechselseitiges System, sondern viel mehr als aufeinander aufbauendes System beschrieben. So wirken sich richtig platzierte, monetäre Anreize nicht nur auf die extrinsische Motivation aus, sondern sprechen auch die intrinsische Motivation an. In welcher Höhe das passiert, hängt davon ab, wie die motivierte Person sich im Augenblick der Belohnung selbst wahrnimmt.

Daher wird argumentiert, dass die Auswirkung externer Eingriffe davon abhängt, wie selbstbestimmt sich die Person im Moment des Eingriffs fühlt. Je höher der Grad der Selbstbestimmung in diesem Moment ist, desto wahrscheinlicher, ist der positive Einfluss auf die intrinsische Motivation. Im Umkehrschluss, ist es nicht ratsam, ein Verhalten durch einen externen Eingriff hervorzurufen, ohne das die Person sich damit identifizieren kann. In diesem Fall würde die intrinsische Motivation nachhaltig Schaden nehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Es wird die Problemstellung des Zusammenhangs von Anreizsystemen und intrinsischer Motivation sowie die wachsende Bedeutung der Mitarbeiterbindung im Wettbewerb um Fachkräfte dargelegt.

2. Betriebliche Anreizsysteme und intrinsische Motivation: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Abgrenzung der verschiedenen Anreizarten und Motivationstheorien als Basis für die weitere Untersuchung.

3. Praxis: Hier werden die Ziele von Anreizsystemen (Motivation, Information, Selektion) analysiert und die Beeinflussung der intrinsischen Motivation kritisch betrachtet.

4. Betriebliche Anreizsysteme - Handlungsempfehlung am Beispiel der Getränkeindustrie: Auf Basis der theoretischen Erkenntnisse werden konkrete Maßnahmen für den Außendienst entwickelt, um die Motivation trotz monetärer Zielvorgaben zu fördern.

5. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei betont wird, dass der Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter der Schlüssel für eine effektive und motivierende Anreizgestaltung ist.

Schlüsselwörter

Betriebliche Anreizsysteme, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Mitarbeiterbindung, Crowding-out-Hypothese, Kognitive Bewertung, Arbeitsplatzsicherheit, Employer Branding, Leistungsbeurteilung, Führungskraft, Personalführung, Vergütungssysteme, Zielvereinbarung, Personalmanagement, Getränkeindustrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen betrieblichen Anreizsystemen und der intrinsischen Motivation von Mitarbeitern in modernen Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Systematik von materiellen und immateriellen Anreizen, die Unterscheidung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation sowie deren Wechselwirkungen im Unternehmensalltag.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen Anreizsysteme so gestalten können, dass sie nicht kontraproduktiv wirken, sondern die Leistungsbereitschaft fördern und gleichzeitig die intrinsische Motivation langfristig stützen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse sowie die Anwendung theoretischer Konzepte (insb. Crowding-out-Hypothese und Theorie der Selbstbestimmung) auf ein konkretes Praxisbeispiel in der Getränkeindustrie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Anreizsysteme und Motivation sowie eine praktische Anwendung, in der die Wirkungsmechanismen von Zielvorgaben und das Feedback des Vorgesetzten analysiert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind betriebliche Anreizsysteme, intrinsische Motivation, Mitarbeiterbindung, Leistungsanreize und die Rolle des Vorgesetzten als Dialogpartner.

Warum ist laut Autor der direkte Dialog mit Mitarbeitern so wichtig?

Der Dialog fungiert als Vertrauensbeweis und Wertschätzung. Er ermöglicht es, externe Anreize als positiv wahrzunehmen und die Ziele individueller an das Leistungsniveau anzupassen.

Was besagt die Crowding-out-Hypothese in diesem Kontext?

Die Hypothese warnt davor, dass rein finanzielle Anreize die intrinsische Motivation verdrängen können, wenn die Tätigkeit selbst nur noch als Mittel zum monetären Zweck wahrgenommen wird.

Wie wird das Praxisbeispiel in der Getränkeindustrie bewertet?

Der Autor zeigt auf, dass pauschale Zielvorgaben im Außendienst problematisch sein können und empfiehlt eine individuellere Gestaltung durch ständige Abstimmung, um eine Überforderung oder Demotivation der Vertriebsmitarbeiter zu vermeiden.

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Details

Title
Betriebliche Anreizsysteme und intrinsische Motivation
Subtitle
Handlungsempfehlung am Beispiel der Getränkeindustrie
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Grade
1,3
Author
Christian Heinrich (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V964862
ISBN (eBook)
9783346315649
ISBN (Book)
9783346315656
Language
German
Tags
betriebliche anreizsysteme motivation handlungsempfehlung beispiel getränkeindustrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Heinrich (Author), 2020, Betriebliche Anreizsysteme und intrinsische Motivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/964862
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