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Geschlechtsspezifische Strategien zur Prävention eines epidemiologisch relevanten Krankheitsbildes für die Zielgruppe der Frauen

Frauen sind anders krank als Männer am Beispiel depressiver Störungen

Title: Geschlechtsspezifische Strategien zur Prävention eines epidemiologisch relevanten Krankheitsbildes für die Zielgruppe der Frauen

Term Paper , 2020 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Melanie Keemß (Author)

Health Sciences - Health Psychology
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Die Arbeit beschäftigt sich mit geschlechtsspezifischen Strategien zur Prävention von epidemiologischen Krankheitsbildern. Im Fokus steht dabei das Geschlecht der Frau. In Bezug auf die Lebenserwartung ist zu konstatieren, dass zwischen Frauen und Männern ein markanter Unterschied besteht, der laut Tempel, Jung und Schröder auf die verschiedenen Gesundheitschancen zurückzuführen ist. Diese Angabe wird auch durch die derzeitige mittlere Lebenserwartung in Deutschland bestätigt, die bei Männern circa 78 Jahre und bei Frauen circa 83 Jahre beträgt. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede sind im unteren Segment der Gesellschaft besonders ausgeprägt. Bei den Haupttodesursachen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bösartige Neubildungen (Karzinome) sind Frauen geringer betroffen als Männer. Jedoch wird deutlich, dass psychischen Störungen, Depressionen und Angststörungen bei Frauen häufiger diagnostiziert werden als bei Männern. Auf der Grundlage des Gesundheitsberichtes von Tempel et al ist abzuleiten, dass das Aggressionspotenzial und der Suchtmittelkonsum von Frauen geringer ist als der von Männern. Daraus ableitend wird deutlich, dass Frauen insbesondere bei den psychischen Störungen anders krank sind als Männer.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Epidemiologie und Darstellung des Krankheitsbildes depressiver Störungen

2.2 Geschlechtsspezifische Gesundheit

2.3 Risikofaktorenmodell

2.4 Prävention

3 Handlungsempfehlungen für die Zielgruppe der Frauen

4 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entstehung und Bewältigung von depressiven Störungen, um daraus gezielte Präventionsstrategien für Frauen abzuleiten und die gesundheitliche Versorgung nachhaltig zu verbessern.

  • Epidemiologische Analyse depressiver Störungen bei Männern und Frauen
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Gesundheitskonzepte und Risikofaktoren
  • Differenzierung präventiver Ansätze (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention)
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Förderung der Frauengesundheit

Auszug aus dem Buch

2.1 Epidemiologie und Darstellung des Krankheitsbildes depressiver Störungen

In nahezu allen Ländern der Welt stellen die chronischen Erkrankungen die Haupttodesursache dar und führen somit jährlich zu 36 Millionen Todesfällen weltweit (Bonita, Beaglehole & Kjellström, 2008, S. 157f.). Laut Bonita und Beaglehole (2008, S. 157f.) unterstützen psychische Störungen die Krankheitslast vieler chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. In Deutschland beträgt die Prävalenz einer aktuellen depressiven Symptomatik beim Erwachsenen insgesamt 10,1 % (Bretschneider, Kuhnert & Hapke, 2017 S. 83f.). Hierbei weisen Frauen mit 11,6 % eine deutlich höhere Prävalenz auf als Männer mit 8,6 %. Bedeutsam ist die hohe Prävalenz (siehe Abb. 1) in der Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen Frauen mit 16.4 %. Zum Bildungsstatus zeigt sich in der oberen Bildungsgruppe eine niedrigere Prävalenz als in der Mittleren oder Unteren. Im Zusammenhang mit dem Alter, dem Geschlecht und dem Bildungsstatus weist jede 5. Frau zwischen 18 und 29 Jahren, aus der unteren Bildungsgruppe, eine depressive Symptomatik auf (Bretschneider et al., S. 83f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die demografischen Rahmenbedingungen dar und verdeutlicht anhand von Gesundheitsdaten, dass Frauen und Männer unterschiedliche gesundheitliche Profile aufweisen, besonders bei psychischen Störungen.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die epidemiologische Lage, definiert geschlechtsspezifische Gesundheitsunterschiede und stellt das Risikofaktorenmodell sowie verschiedene Präventionsansätze bei Depressionen vor.

3 Handlungsempfehlungen für die Zielgruppe der Frauen: Hier werden basierend auf dem salutogenetischen Modell Möglichkeiten aufgezeigt, individuelle Widerstandsressourcen zu stärken und gesundheitspolitische Maßnahmen zur Prävention zu fördern.

4 Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit umfassender Handlungsstrategien und einer verbesserten Diagnostik, um die soziale Ungleichheit zu reduzieren und eine optimale Versorgung für Frauen sicherzustellen.

Schlüsselwörter

Frauengesundheit, Depression, Prävention, Epidemiologie, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Risikofaktorenmodell, Psychische Störungen, Gesundheitsberichterstattung, Salutogenese, Intervention, Gesundheitsförderung, Soziale Ungleichheit, Diagnostik, Versorgungsstruktur, Psychosoziale Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, warum und wie Frauen anders als Männer von psychischen Erkrankungen – insbesondere Depressionen – betroffen sind, und welche spezifischen Strategien zur Gesundheitsprävention für diese Zielgruppe notwendig sind.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Epidemiologie depressiver Störungen, geschlechtsspezifische Gesundheitsdefinitionen, das biopsychosoziale Risikofaktorenmodell sowie Ansätze der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, um geschlechtsspezifische gesundheitliche Ungleichheiten abzubauen und depressionsgefährdete Frauen durch gezielte Maßnahmen frühzeitig zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine systematische Literaturanalyse und wertet aktuelle gesundheitswissenschaftliche Daten sowie Berichte aus, um den theoretischen Rahmen zu fundieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben der statistischen Darstellung der Krankheitsprävalenz die Unterschiede in der Wahrnehmung von Gesundheit zwischen den Geschlechtern sowie konkrete Interventionsmöglichkeiten in verschiedenen Krankheitsphasen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Frauengesundheit, Prävention, Depression, geschlechtsspezifische Gesundheitsfaktoren und psychosoziale Ressourcen beschreiben.

Welche Rolle spielt der Bildungsstatus bei der Depressionsprävalenz?

Die Daten zeigen, dass eine niedrigere Bildungsgruppe mit einer höheren Prävalenz depressiver Symptomatik korreliert, was besonders Frauen im Alter von 18 bis 29 Jahren betrifft.

Was versteht man unter dem salutogenetischen Modell im Kontext der Prävention?

Das Modell fokussiert sich auf die Stärkung individueller Widerstandsressourcen und Stressbewältigungskompetenzen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber psychischen Belastungen zu erhöhen.

Warum ist eine Sensibilisierung des medizinischen Versorgungssystems gefordert?

Eine Sensibilisierung ist notwendig, um depressive Störungen früher zu erkennen, Diagnostik zu verbessern und Frauen mit erhöhtem Rückfallrisiko zielgerichtet zu behandeln.

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Details

Title
Geschlechtsspezifische Strategien zur Prävention eines epidemiologisch relevanten Krankheitsbildes für die Zielgruppe der Frauen
Subtitle
Frauen sind anders krank als Männer am Beispiel depressiver Störungen
College
University of Applied Sciences Magdeburg
Course
Einführung in die Gesundheitswissenschaften und die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens
Grade
1,0
Author
Melanie Keemß (Author)
Publication Year
2020
Pages
11
Catalog Number
V964933
ISBN (eBook)
9783346317735
ISBN (Book)
9783346317742
Language
German
Tags
Prävention Risikofaktorenmodell Geschlechtsspezifische Gesundheit depressive Störungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Keemß (Author), 2020, Geschlechtsspezifische Strategien zur Prävention eines epidemiologisch relevanten Krankheitsbildes für die Zielgruppe der Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/964933
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