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Schüsselkompetenzen für wirksames Führen unter den Bedingungen hoher Unbestimmtheit. Ein Vergleich zwischen Theorie und Praxis

Titel: Schüsselkompetenzen für wirksames Führen unter den Bedingungen hoher Unbestimmtheit. Ein Vergleich zwischen Theorie und Praxis

Diplomarbeit , 2020 , 106 Seiten , Note: 2

Autor:in: Fredi Oberegelsbacher (Autor:in)

Führung und Personal - Personalführung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Abschlussarbeit möchte Denkanstöße im Bereich Führung und Schlüsselkompetenzen für weitere wissenschaftliche Diskussionen und Publikationen geben.

Die Masterarbeit steuert dabei einen Beitrag zu diesem hochaktuellen Thema bei und liefert Erkenntnisse, welche Kompetenzen Manager und Führungskräfte besitzen oder sich zukünftig aneignen sollten. Sie beschäftigt sich mit Führungsmodellen der Motivations- und Führungsforschung sowie mit den notwendigen Schlüsselkompetenzen für eine erfolgreiche Führung.

Im ersten, einführenden Teil meiner Arbeit befasst sich der Autor mit einigen Grundbegriffen, die für die vorliegende Masterthesis von großer Bedeutung sind. Neben der Erläuterung von Begriffen wie Motiv, Motivation und Kompetenz wird detailliert auf die notwendigen Schlüsselkompetenzen und deren Bedeutung eingegangen. Den Hauptteil der Masterthesis bildet eine Befragung von mehr als 150 Personen. Der digitale und demografische Wandel wird in naher Zukunft unsere jetzige Arbeitswelt massiv auf den Kopf stellen. Begriffe wie Homeoffice, Jobsharing, Autonomie, Flexibilität und Work-Life-Balance werden immer wichtiger werden. Aufgrund dieses Wandels werden das Führungsverhalten, die Modelle und Führungsprozesse von Managern mehr denn je hinterfragt. Manager und Führungskräfte stehen heute schon vor der großen Herausforderung, in dieser schnelllebigen Zeit die Interessen der Organisation und der Mitarbeiter unter einen Hut zu bringen.

In einer global agierenden Wirtschaft, bei der der Maximierung und der Gier von einzelnen Akteuren kaum Grenzen gesetzt sind, ist es wichtiger denn je, der Frage nachzugehen, ob es eine Veränderung im Führungsverhalten braucht. Das Soziale der Marktwirtschaft muss wieder mehr in das Bewusstsein jedes Einzelnen treten. Die Verantwortung und der Erfolg der Führung müssen sich wieder stärker am Gemeinwohl der Organisation und am gesellschaftlichen Nutzen orientieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung der Arbeit

2. Begriffserklärungen

2.1 Motivation

2.1.1 Die Equity-Theorie von John Stacy Adams

2.1.2 Die VIE-Theorie von Victor Vroom

2.1.3 Das Rubikonmodell des Handelns von Heinz Heckhausen

2.1.4 Das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung von Albert Bandura

2.1.5 Das Phantom der intrinsischen Motivation

2.1.6 Das Phänomen des „Flow-Erlebens“ nach Mihaly Csikszentmihalyi

2.2 Motive

2.2.1 Die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow

2.2.2 Das ERG-Modell von Clayton Alderfer

2.2.3 Das Zwei-Faktoren-Modell von Frederick Herzberg

2.2.4 Die drei soziogenen Motive von David McClelland

2.2.5 Das duale Motiv-Modell von David McClelland

2.2.6 Die 16 Lebensmotive von Steven Reiss & Susan Haverkamp

2.3 Abgrenzung wichtiger Begriffe

2.3.1 Ressourcen

2.3.2 Kompetenz

2.3.3 Qualifikation

2.3.4 Potenzial

2.3.5 Performanz

3. Führung

3.1 Transaktionale Führung

3.2 Transformative Führung

3.3 Dienende Führung

3.4 Ressourcenorientiertes Führen

4. Bedingungen für aktuelle Führung

4.1 Hohe Komplexität

4.2 Hohe Kontingenz

4.3 Hohe Volatilität

4.4 Wertedynamik

5. Schlüsselkompetenzen des neuen Führens

5.1 Die fachspezifische Kompetenz

5.2 Die heuristische Kompetenz

5.3 Die intrapersonale Kompetenz

5.4 Die interpersonale Kompetenz

5.5 Die interpretative Kompetenz

5.6 Die inszenatorische Kompetenz

6. Forschungsmethodik

6.1 Fragebogen

6.1.1 Operationalisierung

6.1.2 Begriffsfindung für die Schlüsselkompetenzen nach Stahl

6.1.2.1 Fachspezifische Kompetenz

6.1.2.2 Heuristische Kompetenz

6.1.2.3 Intrapersonale Kompetenz

6.1.2.4 Interpersonale Kompetenz

6.1.2.5 Interpretative Kompetenz

6.1.2.6 Inszenatorische Kompetenz

6.1.3 Fragebogenkonstruktion

6.1.4 Fragebogenkatalog

6.2 Methodischer Steckbrief

7. Darstellung der Ergebnisse

8. Diskussion der Ergebnisse

8.1 Diskussion des Ergebnisses der fachspezifischen Kompetenz

8.2 Diskussion des Ergebnisses der heuristischen Kompetenz

8.3 Diskussion des Ergebnisses der intrapersonalen Kompetenz

8.4 Diskussion des Ergebnisses der interpersonalen Kompetenz

8.5 Diskussion des Ergebnisses der interpretativen Kompetenz

8.6 Diskussion des Ergebnisses der inszenatorischen Kompetenz

9. Schlussfolgerung und Managementempfehlungen

10. Relevanz der Ergebnisse und Limitation der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die für moderne Führungskräfte in einem Umfeld hoher Komplexität, Kontingenz, Volatilität und Wertedynamik notwendigen Schlüsselkompetenzen zu erörtern und diese mit der praktischen Anwendung zu vergleichen, um daraus Managementempfehlungen abzuleiten.

  • Analyse relevanter Führungsmodelle und Motivationspsychologie.
  • Untersuchung von Schlüsselkompetenzen (fachspezifisch, heuristisch, intrapersonal, interpersonal, interpretativ, inszenatorisch).
  • Empirische Befragung von 280 Personen zur aktuellen Führungspraxis in Österreich.
  • Vergleich zwischen theoretischen Anforderungen und tatsächlicher Umsetzung in Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Transaktionale Führung

Unter dem Begriff der Transaktionalen Führung versteht man eine Art Austauschverhältnis zwischen Führenden und Geführten. Der Mitarbeiter hat in dieser Beziehung seine bestmögliche Leistung zu erzielen, um dann von dem Führenden für seine Arbeit dementsprechend belohnt zu werden (Özbek-Potthoff, 2014, S. 12). Neben den Anreizen, die dem Geführten geboten werden, können auch Sanktionen angedroht werden (Stahl, 2011, S. 40). In diesem Austauschverhältnis streben sowohl die Führenden als auch die Geführten den größtmöglichen Erfolg an (ebd.).

Das Modell der Transaktionalen Führung kann als Führungsstil der Vergangenheit angesehen werden, der in der heutigen Arbeitswelt als nicht mehr zeitgemäß betrachtet werden kann (Stahl, 2011, S. 41).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Masterthesis ein, skizziert die Relevanz des Themas im Kontext des digitalen und demografischen Wandels und definiert die zentralen Forschungsfragen zur notwendigen Anpassung von Führungskompetenzen.

2. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel liefert eine fundierte theoretische Basis durch die Erläuterung zentraler Begriffe wie Motivation, Motive und wichtige Abgrenzungen zu Ressourcen, Kompetenz, Qualifikation, Potenzial und Performanz.

3. Führung: Das Kapitel beleuchtet das Wesen der Führung als asymmetrische soziale Beziehung und stellt verschiedene Modelle vor, darunter transaktionale, transformative und dienende Führung sowie ressourcenorientiertes Führen.

4. Bedingungen für aktuelle Führung: Hier werden die herausfordernden Rahmenbedingungen moderner Führung, nämlich hohe Komplexität, Kontingenz, Volatilität und Wertedynamik, detailliert analysiert.

5. Schlüsselkompetenzen des neuen Führens: Dieses Kapitel identifiziert und definiert sechs essenzielle Schlüsselkompetenzen, die für moderne Führungskräfte zur Bewältigung der heutigen Anforderungen unerlässlich sind.

6. Forschungsmethodik: Das Kapitel beschreibt den empirischen Forschungsansatz, die methodische Operationalisierung der Kompetenzen in einem Fragebogen sowie den Aufbau und die Durchführung der Befragung.

7. Darstellung der Ergebnisse: Hier werden die durch die anonyme Befragung von 280 Teilnehmern gewonnenen Daten mittels Tabellen und Diagrammen transparent und übersichtlich präsentiert.

8. Diskussion der Ergebnisse: In diesem Teil werden die empirischen Befunde zu den einzelnen Schlüsselkompetenzen kritisch interpretiert und mit dem theoretischen Rahmen der Arbeit in Bezug gesetzt.

9. Schlussfolgerung und Managementempfehlungen: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Führungskräfte und Unternehmen zur Förderung der notwendigen Kompetenzen ab.

10. Relevanz der Ergebnisse und Limitation der Arbeit: Diese Reflexion diskutiert die Aussagekraft der Stichprobe und die Grenzen der Untersuchung, betont jedoch die Notwendigkeit für Unternehmen, stärker in die Ausbildung von Führungskräften zu investieren.

Schlüsselwörter

Führung, Schlüsselkompetenzen, Motivation, Unbestimmtheit, Volatilität, Komplexität, Management, Personalentwicklung, Führungspraxis, Selbstführung, Soziale Kompetenz, Empirische Untersuchung, Kompetenzmanagement, Arbeitswelt, Transformation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an Führungskräfte in einem Umfeld, das durch hohe Unbestimmtheit, Komplexität und Volatilität geprägt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Motivationsforschung, verschiedene Führungsmodelle, moderne Bedingungen für Führung sowie spezifische Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, die theoretisch postulierten Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte in unsicheren Zeiten zu erörtern und mit der aktuellen Anwendung in der Praxis zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer empirischen quantitativen Untersuchung, bei der mittels eines Online-Fragebogens die Schlüsselkompetenzen von Vorgesetzten von 280 Teilnehmern in Österreich abgefragt wurden.

Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition wichtiger Begriffe, der Analyse moderner Führungsmodelle, den Herausforderungen für aktuelle Führung sowie der detaillierten Beschreibung der sechs identifizierten Schlüsselkompetenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Führung, Schlüsselkompetenzen, Motivation, Komplexität, Volatilität, Selbstführung und Kompetenzmanagement charakterisiert.

Welche Rolle spielen die sechs Schlüsselkompetenzen nach Stahl in dieser Studie?

Sie dienen als theoretischer Gradmesser für eine erfolgreiche Führung und als Grundlage für die Entwicklung des Fragebogens zur Messung der Führungskompetenz in der Praxis.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die fachspezifische Kompetenz?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass alleinige fachspezifische Kompetenz in der heutigen Zeit nicht mehr ausreicht, um erfolgreich in einem volatilen und komplexen Umfeld zu führen.

Warum ist die „heuristische Kompetenz“ laut Arbeit so wichtig für moderne Führung?

Sie ermöglicht es Managern, persönliche Problemlösungsverfahren auf neue, unvorhergesehene Situationen anzuwenden, wenn standardisiertes Expertenwissen oder Routine nicht mehr weiterhelfen.

Welche Bedeutung misst der Autor der Körpersprache bei Führungskräften bei?

Der Autor sieht in der Körpersprache einen entscheidenden Faktor für die inszenatorische Kompetenz, um Anliegen zu unterstreichen und Überzeugungskraft sowie Ruhe auf Mitarbeiter auszustrahlen.

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Details

Titel
Schüsselkompetenzen für wirksames Führen unter den Bedingungen hoher Unbestimmtheit. Ein Vergleich zwischen Theorie und Praxis
Hochschule
Management Center Innsbruck Internationale Fachhochschulgesellschaft mbH
Note
2
Autor
Fredi Oberegelsbacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
106
Katalognummer
V966161
ISBN (eBook)
9783346316721
ISBN (Buch)
9783346316738
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schüsselkompetenzen führen bedingungen unbestimmtheit vergleich theorie praxis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fredi Oberegelsbacher (Autor:in), 2020, Schüsselkompetenzen für wirksames Führen unter den Bedingungen hoher Unbestimmtheit. Ein Vergleich zwischen Theorie und Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/966161
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  106  Seiten
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