Regierung, politische Macht und Krieg - Krieg und Militär


Seminararbeit, 2003
41 Seiten

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Definitionen und theoretische Abgrenzungen
2.1 Begriff Krieg
2.2 Dimensionen des Kriegszustandes und deren Abgrenzung
2.3 Überwindung des Kriegszustandes
2.4 Kriegspolitische Rahmenbedingungen

3. Soziologische Analyse der Kriegsgeschichte
3.1 „Ständiger Krieg“
3.1.1 Einordnung und soziologische Charakteristika
3.1.2 Fallbeispiel: Hundertjähriger Krieg (1337-1453)
3.2 „Begrenzter Krieg“
3.2.1 Einordnung und soziologische Charakteristika
3.2.2 Fallbeispiel: Dreißigjähriger-Krieg (1618-1648)
3.3 „Totaler Krieg“
3.3.1 Einordnung und soziologische Charakteristika
3.3.2 Fallbeispiel: Erster Weltkrieg (1914-1918)
3.3.3 Fallbeispiel: Zweiter Weltkrieg (1939-1945)
3.4 Kalter Krieg und militärische Blockbildung nach 1945
3.5 Globale Entspannung und neue Kriege

4. Aktuelle weltpolitische Sicherheitslage
4.1 Aktuelle Krisenherde und Kriegsschauplätze
4.1.1 Synoptischer Vergleich: Wandel des Krieges
4.1.2 Ungelöste Probleme des 21. Jahrhunderts
4.2 Krieg gegen den Terrorismus

5. Ausblick

QUELLENVERZEICHNIS

EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG

ZUSAMMENFASSUNG

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit den Grundbegriffen und Definitionen des Themenbereichs „Krieg und Militär“, mit einer Analyse der Kriegsgeschichte unter historisch-soziologischen Gesichtspunkten sowie mit einer detaillierten Zusammenfassung aktueller weltpolitischer Ereignisse.

Ausgehend vom hobbesianischen Zustand werden verschiedene Formen der Kriegsüberwindung unterschieden und es wird gezeigt, dass es zur Bildung unterschiedlicher Typen von Regeln kommen kann. Anhand repräsentativer Beispiele aus der Geschichte werden die wesentlichsten Merkmale der verschiedenen Kriegsepochen unter soziologischen Gesichtspunkten aufgezeigt und im Anschluss die aktuelle globale Sicherheitslage analysiert. Ziel dieser Analyse ist weniger die detaillierte Wiedergabe empirisch-historischen Wissens, sondern die Schaffung eines kompakten Überblicks über die wesentlichsten Trends und Entwicklungen des äußerst heterogenen Themenspektrums „Krieg und Militär“. Der Abschluss der Arbeit umfasst eine kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen Ereignissen rund um den Krieg gegen den Terrorismus sowie eine kurze Beschreibung potentieller Konfliktursachen des 21. Jahrhunderts.

ABSTRACT

The main purposes of this essay are to analyze the fundamental terms and definitions, the historic developments in a historic-sociological view and the recent global developments in the range of “war and military”. Beginning with the Hobbesian model various possibilities for overcoming the state of war are discussed, and it is demonstrated that these options are related to different types of rules. On the basis of representative historic events the key war-relevant characteristics from past periods are explained in a sociological way, followed by an analysis of the actual worldwide political situation. The main intention of that analysis is not the enumeration of a wide range of empiric-historical information, than a compact review of the most important trends and developments in the inhomogeneous subject area “war and military”. In conclusion the term paper deals with a critical debate on recent events in the “war against terror” and with a short description of several potential war-risks in the 21st century.

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1: Fünf Dimensionen des Kriegszustandes

Abbildung 2: Karte zum Hundertjährigen Krieg

Abbildung 3: Die Weltmächte im Kalten Krieg

Abbildung 4: Synoptischer Vergleich der Kriegsentwicklung

Abbildung 5: Wasserrisiko-Regionen im 21. Jahrhundert

1. Einleitung

„Die Kunst des Krieges ist für den Staat von entscheidender Bedeutung. Sie ist eine Angelegenheit von Leben und Tod, eine Straße, die zur Sicherheit oder in den Untergang führt. Deshalb darf sie unter keine Umständen verlassen werden.“1

Dieses Zitat stammt nicht etwa von einem Kriegsherrn des 20. Jahrhunderts, sondern von Sunzi, einem chinesischen General, der im fünften Jahrhundert vor Christi die Truppen des Königreichs Qi befehligt hat.2 Die Tatsache, dass dieses Zitat auch aus dem 21. Jahrhundert stammen könnte, zeigt eindeutig, dass gewisse Kernelemente des Krieges sich über Jahrhundert als Paradigmen herausgebildet und sich im Laufe der Geschichte nie entscheidend verändert haben. Es steht außer Zweifel, dass sich die Kriegsformen und Kriegstechniken massiv verändert haben3, jedoch ist der Krieg auch heute noch für einen Staat eine Angelegenheit von Leben und Tod, die entweder zu größerer Sicherheit oder in den Untergang führt4 - wie es bereits Sunzi vor 25 Jahrhunderten festgestellt hat. Die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen zeigen unmissverständlich auf, dass das Thema nichts an Aktualität und Brisanz eingebüßt hat.5

Krieg und Militär stellen zusammen ein äußerst vielfältiges, heterogenes und komplexes Themengebiet dar, das im Rahmen einer Seminararbeit nur in Auszügen behandelt werden kann.

Dieses Themenspektrum umfasst die unterschiedlichsten Bereiche und Disziplinen. So könnten im Extremfall sowohl im Bereich der Kriegstechnik, als auch im Bereich der Friedensforschung Schwerpunkte gesetzt werden. Ziel dieser Seminararbeit ist nicht die detaillierte Aufzählung von empirisch-historischen Details, sondern das Aufzeigen großer und bedeutender Entwicklungen in den Bereichen Krieg und Militär.

Der Kerninhalt dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Analyse der wesentlichsten globalen Entwicklungen im militärischen Bereich unter soziologischen Gesichtspunkten. Die Schwerpunkte bilden dabei die Erläuterung der historisch-soziologischen Entwicklung des Krieges anhand verschiedener konstitutiver Merkmale der jeweiligen Epoche, der Kalte Krieg sowie die aktuelle weltpolitische Sicherheitslage. Nicht die historischen Fakten, sondern die Veränderungen und Einflüsse des Krieges auf die Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtungen. Das bedeutet die Analyse der wechselseitigen Beziehungen zwischen Militär, Krieg und Gesellschaft.6 Zudem beinhaltet ein struktureller Rahmen die wichtigsten Definitionen und theoretischen Abgrenzungen. Abschließend wird noch einmal auf Sunzi´s Zitat Bezug genommen und mit den Theorien von Sir Karl Popper verglichen, der den Krieg als ein Wettbewerb der Inkompetenz bezeichnet und - wie auch Winston Churchill -feststellt, dass Kriege nicht gewonnen, sondern nur verloren werden können und zu dauerhafter Instabilität führen.7 Das widerspricht zum Teil der Theorie von Sunzi, der den Krieg als eine Straße ansieht, die unter Umständen auch zu mehr Sicherheit und Stabilität führen kann.

Der Authentizität der historischen Fakten und Hintergründe ist hohe Priorität gegeben, da sie die Basis für darauf folgenden eigenständigen Aussagen bilden.

Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen sind bis zum 31. Januar 2003 berücksichtigt.

Die Form der Seminararbeit entspricht der Richtlinie für das wissenschaftliche Arbeiten an der Fachhochschule Liechtenstein vom Oktober 2002 sowie ergänzend dazu, den Inhalten des Zulassungsmoduls „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“.

2. Definitionen und theoretische Abgrenzungen

2.1 Begriff Krieg

Die außergewöhnliche Inhomogenität und Komplexität der Themenbereiche Krieg und Militär zeigt sich bereits bei den verschiedenen Definitionen und Abgrenzungen des Kriegsbegriffes. In der Literatur gibt es verschiedenste Begriffsbestimmungen, die sich zum Teil widersprechen und die sehr stark von den politischen, wissenschaftlichen, sozialen und beruflichen Einflüssen ihres Verfassers geprägt sind. Das bedeutet, dass die Definitionen sehr häufig spezifische Weltbilder reflektieren und Ausdruck historischer Erfahrungen bzw. Meta-Theorien darstellen.8

Die verschiedenen Ansätze lassen sich in folgende Bereiche gliedern:9

ƒ- Politischer Ansatz
ƒ- Völkerrechtliche Ansatz
ƒ- Gesellschaftswissenschaftlicher Ansatz ƒ Liberaler Ansatz
ƒ- Marxistischer bzw. sozialistische Ansatz
ƒ- Anthropologischer bzw. psychologischer Ansatz

Ein Beispiel für den politischen Ansatz ist die Kriegsdefinition des Preußischen Generals Carl von Clausewitz: „Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“10 In dieser Definition besteht eine eindeutige Zweck-Mittel-Relation, die den Krieg als ein politisches Instrumentarium ansieht, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Der Friedensnobelpreisträger und Autor des berühmten Buches „A Study of War“11 definierte den Krieg „als Rechtszustand - legitime und verregelte Form des Konfliktaustrags zwischen Staaten bzw. ihren regulären Armeen.“12 Dieser völkerrechtlicher Ansatz nimmt Bezug auf den gesetzlichen Rahmen des Kriegsvölkerrechts.

Die US-amerikanische Ethnologin Margaret Mead hält in ihrem gesellschaftswissenschaftlichen Ansatz den Krieg für eine soziale Erfindung, da es sich um „erlerntes gesellschaftliches bzw. vergesellschaftetes Verhalten und eine mögliche Form der Konfliktbearbeitung wie Schreiben, Heirat oder Kochen“13 handelt.

Ein klassisch-liberaler Ansatz zeigt der Schweizer Universitätsprofessor Jürg Martin Gabriel auf: „Der Kriegszustand ist definiert als Interessenkonflikt mit Normsubstrat, latentem Sozialvertrag und ungeschriebenem Gesetz.“14

Der m arxistische Ansatz ist besonders stark von ideologischen Einflüssen geprägt. Karl Marx sieht den Krieg im Kapitalismus angelegt, „weil dieser Aufgrund[sic!] seiner Entwicklungslogik darauf angewiesen ist, durch Intervention und Expansion neue Absatzmärkte zu erschließen und/oder militärisch abzusichern.“15

Abschließend sei noch ein psychologische Ansatz der Kriegsdefinition erwähnt, der vor allem von Konrad Lorenz und Siegmund Freud vertreten wird: angeborenen menschlichen Verhalten (biologische Notwendigkeit) bzw. Produkt eines Instinktes.“16

Die einzelnen exemplarischen Definitionen beschreiben jeweils einen oder mehrere unterschiedliche Teilaspekte des Krieges, weshalb eine Priorisierung oder gar eine Einteilung in ein „Richtig-Falsch-Schemata“ der dargestellten Begriffsbestimmungen nicht seriös und objektiv wäre.

2.2 Dimensionen des Kriegszustandes und deren Abgrenzung

Thomas Hobbes definiert das Leben im Kriegszustand als „solitary, poor, nasty, brutish and short“17.

„Mit diesen knappen Worten sagt Hobbes sehr viel; er weist auf die sicherheitspolitische, wirtschaftliche, rechtliche, soziologische und auf die psychologische Dimension des Kriegszustandes hin.“18

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Fünf Dimensionen des Kriegszustandes19

Aus sicherheitspolitischer Sicht ist das Leben im Kriegszustand „short“, da ständig die Vernichtung droht und die dauerhafte Existenz der Kriegsakteure nicht gesichert ist. Das Leben von Staaten bzw. Individuen kann nur verlängert werden, indem zusätzliche Sicherheit geschaffen wird. Dies ist jedoch im Kriegszustand nicht möglich, da es bei den Akteuren, die sich in Feindschaft gegenüberstehen und bei denen physische Gewalt angewendet wird, regelmäßig zu einer „Steigerung bis zum Äußersten“ kommt. Diese „Steigerung bis zum Äußersten“ könnte man auch als Eskalation bezeichnen.20

Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist das Leben im hobbesianischen Kriegszustand „poor“, da die Sicherheit einen höheren Stellenwert einnimmt als der Wohlstand. Die Akteure investieren alle geistigen und materiellen Ressourcen in die Kriegswirtschaft. Im Krieg praktiziert jede Seite Selbstversorgung und Autarkie, obwohl Handel zu komparativen Vorteilen für beide Seiten führen würde. Die Akteure befinden sich während eines Krieges in einem Zustand21, der zu suboptimalen wirtschaftlichen Ergebnissen für die einzelnen Individuen und folglich für die gesamte Gesellschaft führt.22

Aus rechtlicher Perspektive ist der Kriegszustand „brutish“, da die Menschen in völliger Anarchie leben, in der Faustrecht und Selbstjustiz gelten. Folglich leben die Menschen in einem rechtlosen Zustand. Dieser Zustand ist deshalb rechtlos, da „Rechte Ausdruck minimalster Gemeinsamkeiten sind, doch absolute Gegner sind sich niemals "eins" - sie sind immer entzweit. Daher kennt der reine Kriegszustand keine Spielregeln, keine gegenseitigen und gemeinsamen Normen, welche Verbote und Gebote beinhalten und den Konflikt limitieren. Anstelle des Rechts kennt der Kriegszustand lediglich ein Gesetz - das Gesetz des Stärkeren.“23

Aus soziologischer Sicht ist der Mensch im Kriegszustand „solitary“, da ihn statt Freunden nur Feinde umgeben. Der Krieg verhindert seine Sozialisierung und er verunmöglicht die Entstehung von Familien- und Gemeinschaftsbanden.24

Aus psychologischer Sicht sind die Mitglieder der Gesellschaft während des Krieges „nasty“, da sie aufgrund vollkommener Feindbilder nur sehr aggressiv agieren bzw. reagieren.25

2.3 Überwindung des Kriegszustandes

Es gibt theoretisch drei Möglichkeiten den Kriegszustand zu überwinden - durch Patt, durch Vorherrschaft und durch liberale Regeln. Patt und Vorherrschaft führen lediglich zu einer unechten Überwindung des Kriegszustandes, liberale Regeln hingegen zu einer echten Kriegsüberwindung und dauerhaftem Frieden.26

Es gibt verschiedene Modelle des Patts. Das extremste ist das Modell des Vernichtungspatts. Dieses Modell besagt, dass sich die Spirale der Gewalt in einem perfekt symmetrischen Duell immer schneller dreht und die Akteure die Kontrolle über die Gewalt verlieren. Die Überwindung des Kriegszustandes erfolgt erst nach vollständiger Vernichtung beider Seiten. Eine weniger absolute und auch realistischere Form des Patts ist das Erschöpfungspatt. Es findet seine Überwindung in einem Zustand, in dem die Gegenspieler ihre gesamten Kräfte aufgebraucht haben. In der Geschichte gibt es zahlreiche Beispiele für diese Situation. So ließen zwischen 1914 und 1917 an der Westfront des Ersten Weltkrieges Millionen Soldaten ihr Leben, ohne dass eine Seite nennenswerte Terraingewinne erzielen konnte. Eine weitere Form des Patts ist das Gleichgewichtspatt. Im Zustand des Mächtegleichgewichts will jede Seite verhindern, dass die andere Seite eine Vorherrschaft erlangt. Der Krieg bleibt jedoch eine „ultima ratio“.27 Das Paradebeispiel für ein Gleichgewichtspatt ist der Kalte Krieg.28

Der Kriegszustand muss nicht zwingend - wie bei einem Patt - symmetrisch sein. Er kann auch asymmetrisch sein, was die Vorherrschaft der anderen, stärkeren Seite zur Konsequenz hat. Beispiele für eine Vorherrschaft des „Stärkeren“ ist der Kolonialismus der Neuzeit sowie der bolschewistische Imperialismus des 20. Jahrhunderts. Eine andere Form der Vorherrschaft ist das so genannte „leadership“ in bestimmen gesellschaftlichen und politischen Bereichen. So sind zum Beispiel die Vereinigten Staaten „leader“ in der NATO und in der WTO.29 In diesen Vereinigungen üben sie eine spezielle Art von moderner Hegemonie aus.

Die Schaffung allgemein-anerkannter und akzeptierter, liberaler Regeln ermöglicht eine dauerhafte Überwindung des Kriegszustandes. Regeln können den Krieg charakterisieren (bspw. Eskalationsregeln für den Kriegszustand), limitieren (bspw. Regeln des Kriegs- und Völkerrechtes) und eliminieren (bspw. Regeln der UNO-Charta). Weil Regeln die Konvergenz von Eigen- und Gemeininteresse darstellen, ermöglichen sie die Maximierung von Eigennutzen. Rationale Regeln erhöhen auch die Effizienz menschlichen Handelns. Zudem werden Erwartungen generiert, die zukünftige Handlungen kalkulierbar machen und positivere Resultate möglich werden, da gewisse allgemein unerwünschte Resultate ausgeschlossen sind. Im Gegensatz zum „klassischen“ Kriegszustand ist somit nicht mehr "alles" möglich. Das Ergebnis ist vermehrtes materielles und geistiges Wohl. Absolute statt relative Gewinne, positive statt negative Summen werden generiert, oder, wie die amerikanische Verfassung es will, der "pursuit of happiness" wird zum erreichbaren Ziel.30

2.4 Kriegspolitische Rahmenbedingungen

Neben dem Kriegsbegriff selbst sind noch weitere kriegspolitische Grundbegriffe zu definieren:31 ƒ Konfliktgegenstand

ƒ- Kriegszweck
ƒ- Verfasstheit der Akteure ƒ Kriegszeitpunkt

Der Konfliktgegenstand eines Krieges kann das Streben nach Herrschaft (bspw. Kriege gegen ein herrschendes Regime), nach Sicherheit (bspw. Territorialkriege) oder nach Wohlfahrt (bspw. Kampf um Rohstoffreserven) sein. Die einzelnen Gegenstände können sich auch vermischen, wie zum Beispiel bei der gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Führung und Opposition in Venezuela im Dezember 2002. Die Interessen der Konfliktparteien in diesem Konflikt sind auf der einen Seite die Erlangung bzw. die Sicherung der Macht („Herrschaft“) und auf der anderen Seite die Kontrolle über die Ölreserven („Wohlfahrt“) des Landes.32

[...]


1 (Sunzi 1999), S. 21

2 Vgl. (Sunzi 1999), S. 7-19 und S. 160

3 Man denke an dieser Stelle nur an die technischen Innovationen im Bereich der Rüstungsgüter sowie an die völlig revolutionierte, moderne Kriegsführung. Diese Punkte werden in nachfolgenden Kapiteln ausführlich behandelt.

4 Diese Meinung von Sunzi wird im fünften Kapitel noch eingehend diskutiert.

5 Vgl. 4. Aktuelle weltpolitische Sicherheitslage

6 Vgl. (Kroener 2001), S. 285

7 Vgl. (Popper 2000), S. 350-359

8 Vgl. (Chojnacki 2002), S. 1

9 Vgl. (Chojnacki 2002), S. 1-3

10 (Gantzel 2001), S. 3

11 Vgl. (Harvard Library 2002)

12 (Chojnacki 2002), S. 1

13 (Chojnacki 2002), S. 1

14 (Gabriel 1999), S. 21

15 (Chojnacki 2002), S. 1

16 (Chojnacki 2002), S. 1

17 (Hobbes 1964), S. 85

18 (Gabriel 1999), S. 2

19 Vgl. (Gabriel 1999), S. 3

20 Vgl. (Clausewitz 1980), S. 191-213 und vgl. (Gabriel 1999), S. 2-3

21 In der Literatur wird dieser Zustand auch verglichen mit dem des Gefangenendilemmas, da diese „Kriegs-Dilemma“ auch zuerst durchbrochen werden muss, um optimalere Ergebnisse erzielen zu können.

22 Vgl. (Gabriel 1999), S. 4 und vgl. (Mankiw 1999), S. 59-63

23 (Gabriel 1999), S. 4

24 Vgl. (Gabriel 1999), S. 4-5

25 Vgl. (Gabriel 1999), S. 5

26 Vgl. (Gabriel 1999), S. 5

27 Vgl. (Gabriel 1999), S. 5-9

28 Vgl. 3.4 Kalter Krieg und militärische Blockbildung nach 1945

29 Vgl. (Borchert 1999), S. 148-158

30 Vgl. (Gabriel 1999), S. 12-16

31 Vgl. (Chojnacki 2002), S. 4-6

32 Vgl. (NZZ 2002), S. 3

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Regierung, politische Macht und Krieg - Krieg und Militär
Hochschule
Hochschule Liechtenstein  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Autor
Jahr
2003
Seiten
41
Katalognummer
V9666
ISBN (eBook)
9783638163064
ISBN (Buch)
9783638734547
Dateigröße
810 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Regierung, Macht, Krieg, Militär
Arbeit zitieren
Rainer Hepberger (Autor), 2003, Regierung, politische Macht und Krieg - Krieg und Militär, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9666

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