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Der Hobbessche Naturzustand. Bellum Omnium in Omnes und seine Lösung

Título: Der Hobbessche Naturzustand. Bellum Omnium in Omnes und seine Lösung

Trabajo Escrito , 2020 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Oksana Onishchenko (Autor)

Filosofía - Filosofía de los siglos XVII y XVIII
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Diese Arbeit widmet sich dem ersten Kapitel von Thomas Hobbes‘ "De Cive" und erläutert zu Beginn das Menschenbild von Hobbes. Dies ist insbesondere für die Ausführung des Naturzustandes wichtig. Darauf aufbauend folgt eine Erläuterung, was der Naturzustand ist. Im Anschluss wird eine Lösung präsentiert, die das Entkommen aus dem Naturzustand garantieren soll. Da Hobbes seine Gedanken zur Staatstheorie in "De Cive" und im "Leviathan" niedergeschrieben hat, werden einige Stellen aus dem "Leviathan" zitiert, um ein einheitliches Bild zu erhalten.

Die politische Philosophie befasst sich mit der Aufstellung der Gesellschaften und untersucht, welche Optimierungsmöglichkeiten es gibt. Sie geht der Frage nach, was man besser machen kann und wie der Frieden erhalten bleiben kann. Der englische Staatstheoretiker und Philosoph Thomas Hobbes (1588-1679) fragt sich aber, wie es überhaupt zu einer Herrschaft kommt. Denn laut Hobbes, ist der Mensch nicht von Natur aus zum Leben in einer Gesellschaft geeignet.

Mit dieser Denkweise bezieht er sich indirekt auf Aristoteles. Denn für Aristoteles ist der Mensch von Natur ein politisches Lebewesen, weil er vernunftgeleitet ist. Der Mensch kann seiner Natur nach nicht anders, als in einer Gemeinschaft zu leben. Außerhalb des Staates leben demnach nur Tiere, da sie über keine Vernunft verfügen. Durch seine revolutionäre politische Philosophie ist Thomas Hobbes berühmt geworden, die er in "De Cive" (1642) und "Leviathan" (1651) ausführt. Sein Ziel war es, zu beweisen, dass Aristoteles mit seiner Sichtweise falsch lag.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Hobbessche Menschenbild

3 Was ist für Hobbes der Naturzustand?

4 Leviathan: Der sterbliche Gott

5 Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert das politische Konzept des Naturzustands bei Thomas Hobbes im direkten Vergleich zur aristotelischen Staatslehre und untersucht, wie die notwendige Überführung in eine staatliche Ordnung durch den Gesellschaftsvertrag vollzogen wird.

  • Kritische Auseinandersetzung mit dem aristotelischen Menschenbild (zoon politikon).
  • Erläuterung des Hobbesschen Naturzustands als bellum omnium in omnes.
  • Analyse der anthropologischen Determinanten wie Körperkraft, Vernunft und Leidenschaft.
  • Die Funktion des Leviathans als sterbliche Gottheit und Souverän zur Sicherung des Friedens.

Auszug aus dem Buch

3 Was ist für Hobbes der Naturzustand?

Die Natur hat jedem ein Recht auf alles gegeben. Das heißt, unter rein natürlichen Verhältnissen, also bevor sich die Menschen durch irgendwelche Übereinkommen gegenseitig gebunden hatten, stand es jedermann frei, zu tun, was er wollte und gegenüber wem auch immer er es wollte, und alles in Besitz zu nehmen, zu gebrauchen und zu genießen, was er wollte und konnte. Da nun alles, was jemand will, ihm deshalb gut erscheint, weil er es will, und dies entweder wirklich seiner Erhaltung dient oder ihm wenigstens so erscheint […] so folgt, daß im Naturzustand jeder alles haben und tun darf. Und das ist der Sinn des bekannten Satzes: Die Natur hat allen alles gegeben. Daraus ersieht man auch, daß im Naturzustand der Maßstab des Rechts der Nutzen ist. (Vom Bürger 2017: 36-37)

Aus diesem Absatz geht hervor, dass Menschen im Naturzustand frei sind. Es gibt keine menschliche Kultur oder Gemeinschaft, da sie sich über keine Übereinkommen geeinigt haben. Sie sind also natürliche Personen und leben in „rein natürlichen Verhältnissen“. Daraus folgt, dass jeder tun kann, was er möchte. Die Menschen sind an keine Gesetze gebunden und tun was ihnen richtig erscheint. Es herrscht demgemäß ein Durcheinander, da jeder etwas anderes will ohne Rücksicht auf andere zu nehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die politische Philosophie von Thomas Hobbes ein und stellt seine Abkehr von der aristotelischen Annahme, der Mensch sei von Natur aus ein politisches Wesen, heraus.

2 Das Hobbessche Menschenbild: Das Kapitel beleuchtet die historischen Einflüsse wie den Bürgerkrieg auf Hobbes' Menschenbild und stellt seine induktive Methode zur Analyse der menschlichen Natur dar.

3 Was ist für Hobbes der Naturzustand?: Hier wird der Naturzustand als ein Krieg aller gegen alle definiert, in dem das Recht aller auf alles zu ständiger Unsicherheit, Konkurrenz und Leid führt.

4 Leviathan: Der sterbliche Gott: Dieses Kapitel erläutert den Übergang vom Naturzustand zur staatlichen Ordnung durch den Gesellschaftsvertrag und die Einsetzung eines Souveräns zur Friedenssicherung.

5 Bibliographie: Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, Naturzustand, Leviathan, Bellum omnium in omnes, Politische Philosophie, Gesellschaftsvertrag, Aristoteles, Zoon politikon, Selbsterhaltung, Souveränität, Menschenbild, Kriegszustand, Leidenschaften, Autorisierung, Staatslehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des Naturzustands bei Thomas Hobbes und seine Argumentation für die Notwendigkeit eines staatlichen Gesellschaftsvertrags.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Anthropologie bei Hobbes, die Abgrenzung zu Aristoteles, die Dynamik des Naturzustands sowie die Funktion der staatlichen Souveränität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, wie Hobbes durch das Gedankenexperiment des Naturzustands das aristotelische Menschenbild negiert und die Entstehung des Staates begründet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine analytische Methode angewandt, die sich auf die Textauslegung von De Cive und Leviathan sowie auf ergänzende politikwissenschaftliche Sekundärliteratur stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung des Konflikts im Naturzustand, die Rolle der Sprache und der Leidenschaften sowie die Konstitution des Leviathans als ordnende Macht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Naturzustand, Bellum omnium in omnes, Gesellschaftsvertrag, Souveränität und die Kritik am aristotelischen zoon politikon charakterisieren.

Inwiefern unterscheidet Hobbes den Menschen im Naturzustand vom Tier?

Hobbes betont, dass dem Menschen im Gegensatz zum Tier die Sprache und die Vernunft zur Manipulation und Täuschung gegeben sind, was den Konflikt in der menschlichen Gesellschaft verschärft.

Warum wird der Leviathan als "sterbliche Gottheit" bezeichnet?

Die Bezeichnung rührt daher, dass der Souverän die höchste staatliche Gewalt innehat, ähnlich einer Gottheit, jedoch sterblich ist, da er ein zeitliches, menschliches Konstrukt bleibt.

Welche Rolle spielt die "Furcht" in Hobbes' Theorie?

Die Furcht vor dem gewaltsamen Tod und der ständigen Bedrohung dient als zentrales Antriebsmoment, das die Menschen dazu bewegt, den Naturzustand zu verlassen und sich einem Vertrag zu unterwerfen.

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Detalles

Título
Der Hobbessche Naturzustand. Bellum Omnium in Omnes und seine Lösung
Universidad
University of Münster
Calificación
1,0
Autor
Oksana Onishchenko (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
22
No. de catálogo
V973904
ISBN (Ebook)
9783346324337
ISBN (Libro)
9783346324344
Idioma
Alemán
Etiqueta
politische Philosophie Naturzustand Thomas Hobbes Leviathan De Cive Staatstheorie Aristoteles
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Oksana Onishchenko (Autor), 2020, Der Hobbessche Naturzustand. Bellum Omnium in Omnes und seine Lösung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/973904
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