Die Sachsenkriege Karls des Großen. Wie der Zweck die Mittel heiligte


Hausarbeit, 2020

18 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Skizzierung des Verlaufs

3 Die Sachsenkriege vor dem Hintergrund der Christianisierung
3.1 Die Rolle der Christianisierung beim 1. Feldzug
3.2 Karl der Große als Beschützer und Anführer der Christenheit
3.3 Die Capitulatio de partibus Saxoniae

4 Fazit und Ausblick

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Kein anderer Krieg ist von den Franken mit ähnlicher Ausdauer, Erbitterung und Mühe geführt worden wie dieser.“1

Mit diesen Worten charakterisierte Einhard, der Hofbiograph Karls des Großen, die Sachsenkriege in seiner vielzitierten „Vita Karoli Magni“. Ohne Zweifel, mit einer Gesamtdauer von knapp über 30 Jahren, die für die Eroberung Sachsens benötigt wurde, beschäftigten den Frankenkönig die nördlichen Nachbarn praktisch seine gesamte Regierungszeit. Die Einnahme der Eresburg sowie die Zerstörung der Irminsul, einer heidnischen Kultstätte in Gestalt einer Baumsäule, im Sommer 772, bildeten den Auftakt der grausamen und blutigen Sachsenkriege, als die sie in die Geschichte eingegangen sind. Den Höhepunkt der langwierigen Auseinandersetzungen markierte das Blutbad bei Verden an der Aller 782, an dem allein, wenngleich die Zahl eine maßlose Übertreibung der Reichsannalen darstellt, 4500 sächsische Rädelsführer hingerichtet wurden. Noch im Jahr 804 musste Karl, zu diesem Zeitpunkt schon Kaiser, ein letztes Mal vehement in Sachsen intervenieren, bevor der Gegner endgültig besiegt und unterworfen wurde.2 Aus dem hier kurz skizzierten Verlauf, den es im zweiten Kapitel näher zu betrachten gilt, ergibt sich zwangsläufig die Frage, warum Karl unter allen Umständen und unter bewusster Inkaufnahme eines enormen Verlustes – sowohl an Menschen als auch an Ressourcen – die Intention verfolgte, das benachbarte Volk der Sachsen zu besiegen. Um diese Frage klären zu können, darf man den Konflikt nicht bloß vor dem Hintergrund der Profanpolitik betrachten, sondern muss die religionspolitische Komponente, welche die entscheidendere war, miteinbeziehen. Karl der Große verstand sich nämlich nicht bloß als Kriegskönig, wie es auch für alle anderen frühmittelalterlichen Könige typisch war, sondern sah sich ferner als Beschützer bzw. Anführer der Christenheit, respektive als von Gott eingesetzter Herrscher, dem es oblag, den Glauben zu verteidigen. Unter Betrachtung dieses Sachverhalts lässt sich das Handeln des Frankenkönigs besser nachvollziehen. Eine Niederlage gegen die paganen Sachsen hätte den Eindruck erweckt, dass er die Gunst Gottes nicht mehr länger erhielt und somit kein legitimer König mehr war, was ihn die Unterstützung des fränkischen Volkes und seines Heeres gekostet hätte.3 Inwieweit das Ziel der Christianisierung die Politik Karls in Bezug auf die Sachsenkriege beeinflusste, ob dieses bereits den Beweggrund für den ersten Feldzug 772 darstellte und in welcher Form der Frankenkönig versuchte, seine Bestrebungen gesetzlich zu verankern, soll im dritten Kapitel untersucht werden und bildet gleichermaßen die Zielsetzung der Arbeit. Hinsichtlich des Forschungsstandes – bezogen auf die Rolle der Christianisierung in den Sachsenkriegen – lässt sich konstatieren, dass es in den letzten Jahrzehnten keine neuen elementaren Erkenntnisse gegeben hat. So gilt laut dem an der Universität Bonn lehrenden Professor für Mittelalterliche und Neue Geschichte Matthias Becher, einem der renommiertesten Historiker für die Geschichte der frühen Karolinger, die Studie „Karl der Große und die Sachsen. Stufen und Motive einer historischen ‚Eskalation‘“ des 2016 verstorbenen Historikers Hans-Dietrich Kahl aus dem Jahr 1982 noch heute als grundlegend.4 Ob Karl bereits bei der Zerstörung der Irminsul die Christianisierung Sachsens im Blick hatte oder ob sich dieses Ziel erst im Verlauf der Auseinandersetzungen ergab, ist die noch am kontroversesten diskutierte Frage.

Die erwähnte Ausarbeitung Kahls sowie Publikationen Bechers zu diesem Thema, stellen gleichzeitig die Grundlage für die nachfolgende Analyse dar. Die politische Zersplitterung bzw. Heterogenität der Sachsen, wenngleich von außerordentlicher Wichtigkeit für die Langwierigkeit der Auseinandersetzungen, kann nicht berücksichtigt werden, da sonst der zu Verfügung stehende Rahmen überschritten werden würde.5

2 Skizzierung des Verlaufs

Bevor der Verlauf der Sachsenkriege zu Herrschaftszeiten Karls des Großen dargestellt wird, soll noch kurz ein Blick auf die vorangegangenen Ereignisse geworfen werden. Schon zu Zeiten Karls Großvaters Karl Martell sowie seines Vaters Pippin dem Jüngeren begangen die Sachsen Vorstöße bzw. Beutezüge, die es auf Seiten der Franken zu unterbinden galt, sodass die Machtverhältnisse klar definiert werden konnten. Eigene Feldzüge waren nur begrenzt erfolgreich und es gelang lediglich im 7. Jahrhundert, die Sachsen für eine kurze Zeit in die merowingische Grenzverteidigung zu integrieren. Beim ersten Feldzug Karl Martells gegen das benachbarte Volk 718, handelte es sich vermutlich um eine Reaktion auf sächsische Überfälle drei Jahre zuvor. Eine Machtdemonstration gegenüber innen-/bzw. außenpolitischen Kontrahenten oder eine mögliche wachsende Bedrohung von Seiten der Sachsen, wären weitere etwaige Motive für das Handeln Karls Großvaters. Für die darauffolgenden Jahre sind ebenfalls Feldzüge unter Karl Martell überliefert. 738 soll er nach einer erneuten Erhebung der Sachsen sogar, wie es ihm später vermutlich sein Enkel Karl nachahmte, die Stellung von Geiseln gefordert haben.6 Laut dem an der Universität Erlangen lehrenden Mediävisten Andreas Fischer habe Karl Martell allerdings, anders als sein Enkel, nicht die Intention der sächsischen Integration ins fränkische Reich verfolgt, sondern habe vielmehr versucht, die ständigen Grenzvorstöße zu unterbinden.7 Sein Vorgehen war demnach eher defensiv ausgerichtet. Pippin hingegen maß der Auseinandersetzung mit den Sachsen schon eine höhere Relevanz bei und unternahm auch bis zu seinem Tod 768 fast jährlich Feldzüge ins Gebiet der Nachbarn.8 Doch wie verhielt es sich nun unter Karl dem Großen? Zunächst sollte festgehalten werden, dass keine Quellen aus der Feder zeitgenössischer Sachsen überliefert wurden. Der Historiker muss sich hauptsächlich auf die fränkischen Reichsannalen sowie Einhards Vita Karoli verlassen. Das Quellenmaterial ist demnach als sehr einseitig zu bezeichnen, zumal insbesondere die Reichsannalen sehr königsnah und zudem ebenfalls nicht kontemporär sind.9 Kommen wir nun zu den wichtigsten Ereignissen des Sachsenkrieges. Wie bereits oben kurz angeführt, unternahm der Frankenkönig 772 seinen ersten Feldzug gegen die Sachsen, in dem er sowohl die dem Kriegsgott Eor geweihte Eresburg als auch die Irminsul, ein wichtiges Kultzentrum der Sachsen, eroberte bzw. zerstörte. Darüber hinaus ließ er sich, wie wir es bereits bei Karl Martell gesehen haben, Geiseln stellen.10 Dies sollte wohl zum einen als Mahnung und zum anderen als Machtdemonstration fungieren. In Folge eines von den Sachsen während Karls Abstinenz begangenen Rachefeldzugs gegen die Franken in den Jahren 773-774, dem etliche christliche Kirchen und Klöster zum Opfer fielen, wurde, folgt man den Einhardsannalen, in der Pfalz Quierzy nach seiner Rückkehr beschlossen, „das untreue und vertragsbrüchige Volk der Sachsen mit Krieg zu überziehen und so lange durchzuhalten, bis sie entweder besiegt sich der christlichen Religion unterwerfen würden oder aber gänzlich vernichtet seien.“11 Trotz mehrerer Feldzüge 775, in deren Verlauf es zu erneuten Geiselnahmen kam, erhoben sich die Sachsen erneut als mittelbare Reaktion darauf. Die Aufstände konnten jedoch vergleichsweise schnell unterbunden und erste größere Erfolge in Form von Massentaufen sowie der Errichtung eines fränkischen Stützpunktes auf sächsischem Gebiet, der den Namen „Karlsburg“ erhielt, verzeichnet werden. Darüber hinaus versprachen ihm beim sog. Vertrag „am Lippeursprung“ Sachsen – angeblich aus dem ganzen Land – sowohl den christlichen Glauben anzunehmen als auch die Herrschaft Karls anzuerkennen.12 Im Jahr 777 fand auf dem neu integrierten Stützpunkt die erste große Reichsversammlung statt13, womit der Frankenkönig demonstrierte, dass er zumindest den südlichen Teil Sachsens als Teil des fränkischen Reiches betrachtete und auf längere Sicht die Intention verfolgte, Sachsen und Franken zu vereinen.14 778 gilt allgemein als das erste große Krisenjahr Karls des Großen seit seinem Herrschaftsantritt, in dem ex abrupto die Grenzen karolingischer Macht sichtbar wurden.15 Es kam zu einer erneuten Erhebung der Sachsen während Karls Abstinenz unter Führung des westfälischen Adeligen Widukind, welcher die gerade erst errichtete Karlsburg zerstörte und bis an den Rhein vorstieß. Der mittlerweile bereits verstorbene Historiker Stefan Weinfurter, der die Geschichte des frühen und hohen Mittelalters zu seinen Forschungsschwerpunkten machte, bezeichnete Widukind als den großen Antagonisten Karls, der sich auf militärischer Ebene so großen Respekt beim Frankenkönig verschaffen habe wie kein anderer.16 Jedenfalls wurden in der Folge auf beiden Seiten die kriegerischen Aktionen intensiviert und es kam zu einem stetigen Wechsel zwischen Aktion und Reaktion. Immer wieder glaubte Karl, die Sachsen vollständig besiegt zu haben, was sich jedoch von Mal zu Mal als Irrtum herausstellte. Allein die Tatsache, dass er ein fränkisch-sächsisches Heeresaufgebot als Reaktion auf slawische Überfälle entsandte, manifestiert, dass dieser zum gegebenen Zeitpunkt an eine Integration der Sachsen ins fränkische Reich glaubte. Dass das benachbarte Volk noch keineswegs besiegt war, sollte das Jahr 782 illustrieren, in dem Widukind und seine Gefolgschaft die gegen die Slawen in den Krieg gezogenen Franken verheerend schlugen und sogar Teile Karls Hofadels, genauer gesagt zwei Hofleute sowie vier Grafen, ihr Leben lassen mussten.17

Diese Schmach konnte der Frankenkönig nicht einfach hinnehmen und so kam es zum bereits eingangs erwähnten Blutbad von Verden an der Aller. Karl erzwang die Auslieferung der Anstifter dieses Anschlags, die den Reichsannalen zufolge von Karl gegenüber loyalen Sachsen vollzogen wurde und ließ sie allesamt hinrichten. Obwohl die angebliche Zahl von 4500 an einem Tag getöteten Sachsen wohl eine maßlose Übertreibung der Reichsannalen darstellt, demonstriert sie dennoch die rigorose Gewaltbereitschaft des Frankenkönigs, der scheinbar keinen anderen Ausweg mehr wusste. Widukind, der eigentliche Anführer des Widerstands, konnte allerdings zu den Dänen fliehen.18 In den folgenden Jahren besiegte Karl die Sachsen abermals in zwei offenen Feldschlachten bzw. einem Reitergefecht und, was noch viel wichtiger war, zwang Widukind 785 zur Kapitulation. Dieser wurde noch an Weihnachten desselben Jahres in der königlichen Pfalz Attigny getauft, was erneut bei vielen den Glauben einer endgültigen Niederlage der Sachsen hervorrief.19 Verständlicherweise, hatte sich Widukind doch als Sinnbild sächsischen Widerstandes etabliert.

Nachdem die Lage einige Jahre stabil zu sein schien, kam es seit 792 erneut zu sächsischen Erhebungen, weswegen der Frankenkönig gezwungen war, bis 799 jährlich nach Sachsen zu ziehen. Im Verlauf der Auseinandersetzungen deportierte man ganze Bevölkerungsgruppen in andere Gebiete des fränkischen Reiches. So auch 804, als er das letzte Mal vehement in Sachsen intervenieren musste.20 Dabei können Karls Maßnahmen, die sich gegen sächsische Auflehnung richteten, laut dem an der Universität Magdeburg lehrenden Mediävisten und ausgewiesenen Experten für sächsische Geschichte Matthias Springer unter heutigen Gesichtspunkten durchaus als Terror aufgefasst werden, werde doch immer wieder von „Verwüstungen“ gesprochen, die Karl hinterlassen habe bzw. zu denen er aufgebrochen sei. Dabei seien Bestrafungen zudem wahllos und kollektiv erfolgt.21

Der erste Teil des folgenden Kapitels beschäftigt sich mit der Frage, ob Karl mit dem ersten Feldzug nach Sachsen bereits die Christianisierung derselbigen im Blick hatte, oder ob der Krieg eher zufällig entstand und allmählich von Grenzstreitigkeiten zu einem Religionskrieg eskalierte. Hierbei wird sich an diversen Forschungsmeinungen orientiert, die in Form einer Diskussion kontrastiert werden sollen.

[...]


1 Einhard: Vita Karoli, 2010, S. 17.

2 Vgl. Becher: Merowinger, 2009, S.75-78.

3 Vgl. Becher: Prediger, 2013, S.51; Kahl: Karl, 1982, S. 94.

4 Vgl. Becher: Prediger, 2013, S.33.

5 Den Sachsen fehlte jedwede staatliche Einheit sowie eine gemeinsame Hauptstadt. Bis auf eine fragwürdige Volksversammlung in Marklo kannten sie auch keine gemeinsame Institution. Auch wird davon berichtet, dass an Stelle eines Königs mehrere satrapae (Fürsten bzw. Kleinkönige) herrschten, die im Falle eines Krieges per Los einen der ihren zum dux (Heerführer) wählten, der seine Befehlsgewalt allerdings nach Kriegsende wieder abtreten musste. Die Gliederung des sächsischen Gebietes in die drei Heerschaften Engern, Westfalen und Ostfalen ist in der Forschung umstritten, insbesondere die Frage, ob sich diese Einteilung bereits vor oder erst in Folge der Sachsenkriege ergab. Ausführlicher wird dieser Aspekt behandelt in Becher, Matthias: Non enim habent regem idem Antiqui Saxones … Verfassung und Ethnogenese in Sachsen während des 8. Jahrhunderts. In: Studien zur Sachsenforschung 12, hg. von Hans-Jürgen Hässler, Oldenburg 1999. Dass die Franken diese politische Zersplitterung der Sachsen nicht erkannten und sie vielmehr als ein Volk behandelten, lässt sich als essentieller Grund für die lange Dauer des Konflikts benennen, denn Karl der Große konnte die Sachsen nicht in einem Akt unterwerfen, sondern war gezwungen, sich jedem Gau und jedem größeren Gebiet einzeln zu widmen (vgl. Becher: Merowinger, 2009, S.74-79 sowie Schieffer: Karolinger, 2006, S.79f.).

6 Vgl. Fischer: Karl, 2012, S.79-83.

7 Vgl. ebd., S.84.

8 Vgl. Becher: Prediger, 2013, S.31.

9 Vgl. Springer: Sachsen, 2004, S.175ff; Kahl: Karl, 1982, S.53.

10 Vgl. Becher: Merowinger, 2009, S.75; Hartmann: Karl, 2010, S.98.

11 Annales qui dicuntur Einhardi ad 775, S.41, zitiert nach Becher: Merowinger, 2009, S.75.

12 Vgl. Becher: Merowinger, 2009, S.75f.; Kahl: Karl, 1982, S.75.

13 Hierbei handelte es sich zudem um ein Novum in der fränkischen Geschichte, haben vorher doch alle Reichsversammlungen ausnahmslos auf fränkischem Boden stattgefunden (vgl. Weinfurter: Karl, 2014, S.108).

14 Vgl. Weinfurter: Karl, 2014, S.108; Becher: Merowinger, 2009, S.76.

15 Vgl. Schieffer: Karolinger, 2006, S.79.

16 Vgl. Weinfurter: Karl, 2014, S.109.

17 Vgl. Becher: Merowinger, 2009, S.76; Schieffer: Karolinger, 2006, S.80.

18 Vgl. Becher: Merowinger, 2009, S.76; Fried: Karl, 2014, S.160; Schieffer, Karolinger, 2006, S.80.

19 Vgl. Becher: Merowinger, 2009, S.77.

20 Vgl. ebd., S.77f.

21 Vgl. Springer: Sachsen, 2004, S.204.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Sachsenkriege Karls des Großen. Wie der Zweck die Mittel heiligte
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Geschichte)
Veranstaltung
Proseminar: Die frühmittelalterlichen Wurzeln Europas
Note
1,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V974487
ISBN (eBook)
9783346322463
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sachsenkriege, Karl der Große
Arbeit zitieren
Kevin Weigt (Autor), 2020, Die Sachsenkriege Karls des Großen. Wie der Zweck die Mittel heiligte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/974487

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