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Einstellungen, Vorurteile und Kreativität. Fragestellungen der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie

Ein Überblick

Title: Einstellungen, Vorurteile und Kreativität. Fragestellungen der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie

Submitted Assignment , 2020 , 41 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sabrina Kalt (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Diese Arbeit stellt einen Überblick über die Themengebiete Einstellungen, Vorurteile und Kreativität im beruflichen Kontext dar. Sie behandelt außerdem Theorien und Maßnahmen zur Einstellungsänderung sowie eine kritische Betrachtung im beruflichen Kontext, Vorurteile junger Führungskräfte und älterer Mitarbeiter.

Dazu zählen die Entstehung von Vorurteilen und Beispiele im Rahmen „Jung führt Alt“. Eine eine Diskussion über den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Kreativität, Messversuche der Kreativität und Kreativitätsfördernde und -hemmende Einflüsse ist ebenfalls Thema.

Einstellungen äußern sich im Verhalten. Wenn dieses Verhalten betriebliche Abläufe behindert ist es wichtig, die dafür verantwortlichen Einstellungen der MitarbeiterInnen zu identifizieren und sich Strategien zu überlegen, wie diese verändert werden können. Es wurde erforscht, wie Einstellungen sichtbar werden und wie die Wahrscheinlichkeit diese zu verändern erhöht werden kann. Verschiedene Strategien eigenen sich dabei für verschiedene Empfängergruppen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1: Einstellungsänderung

1.1 Theorien und Maßnahmen zur Einstellungsänderung

1.2 Kritische Betrachtung im beruflichen Kontext

2 Aufgabe 2: Vorurteile

2.1 Aktualität der neuen Führungskonstellation

2.2 Entstehung von Vorurteilen

2.3 Beispiele im Rahmen „Jung führt Alt“

3 Aufgabe 3: Kreativität

3.1 Diskussion über den Nexus zwischen Intelligenz und Kreativität

3.2 Messversuche der Kreativität

3.3 Kreativitätsfördernde und -hemmende Einflüsse

Anhang

Anhang 1: Charakterisierung von Einstellungen

Anhang 2: Einstellungen: Eigenschaften, Veränderungsfähigkeit,Fkt.

Anhang 3: Intelligenz und Kreativität als eigenständige Konstrukte

Anhang 4: Divergentes und Konvergentes Denken

Anhang 5: Bisoziation und Assoziation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen von Einstellungen, Vorurteilen und Kreativität im beruflichen Kontext, mit dem primären Ziel aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch fundiertes Wissen über diese Konstrukte Einstellungsänderungen initiieren, Vorurteile abbauen und kreatives Potenzial ihrer Mitarbeiter fördern können.

  • Theorien und praktische Strategien zur gezielten Einstellungsänderung.
  • Analyse der Entstehung und Auswirkung von Vorurteilen, insbesondere in altersgemischten Führungskonstellationen ("Jung führt Alt").
  • Diskussion der komplexen Wechselbeziehung zwischen Intelligenz und Kreativität.
  • Identifikation kreativitätsfördernder und -hemmender Einflüsse in der Arbeitsumgebung.
  • Erörterung der Rolle von Führungskräften bei der Gestaltung moderner Arbeitswelten.

Auszug aus dem Buch

2.3 Beispiele im Rahmen „Jung führt Alt“

Frei konstruiert: Frau S. (59) ist der Kundenliebling in einem kleinen Café und auch die Kollegen arbeiten am liebsten mit ihr zusammen, da sie als Sonnenschein bekannt ist. Älteren MA, wie Frau S. mit ihren 59 Jahren, wird eine erhöhte Krankheitsrate unterstellt. Sie seien, infolge psychischer und physischer Einbußen, länger und häufiger krank. Arbeitsmedizinisch lassen sich diese Aussagen allerdings nicht untermauern. Während der Filialleiter durch einen jungen Kollegen (28) ausgetauscht wird, muss sich Frau S. einer Knieoperation unterziehen. Dieser ist genervt, dass Frau S. einige Wochen ausfällt und befürchtet schon, dass danach, wegen ihres Alters erst die Hüfte dran ist und bald auch das Augenlicht versagen würde. FK neigen häufig zu Altersdiskriminierung (Roth et al. 2007; Kluge und Krings 2008). Entsprechend nimmt er Frau S. in Empfang, als diese nach ihrer Zwangspause wieder arbeiten darf. Sie spürt die unterschwelligen Vorurteile ihrer neuen FK und hat dadurch weniger Freude an der Arbeit, was auch die Kunden und Kollegen bemerken. Dadurch hat die junge FK auch keine Gelegenheit zu sehen, wie Frau S. mit ihrer frohen Art alle verzaubert.

Die Leistungsfähigkeit wandelt. Ab dem 25. Lebensjahr entwickelt sich die fluide Intelligenz wieder rückläufig, dies kann durch Wiederholungen von Wissen und Trainings von Fertigkeiten verlangsamt werden. Die kristalline Intelligenz, also das Erfahrungswissen, ist bis ins hohe Alter vorhanden (Süß, 2003, S. 219). Möglich wäre für ältere MA auftretende körperliche Beeinträchtigungen durch Intellektuelle Fähigkeiten zu kompensieren. (Stöcker, 2019, S. 45)

Seligman, Forgeard und Kaufman (2016) haben festgestellt, dass die kognitiven Fähigkeiten im Allgemeinen mit dem Alter abnehmen, dabei insbesondere die Geschwindigkeit und das Kurzzeitgedächtnis. Auch das flüssige Denken (vgl. fluide Intelligenz nach Zweifaktorentheorie von Horn und Cattell) nimmt ab, die Gedanken wandern nicht mehr so häufig, die Originalität der Gedanken nimmt ab, die Energie und Ausdauer sind weniger stark und neuen Erfahrungen gegenüber wird weniger offen gegenübergestanden.

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Einstellungsänderung: Dieses Kapitel behandelt verschiedene psychologische Theorien zur Veränderung von Mitarbeitereinstellungen und diskutiert die moralische sowie praktische Zulässigkeit solcher Einflussnahmen durch Führungskräfte.

Aufgabe 2: Vorurteile: Hier werden die Entstehung von Vorurteilen durch soziale Kategorisierung sowie deren konkrete Auswirkungen im Arbeitsalltag, insbesondere bei altersgemischten Teams, anhand von Fallbeispielen untersucht.

Aufgabe 3: Kreativität: Dieses Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Kreativität, beleuchtet Messmethoden für kreative Leistungen und identifiziert Faktoren, die Kreativität in Organisationen fördern oder hemmen.

Schlüsselwörter

Einstellungen, Einstellungsänderung, Vorurteile, Altersdiskriminierung, Führungskonstellation, Intelligenz, Kreativität, divergentes Denken, konvergentes Denken, Arbeitsqualität, Motivation, Mentale Modelle, Kognitive Dissonanz, Mere-Exposure-Effekt, Diversität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit zentralen psychologischen Konstrukten wie Einstellungen, Vorurteilen und Kreativität und deren spezifischer Bedeutung für das moderne Personalmanagement und die Mitarbeiterführung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Analyse von Einstellungsänderungsprozessen, der Dynamik von Vorurteilen in intergenerationalen Teams sowie der wissenschaftlichen Debatte um das Verhältnis von Intelligenz und Kreativität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für diese psychologischen Mechanismen zu schaffen, um Führungskräften evidenzbasierte Ansätze für eine wertschätzende Führung, den Abbau von Vorurteilen und die Förderung von Innovation anzubieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse einschlägiger psychologischer Theorien und Studien, die durch eigene theoretische Modelle (z.B. grafische Darstellungen) und konstruierte Fallbeispiele ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Aufgaben: Erstens Methoden zur Einstellungsänderung, zweitens die Entstehung und Anwendung von Vorurteilen im Kontext "Jung führt Alt", und drittens die Definition, Messung und Förderung von Kreativität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Einstellungsänderung, Vorurteile, Altersdiskriminierung, divergentes Denken, Kreativitätsförderung und intergenerationale Führung.

Wie kann eine Führungskraft mit der Problematik "Jung führt Alt" umgehen?

Die Autorin empfiehlt, den Fokus auf die Kontakthypothese zur Vorurteilsreduktion zu legen, ein bewusstes "Generational Leadership" zu entwickeln und die individuellen Stärken beider Altersgruppen aktiv durch emotionale Intelligenz zu managen.

Ist Kreativität zwangsläufig mit hoher Intelligenz verbunden?

Die wissenschaftliche Studienlage ist hier differenziert; während einige Ansätze eine überdurchschnittliche Intelligenz als notwendige Voraussetzung für hohe Kreativität sehen, betrachten andere Ansätze Kreativität und Intelligenz als getrennte, aber korrelierte Fähigkeiten, die auf einer gemeinsamen kognitiven Basis beruhen.

Warum ist das "Konsistenzbestreben" für Führungskräfte relevant?

Das Bestreben nach kognitiver Balance, dargestellt im POX-Modell, erklärt, warum Menschen Inkonsistenzen als unangenehm empfinden. Führungskräfte können dieses Wissen nutzen, um Dissonanzen bei Veränderungsprozessen besser zu verstehen und zu moderieren.

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Details

Title
Einstellungen, Vorurteile und Kreativität. Fragestellungen der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie
Subtitle
Ein Überblick
College
SRH - Mobile University
Grade
1,0
Author
Sabrina Kalt (Author)
Publication Year
2020
Pages
41
Catalog Number
V974896
ISBN (eBook)
9783346320704
ISBN (Book)
9783346320711
Language
German
Tags
Einstellungen Vorurteil Intelligenz Kreativ Kreativität Persönlichkeit Einstellungsänderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Kalt (Author), 2020, Einstellungen, Vorurteile und Kreativität. Fragestellungen der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/974896
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