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Algorithmic Accountability. Wie werden Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht im Datenzeitalter verhandelt?

Título: Algorithmic Accountability. Wie werden Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht im Datenzeitalter verhandelt?

Trabajo Escrito , 2018 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Judith Böttger (Autor)

Medios / Comunicación - Ética en los medios
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, durch die Auseinandersetzung mit der Algorithmic Accountability der Frage nachzugehen, wie Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht im Datenzeitalter verhandelt werden und werden könnten. Hierzu werde ich zuerst rückblickend illustrieren, wie die Problematik der Algorithmic Accountability aufgekommen ist. Darauffolgend soll aufgezeigt werden, was gegenwärtig überhaupt das Problem beziehungsweise die Probleme im Zusammenhang mit algorithmischer Entscheidungsfindung sind. Der Fokus soll hier auf diskriminierenden Handlungen liegen. Anschließend werde ich verschiedene Lösungsansätze und Forderungen erörtern, die im aktuellen Diskurs vorgebracht werden. Diese Ansätze stammen sowohl von Wissenschaftlern, Juristen, Journalisten als auch von Künstlern. Doch bevor Lösungsvorschläge gemacht werden, soll folgend in die Geschichte der Problematik eingeführt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Algorithmic Accountability

2.1. Aufkommen der Problematik

2.2. Das Problem

2.3. Lösungsvorschläge

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Problematik der "Algorithmic Accountability" (algorithmische Rechenschaftspflicht) und analysiert, wie Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit im Zeitalter datengesteuerter Entscheidungsfindung gewährleistet werden können. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Identifikation und Prävention von diskriminierenden Handlungen durch Algorithmen sowie der Frage nach der rechtlichen und ethischen Einordnung maschineller Entscheidungen.

  • Wesen und Entstehungsgeschichte der Algorithmic Accountability
  • Mechanismen algorithmischer Diskriminierung und negative Feedbackschleifen
  • Analyse von Verantwortlichkeitsmodellen für Programmierer, Unternehmen und die Öffentlichkeit
  • Interdisziplinäre Lösungsansätze aus Wissenschaft, Ethik und Kunst

Auszug aus dem Buch

Vier Anklagepunkte

Im Zusammenhang mit den WMDs gibt es vier treibende Anklagepunkte. Sie sorgen dafür, dass nach Rechenschaft gestrebt wird.

Erstens sind Diskriminierung und Ungerechtigkeit zu nennen. Algorithmen sind nicht so neutral, wie sie es vorerst zu sein scheinen. Wie kann es sonst sein, dass in manchen Gesichtserkennungsprogrammen die Gesichter von weissen Personen problemlos erkannt werden, die von schwarzen Personen hingegen nicht und erst das Aufsetzen einer weissen Maske Abhilfe bietet? Zweitens gibt es immer wieder Fehler und Störungen von Filteralgorithmen, die Beiträge falsch kategorisieren und so dennoch beispielsweise Kinderpornografie auf sozialen Netzwerken zulassen. Drittens passieren immer wieder Verstöße gegen rechtliche und soziale Normen wie der Eingriff in die Privatsphäre oder schlimmstenfalls sterben Menschen, zum Beispiel bei einem programmgesteuerten Dronenanschlag. Solch fatale Ereignisse sollen im späteren Verlauf der Arbeit im Rahmen der Erörterung eines Film behandelt werden. Viertens und letztens kommt es auch immer wieder zu menschlichem Missbrauch: Die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen geschieht nicht reibungslos und Menschen gebrauchen die Algorithmen anders als ursprünglich von den Programmierern erdacht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der algorithmischen Entscheidungsfindung ein und erläutert die Relevanz der "Algorithmic Accountability" angesichts zunehmender digitaler Einflussnahme im Alltag.

2. Algorithmic Accountability: Das Kapitel beleuchtet das Entstehen der Problematik, analysiert die inhärenten Gefahren diskriminierender Algorithmen und diskutiert verschiedene Lösungsansätze für unterschiedliche Akteure.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Verantwortung für algorithmische Systeme.

Schlüsselwörter

Algorithmic Accountability, algorithmische Rechenschaftspflicht, Big Data, Diskriminierung, algorithmische Gerechtigkeit, Blackbox, Softwareentwicklung, Datenjournalismus, Ethik, Künstliche Intelligenz, digitale Verantwortung, soziale Kontrolle, Transparenz, Filteralgorithmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen und ethischen Herausforderungen, die durch den zunehmenden Einsatz von Algorithmen zur Entscheidungsfindung entstehen, und thematisiert das Konzept der algorithmischen Rechenschaftspflicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Intransparenz algorithmischer Systeme, die Gefahr der Reproduktion von Diskriminierung sowie die Zuweisung von Verantwortung bei Fehlentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie im Datenzeitalter Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht verhandelt werden können, um negative Auswirkungen auf Individuen und Minderheiten zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine diskursive Analyse, ergänzt durch die Untersuchung von Fallbeispielen und die medienwissenschaftliche Auseinandersetzung mit künstlerischen Ansätzen wie dem Film "The Trial of Superdebthunterbot".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Genese des Begriffs der Algorithmic Accountability, die Analyse der zugrundeliegenden Problemstellungen und die Erörterung konkreter Lösungsstrategien für verschiedene Stakeholder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Algorithmic Accountability, Diskriminierung, Blackbox, soziale Verantwortung, Big Data und algorithmische Gerechtigkeit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Programmierern bei der Entwicklung gerechter Systeme?

Die Arbeit betont, dass Programmierer eine ethische Sorgfaltspflicht haben und die Verantwortung tragen, durch vielfältige Daten und konstantes Auditing diskriminierende Tendenzen zu minimieren.

Welche Bedeutung kommt dem Film "The Trial of Superdebthunterbot" im Kontext der Argumentation zu?

Der Film dient als gedankliches Experiment, um durch Metaphern zu verdeutlichen, dass das Verständnis des Wesens eines Algorithmus (als "Kind" oder als "Schienennetz") entscheidend dafür ist, wie wir über dessen Rechenschaftspflicht urteilen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Algorithmic Accountability. Wie werden Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht im Datenzeitalter verhandelt?
Universidad
University of Applied Sciences Potsdam
Calificación
1,3
Autor
Judith Böttger (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
17
No. de catálogo
V975609
ISBN (Ebook)
9783346320629
ISBN (Libro)
9783346320636
Idioma
Alemán
Etiqueta
Künstliche Intelligent Algorithmus Medienrecht Ethik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Judith Böttger (Autor), 2018, Algorithmic Accountability. Wie werden Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht im Datenzeitalter verhandelt?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/975609
Leer eBook
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