Effekte des Ausdauertrainings bei arterieller Hypertonie. Diagnose, Zielsetzung, Trainingsplanung "Mesozyklus"


Einsendeaufgabe, 2016

18 Seiten, Note: 1,8


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Diagnose
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person

2 Zielsetzung/Prognose

3 Trainingsplanung Mesozyklus
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus

4 Literaturrecherche: Effekte des Ausdauertrainings bei arterieller Hypertonie

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
6.1 Abbildungsverzeichnis
6.2 Tabellenverzeichnis

1 Diagnose

1.1 Allgemeine und biometrische Daten

Tab. 1.: Allgemeine und biometrische Daten (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.2: Blutdruckklassifikation der American Heart Association (modifiziert nach Mancia et al., 2013, S. 1286; zitiert nach Eifler, 2015, S. 273)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Blutdruck der Person liegt laut der Bluttdruckklassifikation der American Heart Association (modifiziert nach Mancia et al., 2013, S. 1286; zitiert nach Eifler, 2015b, S. 273)im optimalen Bereich.

Tab. 3: Ruhepuls (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Ruhepuls der Person liegt gemäß ihres Leistungszustandes im oberen Bereich des Optimalprogramms.

Tab. 4: Klassifikation Körperfett bei Frauen (modifiziert nach Gallagher et al., 2000, S. 694-701)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Körperfettanteil der Person liegt nach Gallagher et al. (2000, S. 694-701) mit 28 % im mittleren normalen Bereich.

1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung

Bei der oben beschriebenen Person liegen keine Kontraindikationen, wie beispielsweise Schwindel, Übelkeit oder Atemnot, bezüglich einer Ausdauertestung vor, weshalb die Leistungsdiagnostik ohne Bedenken durchgeführt werden kann (Kettenis & Eifler, 2016, S. 63). Der Vorteil einer Ausdauertestung ist hierbei, dass der Ist-Zustand der Person festgehalten wird. Mit diesem Ist-Zustand lassen sich dann Trainingsempfehlungen bezüglich der Intensitätsteuerung ableiten. Darüber hinaus ist sowohl ein inter- als auch ein intraindividueller Leistungsvergleichmöglich. So erhält die Person einen Vergleich mitder Leistungsfähigkeit anderer Frauen in ihrem Alter. Nach ca. 12 Wochen wird dann erneut eine Ausdauertestung durchgeführt und die Person kann sich mit sich selbst vergleichen und somit ihre Fortschritte genau messbar machen.

Die Person vollzieht den Hollmann-Venrath-Ausdauertest auf dem Fahrradergometer, da dabei keine vollständige Ausbelastung der Person von Nöten ist, die aufgrund ihres geringen Ausdauertrainingsumfanges im diesem Bereich zunächst als eher untrainiert eingestuft werden kann.Des Weiteren wird das Fahrrad als Testgerät verwendet, da es gegenüber anderen Trainingsgeräten wesentliche Vorteile bietet. So ist die Belastung auf dem Fahrrad exakt dosierbar und die Gefahr von orthopädischen Fehlbelastungen gering. Das Fahrrad gilt als Allroundgerät, da die koordinativen Anforderungen gering sind, weshalb wissenschaftlich abgesicherte Normwerttabellen zum individuellen Leistungsvergleich existieren. Als Belastungsschemata ausgewählt wurden Hollmann und Venrath, da es sich um eine jüngere und sportliche Person handelt, der eine Belastbarkeit von mindestens 150 Watt zugetraut werden kann (Kettenis & Eifler, 2016, S. 72). Das Belastungsschemata nach WHO ist für sehr leistungsschwache Personen entwickelt worden und kann deshalb für die zu testende Person ausgeschlossen werden.

Tab. 5: Testprotokoll (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die getestete Person hat insgesamt drei Belastungsstufen vollständig durchfahren. In der vierten Belastungsstufe hat sie nach einerMinute die laut WHO definierte Pulsobergrenze von 180-Lebensalter (160 S/min) erreicht. Der Test wurde somit nach zehn Minuten mit einem Puls von 176 S/min beendet. Die Gesamtleistung entspricht demnach einer Wattleistung von 123 (110 Watt + 13). Die relative Watt-Soll-Leistung beträgt folglich 1,95 Watt/kg.Verglichen mit den Vorgaben aus der Normwerttabelle für submaximale Radergometertests ergibt sich für die Person eine überdurchschnittliche bis gute Ausdauerleistungsfähigkeit(IPN, 2004, S.8).

1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person

Laut der Testauswertung weist die Person eine überdurchschnittliche Ausdauerleistungsfähigkeit im Vergleich zu anderen jungen Frauen auf. Dies zeigt auch schon ihr Ruhepuls, der mit 58 S/min in einem optimalen Bereich liegt. Darüber hinaus betreibt die Person schon seit einem Jahr Kraftausdauertraining, was auch dem Bereich Ausdauer zugeordnet werden kann, und was eine gewisse Sportlichkeit der Person vermuten lässt. Dies hat der Ausdauertest bestätigt. Des Weiteren liegen keine orthopädischen oder internistischen Erkrankungen oder sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen vor. Somit ist die Person im Hinblick auf die Trainingsplanung voll belastbar.

2 Zielsetzung/Prognose

Die Person hat drei Trainingsmotive. Zum Einen möchte sie ihr Gewicht reduzieren. Dieses Motiv muss konkretisiert werden, sodass es als Ziel angesehen werden kann. Mit Gewichtsreduktion ist der Abbau von Fettmasse gemeint. Als Ziel wird die Reduktion des Körperfettanteils um 5 % in 12 Wochen festgelegt. Zurzeitliegt ihr Körperfettanteil mit 28 % im mittleren normalen Bereich. Dies entspricht bei einem Gewicht von 63 kg 17,64 kg Fettmasse. Bei einer Senkung um 5 % würde ihr Fettanteil mit 23 % im unteren normalen Bereich liegen. Dies entspreche einer Körperfettreduktion von ca. 0,9 kg, was mehr als realistisch ist und wo gesundheitlich gesehen nichts auszusetzen ist. Die Person würde letztendlich ihr Gewicht von 63kg auf 62 kg reduzieren, was gesundheitlich gesehen optimal ist und im normalen Bereich liegt. Um dieses Ziele zu messen, wird die bioelektrische Impedanzanalyse angewandt.Bryner et al. (1997, S. 68-73) konnten beweisen, dass ein Training mit höherer Herzfrequenz (mittlere Herzfrequenz von 163 S7min) ohne diätetische Manipulation zu einem Rückgang des Körperfettgehaltes führt, sowie zur Abnahme der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin bei normalgewichtigenjungen Frauen, was bei einem Training mit niedriger Herzfrequenz (mittlere Herzfrequenz von 132 S/min) nicht zu beobachten war. Dementsprechend muss dieses Ziel bei der Methodenauswahl in der Trainingsplanung Berücksichtigung finden.

Ein weiteres Trainingsmotiv ist die Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit. Die Person hat überwiegend Kraftausdauer trainiert und die Ausdauergeräte bisher nur zum Auf- und Abwärmen verwendet. Dies möchte sie nun ändern. Dieses Trainingsmotiv kann gleichzeitig auch als Ziel angesehen werden. Gemessen wird die Ausdauerleistungsfähigkeit an der Wattleistung der Ausdauertestung. Der Ist-Zustand beträgt 123 Watt. Bis zum Re-Check in 12 Wochen soll die Wattleistung um 10 % auf 135 Watt gesteigert werden.

Das dritte Trainingsmotiv ist Stressabbau. Die Person muss aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit viel und lange sitzen und ist kaum an der frischen Luft. Dadurch fühlt sie sich gestresst und unausgeglichen, was sie gerne durch Sport kompensieren möchte. Um dies als Ziel messbar zu machen, wird eine Stressskala verwendet, bei der die Person ihre Stressstärke von 1-10 einordnen soll. Zurzeit ordnet die Person ihren Stress auf eine Stärke von 7. Auch diese Größe soll sich innerhalb von 12 Wochen verändern, genauer gesagt, um 2 Einheiten sinken. Hierbei muss beachtet werden, dass ein Training in aerober Stoffwechsellage zu einer geringen Laktatbildung führt. Dementsprechend ist die Stressbelastung auf den Körper gering. Durch die Bewegung können die im Körper befindlichen Stresshormone wie zum Beispiel Kortisol abgebaut werden. Ein Training in anaerober Stoffwechsellage versetzt den Körper in Stress, da je nach Intensität deutlich mehr Laktat produziert wird. Dadurch wird der Körper aber auf noch kommende Stresssituationen vorbereitet und kann mit diesen dann besser umgehen. Somit hat ein Training in beiden Stoffwechsellagen für die Person durchaus Sinn.

3 Trainingsplanung Mesozyklus

3.1 Grobplanung Mesozyklus

Tab. 6: Grobplanung Mesozyklus (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

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Details

Titel
Effekte des Ausdauertrainings bei arterieller Hypertonie. Diagnose, Zielsetzung, Trainingsplanung "Mesozyklus"
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,8
Autor
Jahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V976295
ISBN (eBook)
9783346328328
ISBN (Buch)
9783346328335
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trainingslehre, Diagnose, Zielsetzung, Mesozyklus, Ausdauer, Ausdauertestung, arterielle Hypertonie
Arbeit zitieren
Isabella Jülch (Autor), 2016, Effekte des Ausdauertrainings bei arterieller Hypertonie. Diagnose, Zielsetzung, Trainingsplanung "Mesozyklus", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/976295

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