Der arabisch-israelische Konflikt und die internationale Einstellung dazu in Umrissen

Konflikt ohne Ende


Bachelorarbeit, 2006

59 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhalt

Vorwort

1. Zur Entstehung des arabisch-israelischen Konflikts
1.1. Zu den religiösen Ursachen des arabisch-israelischen Konflikts
1.2. Zu den historischen Ursachen
1.3. Einfluss der Kolonialmächte von 1916 bis 1948

2. Zur Entwicklung des arabisch-israelischen Konflikts
2.1. Von der zionistischen Vision bis zur Staatsgründung Israel
2.2. Zu den arabisch-israelischen Kriegen
2.3. Zur PLO und dem palästinensischen Widerstand gegen die Besatzung
2.4. Von Al-Aqsa Intifada zum Wahlsieg Hamas

3. Zur internationalen Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt
3.1. Zur Politik der Vereinigten Staaten im Nahosten und ihrer Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt
3.2. Zur Politik der europäischen Union im Nahen Osten und ihrer Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt
3.3. Zur Politik der Sowjetunion im Nahen Osten und ihrer Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt

Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Herrn Dr. Mohammed El Bah für seine Geduld und seine sorgfältige Beschäftigung mit meiner Arbeit.

Einen großen Dank möchte ich auch meinem Lehrer, Dr. Mohamed El Yaznasni, aussprechen, der mir bei dieser Arbeit half, und mir auch Literatur zur Verfügung stellte und sich zu Interviews bereit erklärte.

„Das Leben eines Kindes ist mehr wert als der Kriegsruhm aller Staatschefs der Welt zusammen.“1

Gewidmet den Kindern, die zum Opfer im arabisch-israelischen Konflikt fallen, gleich welcher Nation oder Religion sie angehören.

Gewidmet dem Kind, Mohammed Edoura, dem Opfer des Konflikts, dessen Ermordung die Greuel des Konflikts zeigte.

Vorwort

Als mir Dr. El Bah Anfang des Studienjahres 2005/2006 vorschlug, über den arabisch-israelischen Konflikt im Lichte der aktuellen Ereignisse als meine Abschlussarbeit zu schreiben, konnte ich nicht ahnen, in welch wendepünktlichen Tagen das Manuskript zum Abschluss kommen würde.

Während ich diese Zeilen schreibe, liegt der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon im Todeskampf, kommt sein stellvertretender Präsident Ehud Olmert zur Macht, siegt die islamische Widerstandbewegung Hamas in der palästinensischen Wahl und war ihr Wahlsieg von Drohungen der Vereinigten Staaten, Europas und Israel (das Stoppen der Finanzhilfen für die palästinensische Autonomiebehörde (PA) ). Eine Region also, die konflikt- und spannungsüberladen ist. Eine Region, in der Radikalismus, Extremismus, Fundamentalismus die politische Szene beherrschen. Man findet auch, dass Hass, Starrsinn, Misstrauen und Angst zu sehr das Denken der Menschen und das Handeln der politischen Hahndungsträger bestimmen.

Um einen Konflikt behandeln zu können, müssen drei Punkte bearbeitet werden: Ursachen, Entwicklungen und Ergebnisse. Da dieser Konflikt noch keine Lösung fand und damit auch keine endgültige Ergebnisse, beschränkt sich diese Arbeit nur auf die ersten Punkte. Die internationale Einstellung zum Konflikt ist auch hinzugefügt. Das Thema besteht also aus drei Kapiteln. Das erste umfasst die religiösen und historischen Gründe des Konflikts sowie den Einfluss der Kolonialmächte von 1916 bis 1948. Im zweiten Kapitel geht es um die Darstellung der Schritten zur Staatsgrünung Israel, die PLO und die palästinensische Widerstandsbewegung, die arabisch-israelischen Kriege, und Von Al-Aqsa Intifada zum Wahlsieg Hamas. Das zweite berichtet von der Einstellung der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und der Sowjetunion zum Konflikt.

Kapitel 1

1. Zur Entstehung des arabisch-israelischen Konflikts

1.1. Zu den religiösen Ursachen des arabisch-israelischen Konflikts

Ein Blick auf die Ereignisse des arabisch-israelischen Konflikts lässt erkennen: Die arabisch- israelische Auseinandersetzung beginnt schon etwa 50 Jahre vor der Staatsgründung Israel im Jahre 1948.

Die ersten jüdischen Einwanderer nach Palästina basierten zum Teil auf der biblischen Verheißung, nämlich, dass Gott ihnen ein Land in Palästina gab, und verlangten demnach ein Heim in diesem Land. Wenn man das Alte Testament liest, dann findet man zahlreiche Abschnitte, die die Geschichte der Juden mit dem Land Palästina behandeln. Als Beispiel dafür ist der folgende Abschnitt: „ Der Herr sprach zu Abram: Geh hinweg aus deinem Lande, von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in das Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zu einem großen Volke machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein!“ 2. In diesen Zeilen befiel Gott Abraham, seine Heimat und seine Verwandten zu verlassen und in ein anderes Land einzuwandern. Aber ist noch nicht klar, um welches Land es geht. Der folgende Abschnitt des Alten Testament verdeutlicht das: „ Und Abram durchzog das Land bis zu der Stätte von Sichem, bis zur Orakeleiche: es waren aber damals die Kanaaniter im Lande. Da erschien Der Herr dem Abram und sprach: deinem Samen will ich dieses Land verleihen“3 Jetzt wird klar, dass die Rede von Palästina ist, weil Sichem ein alter Name einer Stadt in Palästina ist, dazu kommt noch, dass die Kanaaniter zu den ersten Siedlern Jerusalems zählen4. Ein anderer Abschnitt des Alten Testament setzt die Geschichte fort: „ Der Herr aber sprach zu Abram: Hebe deine Augen auf und schaue von dem Ort, an welchen du dich befindest, nach Norden, Süden, Osten und Westen. Denn all das Land, das du siehst- dir will ich es zu eigen geben und deinem Samen für immer. Der Bund mit dir, den ich meine, heißt, dass du Stammvater eines Haufens von Völkern werden sollst. Darum sollst du fortan nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein. Denn zum Stammvater eines Haufens von Völkern mache ich dich. Und ich will dich überaus fruchtbar sein und zu Völkern werden lassen, und Könige sollen von dir kommen. Und ich will meinen Bund aufrichtigen zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, Geschlecht für Geschlecht, als einen ewigen Bund, dass ich dir Gott sein will und deinem Samen nach dir das Land verleihen, in welchem du als Fremdling weilst, das Land Kanaan zum ewigen Besitz, und will ihr Gott sein5. Der Samen symbolisiert die Söhne und die folgende Verwandtschaft, biblisch heißt das die Nachkommen. In den zitierten Zeilen wird noch mal betont, dass Gott Abraham und sein Volk für immer ein Land gab.

Nach dem Tode Abrahams versprach Gott seinem Enkel Jakob, ihm und seinem Volk Abrahams Land erben zu lassen. Jakob ist der ursprüngliche Name von Israel, von dem der Staat Israel seinen Namen abgeleitet hat: „ Da erschien Gott dem Jakob bei seiner Rückkunft aus Mesopotamien und segnete ihn. Und Gott sprach zu ihm : Dein Name ist Jakob, du sollst fortan nicht mehr Jakob heißen , sondern Israel soll dein Name sein .So nannte er ihn Israel und Gott sprach zu ihm : ich bin Gott, der Allmächtige ,sei fruchtbar und mehre dich . Ein Volk, ja ein Haufe von Völkern soll von dir abstammen, und Könige sollen aus deinen Leuten hervorgehen. Und das Land, welches ich Abraham uns Isaak gegeben habe, dir will ich es geben, und deinem Samen nach dir will ich das Land geben6.Der Abschnitt: „ Denn das Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, ist nicht wie das Land Ägypten, aus dem ihr weggezogen seid, das du, wenn du es mit deinem Samen besät hattest, wie einen Gemüsegarten mit deinem Fuße bewässern musstest. Das Land, in das ihr hinüberziehst, um es in Besitz zu nehmen, ist ein Land mit Bergen und Tälern, das, wenn der Regen vom Himmel fällt, Wasser trinkt, ein Land für das Der Herr, dein Gott, Sorge trägt, beständig ruhen die Augen des Herrn, deines Gottes, darauf, vom Anfang bis zum Ende des Jahres"7 gibt einige Merkmale des benannten Landes, nämlich, dass dieses Land nicht glatt wie Ägypten ist, sondern es hat Bergen und Täler. In diesem Land trägt Gott die Sorge für das Leben der Menschen. Schließlich kommt der folgende Paragraph des Alten des Testaments, der das Bild der Geschichte der Juden mit dem Land Palästina vervollständigt: „ Ein umherirrender Aramäer8 war mein Vater: der zog mit einer geringen Zahl von Leuten hinab nach Ägypten, hielt sich dort als Fremdling auf und wurde dort zum großen, starken und zahlreichen Volke. Da uns aber die Ägypter misshandelten ,so schrieen wir zum Herrn , dem Gott unser Väter , und Der Herr hörte unser Rufen und sah unser Elend , unsere Mühsal und unsere Bedrängnis. Und Der Herr führte uns mit starker Hand und ausgerecktem Arm, mit furchtbarer Macht und unter Zeichen und Wundern aus Ägypten hinweg. Und er brachte uns an diesen Ort und gab uns dieses Land, ein Land ,das von Milch und Honig überfließt“9 .

Wie oben erwähnt, beriefen sich die ersten jüdischen Einwanderer in Palästina auf das, was im Alten Testament angesichts der Verheißung für die jüdische Besiedlung Palästinas geschrieben ist. Sie strebten dann mit verschiedenen Mitteln danach, ihr Ziel, die Landnahme, zu erreichen. Von diesen Mitteln ist zum Beispiel ihre Bitte vom türkischen Sultan Abdelhamid, ihnen das Land Palästina zu geben, auf dem sie ihren Staat „Israel'“ errichten Können10. In diesem Zusammenhang ist es wichtig auf einen Auszug vom Manifest der ,,Bilu“ im Jahre 1882 hinzuweisen: ,, Wir möchten ein Heim in unserem Land, das uns von Gott gegeben ist. Dass es unser ist, ist in den Archiven der Geschichte registriert. Dieses Heim erbitten wir vom (türkischen) Sultan persönlich. Wenn das unmöglich ist, so möchten wir wenigstens einen Teilstaat in einen größeren Staat bilden, mit einer eigenständigen Verwaltung unserer internen Angelegenheiten. Wir möchten Bürgerrechte und politische Rechte und mit dem türkischen Staat lediglich im Bereich der Außenpolitik zusammen arbeiten, um unserem Bruder Ismael in Zeiten der Not Zu helfen11

Die jüdischen Einwanderer haben Palästina aber (nicht wie damals oft behauptet wurde) nicht menschenleer vorgefunden, sondern lebten dort im Jahre 1882, die Zeit der ersten jüdischen Einwanderungsgruppe, mehr als 350000 Menschen, größtenteils Araber.12

Die Araber und die Muslime im Allgemeinen hielten und halten Palästina und insbesondere seinen Kern, Jerusalem, für heiliges Land. Für sie ist Jerusalem seit Beginn der Geschichte des Islams die drittwichtigste heilige Stadt nach Mekka und Medina. Dafür gibt es vielfältige Gründe: Jerusalem war in der späten Mekkanischen und frühen medinesischen Zeit die erste Gebetsrichtung der Muslime. Dazu kommt noch, dass der Prophet Mohammed (a.s.s.) von dort aus von Al-Haram Moschee zur Al-Aqsa Moschee zum Himmel aufgestiegen ist. Dies gilt als eins der größten Wunder Mohammeds (a.s.s.). Im Koran heißt es, „ Im Nahmen Allahs, des Erbarmes des Barmherzigen! Gepriesen sei Der, Der seinen Diener des Nachts von der unverletzlichen Moschee zu fernsten Moschee führte, deren Umgebung wir gesegnet haben, um ihm einige von Unseren Zeichen zu zeigen. Wahrlich, Er ist der Hörende, der Schauende13. Die Einzelheiten dieses Wunders findet man im Hadith, die wie folgt zusammengefasst sind: Als der Prophet Mohammed (a.s.s.), einige Zeit vor seiner Flucht nach Medina im Jahre 622 n. Ch. in Mekka war, besuchte ihn der Heilige Geist (Engel Gabriel). Dieser zeigte dem Propheten, (a.s.s.), ein seltsames Tier mit Flügeln aus dem Paradies. Sein Körper ähnelt dem Körper des Pferdes, es hieß: Al-Buraq. Mohammed, (a.s.s.), ritt auf diesem Wesen in die Luft nach Jerusalem (Israa). Dort traf er die anderen Propheten (z.B. Adam, Abraham, Moses, Jesus…), Frieden und Siegen auf sie alle, und betete mit ihnen als Imam (Vorbeter) an der Stelle, wo ein Mal der Tempel Salamos am heiligen Felsen des Tempelbergs stand. Dann stieg Mohammed, (a.s.s.), durch die sieben Himmel empor (Micràg). Dort trat er vor Allah, der dem Propheten die richtige Methode des muslimischen Gebets beibrachte. Ab da wurde das Gebet eine Pflicht. Noch in der gleichen Nacht flog der Prophet (a.s.s.), nach Mekka zurück. An den Felsen in Jerusalem, so sagen die Muslime, sieht man den Fußabdruck Mohammeds (a.s.s.), den er hinterließ, als er die Erde verließ und zum Himmel aufstieg. Die Spuren der Hände des Engels Gabriel sind auch dort zu erkennen. Er hielt den Felsen mit Gewalt zurück, weil er dem Propheten folgen wollte.

Im Koran stehen nicht nur die oben genannten Verse, die sich auf das Land Palästina beziehen, sondern wird mehrmals erwähnt, dass das Land Palästina ein „ Gesegnetes Land “ ist. In der Sure „ Al-Anbiya “(Die Propheten)71., in der die Migration der Propheten Abraham und Lot erzählt wird, wird die gleiche Gegend als ein Land beschrieben, das Allah gesegnet hat. Andere Verse in den Suren „ Al-A’raf’ (die Anhöhen),137. und „Al-Anbiya“,81. bezeichnen auch Palästina als „ Gesegnetes Land “. Außerdem sind die palästinensischen Gebiete, in denen viele Propheten gelebt haben, im Namen Allahs gekämpft haben, dort gestorben sind und begraben wurden, auch aus diesen Gründen für Muslime heilig.

Neben dem Koran gibt es im Hadith viele Prophetsaussagen, die auch darauf hinweisen, dass Jerusalem und Al-Quds einen Sonderstatus im Islam haben. Von diesen Aussagen ist zu nennen: „ Ein Gebet in Jerusalem ist fünfhundertmal soviel wert wie ein Gebet an anderen Orten “, „ Pilgerfahrten sollen nur zu drei Orten erfolgen: der unverletzlichen Moschee (Al-Masjid-il-haram in Mekka), meiner Moschee (Die Prophets Moschee in Medina) und der fernsten Moschee (Al-Aqsa Moschee in Jerusalem). „Diejenigen, die von der fernsten Moschee zu der unverletzlichen Moschee kommen, um Pilgerfahrt oder Al-Omra zu machen, werden von Allah vergeben“14.

Von großer Bedeutung ist, dass die Muslime wie auch einige Christen daran glauben, dass Jesus alles, was im alten Testament über die Verheißung Gottes den Juden die Annahme von Palästina betrifft, zunichte gemacht hat15.Daraufhin behaupten die Muslime, dass die Juden kein religiöses Recht auf Palästina haben16.

1.2. Zu den historischen Ursachen

Bezüglich der Geschichte basiert der arabisch-israelische Konflikt auf dem Anspruch der Araber und der Juden auf das Territorium des historischen Palästina.

Die Juden sehen Palästina als Land ihrer Väter und sie vertreten die Meinung, dass die israelischen Stämme Ägypten im Jahre 1250 v. Chr. verließen und wanderten nach Kanaan unter der Führung von Moses ein. Unterwegs haben sie den Weg verloren und so machten sie eine vierzigjährige Wanderung durch die Wüste Sinai. Die Landnahme der israelitischen Stämme in Kanaan ging nicht ohne Blutvergießen vor sich17. Sie siedelten sich zunächst auf den unwirtlichen „Höhen“, später in den fruchtbaren Niederungen an und bemächtigten sich zuletzt der Ortschaften. Die Kanaans Bevölkerung zeigte inzwischen einen erheblichen Widerstand. Die befestigten Städte wie Jerusalem, die in der Hand kanaanitischer Völker waren, konnten nicht leicht erobert werden.

Kurz nachher kam die Zeit des Reiches des Königs David. David konnte sein Reich auf einen Umfang ausdehnen, der von keinem israelitischen Staat der folgenden Jahrhunderte jemals wieder erreicht wurde. Der Einfluss des David-Reichs erstreckte sich bis an die Ufer des Euphrat.18 König David starb um das Jahr 965 v. Chr.. Sein Sohn Salamon trat auf dem Thron an und galt als König des Friedens.19 Salamon errichtete mit Hilfe von Magie den so genannten Ersten Tempel. Das war zwischen 962 und 955 v. Chr. an einer Stelle, die bereits König David als Opferplatz gewählt hat. Es handelt sich dabei um einen schlichten rechteckigen Saalbau, der in phönizischem Stil ausgeführt wurde. Der Tempel war für die Israeliten ein Mysterium, seine Entstehung war geheimnisumwittert. Im Tempel fand lediglich Opfergottesdienst satt. König Salamon verstarb um das Jahr 952 v. Chr. .

Sein Sohn Rehabeam übernahm daraufhin die Herrschaft. Der neue König verschärfte den Druck auf seine Untertanen. Als Folge davon gründeten zehn nördliche Stämme ihren eigenen Staat, das Königreich Israel. Rehabeam blieben nur sein Stamm Juda und Teile anderer Stämme treu, vereinigt unter dem Namen Königreich Juda20. Die neu entstandenen Kleinstaaten Juda und Israel hatten den Großmächten in Nahost, Assyrien und Babylonien, nichts entgegenzusetzen und so brachten sie den Untergang Alt-Israels.

Dann kam die Phase der persischen Herrschaft, unter der die Judäer wieder einen Teil ihres ehemaligen Reiches in relativer Autonomie verwalten und reorganisieren durften. Die Perser gestatteten den Judäer die Rückkehr in Palästina. Die Rückkehrer bauten den Tempel wieder auf. Die Zerstörung dieses Tempels und die Vertreibung der Juden durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. galt als Beginn einer Diaspora, die ungefähr zwei Jahrtausende andauerte, worin sich „ der Rückgriff der Juden auf das geschriebene Wort“ widerspiegelte. obwohl ein kleiner Teil der jüdischen Bevölkerung im Lande blieb, gewann der motivierte jüdische Wunsch einer Rückkehr ins Heilige Land erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts neue Dringlichkeit.

Demgegenüber verstehen sich die palästinensischen Araber geschichtlich als einzige legitime Einwohner des Landes. Es ist aus der Frühgeschichte sicher zu entnehmen, dass um 1500 v. Chr. Hirtenstämme aus Arabien in die Provinz eindrangen, die in dieser Zeit zu Ägypten gehörte. Diese arabischen Stämme gründeten dort einen Staat. Jerusalem war die Hauptstadt21. Die wichtigste historische Phase der Auseinandersetzung der Araber mit dem Land Palästina kam im 7. Jahrhundert durch die islamischen Araber, die das Land eroberten.

Palästina wurde von Omar Ibn El-Khattab, dem zweiten Khalif nach dem Propheten Mohammed, eingenommen. Mit dieser Einnahme traten in Palästina, das jahrhundertlang Schauplatz von Kriegen, Verbannungen und Massakern war, Frieden und Ruhe ein, meinte die britische Historikerin und Expertin des Mittleren Ostens, Karin Amstrang. Sie beschreibt die Eroberung von Jerusalem durch Omar in ihrem Buch „Holy Wart“ so: „ Der Kalif Omar betrat Jerusalem auf einem weißen Kamel und wurde vom Richter der Stadt, dem griechischen Patriarchen Sophronius eskortiert. Der Kalif bat zuerst darum, unverzüglich zum Tempel Mount gebracht zu werden. Dort kniete er nieder und betete an der Stelle, an der sein Freund Mohammed seine Nachtreise gemacht hatte. Der Patriarch beobachtet dies mit Entsetzen und dachte, dass dies seine letzten Tage sind. Er vermutete, dass die „letzten Tage“ sich endlich näherten. Folglich bat Omar, die christlichen Tempel zu sehen und während er in der Kirche des heiligen Sepulchrums war kam die Zeit für das muslimische Gebet. Höflich lud der Patriarch ihn ein, zu beten, wo er war, aber Omar lehnte liebenswürdig ab, dort zu beten. Wenn er niederknien würde, um in der Kirche zu beten, erklärte er, würden die Muslime dort zum Gedenken eine Moschee errichten, und das würde bedeuten, dass die Kirche des heiligen Sepulchrums zerstört werden würde. Aus diesem Grund verließ Omar die Kirche und betete ein wenig entfernt von ihr. An der Stelle, direkt gegenüber vom heiligen Sepulchrum wurde dann auch tatsächlich eine kleine Moschee errichtet, die dem Kalifen Omar gewidmet ist22.“

Palästina blieb bis Ende des 11. Jahrhunderts unter arabischer Herrschaft. Dann kamen die Kreuzfahrer in die Region und das zivilisierte Land von Jerusalem wurde auf barbarische und grausame Weise geplündert23.Unter der Führung von Saladin konnten die Muslime 1099 Palästina erneut erobern. Ab 1517 wurde Palästina Teil des Osmanischen Reichs, das auch islamisch war und blieb unter seiner Herrschaft bis 1917.

1.3. Einfluss der Kolonialmächte von 1916 bis 1948

Die oben beschriebenen Faktoren spielten nicht allein eine Rolle für den Konflikt zwischen Arabern und Juden. Die Interessen sowie die Politik der Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich im Nahen Osten hatten auch eine entscheidende Rolle gespielt. Beide Mächte profitierten von den Nationalbewegungen sowohl der Juden ( der Zionisten ) als auch der Araber, um sie gegen das Osmanische Reich zu nutzen.

In diesem Zusammenhang hatte der Hochkommissar Großbritanniens in Ägypten, Mac Mahon, 1915 dem Großscherif Hussein von Mekka in einem Brief versprochen, nach der Niederlage der Türken ein unabhängiges großarabisches Reich unter Einschluss Palästinas unter seiner Führung zu errichten, falls dieser die Briten unterstützen würde.

Die beiden Distrikte von Mersina und Alexandretta sowie Teile Syriens, die westlich der Distrikte von Damaskus, Homs, Hama und Aleppo liegen, kann man, nicht als rein arabisch bezeichnen. Daher sollten sie von den geforderten Staatsgrenzen ausgeschlossen werde. (…)

Abgesehen von den genannten Änderungsvorschlägen ist Großbritannien bereit, die Unabhängigkeit der Araber in allen vom Scherifen von Mekka geforderten Gebieten anzuerkennen und zu unterstützten.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Erklärung Sie zweifellos von der Sympathie überzeugt, die Großbritannien ihren arabischen Freunden entgegenbringt. Sie wird eine feste und dauerhafte Allianz begründen, deren sofortiges Ergebnis die Vertreibung der Türken aus arabischen Ländern und die Befreiung der arabischen Völker vom türkischen Joch sein wird, das so lange auf ihnen lastete.“24

Neben den Versprechungen an die Araber sicherte Großbritannien in der so genannten Balfour-Deklarationen aber auch die Juden Unterstützung für ihren Zweck ( die Gründung einer Heimstätte der Juden ) zu. In einem Brief des Außenministers Balfour vom 2. November 1917 heißt es:

„Mein Lieber Lord Rothschild! Zu meiner großen Genugtuung übermittele ich Ihnen namens S.M. Regierung die folgende Sympathie-Erklärung mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen, die vom Kabinett geprüft und gebilligt worden ist: Seiner Majestät Regierung betrachtet die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und wird die größten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei klar verstanden werde, dass nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung der Juden in irgendeinem anderen Lande beinträchtigen könnte.

Ich bitte Sie, diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Föderation zu bringen. Gez.: Arthur James Balfour “25

In der gleichen Zeit vereinbarten die Briten 1916 mit den Franzosen im geheimen gehaltenen Sykes-Picot-Abkommen die Teilung der Region unter sich, wobei Frankreich Syrien und Libanon bekommen sollte, während Großbritannien das damalige Palästina erhielt. D.h. etwa das heutige Israel, die Westbank, den Gazastreifen sowie Jordanien. Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass dieses Abkommen die Unterstellung Jerusalems unter einer internationalen Verwaltung festlegte. Die Form dieser Verwaltung war noch zu entscheiden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: www.studiengesellschaft-friedenforschung.de/da_48.html

Großbritannien hatte bis 1917 also sowohl den Arabern als auch den Juden für die Zeit nach dem Krieg Rechte im Gebiet „Palästina“ versprochen. Dies hat dazu geführt, dass die Araber und die Juden in Wirklichkeit keine zweckdienliche Lösung fanden, sondern spiegelten diese Versprechungen nur die realpolitischen Interessen der Briten im Ersten Weltkrieg wider. Die Briten aber setzten Emir Feisal, den Sohn vom Sherifen Hussein, als König des Irak ein und sprachen 1921 den östlich des Jordan gelegenen Teil ihres Gebietes, das jetzt zu Transjordanien wurde, Feisals älterem Bruder Emir Abdellah zu, um ihr Versprechen Hussein nach dem Sieg über das Osmanische Reich nicht allzu offensichtlich zu brechen.26 Das westlich des Jordan gelegene Gebiet „ Palästina“ verblieb hingegen unter britischer Herrschaft. Nach Bekanntwerden des geheimen Abkommens sowie der Balfour-Deklaration hatten die Araber den Eindruck, betrogen worden zu sein, nämlich war es die Rede von vorsätzlicher Täuschung.

Im April 1920 einigten sich die Alliierten nach ein paar Streitigkeiten um die Zugehörigkeit Palästinas darauf, weitgehend wie im Sykes –Picot-Abkommen festgelegt war, das Gebiet unter Frankreich und Großbritannien aufzuteilen und Palästina

Dem Völkerbund zu übergeben, wobei dieser wiederum die Mandat an Großbritannien weitergeben sollte. Frankreich setzte seine spezifischen Interessen in Syrien mit Waffengewalt.27 1922 erhielt Großbritannien das Mandat über Palästina. Das eroberte Gebiet war aber auch völkerrechtlich unterstellt. In diesem Mandat wurde die Balfour-Deklaration ein seiner Bestandteile. Die Mandatsbestimmungen, die vom Völkerbundsrat beschlossen wurden, regelten in 28 Artikeln den Großbritannien übertragenen Mandatsauftrag28.

Die Zusammenstösse zwischen arabischer Bevölkerung und jüdischen Einwanderern nahmen in den Folgejahren zu. Sie fanden in den blutigen Ereignissen von 1920 und 1921 ihren Ausdruck, die 9 Jude und 4 Araber als Opfer hinterließen. Eine britische Untersuchungskommission gab der Balfour-Deklaration und der zionistischen Propaganda die Mitschuld an den Vorfällen29.

Im August 1929 kam es zu einem heftigen arabisch-jüdischen Zusammenstoss in Jerusalem. 116 Araber und 133 Juden starben dabei30. Die Unruhen griffen auf andere Städte über und die Ereignisse leiteten eine tiefe Feindschaft zwischen den beiden ethnischen Gruppen und Religionen ein. Die britische Regierung kündigte 1930 eine Reduzierung der Einwanderung der Juden an. Die Juden konnten aber die Durchsetzung verhindern.31

Von 1936 bis 1939 brach der Grosse Arabische Aufstand aus, den der Großmufti von Jerusalem gleichermaßen gegen die Juden wie die europäische Schutzmacht Großbritannien inszenierte. In seinem Verlauf starben fast 2900 Araber, etwa 1200 Juden und 700 Briten. Die britischen Truppen schlugen ihn mit Gewalt nieder32. Die Politik Großbritanniens war bis zu diesem Zeitpunkt pro-jüdisch. Im 2. Weltkrieg änderte Großbritannien aus strategischen taktischen Gründen seine weitgehende pro-jüdische Politik zugunsten einer pro-arabischen Orientierung. Dies zeigte sich klar in dem britischen „ Weißbuch “ von 1939, wodurch Großbritannien die jüdische Einwanderung auf 75000 Personen beschränkte. Die folgenden Zeilen sind einige Auszüge aus diesem Buch:

1/4: die Regierung seiner Majestät verkündet jetzt unzweideutig, dass es nicht ihre Politik ist, aus Palästina einen jüdischen Staat werden zu lassen.

1/10/1: das Ziel der Regierung Seiner Majestät ist die Errichtung eines unabhängigen Palästina-Staates innerhalb von zehn Jahren, der Vertragsbeziehungen mit den Vereinigten Königreich in der Weise hat, dass die wirtschaftlichen und strategischen Interessen beider Länder berücksichtigt werden.

1/10/2: In dem unabhängigen Staat sollen Araber und Juden gemeinsam in der Weise regieren, dass die wesentlichen Interessen jeder Gemeinschaft gesichert sind.

1/13/1: Die jüdische Einwanderung wird in den nächsten fünf Jahren so geregelt, dass die Zahl der jüdischen Einwanderer ungefähr ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes erreicht, vorausgesetzt die wirtschaftliche Aufnahmefähigkeit des Landes erlaubt dies… Vom April dieses Jahres an werden innerhalb der nächsten fünf Jahre 75000 Einwanderern zugelassen.

2/13/3: Nach fünf Jahren wird keine jüdische Einwanderung mehr gestattet, es sei denn, die Araber Palästinas wären hierzu bereit.

2/13/4: Die Regierung Seiner Majestät ist entschlossen, die illegale Einwanderung zu verhindern.

3/16: Der Hochkommissar erhält Vollmachten, den Landverkauf zu verbieten und zu steuern.“33

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges hatte Großbritannien das Interesse an der zunehmend unruhigen Region verloren und entschloss sich 1947, seinen Mandasauftag an die Vereinten Nationen zurück zu geben, die die Teilung Palästinas in zwei Staaten beschloss. Diese Resolution fand am 29. November 1947 statt. Der arabische Staat sollte demnach 43 Prozent, der jüdische 56 Prozent des Territoriums von Palästina umfassen, eine Gebietsaufteilung, mit der keine der beiden Seiten zufrieden war. Für die Stadt Jerusalem war ein internationales Regime vorgesehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: www.studiengesellschaft-friedenforschung.de/da_48.html

Kapitel 2

2. Zur Entwicklung des arabisch-israelischen Konflikts

2.1. Von der zionistischen Vision bis zur Staatsgründung Israel

Der Begriff „Zionismus“ wurde 1890 von dem jüdischen Wiener Journalisten Nathan Birnbaum (1864-1937) geprägt. „Zion“ war eine Bezeichnung für einen Hügel im Süden der Altstadt Jerusalem. Im Verlauf von Jahrhunderten wurde diese Bezeichnung zum Synonym für die Region des Tempelbergs und später für ganz Jerusalem und das Land Palästina. Zion ist für die Juden der Ursprung jüdischen Glaubens und Volkstums.

Die Juden, die seit der Zerstörung des Zweiten jüdischen Tempels durch die Römer ( 70 n. Chr.) in aller Welt zerstreut waren, hatten große Sehnsucht nach Zion, deshalb wurde sie im Gebeten, Gesängen und Legenden lebendig gehalten und von Generation zu Generation weitergegeben. Damit ist es klar, dass die jüdische Nationalbewegung, die sich Ende des 19. Jahrhunderts herausbildete, die Renaissance des Judentums mit „ der Rückkehr“ nach Zion verband.

Der Zionismus definierte sich als jüdische National-Bewegung, die sich für einen eigenen jüdischen Staat einsetzte. Diese Bewegung kam als eine Antwort auf die antisemitischen Bedrohungen, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in Europa verbreiteten.

An der Wiege des zionistischen Projekts standen die Erneuerungsbewegungen der europäischen Völker. Sie waren durch die Betonung der Nationalsprache und der Nationalkultur, die Besinnung auf die nationale Geschichte und das Streben nach Eigenstaatlichkeit charakterisiert. Sie verbanden sich mit den Ideen des bürgerlichen Liberalismus und nicht selten auch mit sozialistischem Gedankengut34.

[...]


1 Auszug aus: Totenhöfer, J.: Andy und Marwa, Zwei Kinder und der Krieg, 1. Aufl. Bertelsmann Verlag, München 2005, S. 7

2 1. Mose 12 , 1-2

3 1. Mose 12,6-7

4 Vgl.: عارف باشا عارف: تاريخ القدس, الباب الأول, القدس في عهودها الغابرة, دار المعارف, مصر 1951, ص.11

5 1. Mose 17, 4-8

6 1.Mose 35, 9-12

7 5. Mose 11,10-12

8 Angehöriger einer Gruppe semitischen Volksstämme Syriens und Arabiens, zu denen Hebräer, Chaldäer u. a. gehören.

9 5.Mose 26,5-9

10 Vgl. محمد عزة دروزة:العدوان الإسرائيلي القديم و العدوان الصهيوني الحديث على فلسطين و ما جاورها, الجزءٍ الثاني,دار الكلمة للنشر, بيروت 1980, ص. 23

11 Tophoven, R.: Der israelisch-arabische Konflikt, 4. Aufl., Möller Druck und Verlag, Berlin 1990, S.19

12 Vgl.: Krautkrämer, E.: Der israelisch-palästinensische Konflikt in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. B/20/2004, hrsg. von Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2004, S. 3

13 Sure : Die Nachtreise „Al-Israa“, 1.

14 Vgl.: عارف باشا عارف: تاريخ القدس, الباب الثامن, المقدسات الإسلامية, دار المعارف, مصر 1951, ص. 275

15 Vgl.:محمد عزة دروزة:العدوان الإسرائيلي القديم و العدوان الصهيوني الحديث على فلسطين و ما جاورها, الجزءٍ الثاني,دار الكلمة للنشر, بيروت1980, ص. 6

16 Ebd.

17 Vgl.: Josua 11.

18 Siehe die Landkarte auf S. 69 aus : Ortag, P.: Jüdische Kultur und Geschichte,5 Aufl., Osthavelland-Druck, Berlin 2004.

19 Ebd. das Reich des Königs David, S. 59

20 Siehe die Landkarte auf S. 62 aus ebd.

21 Vgl.: Jugov, T.; Hanna, B.; Agerer, S.: Der Nahost-Konflikt : Ursachen und Problematiken vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute, in : www.weltpolitik.net/print/1508/ht

22 Zitiert in : www.harunyahya.com/de/artikel15-islam-php

23 Vgl.: 73عارف باشا عارف: تاريخ القدس, الباب الثالث, القدس وحملات الصليبيين , دار المعارف, مصر 1951, ص.

24 Auszüge aus dem Brief des Hochkommissars Großbritanniens in Ägypten, Mac Mahon, an dem Großscherif Hussein von Mekka im Jahre 1915. Zitiert in: Tophoven, R.: Der israelisch-arabische Konflikt, 4. Aufl. ,Möller Druck und Verlag, Berlin 1990, S. 21

25 Zitiert in: Timm, A.: Von der zionistischen Vision zum jüdischen Staat in: Informationen zur politischen Bildung, Nr. 248/2003, hrsg. von Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2003, S.7

26 Vgl.: www.weltpolitik.net/print/1508/ht

27 Ebd.

28 Vgl.: Tophoven, R.: Der israelisch-arabische Konflikt, das Palästina-Mandat (1922), 4. Aufl., Möller Druck und Verlag, Berlin 1990, S. 24-25

29 Vgl.: عارف باشا عارف: تاريخ القدس, الباب الخامس, الاحتلال البريطاني, دار المعارف, مصر1951, ص.164

30 Vgl.: Ortag, P. : Jüdische Kultur und Geschichte,5 Aufl., Osthavelland-Druck, Berlin 2004, S. 141

31 Vgl.: Krautkrämer, E.: Der israelisch-palästinensische Konflikt in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. B/20/2004. hrsg. von Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2004, S. 4

32 Vgl.: 154 .عارف باشا عارف: تاريخ القدس, الباب الخامس, الاحتلال البريطاني, دار المعارف, مصر 1951, ص

33 Zitiert in: Tophoven, R.: Der israelisch-arabische Konflikt, 4. Aufl., Möller Druck und Verlag, Berlin 1990, S.27

34 Vgl.: Timm, A.: Von der zionistischen Vision zum jüdischen Staat in: Informationen zur politischen Bildung, Nr. 248/2003, hrsg. von Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2003, S. 6

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten

Details

Titel
Der arabisch-israelische Konflikt und die internationale Einstellung dazu in Umrissen
Untertitel
Konflikt ohne Ende
Hochschule
Université Sidi Mohamed Ben Abdellah
Note
2
Autor
Jahr
2006
Seiten
59
Katalognummer
V977817
ISBN (eBook)
9783346344786
ISBN (Buch)
9783346344793
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konflikt, einstellung, umrissen, ende
Arbeit zitieren
Mohammed Rkaibi (Autor), 2006, Der arabisch-israelische Konflikt und die internationale Einstellung dazu in Umrissen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/977817

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