Diese Arbeit handelt von intelligenter Videoüberwachung an Deutschlands Bahnhöfen. Der Autor versucht, mit dieser Arbeit den Theoriefaden im Bereich der Videoüberwachung zu schließen, damit solch ein Fall wie vom 29. Juli am Frankfurter Hauptbahnhof vermieden werden kann.
Gesellschaftliche Relevanz hat das Thema, da mit dieser Arbeit ein Beitrag zum Stand der Kriminalitätsstatistik von 2018 in Deutschland vorgenommen werden kann und sich gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge bezüglich der Kriminalität ergeben, womit sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in der subjektiven sowie objektiven Sicht verstärken kann.
Inhaltsverzeichnis
1 Forschungsproblem
2 Forschungsstand
3 Forschungsfrage
4 Theoretischer Rahmen
5 Methodik
6 Exemplarische Umsetzung
7 Vorläufiges Ergebnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Effektivität von intelligenter Videoüberwachung an deutschen Bahnhöfen und in Zügen im Jahr 2019, um zu untersuchen, inwieweit diese Technik zur Sicherheit beiträgt und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beeinflussen kann.
- Effektivität der intelligenten Videoüberwachung
- Subjektives Sicherheitsgefühl im öffentlichen Personennahverkehr
- Rechtliche Anforderungen und Transparenz der Überwachung
- Kriminalitätsstatistik und deren Auswirkungen auf Sicherheitsmaßnahmen
- Pilotprojekte und zukünftige Investitionen in Sicherheitstechnik
Auszug aus dem Buch
1 Forschungsproblem
„Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt“ (Seehofer: 2019). Dies äußerte der Bundesminister des Innern Deutschland, Horst Seehofer in seiner Pressemitteilung am 02.04.2019 anhand der Kriminalitätsstatistik (PKS) 2018. Doch obwohl Deutschland den 22. Platz im Jahr 2019 beim Global Peace Index (vom „Institute of Economics & Peace“) besetzte fühlen sich viele Bewohner des Landes unsicher und fürchten vor der Gefahr an öffentlichen Plätzen.
Das Polizei- und Ordnungsrecht Nordrhein-Westfalen (PolG NRW) beschreibt die Gefahr als „Nach allgemeiner Auffassung liegt eine »Gefahr« vor, wenn eine Sachlage oder ein Verhalten bei ungehindertem Ablauf der objektiv zu erwartendem Geschehen mit Wahrscheinlichkeit ein polizeilich geschütztes Rechtsgut schädigen wird“ (Rodorf: 2019).
Ursachen, welche die subjektive Sicht der Sicherheit der Bevölkerung könnten die Medien sein, welche schwere Kriminaldelikte sowie Widerstände gegen die Staatsgewalt darstellen, wie auch die Alternde Gesellschaft, welche ein Gefühl von Verletzbarkeit und Kontrollverlust fühlen (Hummelsheim-Doß: 2019).
Die Problemstellung der Gefahr an öffentlichen Plätzen liegt daran, dass Menschen in Deutschland die Freiheit haben, dass sie sich im Normalfall überall hinbewegen dürfen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Forschungsproblem: Die Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen der statistischen Sicherheit Deutschlands und dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Bevölkerung an öffentlichen Plätzen.
2 Forschungsstand: Hier wird der aktuelle Diskurs zur Wirksamkeit von Videoüberwachung als Abschreckungsmittel sowie die Kritik an deren tatsächlichem Nutzen erörtert.
3 Forschungsfrage: Dieses Kapitel definiert die zentrale Untersuchung zur Effektivität intelligenter Videoüberwachung und grenzt den Begriff technisch ab.
4 Theoretischer Rahmen: Es werden die rechtlichen Anforderungen an Transparenz und die Bedeutung der Nützlichkeit von Überwachungstechnologien auf Basis aktueller Forschung diskutiert.
5 Methodik: Der Autor erläutert die Verwendung von Kriminalstatistiken und Umfragedaten, um die Effektivität und das Sicherheitsgefühl empirisch einzuordnen.
6 Exemplarische Umsetzung: Anhand von Daten zur Kriminalitätsentwicklung und Umfragen zum Sicherheitsgefühl wird der praktische Einsatz der Überwachung analysiert.
7 Vorläufiges Ergebnis: Das Fazit stellt fest, dass die Effektivität aktuell nur schwer abschließend beurteilt werden kann und die Technik lediglich als Unterstützung für Sicherheitskräfte dienen sollte.
Schlüsselwörter
Intelligente Videoüberwachung, Bahnhöfe, Züge, Kriminalitätsstatistik, Sicherheit, Öffentlicher Personennahverkehr, Datenschutz, Transparenz, Sicherheitsgefühl, Abschreckung, Polizeiarbeit, Videoüberwachung, Deutschland, Ermittlungseffizienz, Personenbahnhöfe
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von intelligenter Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr und deren Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Menschen in Deutschland.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Diskrepanz zwischen objektiver Kriminalitätsstatistik und subjektivem Sicherheitsempfinden sowie die rechtlichen und technischen Voraussetzungen intelligenter Videoüberwachung.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Das Ziel ist es, zu klären, wie effektiv intelligente Videoüberwachung an deutschen Bahnhöfen und in Zügen im Jahr 2019 tatsächlich ist.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es werden eine Literaturanalyse zum theoretischen Rahmen sowie eine quantitative Analyse von Kriminalstatistiken und Umfragedaten des Statistischen Bundesamtes und anderer Quellen angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung des Datenschutzes, einer kritischen Betrachtung der Kriminalitätsraten und einer Auswertung des Sicherheitsgefühls der Reisenden.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Intelligente Videoüberwachung, Öffentliche Sicherheit, Datenschutzgrundverordnung und Kriminalitätsprävention charakterisieren.
Inwiefern unterscheidet sich die "intelligente" von der konventionellen Videoüberwachung?
Intelligente Videoüberwachung zeichnet sich durch zusätzliche Funktionen aus, wie etwa die automatische Erkennung von Gesichtern oder spezifischen Verhaltensmustern wie Schlagen oder Stürzen.
Welche Rolle spielt das Pilotprojekt in Mannheim für die Untersuchung?
Das Pilotprojekt dient als prominentes Beispiel für den Einsatz modernster KI-basierter Überwachungstechnologie, um die Entwicklung der Sicherheitspolitik und die damit verbundenen Investitionen zu veranschaulichen.
Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Effektivität?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Wirksamkeit bisher nicht eindeutig belegt ist und die Technik primär als Unterstützungsinstrument für die Polizei zu bewerten ist.
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- Anonym (Author), 2019, Intelligente Videoüberwachung an deutschen Bahnhöfen und Zügen im Jahr 2019. Erstellung eines theoretischen Leitfadens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/977846