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Macht, Glück und Leistungsmotivation. Begriffserklärungen aus der Psychologie

Title: Macht, Glück und Leistungsmotivation. Begriffserklärungen aus der Psychologie

Submitted Assignment , 2020 , 19 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Miscellaneous
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In dieser Einsendeaufgabe werden die Begriffe Macht, Glück, das Risikowahlmodell nach Atkinson und das VIE-Modell nach Vroom grundlegend erklärt. Diese Begriffsklärungen wurden im Rahmen des Kurses "Einführung in die Psychologie" erstellt. Der Themenbereich "Macht" wird zusätzlich hinsichtlich der Auswirkungen auf Führungskräfte erläutert. Zu "Glück" werden über eine Definition hinaus die Auswirkungen und einige empirische Studien aufgegriffen. Im dritten Bereich werden die zwei Modelle vorerst vorgestellt, bevor sie miteinander verglichen werden.

Der Mensch hat ein grundlegendes Bedürfnis nach eigener Sichtbarkeit, Überlegenheit, Stärke, Einfluss und Dominanz. Für die Befriedigung dieser Bedürfnisse bedarf es eines hohen Status, der einen leichteren Zugang zu Ressourcen gewährt. Auch im Tierreich ist der Mehrwert eines hohen Status ersichtlich. Ranghohe Tiere haben tendenziell mehr Sexualpartner und zeugen auch eine höhere Anzahl an Nachkommen. Bei Menschen zeigen sich ähnliche Tendenzen, so haben Männer mit höherem Status im Schnitt eine höhere Anzahl an Geschlechtspartnerinnen. Die Ausübung von Macht benötigt eine zweite Person, über die Macht ausgeübt werden kann. Der Machtausübende benötigt dafür einen Zugang zu den nötigen Ressourcen und die Anerkennung seines Gegenübers. Der Machtbegriff wird von Schneider in Einfluss und Autorität gliedert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Textteil B1

Textteil B2

Textteil B3

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zentrale motivationale Konstrukte innerhalb der Psychologie, insbesondere die Mechanismen von Macht, Glück und Erfolgserwartung, um ein tieferes Verständnis für menschliches Verhalten und Entscheidungsfindung zu entwickeln.

  • Grundlagen des Machtmotivs und der Machtausübung
  • Psychologische Aspekte und Studien zum Thema Glück
  • Analyse des Risikowahlmodells nach Atkinson
  • Einflussfaktoren auf Führungsstile und Führungsentwicklung
  • Vergleich von Erwartungs-Wert-Modellen (VIE-Modell vs. Risikowahlmodell)

Auszug aus dem Buch

Macht

Der Mensch hat ein grundlegendes Bedürfnis nach eigener Sichtbarkeit, Überlegenheit, Stärke, Einfluss und Dominanz. Für die Befriedigung dieser Bedürfnisse bedarf es eines hohen Status, der einen leichteren Zugang zu Ressourcen gewährt. Auch im Tierreich ist der Mehrwert eines hohen Status ersichtlich. Ranghohe Tiere haben tendenziell mehr Sexualpartner und zeugen auch eine höhere Anzahl an Nachkommen. Bei Menschen zeigen sich ähnliche Tendenzen, so haben Männer mit höherem Status im Schnitt eine höhere Anzahl an Geschlechtspartnerinnen. Die Ausübung von Macht benötigt eine zweite Person, über die Macht ausgeübt werden kann. Der Machtausübende benötigt dafür einen Zugang zu den nötigen Ressourcen und die Anerkennung seines Gegenübers.

Der Machtbegriff wird von Schneider in Einfluss und Autorität gliedert. Dabei wird zwischen Einfluss, der eine freiwillige Unterordnung darstellt, und Autorität, der eine durch eine Norm legitimierte Machtbeziehung benötigt, differenziert. Durch den genommenen Einfluss auf eine oder mehrere Personen wird ein Gefühl von Stärke und Überlegenheit erzeugt. Es wird vermutet, dass diese Gefühle eintreten, wenn es geschafft wird, seine Umwelt zu kontrollieren. Als Motiv für dieses Verhalten wird die Selbstwirksamkeit genannt, die durch Kontrolle über andere erlangt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Textteil B1: Dieses Kapitel definiert das Machtmotiv, erläutert die verschiedenen Quellen der Macht und analysiert die Auswirkungen machtorientierten Verhaltens auf Führungskräfte sowie die psychologischen Herausforderungen wie Narzissmus.

Textteil B2: Hier wird der Begriff Glück wissenschaftlich definiert, von verwandten Emotionen abgegrenzt und mittels empirischer Studien sowie psychologischer Korrelate hinsichtlich seiner Auswirkungen auf das Wohlbefinden analysiert.

Textteil B3: Dieser Abschnitt behandelt das Risikowahlmodell nach Atkinson und das VIE-Modell von Vroom, um zu erläutern, wie Erwartungen und Anreize die Entscheidung für spezifische Handlungsalternativen beeinflussen.

Schlüsselwörter

Machtmotiv, Selbstwirksamkeit, Autorität, Führungsstil, Glück, Lebenszufriedenheit, Risikowahlmodell, Leistungsmotiv, Erwartung, Anreiz, VIE-Modell, Motivation, Erfolgsaufsuchend, Misserfolgsmotiviert, Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt zentrale Konzepte der Motivationspsychologie, konkret die Themen Macht, das Erleben von Glück sowie Modelle zur Vorhersage von erfolgsorientiertem Handeln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Dynamik von Machtmotiven in Führungspositionen, den Faktoren für persönliches Glück sowie den psychologischen Entscheidungsprozessen bei herausfordernden Aufgaben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, theoretische Modelle der Motivationspsychologie auf reale Verhaltensweisen und persönliche Entscheidungsfindungen anzuwenden und deren Relevanz zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse psychologischer Theorien und vergleicht diese mit aktuellen empirischen Studien sowie eigenen Verhaltensbeobachtungen (Selbsttest).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Teile: die Macht-Thematik und Führungspsychologie, eine Glücksanalyse sowie die Erläuterung und Anwendung des Risikowahlmodells nach Atkinson.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Machtmotiv, Selbstwirksamkeit, Risikowahlmodell, Leistungsmotiv, Erfolgsaufsuchende Tendenz und Lebenszufriedenheit.

Welche Rolle spielt die Führungspersönlichkeit im Kontext von Macht?

Führungspersönlichkeiten mit ausgeprägtem Machtstreben können je nach Ausrichtung (personalisierte vs. sozialisierte Machtorientierung) sehr unterschiedliche Führungsstile anwenden, die von autokratisch bis kooperativ reichen.

Wie unterscheidet sich die personalisierte von der sozialisierten Machtorientierung?

Während die personalisierte Machtorientierung primär der Durchsetzung von Eigeninteressen und Kontrolle dient, ist die sozialisierte Machtorientierung fremddienlich und auf den Nutzen anderer ausgerichtet.

Warum wählen Menschen laut Atkinson unterschiedliche Aufgaben?

Die Aufgabenwahl hängt von der Interaktion zwischen dem Erfolgsmotiv, dem Anreiz der Aufgabe und der subjektiven Erfolgswahrscheinlichkeit ab; dabei tendieren erfolgsorientierte Menschen eher zu mittelschweren Herausforderungen.

Was ist die Kernbotschaft des Risikowahlmodells?

Das Modell besagt, dass menschliches Handeln das Ergebnis einer Entscheidung ist, bei der eine Person zwischen dem Wunsch nach Erfolg und der Vermeidung von Misserfolg abwägt.

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Details

Title
Macht, Glück und Leistungsmotivation. Begriffserklärungen aus der Psychologie
College
SRH - Mobile University
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V977951
ISBN (eBook)
9783346328908
ISBN (Book)
9783346328915
Language
German
Tags
macht glück leistungsmotivation begriffserklärungen psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Macht, Glück und Leistungsmotivation. Begriffserklärungen aus der Psychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/977951
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