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Wie gelingt wirksame Prävention gegen das Low Back Pain Syndrom? Präventiv orientierte Bewegungskurskonzepte nach § 20 SGB V

Titre: Wie gelingt wirksame Prävention gegen das Low Back Pain Syndrom? Präventiv orientierte Bewegungskurskonzepte nach § 20 SGB V

Thèse de Bachelor , 2020 , 55 Pages , Note: 1,4

Autor:in: Alisa Schäfers (Auteur)

Santé - Fitness et santé
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Ziel dieser Bachelor Thesis besteht darin, ein präventiv orientiertes Bewegungskonzept für erwerbstätige Frauen und Männer konzipieren zu können. Dabei kann das Bewegungsprogramm sowohl für Selbstzahler als auch für die Abrechnung über Krankenkassen erstellt werden. Grundsätzlich sind jedoch bei der Erstellung die Anforderungskriterien des §20 SGB V in beiden Fällen zu berücksichtigen. Als Schwerpunkt dieser Thesis soll das Kurskonzept über eine systematische Literaturrecherche auf Grundlage von indirekten Wirkungsweisen aufbauen. Auch die Auswertung aus Ergebnissen bereits geführter Primärstudien soll im Vordergrund stehen. Ziel dieser Arbeit ist es, mithilfe von unterschiedlichen Datenbanken, die Wirksamkeit von Präventionskursen nachzuweisen.

Es wurde sich dafür entschieden die Forschungsfrage im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche zu bearbeiten. Dieses bietet die Möglichkeit viele Aspekte des Themas vor dem Hintergrund des aktuellen Wissensstandes zu erfassen. Zudem soll ein deduktives Forschungsvorgehen ermöglichen, Aussagen über den allgemeinen Wirksamkeitsnachweis von Bewegungskurskonzepten im Zusammenhang mit dem Volksleiden des Low Back Pain Syndroms herauszuarbeiten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Vorgaben des §20 SGB V für ein Bewegungskonzept

3.2 Low Back Pain Syndrom - Volksleiden Nr.1

4 FORSCHUNGSFRAGE

4.1 Methodisches Vorgehen

4.2 Prozess der Studienauswahl und Datenerhebung

4.3 Auswertung der Literaturquellen

5 ERGEBNISSE

5.1 Tabellarische Darstellung und Beschreibung der Studienergebnisse

5.2 Kriterienauswertung

5.2.1 Schmerzreduktion

5.2.2 Belastungskomponenten und Übungsauswahlen

5.2.3 Aufklärung

6 DISKUSSION

7 LIMITATIONEN UND AUSBLICK

8 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelor-Thesis verfolgt das Ziel, ein präventivorientiertes Bewegungskurskonzept für erwerbstätige Personen zu konzipieren, das sowohl für Selbstzahler als auch für die Abrechnung über Krankenkassen gemäß den Anforderungen des §20 SGB V geeignet ist, wobei die Wirksamkeit anhand einer systematischen Literaturrecherche untersucht wird.

  • Wirksamkeit von präventivorientierten Bewegungskursen bei Low Back Pain
  • Anforderungskriterien des §20 SGB V für Bewegungskonzepte
  • Methoden der Schmerzreduktion durch körperliche Aktivität
  • Bedeutung der Aufklärung und Verhaltensmodifikation
  • Analyse aktueller Studienergebnisse zur Evidenzbasierung

Auszug aus dem Buch

3.2 Low Back Pain Syndrom - Volksleiden Nr.1

Rückenschmerzen sind subjektive Erfahrungen von Personen ohne indirekten Zugang, welche sich nicht mit Sicherheit durch Untersuchungen und Labortests belegen oder ausschließen lassen können. Erkrankungen der Wirbelsäule sowie Rückenschmerzen sind Störungen der Gesundheit mit medizinischer, epidemiologischer und gesundheitsökonomischer Bedeutung (Raspe, 2012, S. 7).

Einen detaillierten Überblick über die Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und der Inzidenz und Prävalenz von Rückenschmerzen bietet Vouri (2001). Nach Durchsicht und Analyse verschiedener Evidenzquellen zur Inzidenz von Rückenschmerzen kommt er zu dem Schluss, dass es starke Beweise für die Effekte von Primärprävention von körperlicher Aktivität in der Freizeit gibt. Die meisten Formen körperlichen Aktivität in der Freizeit erhöhen das Risiko von Rückenschmerzen nicht. Lediglich längere, schwere körperliche Arbeit oder Sport scheinen einen Einfluss auf Rückenschmerzen zu haben. Jedoch ist unklar, inwieweit ein Risikoanstieg auf die Intensität der körperlichen Aktivität oder auf eventuell erlittene Verletzungen nachzuweisen ist. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die allgemeine Annahme eines Zusammenhangs zwischen Sitzen und dem Auftreten von Rückenschmerzen nicht unterstützt werden kann (Vouri, 2001).

Rückenschmerzen weisen, wie bereits in der Einleitung erwähnt, eine hohe Prävalenz auf. Laut der Deutschen Rückenschmerzstudie aus den Jahren 2003/2006 liegt die Stichtagprävalenz von Rückenschmerzen (Heute Schmerzen) zwischen 32% und 49%. Die Lebenszeitprävalenz (mindestens einmal Rückenschmerzen im Leben) liegt sogar zwischen 74% und 85%. Dementsprechend hatten nur ca. 20% der Personen noch nie in ihrem Leben Rückenschmerzen erlebt. Des Weiteren wird belegt, dass 7% der Befragten schwere und sogar 9% erheblich behindernde Rückenbeschwerden hatten (Raspe, 2012, S. 13). Chronische Schmerzen des Rückens werden als beinahe tägliche, für mindestens 3 Monate anhaltende Schmerzen definiert. So hat laut Robert-Koch-Institut [RKI] jeder sechste Mann sowie jede vierte Frau in den letzten 12 Monaten unter chronischen Rückenschmerzen gelitten. Des Weiteren zeigten Ergebnisse des Instituts eine Zunahme der chronischen Rückenschmerzen mit dem Lebensalter (RKI, 2015, S. 69).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die Zunahme chronisch-degenerativer Erkrankungen dargestellt und die Relevanz präventiver Bewegungskurse nach §20 SGB V für Kunden mit Low Back Pain erläutert.

2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, ein evidenzbasiertes Bewegungskurskonzept unter Berücksichtigung gesetzlicher Kriterien für die Zielgruppe zu konzipieren.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden die rechtlichen Rahmenbedingungen des §20 SGB V sowie die epidemiologische Bedeutung des Low Back Pain Syndroms als Volkskrankheit beschrieben.

4 FORSCHUNGSFRAGE: Die Forschungsfrage nach der Wirksamkeit präventivorientierter Bewegungskurse wird formuliert und das methodische Vorgehen der systematischen Literaturrecherche dargelegt.

5 ERGEBNISSE: In diesem Teil werden die selektierten Studien tabellarisch aufgeführt und hinsichtlich Schmerzreduktion, Belastungskomponenten und Aufklärung ausgewertet.

6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der aktuellen Studienlage diskutiert, wobei die Heterogenität der Programme und Limitationen der Evidenz kritisch betrachtet werden.

7 LIMITATIONEN UND AUSBLICK: Es werden Schwachstellen der Literaturrecherche reflektiert und zukünftiger Forschungsbedarf zur Optimierung präventiver Maßnahmen abgeleitet.

8 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Wirksamkeit von Bewegungstherapien ab und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung zur individuellen Anpassung von Kurskonzepten.

Schlüsselwörter

Low Back Pain, Rückenschmerzen, §20 SGB V, Präventionsgesetz, Bewegungskurse, Primärprävention, systematische Literaturrecherche, Schmerzreduktion, Rückenschule, Gesundheitsförderung, körperliche Aktivität, Belastungskomponenten, Intervention, Evidenzbasierung, Chronifizierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von präventivorientierten Bewegungskurskonzepten nach §20 SGB V für Kunden mit Low Back Pain Syndrom, um eine wissenschaftliche Basis für solche Angebote zu schaffen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die gesetzlichen Anforderungen an Präventionskurse, die epidemiologische Situation bei Rückenschmerzen und die Analyse der Wirksamkeit von Bewegungsinterventionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Konzeption eines präventivorientierten Bewegungsprogramms für Erwerbstätige auf Basis systematischer Literaturrecherche, welches sowohl für Selbstzahler als auch für eine Krankenkassenabrechnung geeignet ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, bei der relevante Primärstudien und Übersichtsarbeiten gesichtet und nach PRISMA-Richtlinien analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der aktuelle Kenntnisstand, das methodische Vorgehen bei der Studienselektion sowie eine detaillierte Auswertung und Diskussion der Studienergebnisse in Bezug auf Schmerzreduktion und Übungsauswahl präsentiert.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Low Back Pain, Präventionsgesetz, Bewegungstherapie, Schmerzreduktion und Evidenzbasierung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Aufklärung im Bewegungstraining?

Die Auswertung zeigt, dass Aufklärung über die Funktionsweise des Rückens und die Bedeutung von körperlicher Aktivität eine zentrale Rolle für die Verhaltensänderung und Chronifizierungsprophylaxe spielt.

Sind Bewegungskurse außerhalb des Arbeitsplatzes weniger wirksam?

Die Studienlage deutet darauf hin, dass arbeitsplatznahe Programme oft sehr effektiv sind, wobei die Wirksamkeit außerhalb dieser Umgebung stärker von der individuellen Gestaltung und Nachhaltigkeit des Programms abhängt.

Warum gibt es keine einheitliche Studienlage zur Wirksamkeit?

Die Heterogenität der untersuchten Programme, unterschiedliche Beobachtungszeiträume und variierende Messmethoden bei der Schmerzintensität erschweren eine eindeutige, generalisierbare Aussage.

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Résumé des informations

Titre
Wie gelingt wirksame Prävention gegen das Low Back Pain Syndrom? Präventiv orientierte Bewegungskurskonzepte nach § 20 SGB V
Université
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,4
Auteur
Alisa Schäfers (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
55
N° de catalogue
V978142
ISBN (ebook)
9783346333988
ISBN (Livre)
9783346333995
Langue
allemand
mots-clé
prävention back pain syndrom präventiv bewegungskurskonzepte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alisa Schäfers (Auteur), 2020, Wie gelingt wirksame Prävention gegen das Low Back Pain Syndrom? Präventiv orientierte Bewegungskurskonzepte nach § 20 SGB V, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/978142
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Extrait de  55  pages
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