Der sozialgeschichtliche Ansatz nach Werner Conze. Inhalte, Themen und Methoden


Hausarbeit, 2019

21 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Voraussetzungen für den Paradigmawechsel in der Historiographie nach 1945 hin zum sozialgeschichtlichen Ansatz

3. Begriffserklärung

4. Der Ausgangspunkt seines sozialgeschichtlichen Ansatzes

5. Inhalte und Themen im sozialgeschichtlichen Ansatz nach Werner Conze

6. Methoden und Arbeitsweisen in Werner Conzes sozialgeschichtlicher Forschung

7. Schlussfolgerung

8. Quellenverzeichnis

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

,,Die innovative Wende zur Sozial- und Strukturgeschichte, […], unter denen sich die deutsche Geschichtswissenschaft der Neuzeit neu orientiert hat, ist nicht nur, aber in erster Linie und vor allem Werner Conze zu verdanken‘‘1. Reinhart Koselleck beschreibt hier zu Recht die Tatsache, dass Conze aufgrund seinen entscheidenden programmatischen Anstöße zur Entwicklung einer Sozialgeschichte zweifellos für das Aufkommen der sozialgeschichtlichen Forschung in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 ausschlaggebend gewesen war.2 Sein neues Forschungsprogramm in den fünfziger Jahren diente dem Ziel, die Sozialgeschichte aus ihrer ,,Nischenexistenz als Sektorwissenschaft‘‘3 zu entheben und somit die primäre Forschungsrichtung der allgemeinen Geschichte hin zur Sozialgeschichte zu verschieben.

Werner Conze, geboren im Jahr 1910 und gestorben im Jahr 1986, gehörte zu den Historikern, deren Lebensweg durch eine brüchige Moderne bestimmt und mit einer Identitätssuche verbunden war. Seine Historikergeneration wurde durch die Ereigniskette ,Aufbruch, Scheitern und Neubeginn‘ sowohl in ihrer privaten Existenz, als auch in ihrer wissenschaftlichen Wirkung beeinflusst, sodass Conze die Spannung zwischen Aufbruch und Neuerungszwang nach dem zweiten Weltkrieg als persönliche Lebensaufgabe annahm.4 Seine neu angenommene Herausforderung übernahm er demnach auch in seine wissenschaftliche Forschungsarbeit, welche er durch seine Neuorientierung der Geschichtswissenschaft hin zu einem sozialgeschichtlichen Ansatz an Ausdruck verlieh.

Der sozialgeschichtliche Ansatz nach Werner Conze zielte auf eine Frontstellung gegenüber der vorherrschenden Historiographie ab, die auf Individuen, der Politik und dem Staat basierte. Die Konfrontation einer neuen Konzeption gegen die traditionelle Geschichtsschreibung machte er zu seinem persönlichen Projekt. Der daraus entstehende Durchdringungsprozess einer sich selbstständig entwickelnden Sozialgeschichte als eigene Fachrichtung, gewann mit Hilfe von Conzes Ansatz zunehmend an Beachtung. Um die Sozialgeschichte in der Bundesrepublik zu etablieren, entwarf er ein sozialgeschichtliches Konzept, welches als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dienen soll. Für die kritische Auseinandersetzung seines sozialgeschichtlichen Ansatzes werden die thematischen, methodischen und theoretischen Aspekte seines sozialgeschichtlichen Konzeptes als Problemgegenstand herangezogen. Innerhalb dieser Untersuchung wird die ideengeschichtliche Methode angewendet, bei der wissenschaftliche Ideen und Ansätze analysiert werden.

Die quellenkritische Untersuchung des sozialgeschichtlichen Forschungsschwerpunktes wird durch die Schriften Conzes durchgeführt. Zum einen werden programmatische Schriften, wie beispielsweise der Artikel ,Sozialgeschichte‘ in Religion in Geschichte und Gegenwart aus dem Jahr 1962, sowie traditionelle Veröffentlichungen, wie beispielsweise ,Vom Pöbel zum Proletariat‘ aus dem Jahr 1954, für die Skizzierung seines sozialge-schichtlichen Ansatzes herangezogen. Der Forschungsstand zu Werner Conzes sozialgeschichtlichem Konzept ist mittlerweile sehr umfassend, sodass vor allem die Monographie Etzemüllers ,Sozialgesichte als politische Geschichte. Werner Conze und die Neuorientierung der westdeutschen Geschichtswissenschaft nach 1945‘ aus dem Jahr 2001 einen guten Einblick über die Neuorientierung seines Ansatzes ermöglicht. Für einen biographischen Überblick ist besonders die Monographie von Jan Eike Dunkhase ,Werner Conze. Ein deutscher Historiker im 20. Jahrhundert‘ aus dem Jahr 2010 erwähnenswert.

Für die Untersuchung von Werner Conzes sozialgeschichtlichem Konzept wird zunächst mit einem einleitenden Kapitel zu den Voraussetzungen für den Paradigmawechsel in der historischen Forschung nach 1945 hin zum sozialgeschichtlichen Ansatz begonnen. An dieser Stelle soll die Lage der Geschichtswissenschaft in den Nachkriegsjahren dargelegt werden, die bei der Historikergeneration Conzes zu einer sozialgeschichtlichen Neuorientierung geführt hatte. Im darauffolgenden Kapitel soll eine knappe Begriffserklärung erfolgen. Hierbei wird zunächst der Begriff ,Strukturgeschichte‘ und das Scheitern dieses Begriffs dargestellt. Abgelöst wurde dieser Begriff vom Terminus ,Sozialgeschichte‘, welcher gleich im Anschluss erläutert wird. Im Anschluss sollen die Inhalte und die Themen des sozialgeschichtlichen Ansatzes von Conze konkretisiert werden. Dies geschieht in direkter Abgrenzung zu anderen Historikern, wie beispielsweise zu Otto Brunner und zu seinem Lehrer Hans Rothfels, sowie zu anderen Fachdisziplinen, wie beispielsweise zur Politikgeschichte. Das fünfte Kapitel dient den Methoden und Arbeitsweisen in der Sozialgeschichte nach Werner Conze, bei der die historische Erkenntnis mittels drei verschiedener Wege erlangt wird. Abschließend wird das Fazit in Form einer Schlussbetrachtung formuliert.

2. Die Voraussetzungen für den Paradigmawechsel in der Historiographie nach 1945 hin zum sozialgeschichtlichen Ansatz

Die Entwicklung der Historiographie in der Bundesrepublik Deutschlands ist zunächst durch das alte charakteristische Prinzip einer politikgeschichtlich und individualisierend konstruierten Allgemeingeschichte gekennzeichnet. In dieser Form der Geschichtsschreibung nimmt die Sozialgeschichte die Rolle einer Sektorwissenschaft innerhalb der Teildisziplin Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ein, welche nur sukzessiv gesellschaftsge-schichtliche Konzepte verwendet. Für die Modifizierung dieses alten Grundmusters ist eine Vielzahl an tiefgreifenden Veränderungen und Ereignissen verantwortlich, die somit der Sozialgeschichte zu einer unmittelbaren Entwicklung verholfen haben.5

Zum einen muss hervorgehoben werden, dass die Erfahrungen einer faschistischen Diktatur, des Zweiten Weltkrieges und der Zusammenbruch des eigenen Reiches zu einer tiefgreifenden Entwürdigung nationalstaatlicher und idealistischer Orientierungen führte. Diese Diskreditierung öffnete den Historikern neue Barrieren, wie beispielsweise sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Themen und Interpretationsverfahren, welche vorher durch die nationalstaatliche und idealistische Abhängigkeit versperrt waren. Es erfolgte eine Verschiebung des Blickwinkels von der ursprünglichen historischen Synthese der Beschreibung staatlich-politischer Institutionen oder bedeutsamen Personen, hin zu einer Geschichtsschreibung, die Politik und Kultur von der Gesellschaft her untersucht.6 Innerhalb dieser Verschiebung nahm Conze eine ,,Frontstellung gegen die traditionelle‘ histoire historisante ein und suchte einen Weg, auf dem die überkommene Hermeneutik mit analytischen Methoden verbunden werden sollte‘‘7.

Des Weiteren ist auch die gestiegene Bedeutung der systematischen Sozialwissenschaften, besonders der Soziologie und der Politikwissenschaft, für die vermehrte Untersuchung der ,,gesellschaftlichen Strukturen und Prozesse als Bedingungen und Voraussetzungen politischer und kultureller Haltungen und Handlungen‘‘8 verantwortlich. Dennoch darf die von den Sozialwissenschaften ausgehende Enthistorisierung, die den Nutzen und den Zugang zu den Sozialwissenschaften für die Historiker erschwerte, nicht vergessen werden.

Außerdem war die Reaktion der Geschichtswissenschaft auf die Niederlage des Zweiten Weltkrieges eine andere, als die nach dem Ersten Weltkrieg. Die Historiker scheuten nach dem Zweiten Weltkrieg nicht davor, sich amerikanische, englische oder französische Forscher als Vorbild zunehmen. Standen diese Nationen kurz zuvor als Feinde gegenüber, wurden die deutschen Historiker in den 50er Jahren mit unerwarteter Offenheit empfangen. Für Conze schien besonders die USA anziehend, sodass er sich vorstellen konnte, für ein sozialwissenschaftliches Austauschprogramm einige Monate die USA zu besuchen. Letztendlich führte es ihn nur nach England, wobei er hier doch dem Westen schon ein wenig näherkam.9 Diese Kooperation zwischen Historikern verschiedenen Nationen führte dazu, dass traditionelle Unsicherheiten bezüglich der Untersuchung von Kollektivereignissen abgebaut wurden und das Interesse an sozialgeschichtlicher Forschung stieg.10

Letztlich bleibt noch zu sagen, dass die tiefgreifenden Veränderungen in den Universitäten, die rasche Ausdehnung und die Verjüngung der Historiker dazu führten, dass die sozialgeschichtlichen Anstöße eine vielfältige Resonanz hervorhoben. Besonders die jüngeren Historiker, wie beispielsweise Studenten, ließen sich von dem politischen Klima der Sozialgeschichte anziehen. Dieses Klima zeigte sich insofern, dass es bei der Sozialgeschichte nicht primär um die Erforschung geschichtlicher Prozesse oder Ereignisse ging, sondern um ,,der westdeutschen Gesellschaft mit Hilfe der Historiographie das politische Handeln zu erleichtern, ihr Identität zu stiften und ihre Position in der Systemkonkurrenz mit der DDR und dem Kommunismus zu stärken‘‘11. Das politische Klima der Sozialgeschichte war geprägt durch die Erfahrungen derjenigen Historikergeneration, welche die Sozialgeschichte entwarfen und sie vertraten.

In diesen Nachkriegsjahren in den 50er Jahren nahm Werner Conze eine bedeutsame Rolle innerhalb der Sozialgeschichte ein. Er nahm ,,eine kritische Einstellung zur eigenen Zunft‘‘12 ein und hielt sich vom deutschen Historismus fern. Er stellte sich selber zur Aufgabe, ,,die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte aus ihrer Randlage herauszuholen und auf solcher Basis die deutsche Geschichtswissenschaft wieder voll in den internationalen Zusammenhang hineinzubringen‘‘13.

3. Begriffserklärung

In diesem Kapitel werden zum einen die Begriffe ,Strukturgeschichte‘ und ,Sozial-geschichte‘ erläutert und zum anderen, warum sich der erste Begriff nicht durchgesetzt hatte. Werner Conze verwendete zunächst bei seiner Neuorientierung seines historiographischen Ansatzes den Begriff ,Strukturgeschichte‘. Als Ausgangspunkt seines strukturgeschichtlichen Ansatzes sieht er die veränderte Rolle der Gesellschaft seit dem späten 18. Jahrhundert, bei der das soziale Kollektiv seit der ,Emanzipationskrise‘ in den Vordergrund gerückt ist. Nicht mehr das Handeln einzelner Menschen oder die Geschichte der Staaten, sondern auch die geschichtlichen Entscheidungen und Handlungen der Gesellschaft müssen einbezogen werden.14 Um die Erkenntnisse der neuen Struktur- und Wirkungszusammenhänge zu erleichtern, müsse die historisch-kritische Methode hierfür ,,an eine grundlegend neue Geschichtswirklichkeit kritisch durchdacht und erweitert angelegt werden‘‘15. Hierfür sah Conze vor, die Methoden, Begriffe und inhaltliche Ergebnisse der systematischen Wissenschaften ,,für die Strukturgeschichte umzudenken, zu kombinieren und anzueignen‘‘16.

Neben einer engen Zusammenarbeit mit den Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft, plädierte er ebenfalls für Themen und Methoden, die eine Trennung der Strukturgeschichte von diesen Wissenschaften überwinden. Die Strukturgeschichte nahm in Conzes Verständnis eine umfassende und synthetisierende Aufgabe ein, in welcher die Strukturen in ihrer Kontinuität und Veränderung gesehen werden sollten. Mit seinem neuen Konzept einer strukturgeschichtlichen Historiographie gelang die Geschichtswissenschaft an analytischer Kraft, die sich an der Verschiebung der Untersuchungen von Handlungs- und Erfahrungszusammenhänge hinzu Wirkungs- und Funktionszusammenhänge verdeutlicht.17 Problematisch an seinem strukturgeschichtlichen Ansatz, war die Gleichsetzung von Struktur- und Sozialgeschichte, die Conze mehrmals verwendete. Außerdem nannte er wenige methodische Hinweise für die strukturgeschichtliche Arbeit und kaum Gründe für den ausschlaggebenden Strukturwandel aus seiner Sicht.

Obwohl nach Conzes Verständnis in dem Begriff ,Strukturgeschichte‘ ,,die Erweiterung und die schärfere Präzisierung zugleich für die durch allzu enge Abgrenzung stets gefährdete Sozialgeschichte‘‘18 steckt, hat sich dieser Begriff nicht durchgesetzt. Dies lag an der statischen Geschichtsbetrachtung, der er sich mit diesem Begriff ausgesetzt hatte. Er selbst hatte später zugegeben, dass er sich nicht ,,der theoretischen Implikationen eines damals noch nicht sichtbaren ,Strukturalismus‘ bewußt[sic!] gewesen zu sein‘‘19 schien.

Daraufhin ersetzte er den Begriff ,Strukturgeschichte‘ mit dem der ,Sozialgeschichte‘. Für seinen sozialgeschichtlichen Begriff gibt es lediglich Definierungsversuche, sodass Conze den Begriff ,Sozialgeschichte‘ als ,,Geschichte der Gesellschaft, genauer der sozialen Strukturen, Abläufe, Bewegungen‘‘20 definierte. Seinem Verständnis nach ist die Sozialgeschichte sowohl der Geschichtswissenschaft, als auch der Soziologie verbunden. Zudem sollte sie ebenfalls nicht der politischen Geschichte entzogen werden, sondern die Trennung von politischer Geschichte und sozialer Geschichte aufheben. Damit verband Conze die Sozialgeschichte als integrative Disziplin, die zu einer großen Synthese aus verschiedenen Sozialwissenschaften führte.

Auch dieses Konzept der Sozialgeschichte blieb nicht widerspruchsfrei. Sozialgeschichte sei ,,kein Fach, sondern Betrachtungsweise; Sozialgeschichte (als Fach) verbinde sich mit der Wirtschafts- und Politikgeschichte; sie verbinde (als Sichtweise) Strukturen und Handlungen, lege aber das Schwergewicht auf die dem politischen Entscheidungshandeln zugrundeliegenden sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen‘‘21. Diese Brüche wurden weder thematisiert, noch geklärt, sodass die verschiedenen Historiker das Konstrukt der Sozialgeschichte unterschiedlich verstanden. Beispielsweise ist nach dem sozialhistorischen Ansatz nach Otto Brunner die Sozialgeschichte keine Integrationswissenschaft. Brunner lehnte den Trennungsgedanken von Conze vollständig ab. Nach Conzes Verständnis hingegen wurde dieser Gedanke vorausgesetzt, um daraufhin die Trennung zwischen Sozialgeschichte und Politikgeschichte zu überwinden. Diese Unklarheit sorgte für eine fehlende Signatur und zu einer erschwerten Übernahme der Sozialgeschichte.22

4. Der Ausgangspunkt seines sozialgeschichtlichen Ansatzes

Werner Conzes programmatische Überlegungen gingen von einem historischen Ausgangspunkt aus, welcher die Trennung der Geschichtswissenschaft in eine politische und eine soziale Geschichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschrieb. Diese Trennung von Sozialwissenschaften und Staatswissenschaften führte er auf die des ,,revolutionären Übergangs in die moderne Welt sich vollziehende Trennung von Staat und Gesellschaft‘‘23 zurück. Zunächst waren die Institutionen Staat und Gesellschaft bis in das 18. Jahrhundert miteinander verbunden. Das alteuropäische Gemeinwesen, welches er hier beschreibt, geht zurück auf selbstständige Hausväter, die vom Monarchen und dem Adel bis zu den städtischen Zunftmeistern und den des Dorfes zugehörigen Hofbauern ständisch abgestuft wurden. Dieses Verbundsystem beschreibt er mit der Formel von Kant ,,civitas sive res republica sive societas civilis‘‘24, mit der er ein patriarchalisches System in gesellschaftlichen Organisationen, wie beispielsweise Landtage und Dorfgemeinschaften, beschrieb.25 Die hier vorherrschende ,historia humana‘ verstand sich sowohl als ,historia civilis‘ und als ,historia politica‘. Die ,historia humana‘ war dementsprechend die ,,Geschichte der Menschen im bürgerlichen, sozialen oder politischen Zustand‘‘26. Die Begriffe soziale und politische Geschichte waren zu dieser Zeit noch miteinander verbunden und konnten nicht voneinander getrennt betrachtet werden.

[...]


1 Koselleck, Reinhart, Werner Conze. Tradition und Innovation, in: HZ 245, 1987, S. 529-543, hier S. 531.

2 Hierfür verwendete er zunächst den Begriff ,Strukturgeschichte‘, der sich jedoch nicht durchgesetzt hatte und von dem Begriff ,Sozialgeschichte‘ abgelöst wurde. Hierzu mehr in Kapitel 3 Begriffserklärung.

3 Etzemüller, Thomas, Sozialgeschichte als politische Geschichte. Die Etablierung der Sozialgeschichte in der westdeutschen Geschichtswissenschaft, in: Raphael, Lutz (Hrsg.), Von der Volksgeschichte zur Strukturgeschichte: Die Anfänge der westdeutschen Sozialgeschichte 1945-1968, Leipzig 2002, S. 12-33, hier S. 12.

4 Vgl. Koselleck, Werner Conze, S. 530.

5 Vgl. Kocka, Jürgen, Sozialgeschichte. Begriff – Entwicklung – Probleme, Göttingen 1986, S. 67.

6 Vgl. Ebd., S. 68

7 Conze, Werner, Der Weg zur Sozialgeschichte nach 1945, in: Schneider, Christoph (Hrsg.), Forschung in der Bundesrepublik Deutschland, Weinheim 1983, S. 73-81, hier S. 73-74.

8 Kocka, Sozialgeschichte, S. 68.

9 Vgl. Dunkhase, Jan Eike, Werner Conze. Ein deutscher Historiker im 20. Jahrhundert, Göttingen 2010, S. 72f. & 278.

10 Vgl. Kocker, Jürgen, Sozialgeschichte, S. 69.

11 Etzemüller, Thomas, Sozialgeschichte als politische Geschichte, S. 12.

12 Conze, Der Weg zur Sozialgeschichte nach 1945, S. 74.

13 Ebd., S. 74.

14 Vgl. Kocka, Jürgen, Werner Conze und die Sozialgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland, in GWU Jg. 10, 1986, S. 595-602, hier S. 595.

15 Conze, Werner, Die Strukturgeschichte des technisch-industriellen Zeitalters als Aufgabe für Forschung und Unterricht, in: Engelhardt, Ulrich; Koselleck, Reinhart und Schieder, Wolfgang (Hgg.), Werner Conze. Gesellschaft – Staat – Nation. Gesammelte Aufsätze, Stuttgart 1992, S. 66-85, hier S. 78.

16 Ebd., S. 80.

17 Vgl. Kocka, Jürgen, Werner Conze, S. 597.

18 Conze, Werner, Die Stellung der Sozialgeschichte in Forschung und Unterricht, in: GWU Jg. 3, 1952, S. 648-657, S.656.

19 Conze, Der Weg zur Sozialgeschichte nach 1945, S. 74.

20 Conze, Werner, Artikel Sozialgeschichte, in: RGG sechster Band, 1962, S. 169-174, hier S. 169.

21 Etzemüller, Thomas, Sozialgeschichte als politische Geschichte. Werner Conze und die Neuorientierung der westdeutschen Geschichtswissenschaft nach 1945, München 2001, S. 165.

22 Vgl. Ebd., S. 165f.

23 Schieder, Wolfgang, Sozialgeschichte zwischen Soziologie und Geschichte. Das wissenschaftliche Lebenswerk Werner Conzes, in: Geschichte und Gesellschaft, 13. Jahrgang, 1987, S. 244-266, hier S. 248.

24 Conze, Werner, Sozialgeschichte, in: Wehler, Hans-Ulrich (Hrsg.), Moderne deutsche Sozialgeschichte, Berlin und Köln 1970, S. 19-26, hier S. 21.

25 Vgl. Ebd., S. 21.

26 Conze, Artikel Sozialgeschichte, S. 170.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Der sozialgeschichtliche Ansatz nach Werner Conze. Inhalte, Themen und Methoden
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
2,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V978171
ISBN (eBook)
9783346337252
ISBN (Buch)
9783346337269
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Conze, Koselleck, Sozialgeschichte, Strukturgeschichte, Politikgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Begriffsgeschichte, Werner Conze, Geschichtliche Grundbegriff
Arbeit zitieren
Sophie Schönherr (Autor), 2019, Der sozialgeschichtliche Ansatz nach Werner Conze. Inhalte, Themen und Methoden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/978171

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