Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Gestión de recursos humanos - Gestión del personal

Menschenbilder in der Organisations- und Managementwissenschaft

Menschenbildansätze des faktortheoretischen Ansatzes und der Ressourcentheorie. Darstellung und Vergleich

Título: Menschenbilder in der Organisations- und Managementwissenschaft

Tesis (Bachelor) , 2011 , 58 Páginas , Calificación: 1,9

Autor:in: Master of Arts, Bachelor of Laws Alexander Danisch (Autor)

Gestión de recursos humanos - Gestión del personal
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In der folgenden Abhandlung wird beschrieben, inwiefern Menschenbilder die Wirtschaft und Ausübung von Erwerbstätigkeiten
beeinflussen. Weiterhin soll geklärt werden, welche ökonomischen Gegebenheiten vorliegen müssen, damit gewisse Menschenbilder geschaffen werden. Die Frage nach der Freiheit soll hierbei allgegenwärtig sein. Die mögliche Freiheit des Denkens, des Handelns, der Autonomie etc. spielen in diesen Menschenbildern eine große Rolle.

Heutzutage fällt in Bezug auf Mitarbeiter oftmals der Begriff der Humanressourcen oder des Humanpotentials, was darauf zurückzuführen ist, dass die Abhängigkeitsverhältnisse sich im Laufe der Zeit gewandelt haben. Die sprachliche Wandlung zeigt eine erhöhte Wertschätzung des Personals und die Anerkennung zu einem strategischen Erfolgsfaktor des Unternehmens. Das Denken über den Menschen ist eine essentielle Voraussetzung für unser soziales Leben. Damit in Verbindung steht die Frage der menschlichen Freiheit und worin diese besteht. Die Ökonomie stellt sich als Reich der Notwendigkeit dar. Es stellt sich also die Frage, wie viel Freiheit zu gestatten bzw. zu verbieten ist, um diese Notwendigkeit zu erfüllen und ob diese absolut zu klären ist oder an gewissen Umständen festgemacht werden muss.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Menschenbilder

2.1. Was sind Menschenbilder?

2.2. Die Bedeutung von Menschenbildern

2.3. Menschenbilder in der Betriebswirtschaft und den Managementwissenschaften

2.3.1. Explizite Menschenbilder in der Betriebswirtschaftlehre

2.3.2. Implizite Menschenbilder in der Betriebswirtschaftslehre

2.4. Schlussfolgerung für das betriebswirtschaftliche Menschenbild

3. Der faktortheoretische Ansatz

3.1. Das Faktorsystem – Grundlage des faktortheoretischen Ansatzes

3.2. Einbettung in den historischen Kontext: Technisierung und Taylorismus

3.2.1. Historische Rahmenbedingungen und Lebensumstände

3.2.2. Grundsätze der wissenschaftlichen Betriebsführung

3.3. Merkmale und Eigenschaften des faktortheoretischen Ansatzes

3.3.1. Der dispositive Faktor

3.3.2. Der Faktor Arbeit

3.3.3. Betriebsmittel

3.3.4. Werkstoffe

3.4. Bedeutung für die heutige Betriebswirtschaftlehre

3.5. Das Menschenbild im faktortheoretischen Ansatz

3.5.1. Herleitung des Menschenbildes der Faktorentheorie

3.5.2. Der Homo oeconomicus

4. Die Ressourcentheorie

4.1. Problematik und Konzeptualisierung des Begriffs Human Resource Management

4.2. Historische Wurzeln und Entwicklung des Resource-based view und des Human Resource Management

4.3. Merkmale und Eigenschaften der Ressourcentheorie

4.3.1. Der Begriff der ‚Strategie‘ und die Ausrichtung des HRM

4.3.2. Abhängigkeit von anhaltenden Wettbewerbsvorteilen

4.3.3. Ressourcen als Mittel zur Erreichung von anhaltenden Wettbewerbsvorteilen

4.4. Das Menschenbild im ressourcentheoretischen Ansatz

4.4.1. Herleitung des Menschenbildes im ressourcentheoretischen Ansatzes

4.4.2. Das Menschenbild im ressourcentheoretischen Ansatz

5. Vergleich

5.1. Vergleich des faktortheoretischen Ansatzes und der Ressourcentheorie

5.2. Vergleich des homo oeconomicus mit dem Menschenbild der Ressourcentheorie

5.3. Vergleich durch Einbettung in die Theorie X und Y

6. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht das Menschenbild des faktortheoretischen Ansatzes nach Erich Gutenberg mit dem der Ressourcentheorie (Resource-based view). Dabei wird hinterfragt, wie unterschiedliche Führungsmodelle und Annahmen über den Menschen das Managementhandeln prägen und ob eine Diskrepanz zwischen den theoretischen Modellen und den zugrunde liegenden Menschenbildern besteht.

  • Grundlagen und Definitionen von Menschenbildern in der Betriebswirtschaftslehre
  • Analyse des faktortheoretischen Ansatzes und des Homo oeconomicus
  • Untersuchung der Ressourcentheorie und des Human Resource Management (HRM)
  • Vergleich der beiden Ansätze hinsichtlich ihrer Annahmen über menschliche Leistung und Motivation
  • Einordnung der Modelle in das Kontext der Theorien X und Y von McGregor

Auszug aus dem Buch

3.5.1. Herleitung des Menschenbildes der Faktorentheorie

Gutenberg beginnt sein Werk ‚Die Unternehmung als Gegenstand betriebswirtschaftlicher Theorie‘ mit der Umschreibung des Begriffs der Untenehmung.

„Die Unternehmung entsteht durch bewußten, schöpferischen Akt des Menschen (…) Jede Unternehmung (…) ist das Ergebnis eines zielstrebigen, die Güter unter einem einheitlichen Zweck zusammenfassenden Willens“ (Gutenberg 1929, S. 11).

Wie zuvor dargestellt, ist das Faktorsystem eine generelle und quantifizierbare Form der Unternehmung. Es handelt sich um eine Abstraktion von der in der Realität durch die Individualität des Menschen geprägte Institution, die durch die Einführung eines Gebots vereinfacht wird. Dieses Gebot ist das Rationalprinzip, welches jegliches menschliche Handeln im Betrieb bestimmt. Die Trennung von Zweck und Mitteln ist der Kern des Rationalprinzips: „Es ist (...) für alles menschliche Schaffen und Handeln charakteristisch, daß es sich in der Zweck-Mittel-Relation vollzieht“ (Gutenberg 1929, S. 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Wertschätzung von Personal und führt in die Fragestellung ein, wie Menschenbilder wirtschaftliches Handeln beeinflussen.

2. Menschenbilder: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Menschenbildes, unterscheidet zwischen expliziten und impliziten Formen und erläutert deren Bedeutung für die Managementwissenschaften.

3. Der faktortheoretische Ansatz: Es wird das von Gutenberg entwickelte Faktorsystem und dessen historischer Kontext (Taylorismus) dargestellt, woraus das Menschenbild des rational agierenden Homo oeconomicus abgeleitet wird.

4. Die Ressourcentheorie: Dieses Kapitel behandelt den Resource-based view und das Human Resource Management, wobei der Mensch hier als komplexes, individuelles Potenzialträger-Wesen gesehen wird.

5. Vergleich: Die beiden Theorien werden kontrastiert, wobei die Unterschiede in der Wertschätzung des Faktors Mensch sowie in der Flexibilität der Managementinstrumente hervorgehoben werden.

6. Schlussfolgerung: Das Fazit stellt fest, dass beide Ansätze ihre Berechtigung haben, da sie unterschiedliche betriebliche Anforderungen adressieren und auf verschiedenen Kontexten basieren.

Schlüsselwörter

Menschenbild, Betriebswirtschaftslehre, Faktortheorie, Ressourcentheorie, Erich Gutenberg, Resource-based view, Homo oeconomicus, Human Resource Management, Rationalprinzip, Taylorismus, Personalmanagement, Unternehmensführung, Wettbewerbsvorteil, Motivationspsychologie, Theorie X und Y

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht, wie die Betriebswirtschaftslehre den Menschen betrachtet und wie diese Vorstellungen die Organisation und das Management von Mitarbeitern beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Menschenbild-Ansätze innerhalb des faktortheoretischen Modells nach Gutenberg und der ressourcentheoretischen Sichtweise (Resource-based view) unter Einbeziehung von Personalmanagement-Konzepten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die zwei unterschiedlichen Theorien als gegensätzliche Punkte auf einem Spektrum der Menschenbilder im Managementbereich zu positionieren und zu hinterfragen, wie sich das Führungsverhalten daraus begründet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich von Fachliteratur, um die impliziten und expliziten Menschenbilder aus den genannten Organisationstheorien zu extrahieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem faktortheoretischen Ansatz, der Ressourcentheorie sowie einen direkten Vergleich dieser beiden Konzepte inklusive einer Einordnung durch McGregors Theorien X und Y.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Menschenbild, Faktortheorie, Ressourcentheorie, Homo oeconomicus, Human Resource Management und Wettbewerbsvorteil.

Warum wird der Homo oeconomicus in Gutenbergs Theorie verwendet?

Das Modell dient der Vereinfachung und Formalisierung, um eine mathematisch präzise Grundlage für die betriebswirtschaftliche Planung und Effizienzsteigerung zu schaffen, bei der psychische Unwägbarkeiten ausgeklammert werden.

Wie unterscheidet sich das Menschenbild der Ressourcentheorie vom faktortheoretischen Ansatz?

Während der faktortheoretische Ansatz den Menschen als homogene, effiziente Arbeitskraft-Einheit betrachtet, sieht die Ressourcentheorie den Menschen als komplexes, individuelles und motivierbares Potenzial, das einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil sichern kann.

Final del extracto de 58 páginas  - subir

Detalles

Título
Menschenbilder in der Organisations- und Managementwissenschaft
Subtítulo
Menschenbildansätze des faktortheoretischen Ansatzes und der Ressourcentheorie. Darstellung und Vergleich
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Personalmanagement)
Calificación
1,9
Autor
Master of Arts, Bachelor of Laws Alexander Danisch (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
58
No. de catálogo
V978432
ISBN (Ebook)
9783346336071
ISBN (Libro)
9783346336088
Idioma
Alemán
Etiqueta
Personal Personalführung HumanResourceManagement HR Menschenbilder Faktortheoretischer Ansatz Gutenberg Resourcentheorie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Master of Arts, Bachelor of Laws Alexander Danisch (Autor), 2011, Menschenbilder in der Organisations- und Managementwissenschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/978432
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  58  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint