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Was ist Wissenschaft? Wissenschaftstheorie nach Popper und Kuhn

Titre: Was ist Wissenschaft? Wissenschaftstheorie nach Popper und Kuhn

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 11 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Maik Grebarsche (Auteur)

Pédagogie - Général
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Was ist Wissenschaft? Erklärungen nach Popper und Kuhn, den beiden großen Gründern der Wissenschaftstheorie.

Vielleicht ist es eines der Alleinstellungsmerkmale des homo sapiens, dass es ein forschendes Wesen, nicht aus dem Trieb des Überlebens - also der Nahrungsbeschaffung und Aufnahme und ggf. Lagerung - heraus Wissen verschaffen möchte.

Es ist nicht unmittelbar lebensnotwendig für den Menschen zu wissen was Gravitation ist oder wie diese funktioniert und woher sie stammt. Das Forschen und Sammeln von Wissen um des Wissens willen und dessen Weitergabe ist eine Eigenschaft, welche wir bisher nur dem Menschen zuordnen können.

Geschichtlich ist eine Einordnung unter dem Aspekt: „Wann begann das Forschen?“ oder „Wann begann der Mensch mit der Wissenschaft?“ nicht möglich. Trotzdem gibt es einige Meilensteine, an denen wir wissenschaftliches Arbeiten unter einer Methodik erkennen können.

Als erstes finden wir unter diesem Aspekt Platon mit der platonischen Denkschule in der Antike und direkt aufbauend Aristoteles, welcher nicht nur in der Begründung einer philosophischen Denkschule auftritt, sondern in diesem Zusammenhang vor allem methodisch vorging, dazu gehen wir näher in Punkt 2. dieser Arbeit ein.

Im Allgemeinen wird das wissenschaftliche Arbeiten aus dem Beginn der Renaissance hergeleitet. Durch ein aufbrechendes Klima in der Gesellschaft und dem schwindenden Einfluss religiöser Gruppen innerhalb der Gesellschaft können Wissenschaftler öffentlich über Hypothesen diskutieren und einen wissenschaftlichen Austausch pflegen. Eine der ersten Formen dieser gesellschaftlichen Vereinigungen ist die 1662 gegründete Royal Society in England.

Allgemeinhin nennen wir den zuvor genannten Aufbruch des wissenschaftlichen Denkens und Austauschs in Europa schlicht „Aufklärung.“ Mit dem Zuwachs an Forschung und Wissen divergieren die Meinungen darüber wie Wissenschaft im Zusammenhang mit der Gesellschaft, also ihren Mehrwert für das Leben der Menschen zu sehen ist, als auch ihre Auffassung über sich selbst.

Ebenso spalten sich in der Folge Forschungszweige voneinander ab, es entstehen neue Disziplinen bis hin zur heutigen Wissenschaft, welche in vielen Feldern interdisziplinär arbeitet, also fächerübergreifend forscht, wie bspw. in der Wirtschaftsinformatik, welche die modernen Wissenschaften von Betriebswirtschaft und Informatik miteinander vereint. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung von Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit

2.1 Definition der Begriffe „Wissenschaft“ und „Wissen“

2.2 Gegenstände wissenschaftlichen Forschens

2.3 Kriterien für wissenschaftliches Arbeiten und Wissenschaftlichkeit

3. Denkschulen nach Popper und Kuhn

3.1 Karl Popper und der Falsifikationismus

3.2 Thomas Kuhn und der Paradigmenwechsel

3.3 Kritik an Popper und Kuhn

4. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen der Wissenschaft, definiert grundlegende Begriffe und analysiert die wissenschaftstheoretischen Ansätze bedeutender Denker, um ein tieferes Verständnis für die methodische Fundierung und den historischen Wandel wissenschaftlicher Erkenntnis zu gewinnen.

  • Historische Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens und der Aufklärung.
  • Begriffsbestimmung von Wissenschaft, Wissen und Wissenschaftlichkeit.
  • Methodologische Differenzierung zwischen Deduktion und Induktion.
  • Vergleichende Analyse der Theorien von Karl Popper und Thomas Kuhn.
  • Kritische Reflexion über wissenschaftlichen Fortschritt und Paradigmenwechsel.

Auszug aus dem Buch

3.2 Thomas Kuhn und der Paradigmenwechsel

Thomas Kuhn, 1922 in Cincinnati geboren studierte Physik und Philosophie in Harvard. Dort beschäftigte er sich mit der Geschichte der Wissenschaft, bis er 1956 eine Assistenzprofessur in Berkeley erhielt und sich dort mit der Wissenschaftstheorie und der Wissenschaftsgeschichte auseinandersetzte. In dieser Zeit schrieb er auch eines seiner Hauptwerke: „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen.“

In seinem oben genannten Werk beschäftigt er sich mit dem Paradigmenwechsel.

„Die Entwicklung der Wissenschaft ist kein fortschreitendes Anwachsen des Wissensvorrates durch Akkumulation, sondern ein Prozess dezidierter Brüche.“6 Schrieb Kuhn 1976.

Er formulierte die Begrifflichkeiten:

1. Vorparadigmatische Phase: Auch als Protowissenschaften bezeichnet, ist es eine Phase in der es kein festgefügtes Paradigma gibt. Methoden und Arbeitsweise werden gesucht.

2. Normalwissenschaft: Das Forschungsgebiet ist streng definiert, im Paradigma und Arbeitsweise.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel verortet das menschliche Streben nach Wissen historisch und benennt wichtige Meilensteine wie die Gründung der Royal Society sowie den Beginn der Aufklärung.

2. Begriffsbestimmung von Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit: Hier werden zentrale Begriffe definiert, die Einteilung der Disziplinen erläutert und Kriterien für wissenschaftliches Arbeiten sowie deduktive und induktive Schließverfahren dargelegt.

3. Denkschulen nach Popper und Kuhn: Dieses Kapitel vergleicht den Falsifikationismus von Popper mit dem Paradigmenwechsel-Konzept von Kuhn und diskutiert die darauf folgenden Kritiken, etwa durch Feyerabend.

4. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der vorgestellten Theorien und plädiert für intellektuelle Bescheidenheit des Forschenden im Sinne der aristotelischen Mitte.

Schlüsselwörter

Wissenschaft, Wissen, Wissenschaftlichkeit, Forschung, Deduktion, Induktion, Karl Popper, Falsifikationismus, Thomas Kuhn, Paradigmenwechsel, Wissenschaftstheorie, Fortschritt, Erkenntnis, Fallibilismus, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Wesen von Wissenschaft und die theoretischen Grundlagen, die definieren, was als wissenschaftliches Arbeiten gilt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben begrifflichen Grundlagen liegt der Fokus auf der Wissenschaftsgeschichte und den wissenschaftstheoretischen Modellen von Karl Popper und Thomas Kuhn.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Bedingungen wissenschaftlichen Fortschritts und die methodischen Ansprüche an die moderne Wissenschaft zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, um bestehende philosophische Denkschulen zu vergleichen und kritisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition von Wissenschaft und Wissen, der methodischen Abgrenzung von Induktion und Deduktion sowie der detaillierten Analyse von Poppers Falsifikationismus und Kuhns Paradigmenwechsel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Wissenschaft, Paradigmenwechsel, Falsifikationismus, Erkenntnisprozess und wissenschaftlicher Fortschritt.

Warum lehnt Popper die Induktion als Methode ab?

Popper vertritt die Ansicht, dass der Mensch aufgrund mangelnder vollständiger Information niemals die Wahrheit verifizieren kann, sondern Theorien nur durch Falsifikation widerlegen kann.

Was versteht Thomas Kuhn unter einem Paradigmenwechsel?

Ein Paradigmenwechsel bezeichnet bei Kuhn keinen kontinuierlichen Wissenszuwachs, sondern einen fundamentalen Bruch, bei dem alte Paradigmen durch neue Theorien abgelöst werden, wenn die bisherigen Modelle unbrauchbar werden.

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Résumé des informations

Titre
Was ist Wissenschaft? Wissenschaftstheorie nach Popper und Kuhn
Université
(International University of Applied Sciences)  (IUBH)
Note
1,7
Auteur
Maik Grebarsche (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
11
N° de catalogue
V978808
ISBN (ebook)
9783346332080
Langue
allemand
mots-clé
Popper Kuhn Wissenschaftstheorie wissenschaftliches Arbeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maik Grebarsche (Auteur), 2018, Was ist Wissenschaft? Wissenschaftstheorie nach Popper und Kuhn, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/978808
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Extrait de  11  pages
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