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Fragestellungen der pädagogischen Basiskompetenzen

Lehren und Lernen, Gruppenleitung und die pädagogische Gesprächsführung und Beratung

Title: Fragestellungen der pädagogischen Basiskompetenzen

Term Paper , 2020 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Myrthe Prell (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership
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Summary Excerpt Details

Im Werk werden vier Fragestellungen der pädagogischen Basiskompetenzen des Lehrens und Lernens, der Gruppenleitung, sowie der pädagogischen Gesprächsführung und Beratung wissenschaftlich untersucht. Im ersten Teil dieser Arbeit wird untersucht, wie sich die Anwendung der Lehrtheorien des Behaviorismus und Kognitivismus auf das Lernen mit digitalen Medien im Unterricht auswirken und welche Chancen und Schwierigkeiten sich daraus ergeben.

Im zweiten Teil des Portfolios wird die Entstehung von Konflikten in Gruppen skizziert. Anschließend wird dargestellt, über welche Kompetenzen der Gruppenleiter zur Konfliktlösung verfügen sollte und wie er Konflikte von vorneherein vermeiden kann. Des Weiteren werden die typischen Konfliktarten beschrieben und darauf eingegangen, welche Interventionsmöglichkeiten für den Leiter existieren.

Im dritten Teil dieses Werks wird beschrieben, wie bei interkulturellen Konflikten die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) eingesetzt werden kann, um zwischen gegnerischen Parteien erfolgreich zu vermitteln. Dabei wird zunächst der grundsätzliche Ablauf der GFK nach Rosenberg dargestellt. Anschließend wird darauf eingegangen, was der Ausgangspunkt und das Ziel interkultureller Mediationen sind. Danach wird beschrieben, wie sich die vier Bestandteile der GFK in die unterschiedlichen Phasen einer interkulturellen Mediation einbauen lassen.

Im vierten Teil der Arbeit wird untersucht, auf welche Weise Erwachsenengruppen am besten digital lernen können. In Folge dessen wird ebenfalls darauf eingegangen, wie sie dabei erfolgreich miteinander kommunizieren können und welche Rollen der Gruppenleiter beim E-Learning und der Durchführung der Themenzentrierten Interaktion innehat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Potentiale und Risiken des digitalen Lernens im Bereich der Schule hinsichtlich der klassischen Lehrtheorien des Behaviorismus und Kognitivismus

2. Umgang des Gruppenleiters mit Konflikten: Typische Konfliktarten und Interventionsmöglichkeiten

3. Mediation bei interkulturellen Konflikten durch Anwendung der gewaltfreien Kommunikation Marshall B. Rosenbergs

4. E-Learning Erwachsener in Gruppen: Anforderungen an den Gruppenleiter und Kommunikation mittels der Themenzentrierten Interaktion

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Portfolios ist die theoretische Auseinandersetzung mit zentralen pädagogischen Basiskompetenzen, insbesondere in den Bereichen digitales Lernen, Konfliktmanagement, interkulturelle Mediation sowie die Leitung von Erwachsenengruppen unter Anwendung der Themenzentrierten Interaktion.

  • Analyse der Auswirkungen von Behaviorismus und Kognitivismus auf das digitale Lernen in der Schule.
  • Untersuchung von Kompetenzen und Strategien zur präventiven und konstruktiven Konfliktlösung in Gruppen.
  • Anwendung der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg zur Vermittlung in interkulturellen Konflikten.
  • Darstellung von E-Learning-Anforderungen und Kommunikationsmethoden (TZI) für erwachsene Lernende.

Auszug aus dem Buch

3. Mediation bei interkulturellen Konflikten durch Anwendung der gewaltfreien Kommunikation Marshall B. Rosenbergs

Das Risiko, dass Konflikte auftreten, nimmt bei den zunehmend pluralistischen und kulturell differenzierten Gesellschaften zu – vor allem was Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen verschiedener Herkunft, Kultur und Religion anbelangt, die zusammen in einem Land leben (vgl. Bonacker, Schmitt 2007, S. 122). Um eine bessere interkulturelle Verständigung zu erlangen, wird der Erwerb mehrerer Fremdsprachen als Teil der schulischen Allgemeinbildung empfohlen. Allerdings verfügen momentan nur wenige Menschen über derartige Sprachkompetenzen (vgl. Billmann-Machecha, Kölbl 2007, S. 680f.). Die gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg ist eine Form pädagogischer Gesprächsführung und ermöglicht bei interkulturellen Konflikten – trotz sprachlichen und kulturellen Barrieren – eine gemeinsame Basis zu finden: auch wenn die GFK als eine Art zu miteinander zu sprechen angesehen wird, ist es auch möglich sich mithilfe von ihr nonverbal auszudrücken und zu verständigen. Da sich das Handlungskonzept der GFK an kulturelle Gegebenheiten anpasst, ist es somit auch für die Beratung und Mediation bei interkulturellen Konflikten geeignet (vgl. Rosenberg 2012, S. 26).

Diese Arbeit untersucht, wie bei interkulturellen Konflikten die GFK eingesetzt werden kann, um zwischen gegnerischen Parteien erfolgreich zu vermitteln. Dabei wird zunächst der grundsätzliche Ablauf der GFK nach Rosenberg dargestellt. Anschließend wird darauf eingegangen, was der Ausgangspunkt und das Ziel interkultureller Mediationen sind. Danach wird beschrieben, wie sich die vier Bestandteile der GFK in die unterschiedlichen Phasen einer interkulturellen Mediation einbauen lassen. Zum Abschluss wird in einem Fazit auf die Notwendigkeit des Ausbaus interkultureller Mediation hingewiesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Potentiale und Risiken des digitalen Lernens im Bereich der Schule hinsichtlich der klassischen Lehrtheorien des Behaviorismus und Kognitivismus: Dieses Kapitel erörtert die Chancen und Risiken digitaler Medien im Unterricht, indem es diese durch die behavioristische und kognitivistische Lehrtheorie beleuchtet und deren Kombination für den Lernerfolg empfiehlt.

2. Umgang des Gruppenleiters mit Konflikten: Typische Konfliktarten und Interventionsmöglichkeiten: Hier werden die Rolle des Gruppenleiters bei der Krisenintervention, die Ursachen für Konflikte in Gruppen und professionelle Strategien zu deren Prävention und konstruktiven Bewältigung dargelegt.

3. Mediation bei interkulturellen Konflikten durch Anwendung der gewaltfreien Kommunikation Marshall B. Rosenbergs: Das Kapitel beschreibt den Einsatz der gewaltfreien Kommunikation (GFK) als Instrument zur interkulturellen Mediation, um trotz kultureller Differenzen eine Verständigung und Konfliktlösung zu ermöglichen.

4. E-Learning Erwachsener in Gruppen: Anforderungen an den Gruppenleiter und Kommunikation mittels der Themenzentrierten Interaktion: Abschließend wird untersucht, wie E-Learning für Erwachsene durch die Themenzentrierte Interaktion (TZI) unterstützt werden kann, um sowohl individuelle als auch kooperative Lernprozesse produktiv zu gestalten.

Schlüsselwörter

Digitales Lernen, Behaviorismus, Kognitivismus, Gruppenleitung, Konfliktmanagement, Interventionsmöglichkeiten, interkulturelle Mediation, gewaltfreie Kommunikation, GFK, E-Learning, Erwachsenenbildung, Themenzentrierte Interaktion, TZI, Pädagogische Kompetenzen, Gruppendynamik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit umfasst ein Portfolio zu pädagogischen Basiskompetenzen, das verschiedene Herausforderungen in schulischen und erwachsenenpädagogischen Kontexten, wie digitales Lernen und Konfliktmanagement, analysiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Integration digitaler Medien in Lehrtheorien, Strategien der Gruppenleitung bei Konflikten, Methoden der interkulturellen Mediation sowie E-Learning-Konzepte für Erwachsene.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, theoretische Ansätze zur professionellen Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen sowie zum konstruktiven Umgang mit zwischenmenschlichen und interkulturellen Spannungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender pädagogischer und psychologischer Theorien, wie dem Behaviorismus, Kognitivismus, der gewaltfreien Kommunikation und der Themenzentrierten Interaktion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier Teile, die jeweils ein spezifisches pädagogisches Handlungsfeld analysieren: digitales Lernen, Konfliktlösung, Mediation und E-Learning in Gruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind digitales Lernen, Konfliktmanagement, interkulturelle Mediation, gewaltfreie Kommunikation, E-Learning und Themenzentrierte Interaktion.

Wie hilft die gewaltfreie Kommunikation bei kulturellen Differenzen?

Sie bietet eine kulturübergreifende Basis, indem sie durch klare Beobachtung, Gefühlsreflexion, Bedürfnisäußerung und konkrete Bitten hilft, den "kulturellen Spalt" zwischen den Parteien empathisch zu überbrücken.

Welche Bedeutung hat die Themenzentrierte Interaktion (TZI) für das E-Learning?

Die TZI unterstützt E-Learning-Gruppen dabei, ein produktives Arbeitsklima zu wahren, Störungen vorrangig zu behandeln und eine Balance zwischen individuellen Interessen und den Gruppenzielen zu finden.

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Details

Title
Fragestellungen der pädagogischen Basiskompetenzen
Subtitle
Lehren und Lernen, Gruppenleitung und die pädagogische Gesprächsführung und Beratung
College
University of Augsburg
Grade
1,0
Author
Myrthe Prell (Author)
Publication Year
2020
Pages
24
Catalog Number
V979868
ISBN (eBook)
9783346332097
ISBN (Book)
9783346332103
Language
German
Tags
Digitales Lernen Chancen Risiken Schule Lerntheorien Behaviorismus Kognitivismus Gruppenleiter Konflikte Konfliktarten Interventionsmöglichkeiten Mediation interkulturelle Konflikte Gewaltfreie Kommunikation Rosenberg E-Learning Lernen im Erwachsenenalter Gruppe Kommunikation Themenzentrierte Interaktion Ruth Cohn Methode
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Myrthe Prell (Author), 2020, Fragestellungen der pädagogischen Basiskompetenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/979868
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