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Generationenbeziehungen. Können junge Erwachsene noch bei den Eltern leben?

Eine qualitative Forschung

Titel: Generationenbeziehungen. Können junge Erwachsene noch bei den Eltern leben?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 25 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Immer mehr junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24-Jahren wohnen im Jahre 2015 noch gemeinsam mit ihren Eltern in einem Haushalt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Anteil noch zu Hause lebenden jungen Erwachsenen in den letzten 10 Jahren gestiegen. Diese Arbeit stellt Ergebnisse einer qualitativen Forschung zu den Ursachen vor.

Anhand von halbstandardisierten Interviews wird festgestellt, in welcher Beziehung beide Generationen in einem Haushalt stecken und wie das Zusammenleben für die jungen Erwachsenen wahrgenommen wird. Die Versuchspersonen werden nach festgelegten Themenblöcken erfragt und die Ergebnisse werden mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring miteinander verglichen und ausgewertet. Die Forschung beginnt mit einem theoretischen Hintergrund und folgt mit der ausgewählten Methode. Zuletzt werden die genannten Inhalte in Kapitel 4 zusammengefasst und ein Ausblick formuliert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Der Begriff „Generation“

2.2 Generationenbeziehung - Was ist damit gemeint?

2.3 Unterschiede der beiden Generationen

2.4 Können junge Erwachsene noch bei den Eltern leben?

3. Methode

3.1 Qualitative Forschung

3.2 Untersuchungsdesign

3.3 Interviewleitfaden

4. Ergebnisse

4.1 Datenaufbereitung und -auswertung

4.2 Ergebnisse des Interviews

4.3 Kritische Reflexion anhand der Gütekriterien

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation junger Erwachsener im Alter von 18 bis 24 Jahren, die weiterhin im elterlichen Haushalt leben, und analysiert die Hintergründe sowie die Wahrnehmung dieser generationenübergreifenden Wohnform.

  • Gründe für das Verbleiben im elterlichen Haushalt
  • Wahrnehmung der Generationenbeziehung im Alltag
  • Vergleich zwischen den Lebensentwürfen junger Erwachsener
  • Einflussfaktoren wie finanzielle Aspekte und Luxusbedürfnisse
  • Herausforderungen und Konflikte im Zusammenleben

Auszug aus dem Buch

1.4 Können junge Erwachsene noch bei den Eltern leben?

Jeder Mensch durchläuft in seinem Leben die Phase vom Kind zum Erwachsenen. Der Auszug vom Elternhaus bringt manche Probleme mit sich. Doch warum ist dieser Schritt so wichtig für die Entwicklung junger Erwachsener? Er dient jungen Erwachsenen dazu, sich neu zu orientieren und ihr Leben in einem sozialen Verbundsystem so zu entwickeln, dass ein gewisses Maß an Eigenständigkeit aber gleichzeitig an sozialer Eingebundenheit möglich ist. Wissen junge Erwachsene nicht was sie wollen, suchen sie permanent nach schnellen kurzfristigen Ablenkungen. Dafür ist das Internet zum Beispiel gut. Dies ist sehr viel unterhaltsamer als ein langfristiger Lern- und Arbeitsprozess. Dazu kommt ein gewisser Wohlstand hinzu. Sehr viele Mittelschichtskinder wachsen mit einem Gefühl der permanenten Versorgtheit auf. Die Zielstrebigkeit, sich Aus- bzw. Fortzubilden, kann dabei verloren gehen. Das wiederum führt zu einer Art Wohlstandsverwahrlosung: der zentrale Teil, aus Angst vor nicht ausreichend finanziellem Einkommen und die Sehnsucht, Sicherheit zu schaffen, fällt möglicherweise weg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die Zunahme junger Erwachsener im elterlichen Haushalt thematisiert und das Ziel der qualitativen Forschungsarbeit formuliert.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe wie „Generation“ und „Generationenbeziehung“ sowie die spezifischen Anforderungen und Unterschiede in der Lebensphase junger Erwachsener.

3. Methode: Hier wird der qualitative Forschungsansatz sowie das Design der problemzentrierten Interviews und der Aufbau des Interviewleitfadens beschrieben.

4. Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet, dargestellt und kritisch anhand wissenschaftlicher Gütekriterien reflektiert.

5. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse zu den Gründen für den Auszug oder das Verbleiben im Elternhaus ab.

Schlüsselwörter

Generationenbeziehung, junger Erwachsener, Elternhaus, Auszug, Qualitative Forschung, Interview, Familienbeziehung, Eigenständigkeit, Wohlstandsverwahrlosung, Zusammenleben, Wohnsituation, Autonomie, generationenübergreifend, soziale Kompetenz, Haushaltsführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Lebenssituation junger Erwachsener, die auch nach Erreichen des jungen Erwachsenenalters weiterhin bei ihren Eltern wohnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen das Zusammenleben in der Familie, die Gründe für oder gegen einen Auszug sowie die wahrgenommene Qualität der Generationenbeziehung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Beweggründe und die Ausgestaltung des Zusammenlebens junger Erwachsener mit ihren Eltern zu erlangen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf problemzentrierten, halbstandardisierten Interviews basiert und durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der Interviewergebnisse sowie eine kritische Reflexion der Untersuchung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Generationenbeziehung, Autonomie, Eigenständigkeit, Wohnsituation und qualitative Sozialforschung.

Welche Rolle spielt der finanzielle Wohlstand bei der Entscheidung zum Auszug?

Die Arbeit identifiziert den Wohlstand und die Annehmlichkeiten des elterlichen Zuhauses (z. B. Kosteneinsparung, Unterstützung) als signifikante Faktoren, die ein Ausziehen verzögern können.

Wie beeinflusst die Erziehung bzw. das Elternhaus die Unabhängigkeit?

Der Auszug wird als wichtiger Entwicklungsschritt für die Reife und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit gesehen, wobei das elterliche Zuhause oft als Schutzraum fungiert, der jedoch bei zu starkem Komfort die Selbstständigkeit hemmen kann.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Generationenbeziehungen. Können junge Erwachsene noch bei den Eltern leben?
Untertitel
Eine qualitative Forschung
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
25
Katalognummer
V980875
ISBN (eBook)
9783346332776
ISBN (Buch)
9783346332783
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Methodik nach Mayring Befragung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Generationenbeziehungen. Können junge Erwachsene noch bei den Eltern leben?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/980875
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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