Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Droit - Droit civil / Droit du travail

Arbeitnehmer- und Arbeitgeberpflichten beim Abschluss eines Arbeitsvertrags

Titre: Arbeitnehmer- und Arbeitgeberpflichten beim Abschluss eines Arbeitsvertrags

Dossier / Travail , 2020 , 9 Pages , Note: 1,4

Autor:in: Anonym (Auteur)

Droit - Droit civil / Droit du travail
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit gibt einen Einblick in die Pflichten, die durch den Abschluss eines Arbeitsvertrags zwischen den Parteien Arbeitgeber und Arbeitnehmer entstehen und zeigt auf, inwiefern der Arbeitnehmer die Möglichkeit hat, der Gewissensfreiheit während des Arbeitsverhältnisses nachzugehen. Das konkrete Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Grenzen des Direktionsrechts zu thematisieren und aufzuzeigen, in welchem Ausmaß dieses mit der Gewissensfreiheit konvergent ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2. Hauptteil

2.1 Pflichten im Arbeitsverhältnis

2.2 Gewissensfreiheit

2.3 Das Direktionsrecht

2.4 Billiges Ermessen

2.5 Rechtmäßige und unrechtmäßige Arbeitsverweigerung

3. Schlussteil

3.1. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen und Grenzen der Arbeitsverweigerung durch Arbeitnehmer, wenn diese auf moralischen oder religiösen Gewissenskonflikten beruht. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen dem Direktionsrecht des Arbeitgebers und dem grundgesetzlich verankerten Recht auf Gewissensfreiheit zu analysieren.

  • Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis
  • Grundlagen und Grenzen der Gewissensfreiheit
  • Anwendung und Grenzen des Direktionsrechts
  • Rechtmäßigkeit von Arbeitsverweigerungen im Einzelfall

Auszug aus dem Buch

2.5 Rechtmäßige und unrechtmäßige Arbeitsverweigerung

Eine Arbeitsverweigerung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer seiner, im Vertrag festgesetzten, Pflicht zur Arbeitsleistung teilweise oder vollständig bewusst nicht nachgeht. Auch eine gezielte Verzögerung dieser, sowie das unentschuldigte Fernbleiben lässt sich mit einer Arbeitsverweigerung gleichsetzen.

Im Sinne des § 275 Abs.3 BGB liegt eine rechtmäßige Arbeitsverweigerung vor, wenn sich die geschuldete Arbeitsleistung aufgrund eines entgegenstehenden Hindernisses als unzumutbar erweist. Auch ein Verstoß gegen das Straf- und Ordnungsrecht rechtfertigt eine rechtmäßige Arbeitsverweigerung. Arbeitsanweisungen, die der Sittenwidrigkeit im Sinne des § 138 BGB entsprechen, oder einen diskriminierenden Charakter aufweisen legitimieren ebenfalls eine Verweigerung der Arbeitsleistung.

Resultiert die Arbeitsverweigerung aus der Ansicht, dass diese unzweckmäßig ist, oder dem Arbeitgeber schaden könnte, kann sie nicht mit einer Rechtmäßigkeit begründet werden. Allenfalls kann der Arbeitnehmer der Treuepflicht nachgehen und den Arbeitgeber über diesbezügliche Umstände informieren.

Aus der Treuepflicht ergeben sich die Grenzen der Gewissensfreiheit. Auch hier sollte eine Interessensabwägung erfolgen, in der die Interessen des Vorgesetzten beachtet werden. So sollte die Gewissensentscheidung keine Benachteiligung des Betriebsklimas oder der Betriebsordnung nach sich ziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Problemstellung der Arbeitsverweigerung aus Gewissensgründen und erläutert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Hauptteil: Analysiert die arbeitsrechtlichen Grundlagen, insbesondere das Direktionsrecht und das billige Ermessen, und setzt diese in Bezug zur Gewissensfreiheit des Arbeitnehmers.

3. Schlussteil: Führt die Analyse zusammen und bewertet die Abwägung zwischen grundgesetzlichen Freiheitsrechten und arbeitsvertraglichen Treuepflichten.

Schlüsselwörter

Arbeitsverhältnis, Arbeitsverweigerung, Gewissensfreiheit, Grundgesetz, Direktionsrecht, billiges Ermessen, Arbeitsleistung, Kündigung, Pflichtverletzung, Interessensabwägung, Treuepflicht, Arbeitsrecht, Weisungsrecht, Gewissenskonflikt, Zumutbarkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der rechtlichen Problematik, wann ein Arbeitnehmer berechtigt ist, seine vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung aus moralischen oder religiösen Gewissensgründen zu verweigern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Arbeitsvertragsrecht, das Direktionsrecht des Arbeitgebers, die grundgesetzlich geschützte Gewissensfreiheit und die Frage der Zumutbarkeit bei Arbeitsanweisungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die Grenzen des Direktionsrechts aufzuzeigen und zu prüfen, in welchem Ausmaß dieses mit der Gewissensfreiheit des Arbeitnehmers konvergieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine juristische Literaturanalyse, um Gesetzesgrundlagen (BGB, GewO, GG) und relevante Rechtsprechung in den Kontext der Fragestellung zu setzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Pflichten des Arbeitsverhältnisses, die Definition der Gewissensfreiheit, das Direktionsrecht, das Prinzip des billigen Ermessens sowie die Abgrenzung zwischen rechtmäßiger und unrechtmäßiger Arbeitsverweigerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Gewissensfreiheit, Arbeitsverweigerung, Direktionsrecht, Treuepflicht und Interessensabwägung.

Wie definiert das Bundesverfassungsgericht eine Gewissensentscheidung?

Laut Bundesverfassungsgericht handelt es sich um eine ernste sittliche Entscheidung, die sich in „Gut“ und „Böse“ einteilen lässt und die ohne eine ernste Gewissensnot nicht zu bewältigen ist.

Welche Rolle spielt die Treuepflicht bei der Arbeitsverweigerung?

Die Treuepflicht dient als Korrektiv; sie verpflichtet den Arbeitnehmer dazu, den Arbeitgeber über Hinderungsgründe zu informieren und bei der Verweigerung das Betriebsklima sowie die Betriebsordnung zu berücksichtigen.

Verliert der Arbeitnehmer bei einer berechtigten Arbeitsverweigerung den Lohn?

Ja, bei einer Verweigerung des Direktionsrechts infolge eines Gewissenskonflikts verliert der Arbeitnehmer gemäß § 326 Abs.1 BGB den Anspruch auf das Arbeitsentgelt.

Fin de l'extrait de 9 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Arbeitnehmer- und Arbeitgeberpflichten beim Abschluss eines Arbeitsvertrags
Université
University of Applied Sciences Bremen
Note
1,4
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
9
N° de catalogue
V981012
ISBN (ebook)
9783346323316
Langue
allemand
mots-clé
Gewissenskonflikt Arbeitnehmer Arbeitsverweigerung Direktionsrecht Gewissensfreiheit Arbeitspflicht Gewissen Billiges Ermessen rechtmäßig unrechtmäßig
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberpflichten beim Abschluss eines Arbeitsvertrags, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/981012
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  9  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint