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Der Einfluss von Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und sozialer Unterstützung auf das Wohlbefinden bei Studierenden

Eine empirische Untersuchung

Titel: Der Einfluss von Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und sozialer Unterstützung auf das Wohlbefinden bei Studierenden

Bachelorarbeit , 2018 , 71 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Paul Schmid (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss dreier Subkonstrukte von Resilienz, im Genaueren Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und sozialer Unterstützung, auf das Wohlbefinden bei Studierenden. Hierfür wurden mittels eines Online-Fragebogens Daten von insgesamt 124 Studenten gesammelt. Die Stichprobe setzt sich aus 66 männlichen und 58 weiblichen Versuchspersonen mit einem Durchschnittsalter von 23.43 Jahren zusammen.

Die Psychologie als großes wissenschaftliches Feld setzt sich mit unterschiedlichsten Themen auseinander, weshalb sie in verschiedene Gebiete aufgeteilt ist. Einige wichtige Bereiche, wie beispielsweise die Klinische Psychologie, konzentrieren sich darauf, negative Zustände der menschlichen Psyche, wie psychische Krankheiten oder mangelnde Stressbewältigung, zu neutralisieren. In den letzten Jahrzehnten hat sich laut Duckworth, Steen und Seligman (2005) aus der Humanistischen Psychologie die Positive Psychologie entwickelt, welche eine neue und wichtige Sichtweise bietet. Sie beschäftigt sich mit den positiven menschlichen Eigenschaften und versucht Methoden zu vermitteln, durch die man zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben gelangt.

In der Positiven Psychologie ist man darum bemüht, dass der Mensch sich trotz schwieriger Umstände positiv entwickelt und ein gutes Wohlbefinden aufbaut. Dieser Prozess der gesunden Entwicklung trotz großer Belastungen gelingt durch die Fähigkeit der Resilienz. Resilienz ist die Fähigkeit, erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und negativen Stressfolgen umgehen zu können. Geht man nach der Definition, liegt der Gedanke nahe, dass Resilienz das subjektive Wohlbefinden fördert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Resilienz

2.1.1 Achtsamkeit

2.1.2 Soziale Unterstützung

2.1.3 Selbstwirksamkeit

2.2 Wohlbefinden

2.3 Aktueller Forschungsstand und Forschungsfrage

3 Methode

3.1 Hypothesen

3.2 Stichprobenbeschreibung

3.3 Untersuchungsdesign

3.4 Operationalisierung

3.4.1 Achtsamkeit

3.4.2 Soziale Unterstützung

3.4.3 Selbstwirksamkeit

3.4.4 Wohlbefinden

3.5 Durchführung

3.5.1 Generierung der Stichprobe und Datenerhebung

3.5.2 Angewandte statistische Verfahren

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Ergebnisse

4.2 Hypothesenprüfung

4.2.1 Einfluss der Subkonstrukte von Resilienz auf das Wohlbefinden

5 Diskussion

5.1 Zusammenfassung und inhaltliche Einordnung

5.2 Kritische Würdigung

5.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der drei Resilienz-Subkonstrukte Achtsamkeit, soziale Unterstützung und Selbstwirksamkeit auf das Wohlbefinden von Studierenden. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwieweit diese Faktoren als Prädiktoren für ein habituelles Wohlbefinden fungieren und ob sich die Stärke ihres Einflusses signifikant voneinander unterscheidet.

  • Analyse der protektiven Wirkungsweise von Resilienzfaktoren bei Studierenden.
  • Empirische Überprüfung des Zusammenhangs zwischen Achtsamkeit und Wohlbefinden.
  • Untersuchung der Bedeutung sozialer Unterstützung für das individuelle Wohlbefinden.
  • Bewertung der Selbstwirksamkeit als zentraler Prädiktor für psychische Stabilität.
  • Differenzierung und Gewichtung der Einflüsse der drei Konstrukte durch Regressionsanalysen.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Achtsamkeit

Schon Freud beschrieb bestimmte Probleme, die mit dem Zustand der fokussierten Aufmerksamkeit auftreten (Anderssen-Reuster, 2011).

„So wie man nämlich seine Aufmerksamkeit absichtlich bis zu einer gewissen Höhe anspannt, beginnt man auch unter dem dargebotenen Materiale auszuwählen; man fixiert das eine Stück besonders scharf, eliminiert dafür ein anderes, und folgt bei dieser Auswahl seinen Erwartungen oder seinen Neigungen. Gerade dies aber darf man nicht.“ (Freud, 1999, S. 376 f., in Anderssen-Reuster, 2011)

Dieses Zitat verdeutlicht den selektiven Auswahlprozess bei der Aufmerksamkeitsleistung, welchen Freud im Hinblick auf die psychoanalytische Praxis als gefährlich ansieht. Er empfiehlt dem Analytiker das Konzept der schwebenden Aufmerksamkeit. Man solle sich nicht darauf konzentrieren etwas Besonderes zu merken, sondern allem Gehörten die gleiche Aufmerksamkeit schenken (Anderssen-Reuster, 2011).

Ähnlich zu der gleichschwebenden Aufmerksamkeit verhält sich das Konstrukt der Achtsamkeit, welches in jüngster Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es erscheinen immer mehr Publikationen in Fachzeitschriften wie der Clinical Psychology: Science and Practice, aber auch in nichtwissenschaftlichen Zeitschriften wie der Zeit und Psychologie heute wird dieses Themengebiet immer häufiger debattiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Positive Psychologie und Erläuterung des Resilienzkonzepts als zentraler Faktor für gesundes Wohlbefinden.

2 Theoretischer Hintergrund: Detaillierte Darstellung der Konstrukte Resilienz, Achtsamkeit, soziale Unterstützung und Selbstwirksamkeit sowie deren wissenschaftliche Einordnung.

3 Methode: Beschreibung der Hypothesen, der Stichprobenbeschaffenheit, des Untersuchungsdesigns sowie der verwendeten Erhebungsinstrumente und statistischen Analysemethoden.

4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten, deskriptive Darstellung und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen mittels Regressionsanalysen.

5 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Einordnung in den aktuellen Forschungsstand und Ableitung praktischer Implikationen sowie Anregungen für zukünftige Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Achtsamkeit, soziale Unterstützung, Selbstwirksamkeit, Wohlbefinden, Resilienz, Positive Psychologie, Studierende, MBSR, Regressionsanalyse, psychische Gesundheit, Copingstrategien, psychologische Ressourcen, habituelles Wohlbefinden, empirische Untersuchung, Schutzfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss dreier wesentlicher Resilienz-Subkonstrukte – Achtsamkeit, soziale Unterstützung und Selbstwirksamkeit – auf das habituelle Wohlbefinden von Studierenden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Positive Psychologie, die Resilienzforschung sowie die psychologischen Auswirkungen von Achtsamkeitstrainings und sozialen Ressourcen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den individuellen Einfluss von Achtsamkeit, sozialer Unterstützung und Selbstwirksamkeit auf das Wohlbefinden zu bestimmen und zu klären, ob sich diese Faktoren in der Stärke ihrer Wirkung signifikant unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Es wurde eine empirische Online-Fragebogenstudie mit N = 124 Studierenden durchgeführt. Die statistische Auswertung erfolgte mittels deskriptiver Analysen sowie einfacher und multipler linearer Regressionsanalysen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil ausführlich behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine fundierte theoretische Herleitung der Konstrukte, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der operativen Umsetzung mittels standardisierter Fragebögen und der anschließenden Ergebnisprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Resilienz, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, soziale Unterstützung, Wohlbefinden, psychologische Ressourcen und MBSR-Programm.

Was ergab die Analyse der Selbstwirksamkeit?

Die Selbstwirksamkeit erwies sich in der vorliegenden Untersuchung als stärkster Prädiktor für das Wohlbefinden der Studierenden.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei den untersuchten Konstrukten?

Nein, die statistischen Auswertungen mittels t-Tests für unabhängige Stichproben ergaben keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei den untersuchten Konstrukten.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss von Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und sozialer Unterstützung auf das Wohlbefinden bei Studierenden
Untertitel
Eine empirische Untersuchung
Hochschule
SRH Hochschule Heidelberg
Note
1,6
Autor
Paul Schmid (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
71
Katalognummer
V981156
ISBN (eBook)
9783346327413
ISBN (Buch)
9783346327420
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Selbstwirksamkeit Wohlbefinden Studierende
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paul Schmid (Autor:in), 2018, Der Einfluss von Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und sozialer Unterstützung auf das Wohlbefinden bei Studierenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/981156
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Leseprobe aus  71  Seiten
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