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Welchen Einfluss hat "Germany’s Next Topmodel" auf das Körperbild von Mädchen in der Adoleszenz und wie kann Mädchenarbeit darauf reagieren?

Título: Welchen Einfluss hat "Germany’s Next Topmodel" auf das Körperbild von Mädchen in der Adoleszenz und wie kann Mädchenarbeit darauf reagieren?

Trabajo Escrito , 2020 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sabrina Kohl (Autor)

Sociología - Niños y adolescentes
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Immer wieder werden medial Stimmen laut, die der Sendung „Germany’s Next Topmodel“ einen schlechten Einfluss auf junge Mädchen vorwerfen. Mit diesen Vorwürfen beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Dabei wird zunächst in Kapitel 2 die theoretische Grundlage für die Identitätsentwicklung adoleszenter Mädchen anhand einiger Entwicklungstheorien geschaffen. Im 3. Kapitel wird der Einfluss der Model-Show auf das Körperbild junger Mädchen anhand wichtiger Studien dargelegt. Hier wird auch untersucht, wie der Konsum der Show sich auf die Selbstdarstellung von Mädchen auswirkt. Auch der viel kritisierte Gesichtspunkt der Auswirkung auf Essstörungen bei jungen Frauen wird hier beleuchtet. In einem nächsten Schritt wird in Kapitel 4 und 5 darauf eingegangen, welche Möglichkeiten Mädchenarbeit im Kontext medial vermittelter Schönheitsideale, Körpernormen und damit implizit vermittelten Rollenbilder hat. Vor dem Hintergrund der Entwicklungstheorien aus Kapitel 2 werden deshalb zunächst Aufgaben, Ziele und Methoden der Mädchenarbeit erläutert. Danach werden schon existierende Projekte der Leipziger Mädchenarbeit „Girlz*Space“ vorgestellt, die als Schaffung einer Basis für junge Frauen dienen können, um mit vermittelten Idealen umgehen zu können. Zuletzt werden weitere Projekte vorgestellt und neue erdacht, die ebenfalls den Umgang mit „Germany’s Next Topmodel“ erproben lassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Identitätsarbeit in der Adoleszenz

3. Der Einfluss der Show „Germany’s Next Topmodel“ auf das Körperbild junger Mädchen

3.1. Auswirkungen auf Schönheitsideale und Identität

3.2. Selbstpräsentation im Netz

3.3. Die Auswirkung auf Essstörungen

4. Ziele, Aufgaben und Methoden der Mädchenarbeit

5. Möglichkeiten der Nutzung von Mädchenarbeit in Bezug auf die Identitätsarbeit von Mädchen in der Adoleszenz

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss des TV-Formats „Germany's Next Topmodel“ auf das Körperbild adoleszenter Mädchen und leitet daraus Ansätze für eine pädagogische Reaktion im Rahmen der Mädchenarbeit ab.

  • Entwicklungstheoretische Grundlagen der Identitätsarbeit in der Adoleszenz
  • Mediale Beeinflussung von Schönheitsidealen und Körperbildern
  • Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Essstörungen
  • Methodische Handlungsmöglichkeiten der professionellen Mädchenarbeit

Auszug aus dem Buch

3. Der Einfluss der Show „Germany’s Next Topmodel“ auf das Körperbild junger Mädchen

„Germany’s Next Topmodel“ ist eine Castingshow, die seit 2006 jedes Frühjahr für einige Monate auf Pro7 ausgestrahlt wird. Moderiert wird sie von Heidi Klum, die aus mehreren Tausend Bewerberinnen etwa zwei Dutzend junge Frauen auswählt, von denen eine die Show gewinnt und damit einen Geld- oder Sachpreis, ein Covershooting für ein bekanntes Modemagazin und einen befristeten Vertrag bei einer Modelagentur (Götz & Mendel, 2016, S. 80f.). Durch gezielte Zusammenstellung dokumentarischen Materials werden aus den Kandidatinnen bestimmte Typen kreiert, von denen Reaktionen durch künstlich geschaffene Situationen wie extreme Fotoshootings, Castings bei potentiellen Kunden, Jury-Rückmeldungen oder das Leben in der WG mit vielen anderen jungen Frauen provoziert werden (Götz & Mendel, 2016, S. 82f.).

Der Einfluss von Peers, Eltern und anderen Bezugspersonen ist wie erwähnt eine wichtige Größe, die neben dem Einfluss der Medien und Institutionen besteht. Medien sind nicht allein prägend für junge Menschen. Die Untersuchung des Zusammenspiels aller Einflussfaktoren würde jedoch den Rahmen der Arbeit sprengen. Zwar ist „Germany’s Next Topmodel“ nicht die einzige prägende Sendung im deutschen Fernsehen, allerdings ist sie in der Gruppe der adoleszenten Mädchen besonders beliebt. Die Studie vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) aus dem Jahr 2016, die hier noch häufig Verwendung findet, untersucht 705 Mädchen und 757 Jungen zwischen 6 und 19 Jahren im Kontext von Körpergefühl, Essstörungen und dem Konsum von Sendungen wie „Germany’s Next Topmodel“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, die den Einfluss von Castingshows auf das Körperbild junger Mädchen thematisiert und den Aufbau der Arbeit erläutert.

2. Identitätsarbeit in der Adoleszenz: Darstellung entwicklungstheoretischer Grundlagen wie dem Stufenmodell nach Erikson und dem Phasenmodell nach Marcia, um die Identitätsfindung im Jugendalter zu veranschaulichen.

3. Der Einfluss der Show „Germany’s Next Topmodel“ auf das Körperbild junger Mädchen: Analyse der medialen Wirkmechanismen, der Verbreitung von Schönheitsidealen und der korrelativen Zusammenhänge zwischen Sendungskonsum, Körperunzufriedenheit und Essstörungen.

4. Ziele, Aufgaben und Methoden der Mädchenarbeit: Definition der fachlichen Grundlagen und Prinzipien der Mädchenarbeit, wie Partizipation und Parteilichkeit, zur Stärkung der Selbstbestimmung.

5. Möglichkeiten der Nutzung von Mädchenarbeit in Bezug auf die Identitätsarbeit von Mädchen in der Adoleszenz: Aufzeigen konkreter pädagogischer Handlungsansätze und Praxisbeispiele, um Mädchen bei der kritischen Auseinandersetzung mit medialen Vorbildern zu unterstützen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, wonach Medien zwar keine direkte Ursache für Essstörungen sind, aber negative Tendenzen verstärken und daher eine aktive pädagogische Reflexionsarbeit erfordern.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Identitätsarbeit, Germany's Next Topmodel, Mädchenarbeit, Körperbild, Schönheitsideale, Essstörungen, Mediensozialisation, Selbstinszenierung, Identitätsentwicklung, Rollenbilder, Castingshow, Körperunzufriedenheit, Partizipation, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Fernsehformat „Germany’s Next Topmodel“ das Körperbild und die Identitätsentwicklung von Mädchen in der Adoleszenz beeinflusst und welche Rolle die Mädchenarbeit dabei spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Identitätspsychologie in der Pubertät, die mediale Konstruktion von Weiblichkeit und Schönheitsidealen sowie die pädagogischen Handlungsstrategien der Mädchenarbeit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mädchen unterstützt werden können, sich kritisch mit den durch Castingshows vermittelten Körperbildern auseinanderzusetzen, um eine stabile, selbstbestimmte Identität zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die relevante entwicklungspsychologische Theorien und empirische Studien (z.B. vom IZI) heranzieht, um den Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Selbstbild zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Identitätsarbeit, eine Analyse der Wirkungsweise von Castingshows und die Darstellung methodischer Ansätze der Mädchenarbeit als pädagogische Antwort.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Adoleszenz, Körperbild, Medienwirkung, Identitätsarbeit, Schönheitsideale, Essstörungen und Partizipation.

Inwiefern beeinflusst das „Umstyling“ in der Show die Zuschauerinnen?

Das „Umstyling“ vermittelt den Mädchen, dass die äußere Erscheinung ein zentraler Teil der Identität ist und dass die Anpassung an Marktnormen wichtiger ist als die individuelle Persönlichkeit.

Welche Rolle spielt die „Selbstinszenierung im Netz“ bei den Mädchen?

Mädchen orientieren sich an den Vorbildern der Show und nutzen soziale Medien zur Selbstinszenierung, wobei sie durch Filter und Bearbeitung versuchen, sich dem medialen Ideal anzupassen und Anerkennung in Form von Likes zu erhalten.

Was kann die Mädchenarbeit gegen den Einfluss dieser Formate tun?

Die Mädchenarbeit kann Projekte anbieten, die zur aktiven und kritischen Reflexion der Sendung anregen, alternative Identitätsentwürfe fördern und die Eigeninitiative der Mädchen stärken, anstatt den Konsum der Show lediglich zu verbieten.

Warum ist eine kritische Auseinandersetzung laut Fazit besser als ein reiner Konsumverzicht?

Die Autorin argumentiert, dass erst durch das aktive Hinterfragen und das Ausprobieren eigener Werte und Normen eine stabile, erarbeitete Identität entstehen kann, die nicht anfällig für einseitige mediale Fremdbestimmung ist.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Welchen Einfluss hat "Germany’s Next Topmodel" auf das Körperbild von Mädchen in der Adoleszenz und wie kann Mädchenarbeit darauf reagieren?
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Calificación
1,0
Autor
Sabrina Kohl (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
16
No. de catálogo
V981709
ISBN (Ebook)
9783346356734
ISBN (Libro)
9783346356741
Idioma
Alemán
Etiqueta
welchen einfluss germany’s next topmodel körperbild mädchen adoleszenz mädchenarbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Kohl (Autor), 2020, Welchen Einfluss hat "Germany’s Next Topmodel" auf das Körperbild von Mädchen in der Adoleszenz und wie kann Mädchenarbeit darauf reagieren?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/981709
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