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Wohnen für Hilfe. Arbeits- und Wohnkonzept am Beispiel des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kochel

Titre: Wohnen für Hilfe. Arbeits- und Wohnkonzept am Beispiel des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kochel

Thèse de Bachelor , 2020 , 61 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Nina Steiner (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Wohnen-für-Hilfe in abgewandelter Form. In der Normalform ziehen Studierende zu Senioren, welche freien Wohnraum zur Verfügung stellen. Die Studierenden helfen den Senioren bei der Bewältigung des Alltags gegen mietfreie /-reduzierte Überlassung des Wohnraums. In der hier angesprochenen abgewandelten Form wird eine Variante entworfen, in welcher Studierende in einer Einrichtung des Dominikus-Ringeisen-Werks wohnen und ihre (Dienst-)Leistung für Menschen mit Einschränkungen erbringen.

Im Rahmen dieser Arbeit ergibt sich somit folgende Frage: Wie kann ein Wohn- und Arbeitskonzept für Studierende und Mitarbeiter des Dominikus-Ringeisen-Werks Kochel aussehen und welche Faktoren müssen berücksichtigt werden? Um dem Anspruch eines möglichst realistischen und bedarfsgerechten Endproduktes eines Arbeits- und Wohnkonzeptes gerecht zu werden, basiert dieses Konzept auf einer empirischen Datenerhebung durch einen Fragebogen.

In dem Fragebogen werden die Mitarbeiter der Einrichtung in Kochel und die Studierenden aus Benediktbeuern hinsichtlich ihrer Vorstellungen und Erwartungen befragt. Das Forschungsergebnis verdeutlicht eine große Befürwortung und Zustimmung für den in dieser Arbeit beschriebenen Projekt-Entwurf. Auch Chancen und Risiken wie Ideen zur Leistungserbringung werden vielseitig dargestellt. Das Resultat ist ein in sich stimmiges Konzept, welches dem Dominikus-Ringeisen-Werk übergeben wurde. Die dargelegten Grundsteine für das gelingende Projekt basieren auf den Rahmenbedingungen, wie sie für das Dominikus-Ringeisen-Werk am Standort Kochel tatsächlich gegeben sind. Inwieweit die Umsetzung Realität wird, wird sich mit der Zeit zeigen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. SOZIALPÄDAGOGISCHE THEORIEN

2.1 NORMALISIERUNGSPRINZIP

2.2 INTEGRATION

2.3 INKLUSION

2.3.1 Gesetzliche Grundlagen

2.3.2 Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention

2.4 EXKLUSION – INTEGRATION – INKLUSION IM VERGLEICH

2. KONZEPTTHEORIE

3. WOHNEN-FÜR-HILFE

4.1 UMSETZUNG IN EUROPA

4.2 PROJEKTE IN DEUTSCHLAND

4.3 FORSCHUNGSBEDARF

4. DOMINIKUS-RINGEISEN-WERK

5.1 DOMINIKUS-RINGEISEN-WERK (DRW)

5.1.1 Wohnen und Freizeit

5.1.2 Arbeit und Beschäftigung // Ausbildung und Beruf

5.1.3 (Vor-)Schulische Angebote

5.1.4 Beratung

5.1.5 Mitarbeiterbildung

5.1 DRW EINRICHTUNG AM STANDORT IN KOCHEL

5.1.1 Ambulant betreutes Wohnen

5.1.2 Betreutes Einzelwohnen

5.2.3 Forschungsbedarfe

5. STUDIERENDE

6.1 DER PROZESS DES ERWACHSENWERDENS

6.2 STUDIERENDE IN DEUTSCHLAND

6.3 BELASTUNG DER STUDIERENDEN

6.4 STUDIERENDE IN BENEDIKTBEUERN

6.5 FORSCHUNGSBEDARFE

6. EMPIRISCHE FORSCHUNG

7.1 AUSWAHL DES FORSCHUNGSPARADIGMAS

7.2 METHODISCHES VORGEHEN UND ENTWICKLUNG DES ERHEBUNGSINSTRUMENTES

7.2.1 Layout

7.2.2 Zielgruppe

7.2.3 Eventuelle Probleme bei der Erreichung der Zielgruppe

7.2.4 Forschungsethnische Fragen in Bezug auf die Zielgruppe und das Erhebungsinstrument

7.2.5 Methodisches Vorgehen und Entwicklung des Erhebungsinstrumentes

7.3 AUFBAU DES FRAGEBOGENS

7.4 DURCHFÜHRUNG VON PRETEST-FRAGEBÖGEN

7.5 AUSWERTUNG UND EINSCHÄTZUNG DER ERGEBNISSE

7.5 FACHLICHE REFLEXION DES FORSCHUNGSPROZESSES

7. ARBEITS- UND WOHNKONZEPT

8. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit entwickelt ein Arbeits- und Wohnkonzept für Studierende in einer Einrichtung des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) in Kochel, um die Wohnform "Wohnen-für-Hilfe" auf die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen zu übertragen. Ziel ist es, ein tragfähiges, bedarfsgerechtes Modell zu erstellen, das auf empirischen Daten aus Befragungen von Studierenden und Mitarbeitern basiert.

  • Analyse sozialpädagogischer Theorien (Normalisierung, Integration, Inklusion)
  • Untersuchung des Wohnkonzepts "Wohnen-für-Hilfe" im europäischen und deutschen Kontext
  • Detaillierte Vorstellung der Einrichtung des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kochel
  • Empirische Erhebung zur Akzeptanz und zu den Rahmenbedingungen bei Studierenden und Mitarbeitern
  • Entwurf eines konkreten Arbeits- und Wohnkonzepts inklusive Qualitätssicherung

Auszug aus dem Buch

2.1 Normalisierungsprinzip

Infolge der vermehrten Kritik an den schlechten Verhältnissen in Institution für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung resultierte in den 50er Jahren der Gedanke der Normalisierung. In der Folge verbreitete sich der Ansatz über die USA und Kanada bis nach Deutschland. Der Fokus lag dabei zunächst auf Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung, bevor auch auf andere Zielgruppen betrachtet wurden. Das Grundprinzip „ist es, geistig behinderte Mitmenschen die Lebensumstände zu eröffnen, die dem normalen Leben möglichst entsprechen.“ (Nirje, Perrin, 1). Damit werden die „Erfahrungen, die dem normalen Lebenszyklus entsprechen“ (Nirje, Perrin, 3) gemeint.

Dies entspricht einem selbstbestimmten Leben, durch freie Berufs- und Beschäftigungswahl, wie auch die Wahl des Wohn- und Lebensraums. Nach dem Prinzip der Normalisierung sollen diesen Menschen „normale“ Lebensumstände ermöglicht werden und ohne diese in ihrem Verhalten „normalisieren“ zu wollen. Darüber hinaus betrifft es nicht nur die Gesellschaft in ihrem Umdenken und handeln, es müssen auch vorab Baumaßnahmen im Sinne der Barrierefreiheit erfolgen. (vgl. Nirje, Perrin, 4)

Nach Wolfensberger beschreibt Normalisierung das Ziel Verhaltensweisen und Eigenschaften aufzubauen und zu erhalten, mittels des Einsatzes von kulturellen und normalen Mitteln. Dadurch soll die soziale Rolle von Menschen mit Beeinträchtigungen angehoben werden und gleichzeitig durch Förderung und Stärkung der Fähigkeiten, sowie der Persönlichkeit eine Verbesserung der Lebensqualität und der Lebensbedingung geschaffen werden (vgl. Bürli 1997, 131). Ziel ist es dabei, einem Menschen mit Beeinträchtigung eine höhere soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

SOZIALPÄDAGOGISCHE THEORIEN: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Inklusion und Integration, die als Zielorientierung für das Projekt dienen.

KONZEPTTHEORIE: Beschreibt, wie Konzepte als fachliche Rahmenbedingungen und Arbeitshilfen für Einrichtungen fungieren und zur Qualitätssicherung beitragen.

WOHNEN-FÜR-HILFE: Analysiert die Entwicklung und Umsetzung der Wohnform in Europa und Deutschland sowie den Forschungsbedarf.

DOMINIKUS-RINGEISEN-WERK: Stellt die Historie, die Leistungen und die spezifische Einrichtung in Kochel vor.

STUDIERENDE: Beleuchtet die Lebenssituation, Entwicklungsaufgaben und Belastungsfaktoren von Studierenden im Kontext des Wohnprojekts.

EMPIRISCHE FORSCHUNG: Dokumentiert das methodische Vorgehen, die Datenerhebung durch Fragebögen und die Auswertung der Ergebnisse.

ARBEITS- UND WOHNKONZEPT: Präsentiert das entwickelte Modell für das Dominikus-Ringeisen-Werk basierend auf den gewonnenen Forschungsergebnissen.

FAZIT UND AUSBLICK: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts.

Schlüsselwörter

Wohnen-für-Hilfe, Dominikus-Ringeisen-Werk, Inklusion, Integration, Normalisierungsprinzip, Sozialpädagogik, studentisches Wohnen, Menschen mit Behinderung, Arbeits- und Wohnkonzept, Empirische Forschung, Qualitätsmanagement, Wohnpartnerschaft, Lebensqualität, Teilhabe, Sozialraumentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Übertragung des Wohnkonzepts "Wohnen-für-Hilfe" auf eine Einrichtung des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kochel, um Menschen mit Beeinträchtigungen und Studierende in einer Wohngemeinschaft zusammenzubringen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die sozialpädagogische Theoriebildung (Inklusion/Integration), das Wohnkonzept an sich, die institutionelle Analyse des Dominikus-Ringeisen-Werks sowie die empirische Untersuchung der Bedürfnisse beider beteiligter Gruppen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines fundierten, praxisnahen Arbeits- und Wohnkonzepts, das auf einer empirischen Datenerhebung basiert und dem DRW als Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung des Projekts dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erforschung verwendet?

Die Arbeit nutzt ein quantitatives Paradigma in Form einer schriftlichen Befragung via Online-Fragebögen, um Einstellungen und Erwartungen von Studierenden und Mitarbeitern strukturiert zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Vorstellung der Einrichtung Kochel, die Analyse der Zielgruppen (Studierende/Mitarbeiter), das methodische Vorgehen bei der Forschung sowie die Zusammenführung der Erkenntnisse in ein abschließendes Konzept.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wohnen-für-Hilfe, Inklusion, Integration, Dominikus-Ringeisen-Werk und studentisches Wohnen charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das hier vorgestellte Konzept von klassischem Wohnen-für-Hilfe?

Im Gegensatz zur klassischen Form, bei der Studierende bei Senioren wohnen, tauscht diese Arbeit die Senioren gegen Menschen mit Beeinträchtigungen in einer professionellen Einrichtung aus.

Welche Hürden bei der Umsetzung wurden durch die Befragung identifiziert?

Zu den identifizierten Hürden gehören Sorgen bezüglich der Wahrung von Nähe und Distanz, die Balance zwischen Studium und Arbeit sowie mögliche Konflikte durch die Emotionalität der Bewohner.

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Résumé des informations

Titre
Wohnen für Hilfe. Arbeits- und Wohnkonzept am Beispiel des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kochel
Université
Catholic Academie Benediktbeuern
Note
2,0
Auteur
Nina Steiner (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
61
N° de catalogue
V983277
ISBN (ebook)
9783346339775
ISBN (Livre)
9783346339782
Langue
allemand
mots-clé
Bachelorarbeit Soziale Arbeit Wohnen Hilfe Wohngemeinschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nina Steiner (Auteur), 2020, Wohnen für Hilfe. Arbeits- und Wohnkonzept am Beispiel des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kochel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/983277
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Extrait de  61  pages
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