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Vom Zusammenhang der autoritären, antidemokratischen Tendenzen und der Wissensgesellschaft

Titel: Vom Zusammenhang der autoritären, antidemokratischen Tendenzen und der Wissensgesellschaft

Hausarbeit , 2019 , 28 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Jasmin Dierkes (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Aufgabe dieser Arbeit soll in zweierlei bestehen: Einerseits soll der Zusammenhang zwischen der aktuellen politischen Situation hinsichtlich einer eventuellen Krise der Demokratie und der damit verbundenen autoritären-populistischen Versuchung sowie der politischen Bildung der Bürger hergestellt werden. Diesen Zusammenhang zu betrachten, beruht auf der Idee der heutigen Gesellschaft, als eine globalisierte Wissensgesellschaft, die Bildung und Verständnis für größere Problemstellungen fordert und fördert. Zweitens soll anschließend an die Diagnose gefragt werden, welche Gestaltungsmöglichkeiten die Ausgangslage bietet und verschiedene sehr gegensätzliche Vorschläge betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demokratie in der Krise

2.1. Wirtschaftliche Dimension

2.2. Soziale Dimension

2.3. Politische Dimension

3. Wissen und Demokratie

3.1. Wissensgesellschaft

3.2. Utopiekompetenz

4. Alternativen und Auswege

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der aktuellen Krise der liberalen Demokratie, den damit verbundenen autoritär-populistischen Tendenzen und der Rolle der Wissensgesellschaft sowie der politischen Bildung. Ziel ist es, zu analysieren, welche Probleme sich für moderne Demokratien durch globale Entwicklungen ergeben und welche Möglichkeiten – etwa durch politische Bildung oder alternative Systementwürfe – bestehen, um diese Erosion aufzuhalten.

  • Analyse der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Ursachen der Demokratiekrise
  • Untersuchung der Wissensgesellschaft und ihres Einflusses auf politische Diskurse
  • Diskussion des Konzepts der Utopiekompetenz zur Förderung politischer Gestaltung
  • Kritische Betrachtung von Bildung und Epistokratie als mögliche Auswege
  • Reflektion über das Spannungsfeld zwischen Freiheitlichkeit und autoritärer Versuchung

Auszug aus dem Buch

2. Demokratie in der Krise

„Authoritarianism is on the march. It is not only on the march in relatively poor countries. It is on the march in well-off countries, too — including, most significantly, the US, the country that defended and promoted liberal democracy throughout the 20th century“

So beginnt Martin Wolf seinen Artikel in der Financial Times im Januar 2019. Eine düstere Diagnose insbesondere mit seinem Verweis auf die finanziell gute Situation vieler dieser Staaten, in denen der Autoritarismus um sich greife. Vielmehr seien es jetzt Länder, wie die USA, die liberale Demokratie gefordert, gefördert und verteidigt hätten, die jetzt unterwandert würden. Wilhelm Heitmeyer, langjähriger Autoritäts- und Gewaltforscher, legt in seinem Buch „Autoritäre Versuchung“ von 2018 dar, wieso er die Verbreitung des Autoritarismus ursächlich in ökonomischen Integrationszwang und soziale Desintegration als zwei Seiten derselben Medaille sieht, da in einer rasant globalisierten Welt, die Konkurrenz hoch sei, die Solidarität aber niedrig und der damit verbundene Kontrollverlust sowohl individuell-persönlich als auch gesellschaftlich und in der sozialen Ordnung spürbar seien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Fragestellung nach dem Zusammenhang von Demokratiekrisen, autoritären Versuchungen und der Rolle der Wissensgesellschaft als Rahmen für politische Bildung.

2. Demokratie in der Krise: Dieses Kapitel analysiert die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Ursachen der aktuellen Demokratiekrise, einschließlich der Rolle der Globalisierung und der zunehmenden Entfremdung der Bürger.

3. Wissen und Demokratie: Der Abschnitt beleuchtet, wie Wissen als Machtfaktor in der Wissensgesellschaft fungiert und welche Rolle Konzepte wie Utopiekompetenz für die politische Bildung und demokratische Teilhabe spielen können.

4. Alternativen und Auswege: Das letzte Kapitel diskutiert Strategien gegen populistische Tendenzen, von der Erneuerung des Vertrauens in demokratische Institutionen bis hin zu kontroversen Gedankenexperimenten wie der Epistokratie.

Schlüsselwörter

Demokratie, autoritärer Populismus, Wissensgesellschaft, politische Bildung, Utopiekompetenz, Globalisierung, liberale Demokratie, soziale Desintegration, Epistokratie, Identität, Partizipation, Werte, Freiheitlichkeit, gesellschaftliche Krisen, Systemversuch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Gründen für die Krise liberaler Demokratien und untersucht, inwiefern autoritär-populistische Strömungen mit sozialen und wirtschaftlichen Umbrüchen in einer globalisierten Wissensgesellschaft verknüpft sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt Themen wie das Vertrauen in politische Institutionen, die ökonomischen Ursachen von Unsicherheit, die Rolle von Expertenwissen und die Bedeutung politischer Bildung für die Aufrechterhaltung demokratischer Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die aktuellen Herausforderungen für die Demokratie zu diagnostizieren und verschiedene politische Gestaltungsmöglichkeiten sowie Bildungsansätze zu evaluieren, die der Erosion demokratischer Werte entgegenwirken könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse basierend auf fachspezifischer Literatur (u.a. Mounk, Heitmeyer, Brennan, Stehr), um verschiedene Perspektiven auf die Krise der Demokratie kritisch gegenüberzustellen und in den Kontext der Wissensgesellschaft zu setzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Krise (Wirtschaft, Soziales, Politik), die Rolle von Wissen und Bildung als Voraussetzung für Teilhabe und die Diskussion konkreter Alternativen, wie beispielsweise den Vorschlag eines epistokratischen Rats.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensgesellschaft, Populismus, Demokratiekrise, Utopiekompetenz, soziale Desintegration, Epistokratie und liberale Identität.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Wählertypen nach Brennan?

Die Autorin greift Brennans Typologie auf: „Hooligans“ als voreingenommene und fanatische Wähler, „Hobbits“ als desinteressierte Apathiker und „Vulkanier“ als rational handelnde Bürger mit Sachverstand.

Welche Rolle spielt das Internet in der Analyse?

Das Internet wird als Paradox beschrieben: Einerseits ermöglicht es durch soziale Medien und Plattformen eine breitere Meinungsfreiheit, andererseits fördert es durch Fake News, Überwachung und Polarisierung die Instabilität politischer Systeme.

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Details

Titel
Vom Zusammenhang der autoritären, antidemokratischen Tendenzen und der Wissensgesellschaft
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie)
Note
1.0
Autor
Jasmin Dierkes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
28
Katalognummer
V983901
ISBN (eBook)
9783346342676
ISBN (Buch)
9783346342683
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhang tendenzen wissensgesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jasmin Dierkes (Autor:in), 2019, Vom Zusammenhang der autoritären, antidemokratischen Tendenzen und der Wissensgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/983901
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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