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Die NATO-Intervention im Kosova-Krieg

Titre: Die NATO-Intervention im Kosova-Krieg

Dossier / Travail , 2009 , 18 Pages , Note: 2,3

Autor:in: B.A Bajram Cikaqi (Auteur)

Politique - Région: Europe du Sud-Est
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Résumé Extrait Résumé des informations

Meine Fragestellung, welche Gründe gab es für eine NATO Intervention und wie Legitimiert sich die Intervention im Kosova, werde ich nachgehen und den Ablauf des Krieges darstellen und besondere Aufmerksamkeit werde ich dem Verhalten europäischer Akteure schenken, so dass ihre Aktivitäten nachverfolgt werden können. Aufgrund der Komplexität des Kosova-Konflikts, ist es mir im Rahmen dieser Arbeit leider nicht möglich alle Aspekte dieser Auseinandersetzung zu berücksichtigen. Am Ende dieser Arbeit werde ich versuchen einen Ausblick, anhand meiner gewonnen Erkenntnisse zu geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Geschichtlicher Hintergrund

2. Die Verschärfung des Konflikts und das Einschalten der internationalen Gemeinschaft

3. Militärische Planung der NATO

4. Die Verhandlungen von Rambouillet

5. Die Luftangriffe der NATO

6. Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts

7. Die Völkerrechtliche Problematik von Intervention

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die NATO-Intervention im Kosova-Krieg unter besonderer Berücksichtigung der politischen Prioritäten internationaler Akteure und der zugrundeliegenden völkerrechtlichen Problematik. Das Ziel besteht darin, den Ablauf des Konflikts nachzuzeichnen, die Gründe für das Eingreifen der NATO zu analysieren und die Legitimierung dieser Intervention kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Genese des Kosova-Konflikts zwischen Serben und Albanern
  • Eskalationsstufen und das Eingreifen der internationalen Gemeinschaft
  • Diplomatische Versuche und das Scheitern der Verhandlungen von Rambouillet
  • Die militärische Strategie und Durchführung der NATO-Luftangriffe
  • Völkerrechtliche Abwägung zwischen staatlicher Souveränität und Menschenrechten

Auszug aus dem Buch

Die Völkerrechtliche Problematik von Intervention

Völkerrechtler sind unterschiedlicher Auffassung, ob der NATO- Einsatz völkerrechtlich zulässig war. Auch wenn der Krieg für moralisch gerechtfertigt hält, viele Völkerrechtler sind der Meinung, dass die Intervention sich doch eine Normenkollision zwischen Legitimität und Legalität darstellt. Jürgen Habermas (1999) formuliert, es war ein „Krieg an der Grenze zwischen Recht und Moral“.

Vor mehr als 200 Jahren hat Jean Baptiste Cloots diese Problem-atik in der französischen Nationalversammlung umrissen, als er 1791 erklärte: „Unterdrückte Völker strecken die Arme nach uns aus. Man mordet sie an der Schwelle ihres Landes. Ihre schrecklichen Schreie dringen an unser Ohr. Die Menschlichkeit befielt uns, die Mörder zurückzuschlagen, doch die Politik zwingt uns, unbewegliche Zuschauer zu bleiben“ (Kühne 1999: 1).

Einige Völkerrechtler sind der Meinung: Ein Mandat des Sicherheitsrats wäre nach herrschender Lehre zwingend erforderlich gewesen, um eine Intervention auch gegen den Willen eines betroffenen Staates vornehmen zu können. Demgegenüber bekennt sich die NATO dazu, gewissermaßen aus eigenem Recht militärisch zu intervenieren. In einem Beschluss des Deutschen Bundestages vom Oktober 1998 zur Beteiligung an einer NATO-Mission hinsichtlich der völkerrechtlichen Problematik heißt: „Die von der Bundesregierung bereit-gestellten Kräfte können, soweit der VN-Sicherheitsrat eine entsprechende Resolution nicht verabschiedet, zur Abwendung einer humanitären Katastrophe und zur Unterbindung schwerer und systematischer Menschenrechtverlet-zungen im Kosova auf Grundlage eines entsprechenden Beschlusses des NATO-Rates eingesetzt werden“, um die Forderungen aus den Resolutionen des Sicherheitsrates zu erfüllen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Vorstellung der Forschungsfrage zur NATO-Intervention und Eingrenzung der untersuchten Aspekte des Kosova-Konflikts.

1. Geschichtlicher Hintergrund: Darstellung der historischen Auseinandersetzungen zwischen Serben und Albanern und der Entwicklung des Status von Kosova.

2. Die Verschärfung des Konflikts und das Einschalten der internationalen Gemeinschaft: Analyse der zunehmenden Spannungen nach 1989 und der ersten Reaktionen internationaler Akteure.

3. Militärische Planung der NATO: Untersuchung der militärischen Mobilisierung und diplomatischer Vermittlungsversuche vor Beginn der Angriffe.

4. Die Verhandlungen von Rambouillet: Überblick über die gescheiterten diplomatischen Verhandlungsrunden zur Konfliktbeilegung.

5. Die Luftangriffe der NATO: Beschreibung des Ablaufs und der militärischen Durchführung der Luftschläge ab März 1999.

6. Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts: Dokumentation der diplomatischen Bemühungen, die zum Ende der militärischen Auseinandersetzungen und zur Resolution 1244 führten.

7. Die Völkerrechtliche Problematik von Intervention: Kritische Auseinandersetzung mit der völkerrechtlichen Legitimierung des NATO-Einsatzes.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle des Westens und der Hintergründe des Konflikts.

Schlüsselwörter

NATO-Intervention, Kosova, Serbien, Milosevic, UÇK, Menschenrechte, Völkerrecht, UN-Sicherheitsrat, Rambouillet, Konfliktlösung, Humanitäre Katastrophe, Souveränität, Balkankonflikt, Resolution 1244, Friedensforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Kosova-Konflikt und die Rolle der NATO-Intervention im Jahr 1999 vor dem Hintergrund historischer Spannungen und völkerrechtlicher Fragen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Genese des Konflikts, das Scheitern diplomatischer Bemühungen, die militärische Strategie der NATO sowie die ethischen und rechtlichen Legitimitätsfragen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Gründe für die NATO-Intervention sprachen und wie diese politisch und rechtlich legitimiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Fallanalyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung historischer Dokumente sowie Resolutionen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von den historischen Wurzeln über die Eskalation und die Verhandlungen in Rambouillet bis hin zu den konkreten Luftangriffen und den anschließenden Friedensbemühungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie NATO-Intervention, Kosova-Konflikt, Menschenrechte, Völkerrecht und Internationale Politik charakterisieren.

Wie bewertet der Autor das Vorgehen der internationalen Gemeinschaft?

Der Autor hinterfragt kritisch, ob die westliche Politik durch zögerliches Handeln und unklare Positionierungen zur weiteren Eskalation des Konflikts beigetragen hat.

Welche Bedeutung kommt der Resolution 1244 zu?

Die Resolution 1244 wird als der entscheidende völkerrechtliche Rahmen für die Beendigung der Kämpfe und die Etablierung einer internationalen Sicherheitspräsenz im Kosovo dargestellt.

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Résumé des informations

Titre
Die NATO-Intervention im Kosova-Krieg
Université
University of Duisburg-Essen
Note
2,3
Auteur
B.A Bajram Cikaqi (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
18
N° de catalogue
V984688
ISBN (ebook)
9783346341198
Langue
allemand
mots-clé
nato-intervention kosova-krieg
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A Bajram Cikaqi (Auteur), 2009, Die NATO-Intervention im Kosova-Krieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/984688
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Extrait de  18  pages
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