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Endziffernregeln im Mathematikunterricht. Unterrichtsstunde zur Teilbarkeit durch 2, 4 und 5

Titel: Endziffernregeln im Mathematikunterricht. Unterrichtsstunde zur Teilbarkeit durch 2, 4 und 5

Unterrichtsentwurf , 2011 , 22 Seiten

Autor:in: Martin Briol (Autor:in)

Didaktik - Mathematik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit entwickelt einen Unterrichtsentwurf im Fach Mathematik mit dem Thema Endziffernegeln. Konkret beschäftigt sich die Arbeit mit der Teilbarkeit durch 2, 4 und 5. Auf eine einführende Sachanalyse folgt eine didaktische Reflexion. Hier wird die Unterrichtsstunde in den Bildungsplan eingeordnet und die Bedeutung der Thematik für die Schüler und Schülerinnen erläutert. Anschließend werden die Kompetenzen und Lernziele definiert. Ein Fokus liegt dabei auf den fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Lernzielen.

Im vierten Kapitel folgt eine methodische Reflexion. Hier wird zunächst auf die Artikulation des Unterrichts eingegangen. Anschließend werden Methoden und Sozialformen, insbesondere die Partnerarbeit, sowie Medien behandelt und mögliche Alternativen aufgezeigt. Im fünften Kapitel wird abschließend der Verlaufsplan der Unterrichtsstunde entwickelt und dargestellt sowie einige selbstentwickelte Unterrichtsmaterialien aufgeführt.

Mit einem Blick auf verschiedene Messgeräte, beispielsweise Uhren, Waagen und Ähnliches, wird deutlich, wie die Zahlen, nach denen wir unser tägliches Leben ausrichten, teilbar sind. Um herauszufinden, dass eine Zahl a Teiler einer Zahl b ist, ist es nicht immer notwendig, die gesamte Zahl b durch a zu teilen. In einigen Fällen gibt es allgemeingültige Regeln, die eine Entscheidung hierüber vereinfachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. SACHANALYSE

2. DIDAKTISCHE REFLEXION

2.1. EINORDNUNG IN DEN BILDUNGSPLAN ´04

2.2. EINBETTUNG DER STUNDE IN DIE UNTERRICHTSEINHEIT

2.3. BEDEUTUNG DES THEMAS FÜR DIE SCHÜLER/INNEN

2.4. EXEMPLARITÄT UND DIDAKTISCHE REDUKTION

2.5. AUFGABENANALYSE UND MÖGLICHE SCHWIERIGKEITEN

3. KOMPETENZERWERB/ LERNZIELE

3.1. ÜBERGEORDNETE KOMPETENZEN / ZIELE

3.2. FACHLICHE LERNZIELE

3.3. METHODISCHE LERNZIELE

3.4. SOZIALE LERNZIELE

3.5. PERSONALE LERNZIELE

4. METHODISCHE REFLEXION

4.1. ARTIKULATION DES UNTERRICHTS

4.1.1. BEGRÜßUNG/ EINSTIEG

4.1.2. ERARBEITUNG

4.1.3. ERGEBNISSICHERUNG

4.1.4. ABSCHLUSS

4.2. METHODEN UND SOZIALFORMEN

4.2.1. PARTNERARBEIT

4.3. MEDIEN

4.3.1. DAS („ENDZIFFERN“-) SPIEL

4.3.2. ZIFFERNKARTEN UND TAFELBILD

4.4. ALTERNATIVEN

5. VERLAUFSPLAN & ANLAGEN

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Vermittlung von Endziffernregeln zur Bestimmung der Teilbarkeit natürlicher Zahlen durch 2, 4 und 5 im Mathematikunterricht der 6. Klasse. Das primäre Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern durch eine handlungsorientierte Methode (das "Endziffernspiel") ein tieferes Verständnis für Zahlenstrukturen zu vermitteln und sie zum vorteilhaften Rechnen zu befähigen.

  • Erarbeitung von Teilbarkeitsregeln für 2, 4 und 5
  • Einsatz von spielerischen Lernumgebungen zur Förderung der mathematischen Kompetenz
  • Didaktische Reduktion und Exemplarität im Mathematikunterricht
  • Förderung kooperativer Lernformen (Partnerarbeit)
  • Integration von Fermi-Aufgaben zur Anwendung im Alltag

Auszug aus dem Buch

1. Sachanalyse

Mit einem Blick auf verschiedene Messgeräte (z.B. Uhren, Waagen, usw.), wird deutlich, wie die Zahlen, nach denen wir unser tägliches Leben ausrichten, teilbar sind. Um herauszufinden, dass eine Zahl a Teiler einer Zahl b ist, ist es nicht immer notwendig, die gesamte Zahl b durch a zu teilen. In einigen Fällen gibt es allgemeingültige Regeln, die eine Entscheidung hierüber vereinfachen. Das eine Zahl durch 2 teilbar ist wenn ihre Endziffer eine gerade Zahl (2; 4; 6; 8; [0]) ist, sollte den Schülerinnen und Schülern schnell bewusst werden. Gleiches gilt für die Teilbarkeit durch die Zahl 5. Anhand eines kurzen mathematischen Beweises, soll hier lediglich die Teilbarkeit durch die Zahl 4 betrachtet werden:

Jede Zahl a  N ist durch 4 teilbar, wenn die zwei letzten Ziffern eine durch 4 teilbare Zahl bilden.

Bsp.:

4 teilt 7956736, da 4  36 eine wahre Aussage ist.

4 teilt nicht 735, da 4  35 eine falsche Aussage ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. SACHANALYSE: Mathematische Herleitung der Teilbarkeitsregeln für die Zahlen 2, 4 und 5 mit Fokus auf der Endziffernregel für die Zahl 4.

2. DIDAKTISCHE REFLEXION: Einordnung der Unterrichtseinheit in den Bildungsplan, Begründung der Themenwahl und Analyse potenzieller Lernschwierigkeiten.

3. KOMPETENZERWERB/ LERNZIELE: Definition von fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Lernzielen für die Unterrichtsstunde.

4. METHODISCHE REFLEXION: Detaillierte Darstellung des Unterrichtsverlaufs, der verwendeten Medien und Methoden sowie kritische Reflexion von Alternativszenarien.

5. VERLAUFSPLAN & ANLAGEN: Tabellarische Übersicht der Unterrichtsplanung sowie die konkreten Arbeitsmaterialien wie Spieleanleitungen und Lösungsblätter.

Schlüsselwörter

Teilbarkeitsregeln, Endziffernregeln, Mathematikunterricht, Didaktik, Bildungsplan, Fermi-Aufgaben, Dezimalsystem, Partnerarbeit, Kooperatives Lernen, Unterrichtsentwurf, Zahlenlehre, Lehrerrolle, Lernziele, Schulmathematik, Didaktische Reduktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Unterrichtsentwurf befasst sich mit der Vermittlung von Endziffernregeln für die Teilbarkeit durch 2, 4 und 5 für eine 6. Realschulklasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die mathematischen Grundlagen der Teilbarkeit, der vorteilhafte Einsatz von Rechengesetzen sowie die Förderung von mathematischen Kompetenzen durch schülerzentrierte Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die selbstständige Erarbeitung der Teilbarkeitsregeln durch die Schülerinnen und Schüler, um ein tieferes Zahlenverständnis für zukünftige Themen wie die Bruchrechnung zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein konstruktivistischer Ansatz verfolgt, bei dem die Schülerinnen und Schüler durch entdeckendes Lernen in Partnerarbeit mathematische Regeln selbst herleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die fachwissenschaftliche Analyse, die didaktische Begründung, die Zielformulierung, die methodische Artikulation des Unterrichts und eine detaillierte Verlaufsplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Teilbarkeitsregeln, Endziffernregeln, konstruktivistisches Lernen, Partnerarbeit und Kompetenzorientierung geprägt.

Welche Rolle spielt das "Endziffernspiel"?

Es dient als handlungsorientiertes Lernmedium, um die Schülerinnen und Schüler zur Hypothesenbildung anzuregen und die Teilbarkeitsregeln eigenständig entdecken zu lassen.

Warum ist die Teilbarkeit durch 4 eine Differenzierungsaufgabe?

Da diese Regel komplexer ist als die für 2 oder 5, dient sie leistungsstärkeren Schülern als zusätzliche Herausforderung, während andere noch an den grundlegenderen Regeln arbeiten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Endziffernregeln im Mathematikunterricht. Unterrichtsstunde zur Teilbarkeit durch 2, 4 und 5
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen) Reutlingen
Autor
Martin Briol (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V984880
ISBN (eBook)
9783346348623
ISBN (Buch)
9783346348630
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mathematik Teilbarkeit Endziffern Regelwissen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Briol (Autor:in), 2011, Endziffernregeln im Mathematikunterricht. Unterrichtsstunde zur Teilbarkeit durch 2, 4 und 5, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/984880
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Leseprobe aus  22  Seiten
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