E-Commerce für stationäre Unternehmen. Ein Überblick über Chancen und Risiken

Am Beispiel von Zalando SE


Akademische Arbeit, 2020

31 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung und Hintergrund des E-Commerce

2 Grundlagen im E-Commerce
2.1 Definition und Begriffsabgrenzung
2.2 Statistische Werte

3 Chancen und Risiken im E-Commerce
3.1 Chancen
3.2 internationale Marktpräsenz
3.3 Serviceoptimierung
3.4 Aufbereitung und Gestaltung des Sortiments im E-Commerce
3.5 Spezialisierung im Marketing
3.6 Rationalisierungsmöglichkeiten

4 Risiken
4.1 Anonymität
4.2 Bezahlung
4.3 Beratungsschwächen
4.4 Datenschutz

5 Zalando
5.1 Hintergrund
5.2 Serviceoptimierung
5.3 Sortiment und Rationalisierungsmöglichkeiten
5.4 Marketing
5.5 Bezahlung und Anonymität

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

8 Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Positionierung von E-Commerce innerhalb der Internetökonomie

Abbildung 2: E-Commerce Umsatz in Deutschland 1999– FC2013.

Abbildung 3: Abdeckung der Produktsegmente deutscher Online-Shops

Abbildung 4: E-Commerce Umsatzverteilung Produktsegmente

Abbildung 5: Marktkonzentration der Top 1.000 Online-Shops in Deutschland.

Abbildung 6: prinzipieller Ablauf eines Affiliate Netzwerkes

Abbildung 7: Risiken des Mobile-Shoppings aus Konsumentensicht

1 Einleitung und Hintergrund des E-Commerce

Amazon und Zalando sind bekannte Beispiele für die digitalen „Pacemaker“, welche oft den Umsatz kleinerer Unternehmen durch ihre starke Marktpräsenz untermauern. Das europäische Unternehmen „Spotify“ belegt unter diesen den 15. Platz laut der Wall Street Journal-Liste der „Unicorns“. Bereits hier wird deutlich, dass europäische Unternehmen in dieser Hinsicht deutlich im Rückstand sind. Durch die digitale Transformation, künstliche Intelligenz, sowie die Quantität an Möglichkeiten zur Datenanalyse, stehen Unternehmen besonders im Onlinehandel große Chancen bevor.1 Durch die jahrelange Arbeit im stationären Handel, sehen es viele Unternehmen als schwierig an, die Vorteile des E-Commerce für sich zu nutzen.2 “ Laut den Erhebungen des Handelsverbands Deutschland hat sich der Online-Umsatz im Business-to-Consumer Segment in den letzten Jahren in Deutschland verzehnfacht.3 Zunächst wird in der folgenden Arbeit der Begriff „E-Commerce“ erläutert. Anschließend werden statistische Werte des Online-Handels gegenübergestellt. Die positiven Faktoren, sowie auch die negativen Faktoren, die mit der Einführung des E-Commerce einhergehen werden folgend erläutert und gegenübergestellt. Die Beantwortung der Forschungsfragen: „Welche Chancen und Risiken entstehen mit dem Einsatz von E-Commerce?“, sowie „Wie kann man die gewonnenen Erkenntnisse auf Zalando SE anwenden?“ stehen im Fokus und mit dieser wird dem Leser der einhergehende Wandel im stationären und Online-Handel näher gebracht. Das Fazit schließt die folgende Arbeit ab.4

2 Grundlagen im E-Commerce

Im Kapitel „Grundlagen im E-Commerce“ wird näher auf die Definition des Begriffes E-Commerce eingegangen und mit Hilfe von statistischen Werten wird diese analysiert.

2.1 Definition und Begriffsabgrenzung

Der Begriff E-Commerce bezeichnet elektronisch unterstützte Transaktionsprozesse im Online-Handel. Wie in Abbildung 1 dargestellt gehört E-Commerce zusammen mit E-Collaboration, E-Education, E-Information und E-Communication zu E-Business. Das E-Business ist ein Teil der Internetökonomie.5 „Bei Fokussierung der Transaktionsprozesse wird die Summe der Möglichkeiten zur Umsatzgenerierung über E-Technologien und die Nutzung des Internets als neue Distributionsplattform als Electronic Commerce bezeichnet. Nach diesem Verständnis ist der E-Commerce dem E-Business untergeordnet, da er ‚nur‘ auf die Unterstützung der Transaktionsprozesse zwischen zwei Marktpartnern auf elektronischen Märkten abzielt.“6

Abbildung 1 : Positionierung von E-Commerce innerhalb der Internetökonomie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vgl.Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.1.f.

„Otto“ und „Neckermann“ zählen zum „Hybriden-Online-Handel“, da sie sowohl die Möglichkeit bieten per Katalog zu bestellen, als auch die Ware vom Online-Shop zu beziehen. Der „Pure-Online-Handel“ bezeichnet jene Unternehmen, die ihre Produkte lediglich online anbieten. Der „kooperierende-Online-Handel“ findet sich zum Beispiel bei Zalando, dessen Online-Shop verschiedene Modelabels anbietet. Beim Multi-Channel-Handel“ werden Verbraucher auf verschiedenen Kommunikationskanälen erreicht. „Vertikalisierter-Online-Handel“ findet sich zum Beispiel bei „adidas“, deren Produkte zusätzlich vom Herstellerunternehmen online angeboten werden.7 Weiters werden die folgenden drei Segmente unterschieden:

1. „Business to Consumer (B2C): Beispielsweise verkauft Amazon.com Konsumgüter an Individuen.
2. Business to Business (B2B): Forrester.com verkauft etwa Marktforschungs-berichte an andere Unternehmen.
3. Business to Government (B2G): Viele Firmen, die sich im B2B-Bereich betätigen, machen auch mit Behörden Geschäfte, z.B. Dell“8

2.2 Statistische Werte

Abbildung 2 : E-Commerce Umsatz in Deutschland 1999– FC2013.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.11.

Abbildung 3 : Abdeckung der Produktsegmente deutscher Online-Shops

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.11.

Abbildung 4 : E-Commerce Umsatzverteilung Produktsegmente

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.12.

In Abbildung 2 ist der E-Commerce Umsatz in Deutschland vom Jahr 1999 bis zum Jahr 2013 veranschaulicht. Man sieht, dass sich der Umsatz vom Jahr 1999 mit 1,25 Milliarden Euro auf 33,10 Milliarden Euro im Jahr 2013 erhöht.

In Abbildung 3 wird ersichtlich, dass zum Beispiel der Sektor „Bekleidung, Textilien, Schuhe“ mit 44 Prozent die größte Anzahl der Produktsegmente abdeckt. Hingegen macht der Sektor „Optiker“ mit 0,9 Prozent den kleinsten Anteil der Produktsegmente aus.

Abbildung 4 veranschaulicht die Umsatzverteilung der Hauptproduktsegmente im E-Commerce. 2012 wurden 36,7 %, also 9,3 Mrd. € von den so genannten Generalisten erwirtschaftet. Zu diesen Generalisten zählt zum Beispiel das Unternehmen Amazon. Das Produktsegment „Bekleidung, Textilien, Schuhe“ schließt mit 18,8 % erwirtschaftetem Anteil an. „Computer, Unterhaltungselektronik, Handy, Zubehör“ liegen mit 13,5 % an der dritten Stelle.

Abbildung 5 : Marktkonzentration der Top 1.000 Online-Shops in Deutschland.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.12.

Im Jahr 2010 existierten 150.000 Online-Shops in Deutschland, von welchen die wirtschaftlich stärksten 500 Online-Shops 87,3 % aller Umsätze erwirtschafteten, die restlichen 145.500 Online-Shops realisierten 12,7 % des deutschen E-Commerce-Umsatzes.9

3 Chancen und Risiken im E-Commerce

In diesem Kapitel werden die Chancen und Risiken, die sich im E-Commerce ergeben erläutert und erklärt.

3.1 Chancen

In den folgenden Unterkapiteln werden die prominierenden Chancen im E-Commerce erläutert.

3.2 internationale Marktpräsenz

Als beträchtliche Gewinnaussicht der im E-Commerce tätigen Unternehmen zeigt sich die weltweite Markpräsenz. Der geografische und zeitliche Aspekt, dessen Distanz-Problematik ohne der Nutzung des Onlinehandels im Vertrieb mit einhergeht, kann nun berücksichtigt werden.10 Zusätzlich fällt die Notwendigkeit weg, für Unternehmen jeden Shop eines Vertriebslandes individuell zu gestalten. Außer Sprache, Währung, Maßeinheiten, Versandinformationen und den rechtlichen Hinweisen, die in jedem Land anders ausfallen, kann jeder Shop im gleichen Stil geführt werden.11

3.3 Serviceoptimierung

- Der Konsument hat die Möglichkeit den Einkauf unabhängig von den regulären Öffnungszeiten durchzuführen.
- Die Kunden haben freie Auswahl über die gewünschte Bezahlungsart.
- Die Entscheidung, ob die Kunden die Ware schneller erlangen möchten, oder die längere, dafür günstigere, Lieferzeit in Kauf nehmen. bleibt ihnen selbst überlassen.
- Warteschlangen und körperliche Anstrengung fallen beim Online-Einkauf weg.
- „Conversational Commerce“ ist eine automatisierte stimmbasierte Einkaufsmöglichkeit. Durch Voicebots, Chatbots oder Voice-Assisted-Purchasing-Systeme kann künstliche Intelligenz beim Einkauf eingesetzt werden. Ein Beispiel hierfür ist „Alexa“, Amazon Echo, ein Gerät, dass sich der vorab erwähnten künstlichen Intelligenz bedient und so den Online-Einkauf erleichtert. Bereits einer von fünf Amazon-Kunden hat mit einem Gerät dieser Art bereits seinen Online-Einkauf getätigt. Zu gewissen Tagen werden von Amazon und Google Rabatte auf Waren angeboten, die lediglich mit dem Kauf über „Alexa“ abgezogen werden können.12
- Durch die Transparenz der Online-Shops können KundInnen Preise besser vergleichen.13

[...]


1 Vgl. Große Holthforth,D.,Schlüsselfaktoren,2017,S.7.

2 Vgl.Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.1.f.

3 Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.1.

4 Vgl.Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.1.f.

5 Vgl.Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.8.

6 Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.9.

7 Vgl.Heinemaann, Gerrit; Hauf, Andreas, Web-Excellenz, 2010,S.9.

8 Meidl, Oliver ;Global Website, 2013;S.10.

9 Vgl.Fost, M., E-Commerce Strategien, 2014, S.12.f.

10 Vgl. https://treolabs.com/de/blog/vor-und-nachteile-des-onlinehandels-fuer-gruender, Zugriff am 27.03.2019.

11 Vgl. https://www.electronicsales.de/blog-die-top-10-vorteile-eines-online-shops-fuer-b2b-unternehmen.html,Zugriff am 27.03.2019.

12 Knoppe, Marc, Martin, Wild; Digitalisierung, 2018,S.13.f.

13 Vgl. https://treolabs.com/de/blog/vor-und-nachteile-des-onlinehandels-fuer-gruender, Zugriff am 27.03.2019.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
E-Commerce für stationäre Unternehmen. Ein Überblick über Chancen und Risiken
Untertitel
Am Beispiel von Zalando SE
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (business administration)
Veranstaltung
Handelsmarketing
Note
1,7
Jahr
2020
Seiten
31
Katalognummer
V985664
ISBN (eBook)
9783346345615
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Commerce, Onlinehandel, Chancen und Risiken Online, Seminararbeit BWL, Internethandel, Online-Store, Werbung, Vorteile und Nachteile des Internets
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, E-Commerce für stationäre Unternehmen. Ein Überblick über Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/985664

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