Die hierarchisierte Gesellschaftsordnung des 19. Jahrhunderts. Die Darstellung gesellschaftlicher Konflikte in Theodor Fontanes Roman "Stine"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2019

24 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert
2.1 Die Gesellschaftsordnung des 19. Jahrhunderts
2.2 Der Veränderungswillen und das Scheitern des liberalen Bürgertums

3. Die Darstellung des Bürgertums und des Adels in Fontanes Roman Stine
3.1 Wohn- und Lebenssituation des niederen Bürgertums
3.2 Die gesellschaftlichen Machtverhältnisse im Roman

4. Der Gesellschaftskonflikt und seine Folgen
4.1 Waldemars Annäherung an das niedere Bürgertum und seine wachsende Distanz zum Adel
4.2 Die Gesellschaftsdebatte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – gesellschaftlicherFortschritt oder Bewahrung von Tradition
4.3. Die tragischen Folgen des Standeskonflikts

5. Fazit: Stine als gesellschaftskritischer Roman

Literaturverzeichnis

Primärliteratur

Sekundärliteratur

1. Einleitung

Im 19. Jahrhundert war die Gesellschaft im deutschen Kaiserreich hierarchisiert und die Menschen waren aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft bestimmten Ständen zugehörig. In ihrem Stand wurden den Männern und Frauen von der Gesellschaft bestimmte Pflichten und ein vorgeschriebenes Verhalten auferlegt. Insbesondere in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lässt sich jedoch diagnostizieren, dass Teile des Bürgertums die ständische Gesellschaftsordnung überwinden wollten, während besonders die konservative Strömung des Bürgertums den gesellschaftlichen Status quo aufrechterhalten wollte. Die Literatur hat zu diesem Zeitpunkt in der Epoche des Bürgerlichen Realismus vielfach die bürgerliche Lebenswirklichkeit literarisch dargestellt. Doch im Spätrealismus, zu dessen Vertretern auch Theodor Fontane zählt, wurden das Bürgertum und die Gesellschaft kritisch hinterfragt.1 Dies hat Fontane vor allem in seinem Roman Stine2 gemacht. In diesem Roman von 1890 hat er verschiedene Einstellungen des Bürgertums gegenüber der ständischen Gesellschaftsordnung dargestellt und außerdem herausgestellt, welche Konsequenzen dem Individuum drohen, falls dieses sich gegen die Gesellschaftsordnung auflehnt. Darum greift dieser Roman besonders gesellschaftspolitische und kulturelle Themen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf. Nina Hirschbrunn hat in diesem Zusammenhang den Erzählgegenstand des Romans folgendermaßen identifiziert:

Es geht um das Wechselverhältnis zwischen Norm, Erwartung, Gewohnheit und Anomalie, darum wie diese Elemente aufeinander wirken und wie sich der Einzelne angesichts dieser verhält.3

Der Aspekt, dass Fontane im Roman Stine insbesondere die zeitgenössische Gesellschaftsordnung abbildet und den Gesellschaftskonflikt innerhalb des Bürgertums thematisiert, ist in der neueren Forschung bislang kaum aufgegriffen worden. Darum liegt das Forschungsinteresse in dieser Arbeit darin, die Darstellung des gesellschaftlichen Ständemodells und den Gesellschaftskonflikt im Roman Stine zu untersuchen.

Diese Arbeit versucht folgende Fragestellung zu beantworten: Auf welche Weise stellt Theodor Fontane diehierarchisierte Gesellschaftsordnung des 19. Jahrhunderts in seinem Roman Stine darund inwiefern spiegelt der Roman den Gesellschaftskonflikt zwischenden gesellschaftlichen Strömungen wider? Als These lässt sich formulieren, dass Teile des liberalen Bürgertums tatsächlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine klassenlose Gesellschaft errichten wollten, in der jeder Mensch trotz seiner unterschiedlichen Herkunft die gleichen Rechte haben soll. Dieser Wunsch des liberalen Bürgertums ist jedoch insbesondere an den konservativen Zeitgeist und an der Macht der konservativen Strömung des Bürgertums gescheitert. Theodor Fontane hat mit seinem Roman Stine diesen Gesellschaftskonflikt thematisiert und hat im Roman die zeitgenössische Ständegesellschaft mithilfe der dort auftretenden Figuren widergespiegelt. Am Beispiel des Scheiterns einer ständeübergreifenden Heirat und dem Selbstmord der Figur Waldemar als Vertreter des liberalen fortschrittlich-denkenden Bürgertums verdeutlicht Fontane im Roman, dass die Ideen des liberalen Bürgertums zum damaligen Zeitpunkt nicht zu realisieren waren.

Im ersten Kapitel dieser Arbeit soll dargestellt werden, was überhaupt eine Ständegesellschaft ist und welches gesellschaftliche Konfliktpotenzial in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts innerhalb des Bürgertums zu finden ist. Dabei bezieht sich diese Arbeit auf historische und soziologische Analysen. Im zweiten Kapitel richtet sich der Blick auf Fontanes Roman Stine. Dort soll gezeigt werden, wie Fontane die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts am Beispiel der Figuren aus dem Groß- und Kleinbürgertum darstellt. Dabei sollen insbesondere die unterschiedlichen Lebenslagen und die ungleiche Machtverteilung der Figuren der beiden Stände hervorgehoben werden. Im dritten Kapitel soll die Entstehung des Gesellschafts- und Standeskonflikts im Roman in den Mittelpunkt gestellt werden, der die zeitgenössische Konfliktsituation zwischen dem konservativen und dem liberalen Bürgertum widerspiegelt. Um Standeskonflikte deuten zu können, müssen die zeitgenössischen Männer- und Frauenrollen im Roman und in der wilhelminischen Gesellschaft untersucht werden. Darum wendet diese Arbeit die literaturwissenschaftliche Methodik der gender studies an. Die gender studies sollen in diesem Kontext das soziale Geschlecht von Männern und Frauen in der jeweiligen historischen Epoche untersuchen. Ein Ziel der Geschlechterforschung ist außerdem eine kritische Einsicht in die Mechanismen, die den jeweiligen Geschlechterkonstellationen zugrunde liegen.4 Im letzten Kapitel stellt die Arbeit heraus, welche Konsequenzen der Bruch des gesellschaftlichen Status quo hat, als Waldemar mit seinem Handeln faktisch die Gesellschaftsordnung infrage gestellt hat. Zur Untersuchung der Fragestellung soll der gesamte Inhalt des Romans Stine betrachtet werden. Dabei berücksichtigt diese Arbeit historische, sozialwissenschaftliche und vor allem literaturwissenschaftliche Monografien und Aufsätze. Durch die Darstellung des zeitgenössischen gesellschaftlichen Panoramas nimmt die Arbeit ebenso eine sozialgeschichtliche Perspektive ein. Als analytisches Instrument wird neben der Anwendung der gender studies und der Untersuchung von soziologischen Elementen vor allem die Textanalyse angewendet.

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

2.1 Die Gesellschaftsordnung des 19. Jahrhunderts

Politikgeschichtlich lässt sich kurz zusammenfassen, dass sich die Gesellschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts modernisiert und technisiert hat. Die Städte werden durch die Urbanisierung immer bevölkerungsreicher und die bisherigen Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume des Bürgertums verändern sich. Durch die Industrialisierung finden eine Ökonomisierung und Kapitalisierung der Gesellschaft statt, sodass sich viele Beschäftigte im Proletariat über ihre prekären Arbeitsbedingungen beklagen. Dies ist allerdings kein Thema der Literatur des Realismus.5 Besonders erwähnenswert ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die mächtige Stellung des Staates. Zuvor waren die Kirchen für die Überwachung und die Beeinflussung des Lebensstils der Menschen zuständig. Jetzt hat der Staat sogar Einfluss auf das Sexualverhalten der Bürger und übernimmt dabei die Aufgabe, die äußere Ordnung aufrechtzuerhalten und christliche Moralvorstellungen zu bewahren. Darum versucht er, dass die von ihm diktierten Grundsätze im Bürgertum verinnerlicht und verteidigt werden.6 Deshalb lässt sich die These formulieren, dass der Staat in den Gesellschaftsromanen vor allem durch die Figuren verkörpert wird, die auf die Einhaltung der Traditionen und Sitten achten.

Zur Charakterisierung des Stände- und Klassenmodells sind unterschiedliche Ansichten in der Forschung zu finden, sodass Sozialstrukturanalysen unterschiedlich erfolgen können. Die Soziologen und Sozialwissenschaftler stützen sich bei ihren Gesellschaftsanalysen insbesondere auf die schriftlichen Quellen von historischen Persönlichkeiten, wie beispielsweise auf Max Weber oder Karl Marx. Soziologische Analysen zeigen meist, dass die Gesellschaft im 19. Jahrhundert vertikal nach unterschiedlichen Macht- und Herrschaftsansprüchen der Stände strukturiert gewesen sei. Darum lässt sich eine Hierarchisierung der Gesellschaft im 19. Jahrhundert feststellen. Die gesellschaftliche Position jedes Menschen bzw. dessen Zuordnung zu einem Stand wird durch bestimmte Schichtungskriterien, wie z.B. durch sein Vermögen, durch seinen Bildungsstand und vor allem durch sein Prestige determiniert. Dabei entstehe soziale Ungleichheit, die in den ständischen Gesellschaften zu Konflikten zwischen den Ständen führte.7 Reinhard Kreckel verweist darauf, dass die Menschen innerhalb eines Standes bzw. in einer Klasse gemeinsame Interessen, Wertehaltungen und klassenspezifische Verhaltensweisen teilen, womit sich die Gesellschaft kategorisieren ließe. Außerdem unterstreicht er, dass sich innerhalb der Gesellschaft eine herrschende und eine unterdrückte Klasse gegenüberstehen würden.8

2.2 Der Veränderungswillen und das Scheitern des liberalen Bürgertums

Sozialgeschichtliche Untersuchungen legen dar, dass es im 19. Jahrhundert geschlechterspezifische Verhaltensweisen und Aufgaben gab. Die Männer waren vor allem für den Lebensunterhalt der bürgerlichen Familie zuständig, während die Frau meist nicht erwerbstätig war. Im Unterschied zur Frau hatten die Männer kein Interesse für kulturelle Aktivitäten. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts lässt sich jedoch beobachten, dass die jüngere Generation der Männer sich für die kulturellen und gesellschaftlichen Ambitionen der Frau interessierten.9 Damit unterschieden sie sich fundamental von dem bisher propagierten Bild eines bürgerlichen Mannes. Dieser Wandel wird häufig in Theodor Fontanes Romanen widergespiegelt und dadurch verdeutlicht, dass sich die Gesellschaft zunehmend in verschiedene Strömungen und Ansichten ausdifferenziert.

Diese Entwicklung hat ihren Höhepunkt, als viele bürgerlich-liberale Menschen den gesellschaftlichen und konservativen Status quo infrage stellen. Insbesondere nach den Einigungskriegen entstand im bürgerlich-liberalen Spektrum des Deutschen Reiches die Sehnsucht nach mehr Liberalismus. Diese bürgerlichen Kreise wollten die Ständegesellschaft überwinden, eine egalitäre Gesellschaftsordnung errichten und mehr politisch partizipieren. 1850 hatte Alexis de Tocqueville ebenfalls eine gesellschaftliche Transformation und eine Wechselstimmung im Bürgertum diagnostiziert. Viele Liberale wie z. B. Gustav Freytag dachten immer mehr an die Erfüllung ihres Ziels, dass der soziale Aufstieg jedes Individuums bald möglich sei und soziale Gegensätze zwischen Adel und Kleinbürgertum überwunden werden könnten. Besonderes Augenmerk erfuhr der Wunsch, dass der Mensch sich aus Traditionen herauslösen könnte und individualistischer handeln dürfte. Außerdem sollen Liebe und Zuneigung in der Ehe im Mittelpunkt stehen.10 In vielen gesellschaftlichen Bereichen ist jedoch im Verlauf des 19. Jahrhunderts keine Modernisierung der Gesellschaft erfolgt. Im Bürgertum prallten verschiedene Auffassungen über den Zustand und die Entwicklung der Gesellschaft aufeinander, die zur Entstehung von sozialen Konflikten beitrugen. Dabei lassen sich vor allem zwei konkurrierende Strömungen innerhalb des Bürgertums festzustellen. Die konservative Strömung will die traditionelle Ständeordnung und frühere Normen und Werte aufrechterhalten, während die bereits erwähnte bürgerlich-liberale Strömung die Festigung einer „bürgerlichen Lebensgesinnung und Ethik“11 erreichen will. Es zeigte sich, dass sich vor dem 1. Weltkrieg die konservativ denkenden Menschen, die die Legitimität der Ständeordnung bewahren wollten, in dieser sozialen Frage durchgesetzt haben.12 Bei der Reichsgründung von 1871 galt die Idee einer klassenlosen Gesellschaft aufgrund der Strukturen und der konservativen Verhaltensformen als gescheitert.13

3. Die Darstellung des Bürgertums und des Adels in Fontanes Roman Stine

Gründe für das Scheitern der Überwindung der Ständehierarchie lassen sich in der Literatur des Bürgerlichen Realismus bzw. des Spätrealismus finden, wie am Beispiel von Fontanes Roman Stine veranschaulicht wird. Fontane hat die verschiedenen Vorstellungen gegenüber der Veränderung der Gesellschaft, die gesellschaftlichen Strömungen und den Gesellschaftskonflikt in diesen Roman integriert und dabei aufgezeigt, welche gesellschaftlichen Konsequenzen zu erwarten sind, falls versucht wird, die gesellschaftlichen Konventionen zu hinterfragen. Zunächst soll jedoch gezeigt werden, wie das gesellschaftliche Panorama vor dem Gesellschaftskonflikt im Roman dargestellt wird.

3.1 Wohn- und Lebenssituation des niederen Bürgertums

Fontane stellt zu Beginn des Romans das Wohn- und Arbeiterviertel des niederen Kleinbürgertums dar, das auf den ersten Blick nicht auffällig und gewöhnlich sei: „In der Invalidenstraße sah es aus wie gewöhnlich“ (S. 7)14. Rezeptionsanalytisch ist es bemerkenswert, dass es die Invalidenstraße und das dort wohnende Arbeiter- und Industrieviertel in Berlin wirklich gab, während z. B. in Fontanes Roman L’Adultera der jeweilige Wohnort nicht in der Wirklichkeit existiert.15 Zur Einführung der Geschwister Stine Rehbein und Pauline Pittelkow zeichnet Fontane zunächst ein negatives Bild von dieser kleinbürgerlichen Familie, indem er auf die Aussagen von Lierschen Polzin verweist, die Pauline und Stine sündhaftes Handeln vorwirft (vgl. S. 7). Damit verhindert er, dass die Leser seines Romans sich einen ersten neutralen Eindruck verschaffen können, und er zeigt direkt zu Beginn des Romans, dass die Familie durch Paulines Anbiederungsversuche an Männer verachtet wird.

Danach unterstreicht Fontane, warum sich insbesondere Pauline in den niederen Stand des Bürgertums einordnen lässt. Sie ist eine Witwe mit zwei Kindern. Ihre Tochter Olga wurde vor 19 Jahren nach einer Verführung von Pauline geboren. Stine zufolge nimmt Pauline ihr jetziges Leben „als einen Dienst“ (vgl. S. 42) wahr, was Paulines mangelnden Komfort und ihren anstrengenden Arbeitsalltag unterstreicht. Weiterhin wurde sie mit Geld verheiratet und wird seit dem Tod ihres Gatten von Grafen von Haldern alimentiert, von dem sie seit drei Jahre finanziell abhängig ist (vgl. S. 42). Sie hat ebenso mit dem Grafen von Haldern eine Liaison unterhalten, der sich neben seiner Standeszugehörigkeit auch von Paulines Alter deutlich unterscheidet, da Pauline jünger als 30 Jahre und der Graf über 50 Jahre alt ist. Außerdem ist er der Vater von Olgas Bruder, dem unehelichen Kind von Pauline.16 Darum gilt Pauline vor allem wegen ihrer Affären mit Männern als gesellschaftlich geächtet und wird deshalb von der Polzin und dem Baron als Aussätzige behandelt. Hierbei zeigt sich also schon das Spannungsverhältnis zweier Familien mit unterschiedlicher Standeszugehörigkeit. Der Vorwurf, dass Pauline sexuelle Kontakte zum persönlichen Aufstieg nutzt, ist deshalb nicht unbegründet. Fontane greift damit ein gesellschaftliches Denkmuster auf. Frauen des niederen Standes werden mit unehelichem Geschlechtsverkehr assoziiert, was in diesem Zusammenhang auch die Polzin macht. Bei einer adligen Frau war dies wahrscheinlich kaum denkbar und sagbar. Außerdem wird Pauline vor allem mit der Geburt des unehelichen Kindes in Verbindung gebracht, während dem Vater dieses gesellschaftliche Vergehen kaum angelastet wird. Solche Vorurteile waren zentrale Merkmale der ungleichen Gesellschaft.17

[...]


1 Vgl. Sabine Becker: Bürgerlicher Realismus. Literatur und Kultur im bürgerlichen Zeitalter 1848-1900. Tübingen 2003. S. 13ff.

2 Die Arbeit bezieht sich auf folgende Ausgabe des Romans: Theodor Fontane: Stine. Hg. v. Helmuth Nürnberger. 4. Aufl. München 2012.

3 Nina Hirschbrunn: „Man wandelt nicht ungestraft unter Palmen.“ Die Semantik des Raumes bei Theodor Fontane. Heidelberg 2017. S. 81.

4 Vgl. Ingrid Neumann-Holzschuh: „Zur Einleitung: Gender als Analysekategorien in den Philologien.“ In: Ders. (Hg.): Gender, Genre, Geschlecht. Sprach- und literaturwissenschaftliche Beiträge zur Gender-Forschung. Tübingen 2001. S. 9-19, hier S. 18.

5 Vgl. Becker: Realismus. S. 46.

6 Vgl. Isabel V. Hull: „›Sexualität‹ und bürgerliche Gesellschaft.“ In: Ute Frevert (Hg.): Bürgerinnen und Bürger. Geschlechterverhältnisse im 19. Jahrhundert. Göttingen 1988. S. 49-66, hier S. 51ff.

7 Vgl. Peter Imbusch: „Von Klassen und Schichten zu Lagen, Milieus und Lebensstilen – Von der Machtversessenheit zur Machtvergessenheit?“ In: Ders. (Hg.): MachtundHerrschaft: Sozialwissenschaftliche TheorienundKonzeptionen. 2., aktual. u. erw. Aufl. Wiesbaden 2012. S. 399-426, hier S. 400-401.

8 Vgl. Reinhard Kreckel: „Klassenbegriff und Ungleichheitsforschung.“ In: Peter A. Berger/Stefan Hradil (Hgg.): Lebenslagen, Lebensläufe, Lebensstile. Göttingen 1990. S. 51-79, hier S. 56ff.

9 Vgl. Eric J. Hobsbawm: „Kultur und Geschlecht im europäischen Bürgertum 1870-1914.“ In: Ute Frevert (Hg.): Bürgerinnen und Bürger. Geschlechterverhältnisse im 19. Jahrhundert. Göttingen 1988. S. 175-189, hier S. 187.

10 Vgl. Hans-Werner Hahn: „Gustav Freytag und die bürgerliche Lebenswelt des 19. Jahrhunderts.“ In: Hans-Werner Hahn / Dirk Oschmann (Hgg.): Gustav Freytag (1816-1895). Literat – Publizist – Historiker. Köln u.a 2016. S. 13-29, hier S. 20ff.

11 Vgl. Becker: Realismus. S. 44.

12 Vgl. Hahn: „Gustav.“ S. 15-16.

13 Vgl. ebd., S. 28.

14 Im Folgenden werden sämtliche direkte und indirekte Zitate des Romans im Fließtext dieser Arbeit belegt.

15 Vgl. Hirschbrunn: Palmen. S. 80.

16 Vgl. Xiaoqiao Wu: Mesalliancen bei Theodor Fontane und Arthur Schnitzler. Eine Untersuchung zu Fontanes Irrungen, Wirrungen und Stine sowie Schnitzlers Liebelei und Der Weg ins Freie. Trier 2005. S. 110-111.

17 Hull: „›Sexualität‹.“ S. 49.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die hierarchisierte Gesellschaftsordnung des 19. Jahrhunderts. Die Darstellung gesellschaftlicher Konflikte in Theodor Fontanes Roman "Stine"
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Veranstaltung
Theodor Fontanes Frauenromane
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V985808
ISBN (eBook)
9783346358240
ISBN (Buch)
9783346358257
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauen, Adel, Bürgertum, Theodor, Fontane
Arbeit zitieren
Lauritz Tufan (Autor:in), 2019, Die hierarchisierte Gesellschaftsordnung des 19. Jahrhunderts. Die Darstellung gesellschaftlicher Konflikte in Theodor Fontanes Roman "Stine", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/985808

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