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Auswirkungen der Klimawissenschaft auf die US-amerikanische Gesellschaft in den späten 80er-Jahren

Wie veränderte die Modellberechnung der drei Emissionsszenarien von James Hansen 1988 die Debatte um den Klimawandel?

Título: Auswirkungen der Klimawissenschaft auf die US-amerikanische Gesellschaft in den späten 80er-Jahren

Trabajo Escrito , 2020 , 14 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Carina Diener (Autor)

Historia - América
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Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet: Wie veränderte das dreidimensionale Klimamodell von James Hansen im Jahr 1988 die öffentliche Debatte in der Gesellschaft um den Klimawandel? Um die Frage beurteilen zu können, soll zunächst auf die Klimamodellierung durch Zirkulationsmodelle eingegangen und die neuen Erkenntnisse der darauf basierenden drei Emissionsszenarien herausgegriffen werden. Da James Hansen bei einer Anhörung im Senat 1988 mit Ergebnissen der Emissionsszenarien argumentierte und damit die öffentliche Debatte stark beeinflusste, wird dies als nächstes thematisiert. Dabei wird die zunehmende Relevanz des Klimawandels in den Medien und in der Bevölkerung aufgezeigt.

Prinzipiell ist das Thema gut erschlossen und bietet eine große Fülle an Quellen und Sekundärliteratur, besonders Anhand von Quellen der Medien. Da der Zeitpunkt unmittelbar nach der Veröffentlichung des Klimamodells und der Anhörung im Senat einen signifikanten Einschlag in der Öffentlichkeit zeigt, wird zur Untersuchung die Methode des synchronen Ansatzes verwenden und sich auf diesen Zeitpunkt beschränkt. Zur Bearbeitung der zentralen Fragestellung wird folgende These aufgestellt: Durch das Klimamodell der drei Emissionsszenarien 1988 und der darauffolgenden Anhörung im Senat von James Hansen kam es zu einem Durchbruch der Akzeptanz des menschengemachten Klimawandels in der US-amerikanischen Gesellschaft. Besonders Hansens dominante Stellung in der Öffentlichkeit führte zu einer steigenden Thematisierung des Klimawandels in den Medien und zu einem Anstieg der Wahrnehmung des wissenschaftlichen Konsenses in der Gesellschaft.

Extracto


1. Einleitung

2. Klimamodellierung durch Zirkulationsmodelle

2.1 Die allgemeinen Zirkulationsmodelle I und II des Goddard Institute for Space Studies

2.2 Die Modellberechnung der drei Emissionsszenarien

4. Aufmerksamkeit in den Medien

5. Wahrnehmung in der Gesellschaft

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss wissenschaftlicher Klimamodellierung und der Senatsanhörung von James Hansen im Jahr 1988 auf die öffentliche Debatte und gesellschaftliche Wahrnehmung des menschengemachten Klimawandels in den USA. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie diese Ereignisse den Durchbruch in der gesellschaftlichen Akzeptanz und Medienpräsenz des Themas herbeiführten.

  • Historische Entwicklung von Klimamodellen
  • Die drei Emissionsszenarien des GISS (NASA)
  • James Hansens Senatsanhörung von 1988
  • Mediale Berichterstattung und öffentliche Wahrnehmung
  • Wissenschaftspolitische Kontroversen der späten 80er Jahre

Auszug aus dem Buch

3. Hansen’s Aussagen im Senat 1988

Nach der Veröffentlichung des im vorherigen Kapitel gezeigten Modells, kam es zur Publizierung der Ergebnisse und dadurch zu Auswirkungen in der Politik sowie der Gesellschaft. Hierzu möchte ich auf James Hansen’s Aussagen im Senat 1988 eingehen, er mit seiner Argumentation viel Aufmerksamkeit bekommen hatte. Hansen nahm in den 80er Jahren an drei Anhörungen teil, die die globale Erwärmung für die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger umrahmten. Zu den üblichen Anhörungen wurden oft Wissenschaftler*innen als Zeugen geladen um Aussagen zu machen. Vor diesen Anhörungen hatten nur wenige davon im Kongress über den globalen Klimawandel ausgesagt, und nur wenige politische Entscheidungsträger*innen hielten ihn für ernst genug, um ihre Aufmerksamkeit zu rechtfertigen. Die entscheidende Anhörung, auf welche ich im Folgenden eingehen werde, ist die dritte Anhörung vom 23. Juni 1988. Im Vergleich zu den bisherigen Anhörungen, war in dieser Diskussion der globale Klimawandel das einzige Thema und brachte nachfolgend am meisten Aufmerksamkeit, womit Hansen die Unterstützung einflussreicher Politiker und Journalisten gewann.

Eines der bekanntesten Zitate von Hansen im Senat war seine Aussage, dass er mit einer 99-prozentigen Zuversicht bezeugte, dass die globale Erwärmung ein reales Phänomen sei und weitreichende Folgen haben würde. Mit seinen Aussagen brachte Hansen die wissenschaftlichen Befunde und Warnungen des menschengemachten Klimawandel in die öffentliche Debatte. Bekräftigt wurde dieses Ereignis durch Aussagen wie zum Beispiel von Michael Oppenheimer vom Environmental Defense Fund, indem er sagte „I’ve never seen an environmental issue mature so quickly, shifting from science to the policy realm almost overnight”.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Einordnung der Klimadebatte ein und erläutert die zunehmende Relevanz des Klimawandels in den 1980er Jahren sowie die Entstehung der Klimamodellierung.

2. Klimamodellierung durch Zirkulationsmodelle: Hier werden die technischen Grundlagen der GISS-Modelle (GCM I und II) sowie die drei spezifischen Emissionsszenarien beschrieben, die das Fundament für Hansens Prognosen bildeten.

4. Aufmerksamkeit in den Medien: Dieses Kapitel analysiert den sprunghaften Anstieg der medialen Berichterstattung über den Klimawandel in den USA nach dem Sommer 1988.

5. Wahrnehmung in der Gesellschaft: Der Fokus liegt hier auf der veränderten öffentlichen Meinung und dem gestiegenen Bewusstsein für den Treibhauseffekt, gestützt durch Umfragen aus dieser Zeit.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass 1988 einen signifikanten Wendepunkt für die gesellschaftliche Akzeptanz des Klimawandels darstellte.

Schlüsselwörter

Klimawandel, James Hansen, NASA, GISS, Klimamodellierung, Emissionsszenarien, Treibhauseffekt, Senatsanhörung, US-Gesellschaft, Medienberichterstattung, Wissenschaftsgeschichte, globale Erwärmung, 1988, Umweltpolitik, öffentlicher Diskurs.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den historischen Wendepunkt in der gesellschaftlichen Wahrnehmung des Klimawandels durch wissenschaftliche Ereignisse Ende der 1980er Jahre in den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die Entwicklung digitaler Klimamodelle, der Einfluss wissenschaftlicher Kommunikation auf die Politik und die Rolle der Medien bei der Gestaltung des öffentlichen Bewusstseins.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es darzulegen, wie das dreidimensionale Klimamodell und die Senatsanhörung von James Hansen 1988 maßgeblich dazu beitrugen, den Klimawandel als ernstes gesellschaftliches Thema in den USA zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet die Methode des synchronen Ansatzes, um den direkten zeitlichen Zusammenhang zwischen den wissenschaftlichen Ergebnissen und der anschließenden medialen sowie gesellschaftlichen Reaktion im Jahr 1988 zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technische Erklärung der Zirkulationsmodelle, die Analyse der Senatsanhörung sowie die Auswertung der Medienberichterstattung und Umfrageergebnisse.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Klimamodellierung, James Hansen, öffentliche Debatte, Treibhauseffekt und gesellschaftlicher Wandel beschreiben.

Warum war gerade die Senatsanhörung vom 23. Juni 1988 so bedeutend?

Im Gegensatz zu früheren Anhörungen war der Klimawandel hier das alleinige Thema, was durch Hansens klare Prognosen und die begleitende Sommerhitze eine enorme mediale Resonanz erzeugte.

Welche Rolle spielten die drei Emissionsszenarien (A, B und C)?

Sie lieferten die quantifizierbare wissenschaftliche Basis für Hansens Argumentation und zeigten verschiedene Pfade der zukünftigen Erwärmung auf, von einem "Weiter-so" bis hin zu drastischen Emissionskürzungen.

Wie reagierten die US-Medien auf die Aussagen von James Hansen?

Nach anfänglicher Zurückhaltung kam es zu einem massiven Anstieg der Berichterstattung, wobei angesehene Zeitungen Hansens Warnungen als autoritative Bestätigung des Klimawandels interpretierten.

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Detalles

Título
Auswirkungen der Klimawissenschaft auf die US-amerikanische Gesellschaft in den späten 80er-Jahren
Subtítulo
Wie veränderte die Modellberechnung der drei Emissionsszenarien von James Hansen 1988 die Debatte um den Klimawandel?
Universidad
LMU Munich
Calificación
1,7
Autor
Carina Diener (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
14
No. de catálogo
V987195
ISBN (Ebook)
9783346345318
ISBN (Libro)
9783346345325
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wissenschaftsgeschichte Klimawissenschaft Klimamodellierung James Hansen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carina Diener (Autor), 2020, Auswirkungen der Klimawissenschaft auf die US-amerikanische Gesellschaft in den späten 80er-Jahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/987195
Leer eBook
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