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Die UN-Behindertenrechtskonvention. Teilhabe als Menschenrecht

Titre: Die UN-Behindertenrechtskonvention. Teilhabe als Menschenrecht

Dossier / Travail , 2018 , 13 Pages , Note: 15,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Inclusion
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Historie der Menschen mit Behinderung bis hin zur Erarbeitung, Entwicklung und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Eine Annäherung an das Thema soll
über die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte erfolgen, um die nötige Grundlagenkompetenz für die darauf aufbauenden Kapitel zu schaffen.

Des Weiteren wird der Paradigmenwechsel zum gesellschaftlichen Umgang mit Normabweichungen und Behinderung besonders ab 1945 aufgeführt. Im darauffolgenden Kapitel wird der Zweck der UN-BRK (UN- Behindertenrechtskonvention) und die Umsetzung, sowohl durch die Vereinten Nationen als auch über Deutschland, beschrieben. Im Anschluss werden Definitionen, Kriterien und Ziele des Inklusionsbegriffs in der UN-BRK, hinsichtlich der Bildung, erläutert. Das abschließende Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und führt eine kritische Stellungnahme zum Thema Inklusion in der Bildung durch.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Von der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte bis zur UN-Behindertenrechtskonvention

2.1 Menschenrechtsdokumente der Vereinten Nationen

2.2 Sozialgeschichte der Menschen mit Behinderungen

2.3 Die Entwicklung der UN-Behindertenrechtskonvention: Von der Erarbeitung bis zum Inkrafttreten

3. Teilhabe als Menschenrecht

3.1 Was bedeutet Teilhabe?

3.2 Der Inklusionsbegriff in der UN-BRK

3.2.2 Inklusion in der Bildung

4. Zusammenfassung der Ergebnisse – Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gesellschaftliche Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sowie deren Umsetzung im Kontext der Inklusion, mit einem besonderen Fokus auf den Bildungssektor.

  • Historische Entwicklung der Behindertenpolitik und Menschenrechte
  • Sozialgeschichte von Menschen mit Behinderung
  • Zielsetzung und politische Implementierung der UN-BRK
  • Herausforderungen und Praxis der inklusiven Bildung in Deutschland

Auszug aus dem Buch

Sozialgeschichte der Menschen mit Behinderungen

Es war nicht immer selbstverständlich, dass auch für Menschen mit Behinderung festgeschriebene Gesetzte gab, wie heutzutage. Im Mittelalter wurde festgeschrieben, wer als handlungs-, rechts-, lebens-, und erbfähig galt und wie dies zu beweisen war. Zudem galt früher eine Behinderung als Bestrafung Gottes (vgl. Mürner; Sierck 2015 S. 26-27). In der Frühen Neuzeit wurde eine Behinderung als medizinisches Problem angesehen und es gab wenig Hoffnung auf eine gute Versorgung. Es fanden Aussonderungen mit ersten staatlichen Einrichtungen statt (vgl. ebd. S. 27-28). An Integration war nicht zu denken, es fand Exklusion statt, indem man Bildungsfähige von Bildungsunfähigen trennte.

Im Jahr 1920 trat das „Krüppelfürsorgegesetz“ in Kraft, sodass es eine gesetzliche Vorkehrung gab, wie Menschen mit Behinderung medizinisch, schulisch und beruflich zu behandeln waren (vgl. ebd. S. 28). Im gleichen Jahr erschien das Buch „Die Vernichtung lebensunwerten Lebens“ von Karl Binding (1841-1920), einem Juristen und Alfred E. Hoche (1865-1943), einem Psychiater und Neuropathologen. Dieses Buch galt als Vorlage und Argumentation der Nationalsozialisten für die straffreie Tötung von „Ballastexistenzen“ (vgl. ebd. S.29-30). Das dunkelste Kapitel in der Sozialgeschichte der Menschen mit Behinderung war die „Euthanasie“ im Nationalsozialismus. Eine systematische Extinktion/Auslöschung, welche von einer Rassenideologie geprägt war. Zwangssterilisationen, Hungerkost, Injektionen und Gaskammern waren Methoden, um die Trennung von „lebenswertem“ und „lebensunwertem“ Leben zu erreichen (vgl. ebd. S. 30-31).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Inklusion ein, betont die Bedeutung der UN-BRK für die Behindertenpolitik und skizziert den Aufbau der vorliegenden Arbeit.

2. Von der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte bis zur UN-Behindertenrechtskonvention: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Menschenrechte sowie die Sozialgeschichte von Menschen mit Behinderung und erläutert Zweck und Entstehung der UN-BRK.

3. Teilhabe als Menschenrecht: Hier wird der Begriff der Teilhabe theoretisch verortet und die Bedeutung der Inklusion als Grundprinzip der UN-BRK, insbesondere im Bildungsbereich, analysiert.

4. Zusammenfassung der Ergebnisse – Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Bildung und bietet eine kritische Stellungnahme zur aktuellen Situation.

Schlüsselwörter

Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention, Menschenrechte, Teilhabe, Sozialgeschichte, Barrierefreiheit, Inklusive Bildung, Behindertenpolitik, Chancengleichheit, Selbstbestimmung, Regelschule, Sonderpädagogik, Behindertenpädagogik, Diskriminierungsschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sowie deren Bedeutung für eine inklusive Gesellschaft und Bildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Behindertenrechte, die Bedeutung von Teilhabe, die Umsetzung der UN-BRK durch die Vereinten Nationen und Deutschland sowie die Herausforderungen inklusiver Bildung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung von der historischen Exklusion hin zur modernen inklusiven Vision durch die UN-BRK aufzuzeigen und die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung, insbesondere im Bildungswesen, zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachpublikationen und rechtlichen Dokumenten zur Behindertenrechtskonvention und Inklusionspädagogik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die historische Entwicklung der Rechte von Menschen mit Behinderung analysiert, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung der UN-BRK und der praktischen Herausforderungen, die sich für das deutsche Bildungssystem durch den Inklusionsanspruch ergeben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Inklusion, UN-BRK, Teilhabe, Menschenrechte und inklusive Bildung.

Welche Rolle spielt die Sozialgeschichte im Dokument?

Die Sozialgeschichte dient als fundierte Basis, um zu verstehen, warum die UN-BRK notwendig war, indem sie den historischen Wandel vom medizinischen Modell zur heutigen menschenrechtlichen Sichtweise verdeutlicht.

Wie bewertet der Autor die Umsetzung der Inklusion in deutschen Schulen?

Der Autor zeigt auf, dass trotz des Inklusionsgedankens erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen und die praktische Umsetzung aufgrund finanzieller Faktoren und institutioneller Strukturen eine andauernde Herausforderung darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Die UN-Behindertenrechtskonvention. Teilhabe als Menschenrecht
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Förderpädagogik und Inklusive Bildung)
Cours
UN-Behindertenrechtskonvention - Teilhabe als Menschenrecht
Note
15,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
13
N° de catalogue
V987380
ISBN (ebook)
9783346374059
ISBN (Livre)
9783346374066
Langue
allemand
mots-clé
UN-Behindertenrechtskonvention Inklusive Bildung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Die UN-Behindertenrechtskonvention. Teilhabe als Menschenrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/987380
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Extrait de  13  pages
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