In dieser Hausarbeit wurde eine Fallstudie zu Ansätzen und Strategien im Hinblick auf gesundheitliche Ungleichheiten ausgearbeitet. Hierbei wird auf die Habitustheorie von Bourdieu eingegangen. Weiter wird der Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit skizziert. Abschließend wird ein gesundheitsförderliches Setting und das dazugehörige Programm beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
- Aufgabe 1: Soziale Ungleichheit und Bourdieus Habitustheorie
- Aufgabe 2: Der Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit
- Aufgabe 3: Gesundheitsförderliches Setting und das konzipierte Programm
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Fallstudie untersucht die Wechselwirkungen zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit, wobei der Fokus auf Bourdieus Habitustheorie und deren Einfluss auf die gesundheitliche Entwicklung von Individuen liegt.
- Soziale Ungleichheit und die Rolle des Habitus
- Der Zusammenhang zwischen sozialem Status und Gesundheit
- Die Bedeutung von sozioökonomischen Faktoren für die gesundheitliche Ungleichheit
- Gesundheitsfördernde Settings und Strategien zur Reduzierung von Ungleichheit
- Anwendung von Bourdieus Habitustheorie im Kontext der Gesundheitspädagogik
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe 1: Soziale Ungleichheit und Bourdieus Habitustheorie
Dieses Kapitel erörtert den Begriff der sozialen Ungleichheit, wobei die Definitionen von Solga et al. (2009) und Korte & Schäfers (2006) herangezogen werden. Es wird auf die Bedeutung von gesellschaftlichen Strukturen und die Verteilung von Kapital in Bezug auf soziale Ungleichheit hingewiesen. Die Kapitel analysiert Bourdieus drei Kapitalsorten (soziales, kulturelles und ökonomisches Kapital) und erklärt, wie diese in Wechselwirkung zueinander stehen und Einfluss auf den Habitus eines Individuums haben.
Aufgabe 2: Der Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit
Dieses Kapitel untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit. Es wird die Definition von Gesundheit nach der World Health Organization (WHO) präsentiert und kritisch beleuchtet. Das Kapitel geht auf das Modell der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ein und diskutiert Studien, die einen Zusammenhang zwischen niedrigerem sozialen Status und schlechterer Gesundheit belegen. Zudem werden die Einflüsse von sozialer Stellung, psychischem Wohlbefinden und sozioökonomischem Status auf die Gesundheit erörtert.
Schlüsselwörter
Soziale Ungleichheit, Bourdieus Habitustheorie, Kapitalformen, gesundheitliche Ungleichheit, sozioökonomischer Status, Gesundheitsförderung, Setting, Gesundheitsverhalten, Lebensbedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen soziale und gesundheitliche Ungleichheit zusammen?
Studien belegen, dass Menschen mit niedrigerem sozioökonomischem Status häufiger von Krankheiten betroffen sind und eine geringere Lebenserwartung haben.
Was besagt Bourdieus Habitustheorie für die Gesundheit?
Der Habitus, geprägt durch ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital, beeinflusst das Gesundheitsverhalten (Ernährung, Sport, Arztbesuche) eines Individuums unbewusst.
Welche Rolle spielt das Kapital nach Bourdieu?
Die Verteilung von Kapital bestimmt die soziale Stellung. Ein Mangel an Kapital führt oft zu schlechteren Lebensbedingungen, was wiederum die Gesundheit negativ beeinflusst.
Was ist ein "gesundheitsförderliches Setting"?
Ein Setting ist ein Lebensbereich (z.B. Schule, Betrieb, Stadtteil), in dem gezielte Programme zur Gesundheitsförderung direkt im Alltag der Menschen ansetzen.
Wie definiert die WHO Gesundheit?
Die WHO definiert Gesundheit als Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein als das Fehlen von Krankheit.
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- Igor Samsonov (Author), 2020, Gesundheitspädagogische Ansätze und Strategien im Hinblick auf gesundheitliche Ungleichheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/987457