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Gesundheitspädagogische Ansätze und Strategien im Hinblick auf gesundheitliche Ungleichheit

Titre: Gesundheitspädagogische Ansätze und Strategien im Hinblick auf gesundheitliche Ungleichheit

Dossier / Travail , 2020 , 11 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Igor Samsonov (Auteur)

Sociologie - Médecine et Santé
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In dieser Hausarbeit wurde eine Fallstudie zu Ansätzen und Strategien im Hinblick auf gesundheitliche Ungleichheiten ausgearbeitet. Hierbei wird auf die Habitustheorie von Bourdieu eingegangen. Weiter wird der Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit skizziert. Abschließend wird ein gesundheitsförderliches Setting und das dazugehörige Programm beschrieben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1: Soziale Ungleichheit und Bourdieus Habitustheorie

Aufgabe 2: Der Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit

Aufgabe 3: Gesundheitsförderliches Setting und das konzipierte Programm

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, theoretische Grundlagen der sozialen Ungleichheit mit gesundheitlichen Auswirkungen zu verknüpfen und auf dieser Basis ein praktisches Setting-Programm zur Gesundheitsförderung in einem benachteiligten Stadtteil zu konzipieren.

  • Soziologische Analyse sozialer Ungleichheit und der Habitustheorie nach Bourdieu
  • Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und gesundheitlicher Lage
  • Einsatz des Setting-Ansatzes in der Gesundheitspädagogik
  • Bedarfsanalyse und Programmplanung am Beispiel des Stadtteils Freiburg Weingarten

Auszug aus dem Buch

Aufgabe 1: Soziale Ungleichheit und Bourdieus Habitustheorie

Um eine Erklärung zum Begriff der sozialen Ungleichheit zu geben, bedarf es vorerst einer Auseinandersetzung mit dem Begriff der Sozialstruktur. Der Gegenstand der soziologischen Betrachtung sind gesellschaftliche Zusammenhänge und Beziehungen (vgl. Solga, Powell & Berger, 2009, S. 13). Es handelt sich „in der Soziologie um Menschen als Angehörige sozialere Kategorien oder Gruppen (zum Beispiel Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Alter, Bildungs- oder Berufsgruppen) und um die Beziehungen, die zwischen diesen sozialen Gruppen bzw. Menschen als Angehörige dieser Gruppen bestehen. Von einer Struktur wird in der Soziologie dann gesprochen, wenn es sich bei diesen sozialen Beziehungen um regelhafte und relativ dauerhafte Beziehungen handelt (Solga et al., 2009, S. 13)“ Dieser gleichmäßige und wiederkehrende Ablauf kann durch gesellschaftliche Regeln und Werte im sozialen und somit gesellschaftlichen Einvernehmen erzeugt werden (vgl. ebd.). „Wieder zusammengesetzt, bedeutet Sozialstruktur daher nichts anders als das relativ stabile System sozialer Beziehungen in einer Gesellschaft (ebd.)“

Um dieses System in den Wechselwirkungen und Zusammenhängen nachvollziehen zu können und somit soziale Ungleichheiten zu erkennen, bedarf es einer Analyse der Sozialstruktur (vgl. Solga et al., 2009, S. 13). „Wir sprechen immer dann von sozialer Ungleichheit, wenn Menschen (immer verstanden als Zugehörige sozialer Kategorien) einen ungleichen Zugang zu sozialen Positionen haben und diese sozialen Positionen systematisch mit vorteilhaften oder nachteiligen Handlungs- und Lebensbedingungen verbunden sind. Es geht also um gesellschaftlich verankerte, mithin, wie schon betont, um regelmäßige und dauerhafte Formen der Begünstigung und Benachteiligung (ebd. S. 15).“

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Soziale Ungleichheit und Bourdieus Habitustheorie: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Sozialstruktur und definiert soziale Ungleichheit als ungleichen Zugang zu sozialen Positionen, wobei Bourdieus Kapitalsorten und das Konzept des Habitus als erklärende Faktoren eingeführt werden.

Aufgabe 2: Der Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit: Hier wird der Einfluss des sozioökonomischen Status auf die Gesundheit diskutiert und belegt, dass eine geringere soziale Stellung mit schlechteren Gesundheitschancen korreliert.

Aufgabe 3: Gesundheitsförderliches Setting und das konzipierte Programm: Dieses Kapitel stellt den Setting-Ansatz der Gesundheitsförderung vor und wendet ihn konkret auf die Planung eines Programms für Schüler im Stadtteil Freiburg Weingarten an.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Sozialstruktur, Bourdieu, Habitus, Kapitalsorten, Gesundheit, gesundheitliche Ungleichheit, Gesundheitsförderung, Setting-Ansatz, Prävention, Lebensstil, sozioökonomischer Status, Freiburg Weingarten, Bildungsbiografie, Public Health.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung sozialer Ungleichheit und deren Auswirkungen auf die gesundheitliche Situation von Menschen, um daraus praktische Ansätze für gesundheitsfördernde Programme abzuleiten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die Soziologie der Ungleichheit, die sozialepidemiologische Forschung zur Gesundheit sowie die gesundheitspädagogische Praxis in städtischen Quartieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Verknüpfung soziologischer Theorie mit konkreten Interventionsmöglichkeiten in einem benachteiligten Sozialraum.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden genutzt?

Es werden insbesondere die Habitustheorie nach Pierre Bourdieu sowie sozialepidemiologische Erkenntnisse zur gesundheitlichen Ungleichheit herangezogen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung sozialer Ungleichheit, den Zusammenhang zwischen Status und Gesundheit sowie die methodische Planung eines Sportangebots für Jugendliche im Setting Schule.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind soziale Ungleichheit, Habitus, Setting-Ansatz und Gesundheitsförderung.

Warum wurde der Stadtteil Freiburg Weingarten als Beispiel gewählt?

Der Stadtteil dient als Fallbeispiel, da er aufgrund statistischer Daten zu Armutsgefährdung und Arbeitslosigkeit eine besondere Relevanz für gesundheitsfördernde Interventionen aufweist.

Wie werden die Zielgruppen für das Programm identifiziert?

Die Identifikation erfolgt durch eine Bedingungsanalyse und den Konsens von Experten und Betroffenen, um den konkreten Bedarf, etwa bei 6- bis 8-Klässlern, festzustellen.

Welche Rolle spielt der Setting-Ansatz bei der Gesundheitsförderung?

Der Setting-Ansatz ermöglicht es, Gesundheitsförderung direkt im Lebensalltag der Menschen (z.B. Schule oder Betrieb) anzusiedeln, um Zielgruppen besser zu erreichen und nachhaltige Rahmenbedingungen zu schaffen.

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Résumé des informations

Titre
Gesundheitspädagogische Ansätze und Strategien im Hinblick auf gesundheitliche Ungleichheit
Université
University of Education Freiburg im Breisgau
Cours
Soziologie
Note
1,7
Auteur
Igor Samsonov (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
11
N° de catalogue
V987457
ISBN (ebook)
9783346353788
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Ungleichheit soziale und gesundheitliche Ungleichheit gesundheitliche Ungleichheit Gesundheitsförderung im Setting
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Igor Samsonov (Auteur), 2020, Gesundheitspädagogische Ansätze und Strategien im Hinblick auf gesundheitliche Ungleichheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/987457
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