Aufgrund der ansteigenden Zahl diagnostizierter Essstörungen im Kindes- und Jugendalter wird im Rahmen dieser Fallstudie ein Konzept entworfen, welches die Problematik Essstörungen genauer beleuchtet. Das Konzept soll dabei auf Lösungsmöglichkeiten und Ratschläge eingehen.
Zur theoretischen Grundlage werden zuvor verschiedene Störungsbilder in den verschiedenen Entwicklungsstufen von Säugling bis Jugendalter aufgeführt. Die Störungen werden jeweils hinsichtlich Merkmale, Entstehung, sowie Therapiemöglichkeiten erläutert und im Anschluss mit Störungen im Erwachsenenalter verglichen hinsichtlich der Unterschiede und Parallelen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung und Zielsetzung
- Aufbau der Arbeit
- Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter
- Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter
- Regulationsstörungen
- Bindungsstörungen
- Tiefgreifende Entwicklungsstörungen
- Enuresis und Enkopresis
- Störungsbilder mit Beginn im Kindesalter
- Angststörungen
- Zwangsstörungen
- Ticstörung
- Hyperkinetische und Aufmerksamkeitsstörungen
- Störungen des Sozialverhaltens
- Umschriebene Entwicklungsstörung
- Störungen bei Jugendlichen
- Depression
- Essstörungen
- Substanzmissbrauch
- Vergleich mit Störungen im Erwachsenenalter
- Konzept zum Umgang mit der aktuellen Thematik „Essstörung"
- Überblick zu theoretischen Grundlagen
- Ursachen und Folgen
- Prävention
- Diskussion des Konzepts
- Fazit
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Konzept zu entwickeln, das die Problematik von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter im Rahmen der Entwicklungspsychologie beleuchtet. Sie bietet eine umfassende Analyse verschiedener Störungsbilder, die in unterschiedlichen Entwicklungsstufen auftreten können, von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter.
- Entwicklungsstörungen und Verhaltens- und emotionale Störungen im Kindes- und Jugendalter
- Spezifische Störungsbilder in verschiedenen Entwicklungsstufen
- Vergleich von Störungen im Kindes- und Jugendalter mit denen im Erwachsenenalter
- Theoretische Grundlagen, Ursachen und Folgen von Essstörungen
- Präventionsstrategien und Lösungsansätze für Essstörungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter beleuchtet und die Zielsetzung der Arbeit sowie den Aufbau darlegt. Das zweite Kapitel widmet sich einer umfassenden Darstellung verschiedener Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter, sortiert nach den jeweiligen Entwicklungsstufen.
Das dritte Kapitel vergleicht die Störungsbilder von Kindern und Jugendlichen mit denen im Erwachsenenalter und analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Schließlich präsentiert die Arbeit im vierten Kapitel ein fundiertes Konzept zum Umgang mit der aktuellen Thematik „Essstörung", welches theoretische Grundlagen, Ursachen, Folgen und Präventionsmaßnahmen beinhaltet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit wichtigen Schlüsselbegriffen wie Entwicklungsstörungen, Verhaltens- und emotionale Störungen, Essstörungen, Kindes- und Jugendalter, Entwicklungspsychologie, Ursachen, Folgen und Prävention. Sie beleuchtet verschiedene Störungsbilder, die in unterschiedlichen Entwicklungsstufen auftreten können und analysiert deren Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus werden theoretische Modelle und Konzepte zur Entstehung und Behandlung von Essstörungen sowie zur Prävention dieser Erkrankungen behandelt.
Häufig gestellte Fragen
Welche psychischen Störungen treten bereits im Kleinkindalter auf?
Häufige Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter sind Regulationsstörungen, Bindungsstörungen, tiefgreifende Entwicklungsstörungen sowie Enuresis (Einnässen) und Enkopresis (Einkoten).
Was sind die Ursachen für Essstörungen bei Jugendlichen?
Die Ursachen sind komplex und liegen oft in einer Kombination aus entwicklungspsychologischen Faktoren, gesellschaftlichem Druck, familiären Strukturen und biologischen Voraussetzungen.
Wie unterscheiden sich psychische Störungen bei Kindern von denen bei Erwachsenen?
Die Arbeit vergleicht Symptome und Verläufe und zeigt auf, dass Störungen im Kindesalter oft stärker mit den jeweiligen Entwicklungsphasen verknüpft sind und sich anders äußern können als im Erwachsenenalter.
Was gehört zu den Störungen des Sozialverhaltens?
Dazu zählen unter anderem aggressives Verhalten, oppositionelles Verhalten gegen Autoritäten und Probleme bei der Einhaltung sozialer Regeln und Normen.
Welche Präventionsmöglichkeiten gibt es bei Essstörungen?
Präventionsstrategien umfassen die Stärkung des Selbstwertgefühls, Aufklärung über Medienideale und die Förderung einer gesunden Einstellung zu Ernährung und Körperbild im familiären und schulischen Umfeld.
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- Naomi Binder (Autor), 2020, Störungen im Kindes- und Jugendalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/987880