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Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Zustandekommen aus Sicht des akteurzentrierten Institutionalismus

Titre: Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Zustandekommen aus Sicht des akteurzentrierten Institutionalismus

Dossier / Travail , 2020 , 22 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Simon Winzer (Auteur)

Organisation et administration - Administration publique
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In dieser Hausarbeit wird anhand des akteurzentrierten Institutionalismus analysiert, inwieweit die verschiedenen Akteure bei der Entstehung Einfluss auf das RVOrgG ausübten.

Am 9. Dezember 2004 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Organisationsreformin der gesetzlichen Rentenversicherung (RVOrgG). Die mit diesem Gesetz einhergehende Reform hatte hauptsächlich zur Folge, dass sich die Zuständigkeit der Rentenversicherungsträger seit dem ersten Januar 2005 nicht mehr nach der Art der Beschäftigung (Arbeiter oder Angestellter) des Versicherten richtet. Die Zuständigkeit der Träger erfolgt nunmehr für alle Neuversicherten nach festen Verteilungsquoten.

Bei der Entstehung des Gesetzes waren zahlreiche Akteure beteiligt. Dies waren neben dem Bundestag als gesetzgebendes Organ die Bundesregierung mit den zuständigen Ministerien, die Länder über den Bundesrat, die Rentenversicherungsträger sowie Interessensverbände. Zu letzterem gehörten unter anderem Gewerkschafts- und Arbeitgebervereinigungen.

Extrait


Gliederung

1 Einleitung

2 Die Inhalte des RVOrgG

2.1 Quotenregelung für die Zuteilung der Versicherten

2.2 Verkleinerung der Vertreterversammlungen

3 Methodischer Rahmen: Akteurzentrierter Institutionalismus

4 Institutioneller Kontext

5 Die Akteure

5.1 Bundesministerium für Arbeit und Soziale Sicherung

5.2 Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung

5.3 Bundesländer

5.4 Verband Deutscher Rentenversicherungsträger

5.5 Interessensverbände

6 Akteurkonstellation

7 Analyse der Interaktion in der Handlungssituation

8 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Zustandekommen der Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung (RVOrgG) aus der Perspektive des akteurzentrierten Institutionalismus, um zu verstehen, wie verschiedene Akteure den Gesetzgebungsprozess beeinflussten und miteinander interagierten.

  • Analyse des institutionellen Kontextes bei Reformen
  • Identifikation der beteiligten Akteure und ihrer Interessen
  • Untersuchung der Akteurkonstellationen im Gesetzgebungsprozess
  • Bewertung der Interaktionen und Kompromissfindungen

Auszug aus dem Buch

3 Methodischer Rahmen: Akteurzentrierter Institutionalismus

Die Theorie des akteurzentrierten Institutionalismus ist auf Renate Mayntz und Fritz W. Scharpf zurückzuführen, die ihn im Laufe der 1990er Jahre entwickelten (Blum/Schubert 2009: 42). Hierbei handelt es sich jedoch weder um eine allumfassende Theorie noch um ein Erklärungsmodell. Vielmehr ist der akteurzentrierte Institutionalismus eine Forschungsheuristik, also eine methodische Handlungsweise (Mayntz/Scharpf 1995: 39).

Der akteurzentrierte Institutionalismus „geht von der Annahme aus, dass soziale Phänomene als das Produkt von Interaktionen zwischen intentional handelnden – individuellen, kollektiven oder korporativen – Akteuren erklärt werden müssen“ (Scharpf 2000: 17). Dabei können die kollektiven und die korporativen Akteure als komplexe Akteure zusammengefasst werden (Blum/Schubert 2009: 52). Während es sich bei individuellen Akteuren um Einzelpersonen handelt, entstehen komplexe Akteure, indem sich Individuen zusammenschließen (ebd.: 52). Von kollektiven Akteuren spricht man, sobald individuelle Akteure zusammenarbeiten, beispielsweise in Allianzen oder in Vereinen (ebd.: 53). Bei korporativen Akteuren hingegen verschmelzen die Mitglieder, indem sie ihre Ressourcen für ihre Zielsetzung zusammenlegen. Hierzu gehören beispielsweise Gewerkschaften, Ministerien oder Regierungen (Scharpf 2000: 24). Kollektive Akteure sind von den Interessen ihrer Mitglieder abhängig. Hingegen sind korporative Akteure überwiegend unabhängig, da ihre Handlungen von Arbeitskräften ausgeführt werden, deren Interessen durch einen Arbeitsvertrag zurückstecken (ebd.: 101).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Organisationsreform der Rentenversicherung und Darlegung der Forschungsfrage zur Interaktion der beteiligten Akteure.

2 Die Inhalte des RVOrgG: Kurze Darstellung der wesentlichen inhaltlichen Änderungen durch das Gesetz, insbesondere zur Quotenregelung und Verkleinerung der Gremien.

3 Methodischer Rahmen: Akteurzentrierter Institutionalismus: Erläuterung der theoretischen Heuristik zur Analyse sozialer Phänomene als Produkt intentionaler Akteursinteraktionen.

4 Institutioneller Kontext: Beschreibung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der maßgeblichen Normen, die den Handlungsspielraum der Akteure definieren.

5 Die Akteure: Vorstellung der relevanten Akteure im Gesetzgebungsprozess, von Ministerien bis hin zu Interessensverbänden.

6 Akteurkonstellation: Analyse der Struktur, wie die verschiedenen Akteure im Gesetzgebungsprozess zueinander stehen und beeinflussen.

7 Analyse der Interaktion in der Handlungssituation: Untersuchung der tatsächlichen Verhandlungsprozesse und Kompromissfindungen zwischen den Akteuren.

8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung zur Langlebigkeit der Reform.

Schlüsselwörter

RVOrgG, Rentenversicherung, Akteurzentrierter Institutionalismus, Organisationsreform, Gesetzgebung, Bundesministerium für Arbeit und Soziale Sicherung, Interessensverbände, Akteurkonstellation, Handlungssituation, institutioneller Kontext, Sozialwahl, Rentenversicherungsträger, Kompromissfindung, Verwaltungsreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Zustandekommen der Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung (RVOrgG) und beleuchtet dabei, wie unterschiedliche Akteure auf den Gesetzgebungsprozess eingewirkt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der institutionelle Kontext von Reformen, die Identifikation der beteiligten Akteure, deren Konstellationen sowie die Analyse der Interaktionen und Kompromisse im politischen Entscheidungsprozess.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, mittels des akteurzentrierten Institutionalismus zu analysieren, welchen Einfluss die verschiedenen Akteure auf das RVOrgG ausübten und wie deren Interaktion in der Handlungssituation verlief.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt den akteurzentrierten Institutionalismus als Forschungsheuristik sowie eine Literaturrecherche, um die Interaktionen der Akteure zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Inhalte des RVOrgG, den methodischen Rahmen, den institutionellen Kontext, die beteiligten Akteure, deren Konstellationen sowie eine detaillierte Analyse ihrer Interaktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Rentenversicherung, Organisationsreform, Gesetzgebung, Akteurkonstellation und institutioneller Kontext charakterisiert.

Welche Rolle spielten die Bundesländer bei der Reform?

Die Bundesländer waren als Akteure beteiligt, forderten bereits früh Reformen und setzten sich erfolgreich dafür ein, regionale Interessen bei der Verteilung der Versicherten zu wahren.

Wie gelang es, Interessenskonflikte zwischen den Akteuren zu lösen?

Durch zielorientierte Verhandlungen und die Suche nach Kompromissen konnten die Akteure ihre unterschiedlichen Anliegen größtenteils zufriedenstellend in den Gesetzgebungsprozess einbringen.

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Résumé des informations

Titre
Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Zustandekommen aus Sicht des akteurzentrierten Institutionalismus
Université
University of Kassel
Cours
Verwaltungsreformen und Change Management
Note
2,0
Auteur
Simon Winzer (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
22
N° de catalogue
V988205
ISBN (ebook)
9783346348043
ISBN (Livre)
9783346348050
Langue
allemand
mots-clé
Verwaltungsreform Change Management Change-Management Rentenversicherung Reform Verwaltung Deutsche Rentenversicherung RV-Organisationsgesetz Rentenversicherungsträger Deutsche Rentenversicherung Bund Knappschaft Knappschaft-Bahn-See akteurzentrierter Institutionalismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Winzer (Auteur), 2020, Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Zustandekommen aus Sicht des akteurzentrierten Institutionalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/988205
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Extrait de  22  pages
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